Vorfallsbericht 668 A
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Vorfall: Bergung von SCP-668, "13-Inch-Küchenmesser"

Involviertes SCP: SCP-668

Involviertes Personal: [DATEN GELÖSCHT]

Datum: [ZENSIERT]

Ort: [ZENSIERT]

Beschreibung: Am ██-██-█████ reagierte das Polizeirevier des Bezirks ██ in ███ ████ City auf Berichte über einen Mann, der in einem örtlichen Einkaufszentrum Zivilisten mit einem großen Küchenmesser attackierte und tötete. Als die Beamten ankamen, entdeckten sie fünfzehn Tote, die in einer rituellen Art zerlegt worden waren, die von den Zeugen als "schrecklich" beschrieben wurde. Die Beamten entdeckten den Verdächtigen (einen entkommenen Serienmörder mit dem Namen ████████ ███████, im Weiteren als "der Verdächtige" bezeichnet) im Kinderparadies, wo er gerade einen Neunjährigen ausnahm und verzehrte. Die Beamten forderten den Verdächtigen auf seine Handlungen einzustellen. Der Verdächtigte kam der Aufforderung nicht nach. Die Beamten versuchten dann auf den Verdächtigen zu feuern, bemerkten aber dass sie den Abzug nicht betätigen konnten. Die Beamten versuchten danach zu fliehen, allerdings stellte sich heraus dass sie dazu nicht fähig waren als der Verdächtige seine Absicht "jedes letzte von euch motherf███ing Schweinen umzubringen" deklarierte. Der Verdächtige fing dann an [DATEN GELÖSCHT] endete mit Cynthia Wallis, einer Foundationagentin die als Beobachterin in das ██PD eingeschleust worden war. Auch wenn sie unter starker psychischer Belastung stand, gelang es Officer Wallis (ein Pseudonym) ihren Notfalltransponder an ihrem Gürtel zu aktivieren und so die Foundation auf die Situation aufmerksam zu machen, während sie dem Befehl des Subjekts zu ████████ nachkam.

Mobile Task Force Pi-1 ("City Slickers", z. dt. Großstädter) erreichte den Ort des Geschehens ██ Minuten später, getarnt als "FBI Special Antiterrorist Task Force". Pi-1 überquerte den Perimeter um ████:██:██, zum gleichen Zeitpunkt hörte Officer Wallis Lebenszeichentelemetrie auf zu senden. Task-Force-Mitglieder entdeckten den Verdächtigen vor der █████████-Filiale im zweiten Stock des Einkaufszentrums. Die Leichen der Polizeibeamten wurden aufgehängt am Geländer des zweiten Stocks gefunden. Ihre Haut war abgezogen worden und in der Form von Flügeln hergerichtet, die Eingeweide waren ausgenommen worden und hingen zu Boden. Die Leiche von Officer Wallis wurde [DATEN GELÖSCHT]. Die Kräfte der Foundation versuchten dann den Verdächtigen zu terminieren, merkten allerdings dass auch sie nicht fähig waren ihre Waffen abzufeuern. Teamleiter █████████ übermittelte der Kommandostelle einen Typ 73 memetischen Angriffsalarm der Klasse 1 und wies sein Team an sich zurückzuziehen. Die Ausführung dieses Befehls war allerdings nicht mehr möglich als der Verdächtige seine Absicht "herauszufinden wie all eure Innereien aussehen" kundtat und sie dadurch hilflos und unfähig zur Flucht machte. Die involvierten Mitglieder der Task Force wurden daraufhin fernterminiert, wie es das Standard-Feldprotokoll bei psychischer Kompromittierung vorsieht.

Führungselemente autorisierten anschließend die Gewalteskalation auf Stufe 2 (schwerer Kollateralschaden). Eine Luftbombardierung wurde versucht, schlug allerdings fehl als die Piloten ihre Sprengkörper nicht über dem Ziel abwerfen konnten. Daraus wurde geschlossen, dass das "psychische Feld", das feindselige Vorhaben gegen das Subjekt unterbindet, eine unendliche Reichweite besitzt. Gewalteskalation auf Stufe 3 wurde in Betracht gezogen, aber ausgesetzt als Dr. Gears eine alternative Strategie vorschlug, bei der eine höhere Wahrscheinlichkeit bestand das Objekt intakt zu bergen.

Unter der Annahme, dass feindselige Absichten benötigt wurden um die psychische Kontrolle auszulösen, schlug Dr. Gears vor D-Klasse-Personal unter SCP-061-Gedankenkontrolle einzusetzen. Zuvor vorbereiteten "Schlafwandler"-Agenten, ausgerüstet mit chirurgisch implantierten Ohrstücken die SCP-061 übertragen, wurden folgende Befehle gegeben:

  • D-061-056 wurde befohlen dem restlichen Personal über die Funksteuerung die folgenden Befehle zu geben. D-061-056 wurde kein Hinweis zum Grund der Befehle gegeben um zu verhindern dass sich die psychische Verteidigung aktiviert. Den Agenten war es möglich D-061-056 zu befehlen die folgenden Befehle zu geben, was den Schluss zulässt dass die psychische Verteidigung nur bei einer bestimmten Anzahl von Iterationen funktioniert (für diesen Sachverhalt wird weitere Forschung benötigt).
  • D-61-58 bis 070 (12 Mitarbeiter) wurde befohlen Sprengsätze zu zwölf vorher festgelegten Positionen zu transportieren und auf ihrem Weg Gashähne aufzudrehen. Die Sprengladungen wurden nacheinander detoniert nachdem der letzte Befehl von D-061-056 gegeben wurde.
  • D-061-099, dessen Profil dem des vom Verdächtigten bevorzugten Typ von Opfer entsprach, wurde befohlen sich zu einer vorher festgelegten Ort in der Mitte des Einkaufszentrums zu begeben um den Verdächtigen zur besten Position für eine garantierte Tötung und eine einfache Bergung der Überreste zu locken.

Weiterhin wurde sechs nicht von SCP-061 kontrollierten Mitarbeitern der Klasse D befohlen das Subjekt zu fangen. Von diesem Klasse-D-Personal wurde nicht erwartet dass es seine Mission abschließt. Es wurde nur zur Verzögerung eingesetzt während die gedankenkontrollierten Kräfte ihre Mission ausführten.

Die Operation war durch den Einsatz von mehreren Mitarbeitern, von denen sich keiner der Signifikanz ihres Handelns bewusst war, ein Erfolg. Da das Personal nicht wusste dass seine Aktionen dazu dienten den Verdächtigen zu terminieren, war es fähig sich frei zu bewegen. Die Überreste des Verdächtigen wurden von einem "Bombenentschärfungsroboter" geborgen und in einer mit SCP-148 ausgekleideten Kiste platziert bevor Foundationpersonal sie an sich nahm. Auf die Bestätigung der Gefangennahme hin befahl die Kommandostelle den Elementen der Stufe 3 (Nukleare Detonation), ihren Ready-5-Status rückgängig zu machen und erklärte den Vorfall als unter Kontrolle. Falschinformationen die den Angriff auf Terroristen schoben wurden unter der Bevölkerung verbreitet.

Kontrollierte Tests haben gezeigt, dass die Waffe des Subjekts (13-Inch-Küchenmesser) bei diesem Vorfall das aktive Wirkmittel war. Es emittiert einen psionischen Befehl, der [DATEN GELÖSCHT]. Überreste des Subjekts sind zusammen mit einer Kopie des Messers an das ██PD zu senden. Die eigentliche Waffe ist als Keter-Klasse-SCP (SCP-668) zu designieren und zur weiteren Untersuchung zu Standort-19 zu schicken.

Zur Zeit ist unbekannt wie der Verdächtige in den Besitz von SCP-668 gekommen ist.

Es sollte weiterhin erwähnt werden, dass die obsessive Natur der Tötungsmethode des Verdächtigen zum Erfolg der Operation beigetragen haben dürfte. Das Subjekt führte alle seine Tötungen in einer ritualistischen Manier aus und maximierte die Angst, Schmerzen und Qualen die es seinen Opfern beibrachte. Aus diesem Grund war es dem Foundationpersonal möglich es in einem geschlossenen Areal (dem Einkaufszentrum) einzudämmen und einen Einsatzplan auszuarbeiten. Hätte das Subjekt sich entschlossen das Einkaufszentrum zu verlassen und seinen Amoklauf anderswo fortzusetzen, wäre eine sofortige Stufe-3-Reaktion durch einen doppelblinden Operator die einzig mögliche Methode gewesen um den Vorfall unter Kontrolle zu bekommen.

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