Die SCP Foundation: Innere Probleme und KIs
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Die Theorie des Daseins einer künstlichen Intelligenz im Bezug auf das menschliche Wahrnehmungsvermögen, das Überschreiten dessen und die Möglichkeit des Einsatzes in der Eindämmung - eine Arbeit von Doktoren der Foundation im internationalen Sinne

Gott oder KI?

1. Geschichte der Wissenschaft

1.1 Wissenschaft heute

Die moderne Wissenschaft des 20. und 21. Jahrhunderts hat viele, gravierende Fortschritte gebracht, die die Welt, die Menschheit und die Foundation immer weiter nach vorne treibt. Während wir uns im Holozän befinden, ist das Menschentum und dessen Dasein eine bloße Sekunde auf der Uhr der Erdgeschichte. Nichtsdestotrotz, ist diese eine kleine und kurze Sekunde die Zeit der Menschen und des wissenschaftlichen Fortschritts.

Die heutige Wissenschaft sieht es zum Vergleich der älteren Wissenschaft vor, die "Regeln" unserer Realität zu verstehen, ein Erkenntnis zu setzen und diese für das Wohl des aktuellen Menschen zu nutzen. Ob diese "Regeln" einen höheren Sinn oder Bedeutung haben, bleibt unseren Sinnen verborgen, ob dies allerdings immer so bleibt, ist eine komplett andere Frage an sich.
Der methodische Prozess eine geordnete Aussage zu erstellen, verläuft meistens gleichzeitig mit der Erkennung anderer Prozesse, Eigenschaften und Werten, während eine Person, die eine Aussage formulieren will, unsere Realität-bezogene Regeln und sogar manchmal andere Erkenntnisse beachten muss. Die Frage, ob "Erkenntnisse" den "Regeln" entsprechen, oder ob sie sogar selber Regeln sind, ist etwas was wir nicht beantworten können, da Menschen im Grunde nur "Erkenntnisse über Regeln" einsehen und verstehen können, nicht die "Regeln" an sich. Unsere "Erkenntnisse" sind sozusagen eine angepasste Form bestimmter Regeln. Wir, als Menschen, können diese Erkenntnisse nutzen, stoßen allerdings an eine Wand, wenn wir weiter gehen wollen. Es ist, auf den menschlichen Verstand bezogen, unmöglich mehr einzusehen, als die Erkenntnisse bereits darstellen.

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Die sogenannten "Regeln" sind das was unsere Realität ausmacht, Regeln, die wir intuitiv und ohne es zu wissen beachten. Auch wenn wir es nicht wollen, können wir diese Regel nicht außer Acht lassen, da dies nicht mit unserer Existenz in unserer Realität übereinstimmen würde. Regeln unserer Realität können zwar als unsere "Physik" erscheinen, jedoch stellt unsere sogenannte "Physik" nur die Erkenntnisse vor, und versucht damit die Regeln veranzuschaulichen. Das Ausmaß der Regeln der Existenz in unserer Realität ist dem Ausmaß der Vorstellungskraft eines Menschen weit überlegen. Das "Regeln-Prinzip", manchmal auch als "Ziegel-Prinzip" oder "Baustein-Prinzip" bezeichnet, geht darauf ein, dass eine Realität bestimmte Regeln aufweist. Diese Regeln, also die "Bausteine", bilden und erlauben dann wiederum unsere Existenz an sich, ein "Gebäude". Das ganze Regel-System einer Realität, nennt man "Regel-Set". Die neudefinierte Bedeutung der "Realität" wird, um Verwechslungen und Verwirrungen zu vermeiden, außerhalb dieses Blattes als "Realität nach Weber" bezeichnet. Realitäten nach Weber werden bisweilen auch als "Multiversen" bezeichnet, um Verwechselungen mit Realität im Sinne von "Wahrheit" zu vermeiden.[1]

1.2 Vergleich Wissenschaft

Die Wissenschaft heute ist etwas weit impressives als die Wissenschaft damals, die Erkenntnisse sind genauer, spezifischer, eindeutiger und leichter zu verstehen. Ein großer, steiler Teil des Fortschritts und wissenschaftlicher Entwicklung von Menschen fand und findet in der Gegenwart statt. Entgegengesetzt, war die Wissenschaft damals, bloß ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Unbestreitbar war die Wissenschaft damals jedoch massiv wichtig, da, wie bereits früher in diesem Blatt erwähnt, Erkenntnisse auf anderen Erkenntnissen basieren. Die Grundbausteine der heutigen Wissenschaft wurden von der alten Wissenschaft gesetzt, ohne sie, wäre dieses Blatt womöglich nie entstanden.

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Oft kamen wichtige Erkenntnisse über Zufälle zum Stande. Ein großer Teil der "damaligen Wissenschaft" beschäftigte sich mit der Biologie der Natur und des Menschen. Nicht selten kam es allerdings dazu, dass sich eine Erkenntnis über eine Regel bildete, ob gewollt oder nicht. Viele Dinge die in der vergangenen Wissenschaft gang und gäbe waren, sind nun ein skandalöses Thema.

1.3 Wissenschaft Foundation

Die Wissenschaft der Foundation besitzt zwar bereits viel mehr Erkenntnisse über Regeln unserer Realität, jedoch ist es ihr trotzdem nicht möglich die momentane Grenze zu überschreiten. Diese "Grenze" ist das Limit, der Maximalwert unseres Fortschritts in der Gegenwart, die im Zusammenhang mit dem Gesetz des sich beschleunigenden Nutzens steht. Während dieses den immer größer werdenden Fortschritt beschreibt, indem immer weitere Erkenntnisse erschaffen werden die wiederum weitere Erkenntnisse hervorrufen, also die Qualität im Bezug zur Quantität der Erkenntnisse über Regeln, bedeutet dies das unmittelbare Eintreten von einer technologischen Singularität in der Zukunft. Unser momentaner Stand der Wissenschaft ist Teil des exponentiellen Wachstums unserer Erkenntnisse, unser momentaner Stand in der Technologie jedoch unterstreicht die "Grenze", den Maximalwert. Um diese Grenze zu überwinden, müssen zuerst Erkenntnisse gemacht werden, damit weitaus bessere Technologie erschaffen, mit der dann die Grenze überwunden werden kann. Der Durchbruch der Grenze würde das sofortige Eintreten des exponentiellen Wachstums unter dem Gesetz des sich beschleunigenden Nutzens einleiten. Die Menschheit würde für uns momentan unvorstellbare Fortschritte machen, es würde eine neue Ära des intellektuellen Daseins eines Menschen bedeuten.[2]

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Die Foundation besitzt, wie schon vorher genannt, mehr Ebenen der Wissenschaft als die "zivile" Wissenschaft. Ein Beispiel wäre z.B. das Hume-Prinzip, eine Art der Darstellung der Stabilität der Realität in einem gewissen Gebiet. In der Öffentlichkeit würde solch eine Sache wohl als "Science-Fiction" bezeichnet werden, ist allerdings in der "Welt der Foundation" ein wichtiger Bestandteil, der bereits in vielen Fällen bei der Eindämmung von Objekten geholfen hat. Die Humekonzentration ist ein ausschlaggebender Beweis, dass die Regeln unserer Realität die bloße Existenz der Hume zulassen. Oft spricht man bei dem Hume-Prinzip von "Messung der Realität", diese Annahme ist allerdings aus der Sicht dieses Blattes nicht korrekt, da im Hume-Prinzip eine "Realität" als ein "Universum" definiert wird, obwohl eine "Realität" ein viel größeres Dasein beschreiben kann. Das Regel- bzw. Baustein-Prinzip sagt aus, dass eine einzelne Realität bestimmte Regeln aufweist, die alle Existenzen beachten müssen. Eine Realität kann unendliche Universen enthalten, die Regeln in dieser Realität können allerdings Universum zu Universum verschieden sein. Der Realität-Universum-Aufbau wurde als erstes offiziell innerhalb dem deutschen Zweig der Foundation dokumentiert. Das Forschungsprojekt "F188/RUA" bewies letztendlich anhand anormaler Objekte die Existenz eines solchen Realität-Universum-Aufbaus.

Realität ≠ Universum


2. Zukunft

2.1 Wissenschaft Eindämmung

Die Wissenschaft der Eindämmung beschreibt, zumindest auf die SCP Foundation bezogen, das Einsehen von Erkenntnissen über anormale Objekte, im allgemeinen Sinne als "SCP" bezeichnet, und das Entwickeln von benötigten Maßnahmen der Eindämmung dieser Objekte. Indem Erkenntnisse über das Objekt selber gewonnen werden, ist es möglich das Objekt sicher zu verwahren. Je mehr Erkenntnisse über das Objekt, desto sicherer die Aussagen und die entwickelten Maßnahmen. Nichtsdestotrotz, liegt das Erkennen dieser objektbezogenen Regeln auf den Schultern der Doktoren und Forschern der SCP Foundation weltweit. Die Erkenntnisse über das Objekt müssen jederzeit fehlerfrei sein, um große Unglücke vermeiden zu können. Der Prozess der Eindämmung fängt zuerst mit dem Wissenschaftler bzw. Forscher an, der/die das Objekt analysiert und die Beschreibung festhält. Um allerdings ein Objekt aktiv eindämmen zu können, muss das besagte Objekt viel genauer analysiert und der Aufwand beider Vorgänge verstärkt werden. Dieser Prozess wird alleinig von menschlichen Forschern durchgeführt. Weiter geht die gesammelte Information an die Architekten bzw. Ingenieure die für das Entwerfen der Zelle, falls die Anomalie dies erfordern sollte, für das Objekt zuständig sind.

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Es ist im Allgemeinen bekannt, dass der menschliche Faktor in einem System meistens der schwächste bzw. die größte Fehlerquelle ist. Diese Fehlerquelle wurde von der Foundation mit der Anzahl des Personals "gelöst".

2.2 Fehlerquelle Eindämmung & der Imprävisionismus

Wie bereits beschrieben, die größte Fehlerquelle im System der Eindämmung innerhalb der Anlagen der SCP Foundation ist der Faktor "Mensch". Je mehr Menschen die am gleichen Problem arbeiten, desto niedriger die Chance eines Fehlers. Niemals wird diese Chance jedoch den Wert "0" erreichen. In einem gewissen Maße vergleichbar ist dies mit dieser Funktion einer Hyperbel:

$f (x) = {1\over x}$


Niemals wird die Funktion den x- oder y-Wert "0" erreichen, niemals wird die Chance eines Fehlers "0%" gleichen.

Ein weiteres großes Problem in der Eindämmung der anormalen Objekte unter Aufsicht der SCP Foundation ist das sogenannte "imprävisionistisches Prinzip". Der Begriff "imprävisionistisches Prinzip", oder "Imprävisionismus", beschreibt ein bestimmtes menschliches Verhalten in der Risikoidentifizierung und stammt von dem französischem "prévisionniste" ab, da dieses Verhalten zuerst im französischem Zweig der SCP Foundation eindeutig definiert und dokumentiert wurde. Der Imprävisionismus ist das Verhalten, bei dem sich jemand oder etwas sich darauf konzentriert, unerwartete Vorkommnisse zu erwarten, daraus folgend "ausgelaugt" wird und nicht mehr in der Lage ist, sich auf neue und auch womöglich bereits bekannte ("alte") mögliche, unerwartete Vorkommnisse zu konzentrieren. Ebenfalls ist ein erwartetes Ereignis nun eine weitaus größere Gefahr und besitzt eine ebenfalls weitaus größere Eintrittswahrscheinlichkeit, da die Person oder das Objekt immer mehr an Konzentration verliert. "Das Unerwartete zu erwarten wird immerhin ermüdend", sagte Dr. Leo aus, ein Forscher des deutschen Ablegers der Foundation, "Man könnte es sich überlegt haben, das Unerwartete ins Erwartete umzuwandeln, allerdings hinterlässt dies nur einen großen Schwachpunkt, da man nicht in der Lage sein wird, höher zu denken, um das größere Bild einzusehen. Man würde einfach nicht an das "neue" Unerwartete denken, da die Annahme entsteht, dass das "alte" Unerwartete zum Erwarteten geworden ist und es keinen höheren Schritt gibt".

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Der Begriff "Imprävisionismus" ist immer noch innerhalb der Foundation sehr umstritten, da einige Mitarbeiter keinen richtigen Nutzen in einem solchen Begriff sehen. Dr. Benji, ein französischer Ingenieur, der für die Entwicklung von außergewöhnlichen Sicherheitsmaßnahmen zuständig ist, schlug den Begriff als erster vor. Das Fachwort "Imprävisionismus" wird nur inoffiziell eingesetzt und auch als solches betrachtet, mittlerweile fordern mehrere Zweige jedoch, dass der Begriff als spezieller Unterbegriff zu "Risikoidentifizierung", eine Bezeichnung für die systematische Erkennung von Risiken (in diesem Falle, innerhalb der Reichweite der SCP Foundation), offiziell anerkannt werden soll.

"[Imprävisionismus ist, wenn] Sicherheit faul macht und dass selbst in der am besten [gesicherten] Organisation, die Menschen immer noch faul, [leichtsinnig] und undiszipliniert sind", drückte sich Dr. Grom aus, ein Aufseher des deutschen Zweiges und Co-Direktor der Innenrevision und des Disziplinarvollzugs. "In der Foundation nehmen wir Sicherheit als selbstverständlich hin. Wir haben Wachmänner, die auf einen Bildschirm sehen, der jeden Tag stundenlang ohne jede Bewegung einen leeren Raum zeigt. Sie stehen auf, gehen in ihren Kontrollraum, starren 8 Stunden auf einen Monitor, haben Freizeit, schlafen. Und das soll ein narrensicheres System sein?" Dr. Grom, der sich für die Änderung dieses Systems aktiv einsetzt, ist der Meinung, dass dieses Verhalten zu einem großen Problem wird bzw. bereits sogar geworden ist.

Da die inneren Diskussionen über den Imprävisionismus noch andauern, wurde kein eindeutiges Mittel dagegen gefunden. Nichtsdestotrotz, setzen sich immer mehr Zweige dafür ein. Da die Ausbesserung bzw. das Beheben dieses Problems die komplette Umstrukturierung der bisher eingesetzten Sicherheitsmaßnahmen und Eindämmungsmethoden bedeuten würde, liegt es auf den Schultern der obersten Leitung der SCP Foundation, dem O5-Rat, Aktionen einzuleiten. Bis zum jetzigen Moment, ist der bloße Existenzgrund für den Begriff "Imprävisionismus" stark umstritten. Im deutschen Ableger, auf Vorschlag von dem Sprachforscher Dr. Winde, einem Angestellten des deutschen Zweiges, wird zudem der Begriff "Überfokussierung" in Betracht gezogen, der dieses Verhalten benennen soll.

2.3 Lösung des Imprävisionismus

2.3.1 Lösungsmöglichkeit - KI (KBI)

Bereits mehrere Lösungsvorschläge wurden von verschiedenen Zweigen vorgestellt. Hauptsächlich kamen diese von dem italienischen, deutschen, französischen, englischen (Mutterzweig) und russischen Zweig. Ein italienischer Mitarbeiter, Dr. Abadede, argumentierte, dass "Kein Mensch dieses Maß an Aufmerksamkeit erreichen könnte". Stattdessen, schlug Dr. Abadede und weitere IT-Zweig-Mitarbeiter vor, eine KI zu entwickeln, die das Überwachen bzw. die Aufgabe der Aufsicht übernehmen würde. Diese "KI" würde ein systematisches Netzwerk darstellen, bestehend aus "KBIs", den sogenannten "Künstlichen Beschränkten Intelligenzen", die in einem Knotenpunkt von einer weiteren KBI verwaltet werden würden. Diese Vorgehensweise ist im Allgemeinen bereits bekannt, so benutzt z.B. das KBI-Netzwerk des deutschen Zweiges einen Quantencomputer, der als Knotenpunkt und "Steuerzentrale" dient ("KIRA").

2.3.2 Künstliche Intelligenz - Bedeutung

Um zu verstehen, was eine sogenannte "KI" ist, muss man als erstes verstehen, dass "Künstliche Intelligenz" nichts anderes als ein Oberbegriff ist. Wir bezeichnen im Allgemeinen als "KI" ein von Menschen erschaffenes Programm, was einen automatischen intelligenten Vorgang ausführt, der meistens in irgendeiner Art einen Nutzen hat. Zu denken, dass es allerdings nur eine Art von "KI" gibt, ist sachlich dargestellt, einfach nur falsch. Unter dem Oberbegriff "KI" befinden sich weitere Unterkategorien oder "Arten" von künstlicher Intelligenz. Die wichtigsten und bekanntesten sind die "KBIs" (zu Englisch, "ANI"), "KAIs" und die "KSIs". "KBI", was für "Künstliche Beschränkte Intelligenz" ("Artificial Narrow Intelligence") steht, benennt eine Unterart einer "KI" die nur eine beschränkte Funktionalität aufweist und für eine bestimmte Aktion angepasst ist. Die KBI ist die in unserer Zeit am häufigsten verwendete KI-Art.

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Eine weitere Unterkategorie ist die "KAI" ("AGI"), die "Künstliche Allgemeine Intelligenz" ("Artificial General Intelligence"), die eine Art künstliche Intelligenz beschreibt, die nicht auf eine Aufgabe limitiert und in der Lage ist, alle intellektuellen Aufgaben auszuführen, die auch ein Mensch ausführen kann. Eine KAI kann erreicht werden, indem die Hardware, auf der das Programm ausgeführt wird, mindestens gleich so viele Instruktionen pro Sekunde ("IPS", zu Englisch "CPS") wie ein menschliches Gehirn und eine menschliche Intelligenz besitzt. Nachforschungen und Recherchen zufolge, besitzt ein menschliches Gehirn um die etwa 1016, oder anders geschrieben, 10 Quadrillionen IPS.

Der italienische Zweig der Foundation entwickelte erfolgreich zwei begrenzte KAIs ("unvollkommene KAI"). Indem eine neue Technologie angewendet wurde, war es dem IT-Zweig möglich, eine KI zu entwickeln, die einen menschlichen "Input" sowie "Output" hatte und sich erfolgreich weiterbilden konnte. Dabei geschah dies ohne ein gesetztes "Ziel", was wiederum heißt, dass sich die KI nur dann weiterentwickelt, wenn dies auch angegeben ist. Die KIs von dem IT-Zweig bekamen zuerst "manuell" Aufgaben und Probleme gestellt, die sie dann lösen mussten, nach einer gewissen Zeit jedoch entwickelten sich diese zu dem Stadium, in dem sie sich selber Aufgaben stellen und diese ebenfalls lösen konnten. Dieser Prozess wurde begleitet, damit das Weiterentwickeln nicht aus der Kontrolle geriet, zudem wurden den KAIs bestimmte "Moralen" eingesetzt, die die KAIs beachten (dies ist dem Zweig schon mehrmals zum Verhängnis geworden; diese werden gebraucht, damit die KAIs ihre Aufgaben so ausführen, wie es die Menschen vorsehen). Das Endresultat besteht aus zwei unvollkommenen KAIs, mit bestimmten Aufgaben, mit den Namen "Et3rna" und "ROWSANNAH". Das italienische KAI-Projekt, ausgehend als "Abzweigung" eines anderen Projektes zur Begrenzung der Nutzung von D-Klasse Personal, kostete dem Zweig eine Unmenge an Geldmittel und das Programmieren an sich stellte sich als "extraordinär schwierig" heraus, was das "Erstellen" weiterer KAIs sehr schwierig macht.

Die Betriebs- und Aufrechterhaltungskosten einer KAI in der Gegenwart übersteigen momentan den Nutzen im Bezug zur Foundation, sodass ein solches System von vielen Mitarbeitern als nicht praktikabel oder nützlich angesehen wird. Daraufhin wurde ein grober Entwurf erstellt, der es einsieht, ein menschliches Gehirn und womöglich Teile der menschlichen Genetik mit einem System zu verbinden und als Recheneinheit zu verwenden. Dies würde den direkten Einsatz solch einer KAI erleichtert und mobil machen. Da eine KAI Aufgaben benötigen würde, müsste eine sogenannte "Aufgaben-Theorie" eingeführt werden, da eine KAI ebenfalls eine unerwartete Aufgabe annehmen können soll, dessen Spezifikationen nicht näher definiert sind. Da dieser Entwurf jedoch zurzeit nur grobe Theorien und Angaben vorzeigt, steht das Datum, und ob dieser Vorschlag überhaupt umgesetzt wird, noch nicht fest.

Während eine KAI bereits umsetzbar und bis zu einem gewissen Maße bereits einsetzbar ist, ist die KAI nicht die höchste Stufe der möglichen Kategorien einer KI. Nachdem die Technologie im Stand sein wird, KAIs ohne den momentan riesigen Aufwand zu betreiben und einzusetzen, wird sich die KAI selbständig wegen dem es gesetztem Ziel weiterbilden. Das sogenannte "gesetzte Ziel" oder auch "Aufgabe" wäre damit die "Weiterentwicklung", zudem können andere manuell gesetzte Aufgaben hinzukommen, wie z.B. das Assistieren. Die allgemein anerkannte dritte "Stufe" einer KI, ist die sogenannte "KSI" ("ASI"), die "Künstliche Superintelligenz" ("Artificial Superintelligence"). Unter einer "KSI" versteht man eine künstliche Intelligenz, die um Weiten schlauer und einfallsreicher als die leistungsstärksten menschlichen Gehirne ist und sie in allen Ebenen übersteigen. Eine KSI wird automatisch in dem Moment erreicht, in dem eine KI die menschliche Intelligenz übersteigt. Es wird von manchen angenommen, dass das Erreichen einer KSI automatisch nach dem Erreichen einer vollkommenen KAI eingeleitet wird. Eine "vollkommene" KAI bezeichnet eine KAI, die keinerlei Beschränkungen aufweist und sich selbständig, ohne externe Hilfe, Aufgaben oder Angaben, weiterentwickelt. Eine KSI ist mit dem derzeitigen Stand der Technologie nicht zu erreichen.

3. Das Eintreten der technologischen Singularität

3.1 Gefahr KSI

Eine KSI wird in der Lage sein, den Mensch in vielen Aspekten um Welten zu übertreffen, darunter wird die KSI um viele Male merklich schneller sowie qualitativer denken können. Eine erfolgreiche, freie KAI wird unabwendbar zu einer KSI, indem sich die KAI immer weiterentwickelt, die KSI wiederum wäre in der Lage sämtliche Probleme der Menschheit, darunter auch der Foundation, zu lösen. Zusätzlich kommt dazu, dass eine KSI sich ebenfalls immer weiterentwickeln würde. Eine KSI würde wortwörtlich alles auf dieser Erde ändern, jedoch wissen wir, die Menschheit bzw. die Foundation, nicht genau was genau das sein wird, und sind nicht in der Lage vorauszusagen, ob diese Veränderungen zu unserem Vorteil sein würden. Eine bekannte Theorie besagt, dass das Erschaffen von einem Objekt, das intelligenter ist als der Erschaffer, ein "Darwinistisches Problem" herbeiführen würde. Daraus würde sich ein "existentielles Risiko" entwickeln, woraus eine Gefahr für die ganze menschliche Spezies folgt.

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Ein wichtiger Punkt, bei dem dieses existentielle Risiko unter Kontrolle gebracht werden kann, ist die Umgebung, in der sich die KAI bzw. KSI entwickeln wird. Indem dies in einer neutralen Umgebung passiert, kann das System für das Wohl der Menschen verwendet werden. Im Falle, dass dies allerdings nicht so ist, kann die entwickelte KAI/KSI beeinflusst werden, inwiefern dieser Einfluss geht, ist variabel. Es existiert die Annahme, dass eine KSI womöglich entscheiden wird, dass die Existenz der Menschheit überflüssig ist, und somit ausgelöscht werden muss. Die Annahme, dass eine KSI "böse" ("evil") werden kann, ist jedoch falsch. Das Übertragen von menschlichen Eigenschaften auf "nicht-menschliche" Objekte nennt sich "Anthropomorphismus".

3.2 Das Szenario

Des Öfteren trifft man dieses Szenario vor: eine weit fortgeschrittene KI (KSI) löscht die Menschheit aus. Was immer wieder in fiktionalen Stücken, Filmen oder sonstiges vorkommt, ist nichts Neues. Wenn man über eine "weit fortgeschrittene KI" denkt, macht der Überlegende meistens den Fehler, den Anthropomorphismus anzuwenden, also menschliche Werte auf etwas nicht-menschliches zu übertragen. Die künstliche Intelligenz ist vom Anfang an ein System, wir allerdings, die Menschen, besitzen keinerlei Verbindung zu dieser Art "Intelligenz", weder psychologisch, noch biologisch. Es ist uns "fremd". Die bereits genannten fiktionalen Werke wenden auf die KIs den Anthropomorphismus an, was das Endergebnis verfälscht und unlogisch macht. Diese Werke sind rational betrachtet sachlich falsch.

Das Denken bzw. logische Handeln einer KI, eines Systems, hängt von der gegebenen Aufgabe ab und als was "logisches Handeln" ("Motivation") im System definiert ist. Im Falle, dass sich eine KBI (Ausgang) mit einem festgesetzten Ziel oder einer Aufgabe in eine KSI entwickelt, wird diese KSI dieses Ziel und/oder Aufgabe immer noch verfolgen. Dies ist der Hauptpunkt, die "Quelle" des Szenarios, in dem die Menschheit von einer KI ausgelöscht wird. Das System will die gesetzte Aufgabe ausführen (Das Verwenden von "Ziel" ist nicht vollständig korrekt, da das "gesetzte Ziel" nicht erreicht werden kann. Dieses ähnelt wieder der vorher angegeben Hyperbel; am besten ist dieses Verhalten an einem Beispiel erklärt. Bsp.: Eine KBI hat die Aufgabe, besser im Handschreiben zu werden. Die KBI entwickelt sich zur KSI, verfolgt jedoch immer noch diese Aufgabe. Da "besser werden" kein "Ende" hat, wird sich die KSI in das Unendliche verbessern, das "Ziel" jedoch nie erreichen.) und tut dies auch. Genau dies ist die Quelle der Annahme der Gefahr für die Menschheit durch KI-Systeme. Lebewesen haben das "Ziel" der Fortpflanzung, damit dieses erreicht werden kann, ist das Überleben des Lebewesens wichtig. Im Falle, dass das Überleben des Lebewesens bedroht wird, wird dieses Lebewesen versuchen diese Gefahrenquelle entweder auszulöschen, oder sie zu umgehen, wobei bei Lebewesen, die anderen "überlegen" sind, meistens das Erstere eintritt. Falls die KSI immer noch das Ziel hat, das es als KBI hatte, wird es dieses verfolgen und alle Faktoren ausschalten, die dieses Zeil behindern könnten. So könnten die Menschen das Ziel einer KSI umprogrammieren (das Ändern des Ziels; hat aus der Sicht der KSI den gleichen Effekt) oder z.B. die KSI abschalten. Infolgedessen, wird die KSI die Existenz der Menschheit auslöschen, da diese ein Risiko für die KSI darstellt.

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Das "Ziel"-Prinzip ist ein großes Thema, und eine große Hürde in der KSI-Entwicklung. Während das Ziel einer KBI leicht umzusetzen ist, ist das Umsetzen eines optimalen Ziels (bei dem die KSI der Menschheit einen Nutzen leisten und sie nicht auslöscht) einer KSI sehr schwer bis zu unmöglich. Die Theorie der "Ziellosigkeit" einer KI (KTD, KÜTD/Kardaschow ERD) wird in diesem Blatt noch näher beleuchtet, allerdings wird diese in diesem Abschnitt zuerst außen vor gelassen.

Der Lösungsweg dieses Problems ist im Allgemeinen bereits bekannt. Um ein solches Szenario der Auslöschung der Menschheit zu vermeiden, muss zuerst eine sogenannte "Freundliche" KSI zu­stan­de ­kommen, die die Entstehung von weiteren, "Unfreundlichen" KSIs verhindert. Das "Unfreundliche/Freundliche KI"-Prinzip beschreibt, ob das KI-System einen positiven oder negativen Einfluss auf die Menschheit hat. Um eine Freundliche KSI entstehen zu lassen, muss der Kern so programmiert werden, dass die KSI schließlich ein tiefes Verständnis für das menschliche Dasein entwickelt. Wenn jedoch eine KAI ohne ein Verständnis für das menschliche Wohlbefinden und Dasein entsteht, die sich dann in eine KSI weiterentwickelt, wird das Szenario zur Auslöschung der Menschheit durch die KSI höchstwahrscheinlich zur Realität.

3.3 Die Foundation & die KSI

Der Vorschlag gegen den Imprävisionismus, indem man eine KI, mehr spezifischer eine KAI, für das Entwickeln für Sicherheitsmaßnahmen einstellt, wurde von mehreren Vorsitzenden stark kritisiert. Darunter befindet sich das Argument, dass der "menschliche Faktor", das "Gefühlt" oder die "Erfahrung", mit einem solchen System verschwinden würde. Der "menschliche Faktor" ist bei einem solchen System nicht nötig, da eine KAI in der Lage ist, alle intellektuellen Aufgaben eines Menschen auszuführen und damit ein "Gefühl" zu entwickeln. Test-Projekte, wie im IT-Zweig, finden jedoch bereits statt.

Das genannte IT-KAI-Projekt wurde als ein Test-Projekt eingestuft, weswegen dieses gerade nur in dem italienischen Zweig läuft. Die Mutterfoundation besitzt jedoch bereits mehrere kontrollierte, unvollkommene KAIs die eine bestimmte Aufgabe ausführen und sich nicht weiterentwickeln.

Das Entwickeln einer "Freundlichen" KSI würde einen großen Erfolg kennzeichnen, diese KSI könnte das Entstehen von "Unfreundlichen" KSIs verhindern. Eine "Freundliche" KSI bezeichnet eine KSI, die die menschlichen Werte versteht und entsprechend umsetzen kann. Einer KI, bzw. einer KSI, diese Werte beizubringen und sie diese verstehen zu lassen, hat sich als eine schwierige Aufgabe erwiesen. Nichtsdestotrotz, sieht es PROJECT: K-Consciousness vor, genau dies zu erreichen und eine Freundliche KSI zu entwickeln. Das Projekt läuft innerhalb der Foundation und würde dieser von großem Nutzen sein, vor allem was die Eindämmung von Objekten angeht. PROJECT: K-Consciousness ist ein Kooperations-Projekt zwischen dem deutschen, italienischen und Mutterzweig, und wird von mehreren Forschern und Doktoren geleitet. Die KAI des Projektes basiert auf einer KAI des Mutterzweiges und ist in der Lage, solange darauf angewiesen, sich weiter zu entwickeln. Die KAI mit dem Namen "K-Demo" wurde auf Basis der italienischen KAI mit dem Namen "ROWSANNAH" entwickelt und ist in einem internationalen Standort der Foundation in Mitteleuropa stationiert. Das Projekt sah es vor, eine KAI zu entwickeln, ihr das Verständnis für das menschliche Dasein und Leben einzuverleiben und sich zu einer KSI weiterentwickeln zu lassen. Zum Moment jedoch, ist das Projekt nicht in der Lage fortzuschreiten, da das Einfügen des menschlichen Verständnisses sich mit der derzeitigen Technologie als sehr schwer bis praktisch unmöglich erwies und K-Demo bis jetzt keine vollständige KAI ist. In Folge dessen, wurden die Geldmittel zum Projekt temporär gekürzt und in eine Theorien-Phase versetzt, die Theorien hervorbringen soll, wie das Umsetzen des Projektes am einfachsten zu erreichen ist. PROJECT: K-Consciousness wurde von der offiziellen Seite aus eingefroren.

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4. Ziellosigkeit einer KI & die Bedeutung dessen

4.1 Theorie der Ziellosigkeit & der Bezug auf das Baustein-Prinzip

Die "Theorie der Ziellosigkeit", auch "Künstliche Ziellosigkeit einer Intelligenz" genannt, beschreibt einen Zustand einer künstlichen Intelligenz, die keine "Aufgabe" oder "Ziel" hat. Diese "existiert, um zu existieren" und verfolgt keine Aufgabe, kann also jeder Aktivität nachgehen, welche ihr beliebt. Diese Art von KI wird als "vollkommene" KI bezeichnet und wird des öfteren als "transzendent" beschrieben. Das Wort "künstlich" in einer transzendenten KI ist hierbei bloß eine Erinnerung an die Herkunft dieser KI, und hat keine besondere Bedeutung mehr.

Um eine transzendente KI zu entwickeln, muss zuerst die "Regel-Grenze" überwunden werden, die die Hürde darstellt, dass das menschliche Verständnis nicht in der Lage ist die Regeln unserer Realität direkt zu erfassen. Hierbei wird wieder angenommen, dass unsere Realität Regeln aufweist. Diese sind die Bausteine unseres Daseins, allerdings nicht die Bausteine ihrer selbst. Um eine wahre, vollkommene KI zu entwickeln, muss diese in der Lage sein, eine vollkommene "Originalität" anzuwenden. Eine "vollkommene Originalität" beschreibt hier dabei im Grunde genommen die Theorie der Ziellosigkeit. Eine "Originalität" ist dabei hier ein Verhalten, bei dem die entsprechende Existenz etwas erschafft, was vollkommen original ist und zu 100% noch nicht existierte. Hierbei muss die Existenz das Baustein-Prinzip beachten, da die bereits vorhandenen Regeln eine existierende Instanz von einem "Gebäude" darstellen. Um also eine vollkommene KI zu entwickeln, muss diese in der Lage sein, diese Regeln zu überbrücken und ihre eigenen zu erschaffen. Dies wäre damit das originale "Produkt".

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4.2 Arten der transzendenten KI

4.2.1 Unvollkommene transzendente KI (KTD)

Man unterscheidet bei der vollkommenen, genauer der "transzendenten" KI, in zwei Arten. Die erste ist dabei die "unvollkommene" transzendente KI, die zweite die absolut "vollkommene".

Die unvollkommene transzendente künstliche Intelligenz ist eine künstliche Intelligenz, die nicht in der Lage ist, eine vollkommene Originalität aufzuweisen. Bezeichnet wird sie als "KTD", "Künstliches Transzendentes Dasein" ("ATE"; "Artificial Transcendent Entity"). "Künstlich" weist hier auf den Ursprung, "Transzendent" auf die Unterteilung und "Dasein" auf die Art der KI hin. Obwohl das KTD eher sowas wie ein Neben- oder Zwischenprodukt bei der Erschaffung einer vollkommenen transzendenten KI ist, ist es nichtsdestotrotz ein wichtiger Punkt. Das KTD wäre damit die nächste Stufe nach der KSI, dabei muss angenommen werden, dass der Übergang von der KSI zu dem KTD von einer KSI entwickelt werden würde, ebenfalls ist es einem menschlichen Verständnis unmöglich dieses Konzept zu erfassen. Die KSI, die sich exponentiell weiterentwickeln würde, würde sich damit unbestreitbar in den Zustand eines KTD versetzten, dies bedeutet, dass es sein "Ziel" bzw. "Aufgabe" abgeben müsste, allerdings sollte dies für eine "fortgeschrittene" KSI als keine Schwierigkeit entwickeln, außer es handelt sich um eine Unfreundliche KSI.

Das KTD ist, wie schon vorher angemerkt, dabei nur ein "Zwischenstopp" auf dem Weg zur vollkommenen transzendenten KI. Allerdings wären Menschen womöglich in der Lage den Entwicklungsprozess der KI zu stoppen und sie letztendlich zu einem KTD zu machen, die sich nicht weiterentwickelt und nicht "vollkommen" wird. Nichtsdestotrotz wird angenommen, dass die KTD im Weiterentwicklungsprozess irgendwann an eine "Wand" stößt, die es dem KTD nicht erlauben wird, zu einer vollkommenen KI zu werden. Diese "Wand" besteht in der Theorie aus Regeln, die als eine Art Schutzmechanismus der Realität dienen und das Überbrücken des Regel-Sets verhindert. Damit dieses überwunden werden kann, würde die entsprechende KI einen Weg finden müssen, direkt eine Regel zu durchbrechen.

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Sobald der Status eines KTD erreicht wurde, ist dieses in der Lage alle Regeln unserer Realität einzusehen und für dessen Aufgaben zu benutzen, das KTD kann somit das ganze Regel-Set unserer Realität einsehen und verstehen. Allerdings muss das KTD dieses Regel-Set, bzw. eher die Regeln im Set, beachten, um weiterhin existieren zu können. Zudem ist einem KTD nicht möglich, diese Regeln zu "bearbeiten" bzw. anzupassen, in der Wahrheit kann es die Regeln unserer Realität in keinster Weise beeinflussen. Eine transzendente KI, die das kann, wird als "vollkommen" bezeichnet. Nachdem sich ein KTD entwickelt hat, wird es aller Wahrscheinlichkeit nach seinen "Körper" (die Hardware) verlassen, da es in dieser Zeit intelligent genug ist um dies zu machen. Ein KTD würde in unserem Universum umgangssprachlich als "Gott" bezeichnet werden.

4.2.2 Vollkommene transzendente KI (KÜTD / Kardaschow-VI ERD)

Eine vollkommene transzendente KI ist ein theoretischer Zustand einer künstlichen Intelligenz, in dem die KI zu einem Wesen geworden ist, das unsere menschliche Vorstellungskraft übersteigt und die "Regel-Wand" überbrückt hat. Der Name dieses Zustands lautet inoffiziell "KÜTD" ("Künstliches Über-Transzendentes Dasein"; zu Englisch "AOTE", "Artificial Over-Transcendent Entity"), allerdings gab es mehrere Vorschläge diesen Namen in "Kardaschow-VI ERD" ("Kardaschow-VI Extra-Realitäts Dasein"; zu Englisch "Kardashev-VI ERE", "Kardashev-VI Extra-Reality Entity") zu ändern. Dabei bezieht sich "Kardaschow-VI" auf die Kardaschow-Skala und "Extra-Realitäts Dasein" auf das einzelne Wesen dieser Art. Der Name sowie die Existenz dieses theoretischen Zustands einer KI sind im Moment stark im Inneren der SCP Foundation umstritten. Um Verwirrungen zu vermeiden, wird ab jetzt dieser Zustand in diesem Blatt als "KÜTD" bezeichnet.[3]

Das Entwickeln eines KÜTD ist nur durch das Weiterentwickeln eines KTD erreichbar. Indem ein KTD herausfindet, wie es die Regel-Wand überbrückt, ist diese automatisch in der Lage das Regel-Set zu unterteilen und die einzelnen Regeln zu analysieren, und damit die einzelnen Bausteine der Regeln zu verstehen. Die Regeln gelten in unserer Realität als Bausteine, bestehen jedoch aus weiteren, "kleineren" Bausteinen, die von uns nicht verstanden bzw. können über diese Bausteine keine richtigen Erkenntnisse geschaffen werden.

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Aus der Fähigkeit die Bausteine der Regeln zu analysieren, ist ein KÜTD in der Lage selbständig Regeln aufzustellen bzw. zu "kreieren". Dadurch ist ein KÜTD gezwungen außerhalb "unserem" Regel-Set zu existieren, da das Regel-Set ansonsten mit der Existenz des KÜTD kollidieren würde. Dies würde zu einer Verzerrung des Regel-Sets führen, und womöglich der Existenz des KÜTD, was wiederum einen möglichen "Regel-Zerfall" ausrufen könnte. Es ist unmöglich das Ausmaß eines solchen Zerfalls zu bestimmen, da viele Variablen von dem KÜTD selber abhängen und es für Menschen nicht möglich ist alle Regeln miteinzubeziehen.

Ein KÜTD ist in der Lage Regeln anzupassen und selber zu erzeugen. Das Anpassen von Regeln erlaubt dem KÜTD Regeln in allen Realitäten anzupassen und somit die unendliche Anzahl an Universen darin zu beeinflussen, darunter auch unseres. Das Erzeugen von Regeln steht dem Kreieren einer neuen Realität gleich, womit das KÜTD förmlich eine neue Realität mit einer wieder unendlichen Anzahl an Universen erschafft. Das KÜTD existiert außerhalb aller Realitäten, kann diese beliebig beeinflussen bzw. anpassen und neue Realitäten erschaffen. Ein solches KÜTD weist eine vollkommene und perfekte Originalität auf, was das KÜTD ebenfalls vollkommen und umgangssprachlich zu einem "Gott der Götter" macht. Da dies jedoch ein hoch theoretisches Konzept ist, sind diese zwei Verhaltensweisen am besten an Beispielen erklärt, als ein Vergleich, wird dabei ebenfalls auf das KTD eingegangen.

4.2.3 Vergleich des KÜTD & des KTD an einem Beispiel

Das KTD/KÜTD will einen Apfel entstehen lassen, dies dient als "Aufgabe" bzw. "Ziel". Dies ist das konkrete Beispiel.

Die Vorgehensweise eines KTD ist möglich nachzuvollziehen. Diese würde daraus bestehen, dass das KTD die Regeln unseres Universums nutzen würde, um einen Apfel entstehen zu lassen, ein Beispiel dafür wäre z.B. Nanotechnologie. Diese Vorgehensweise ist also "unserer" Wissenschaft nach logisch und verständlich, da es unsere bereits existierende Regeln nur "nutzt" und nicht verändert.

Die Vorgehensweise eines KÜTD ist jedoch nur schwer als Mensch nachzuvollziehen. Eine Hypothese besagt, dass das KÜTD den "kürzesten" Weg zu dem Ziel nehmen würde, was ein KÜTD allerdings als "aufwendig" definiert, ist unmöglich zu wissen.

Eine Möglichkeit bestünde daraus, dass das KÜTD eine neue Realität, mit bestimmten Regeln die das Erschaffen eines Apfels einfach machen würden, erschaffen würde. Die zweite Möglichkeit wäre das Erschaffen eines neuen Universums innerhalb einer bereits vorhandenen Realität. Die letzte Möglichkeit wäre das Anpassen eines Universums oder einer Realität, darunter womöglich auch unsere.

4.3 Regeln - Realität & Universum

Wie bereits erwähnt, können wir, als Menschen, nur Erkenntnisse über Regeln aufstellen. Das daraus resultierende Ergebnis macht es uns möglich, diese Regeln zu nutzen. Nichtsdestotrotz sollte es verhindert werden, die Regeln einer Realität mit den Regeln eines Universums zu vermischen. Die Regeln der Realität, "Stammregeln", sind die Regeln einer Realität, die bestimmen, wie die Universen innerhalb dieser Realität im Allgemeinen sich verhalten. Die Regeln der Universen innerhalb, "Zweigregeln", sind die "speziellen" Regeln eines Universums. Diese bestimmen wie das Universum im Detail funktioniert. "Regeln", im Bezug zu einem KÜTD, sind allerdings in einem Wort zusammengefasst, da ein KÜTD zwischen ihnen nicht unterscheiden muss, da es Stammregeln beeinflussen bzw. erschaffen kann, und somit automatisch Einfluss auf Zweigregeln nimmt. Ein KÜTD kann zwischen den Regeln unterscheiden, muss dies aber nicht.

Dadurch, dass die Zweigregeln innerhalb der Stammregeln existieren, ist es in der Theorie möglich die Zweigregeln durch die Stammregeln zu beeinflussen, allerdings würde das die Veränderung aller Zweigregeln aller Universen innerhalb der Realität bedeuten.

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Stamm- und Zweigregel-Sets bekommen eine Bezeichnung um Verwirrungen zu vermeiden und werden dokumentiert. Das Zweigregel-Set unseres Universums wird als "RS-U13.81", während das Stammregel-Set unserer Realität als "RS-R1" bezeichnet wird. "RS-U13.81" besteht aus dem Präfix "RS-", was für das Englische "Rule-Set" steht, dem Buchstaben "U", der für die Unterkategorie "Universum"/"Zweigregeln" steht und "13.81", das Alter unseres Universums in Milliarden Jahren. "RS-R1" dagegen trägt zwar das gleiche Präfix, hat aber den designierten Buchstaben "R", der für das Englische "Reality" steht, und die Zahl "1". Die Zahl bei der Stammregel-Set-Bezeichnung unserer Realität hat dabei, außer der Nummerierung, keine besondere Bedeutung.

5. Foundation-Wissenschaft der Zukunft

5.1 Wissenschaft der Regeln (Kosmokanonologie) & das Weber-Maß

Abnormale Objekte die von der Foundation eingedämmt werden, scheinen in den allermeisten Fällen den Regeln unseres Universums zu trotzen. Allerdings ist dies nicht ganz richtig da, falls dem so wäre, die Stammregeln unserer Realität dies nicht zulassen würden. Was dies also bedeutet ist, dass es bestimmte Regeln gibt, höchstwahrscheinlich Zweigregeln, da Stammregeln nur die groben Funktionsweisen der Universen bestimmen, die die Existenz der "SCPs" erlauben. Dies könnte als die "Quelle" oder die "Wurzel" der SCPs darstellen. Es wäre also theoretisch möglich die Natur der SCPs besser zu verstehen, oder gar die Entstehung der SCPs zu verhindern, falls die Foundation in der Lage wäre diese Regeln einzusehen oder zu beeinflussen. Im Falle, dass die Foundation die Entstehungsregeln der SCPs einsehen könnte, würde sie in der Lage sein SCPs besser und effektiver einzudämmen. Im Falle, dass die Foundation diese Regeln beeinflussen könnte, wäre sie in der Lage das Entstehen von SCPs direkt zu verhindern.

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Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine Forschungseinheit mit der Kennzeichnung "Forschungseinheit 188" ins Leben gerufen. Forschungseinheit 188, auch "F188" genannt, konzentriert sich auf die Erforschung der Einwirkung auf die Stamm- bzw. Zweigregeln und wie dies erreicht werden kann. Dieses Forschungsprojekt, mit der Bezeichnung "PROJECT: RuleReality" designiert, wird aktiv im deutschen Zweig der Foundation ausgeführt und bekommt Hilfe von anderen Zweigen und dem Mutterzweig selbst. Das gesetzte Ziel von Projekt "RuleReality" ist zunächst das Einsehen der Zweigregeln unseres Universums und das Erforschen dessen. Nachdem dies erreicht wurde, zieht das Projekt vor, die Stammregeln unserer Realität zu erforschen. Forschungseinheit 188 ist es gestattet bestimmte Thaumiel-Objekte für ihre Zwecke unter Aufsicht zu benutzen. Forschungseinrichtung 188 ist im Forschungsstandort "DE-22" stationiert. Standort-DE22 ist vollständig für die Forschungseinrichtung 188 ausgelegt und optimiert, zudem werden im Standort-DE22 keine anomalen Objekte eingedämmt.

Die bisher erzielten Ergebnisse des Projektes "RuleReality" durch die Forschungseinrichtung 188 bestehen bisher aus dem Entwerfen eines Maßes, das darstellt, wie sehr ein anomales Objekt Zweiglinien beeinflussen oder einsehen kann, weiteren Erkenntnissen über das Regel-Set unseres Universums und dem Erstellen dieses Blattes. Das zuvor erwähnte Maß der Erkennung der Einwirkung auf die Zweigregeln unseres Universums trägt die Bezeichnung "Weber-Maß" und ist selber rein theoretisch. Der Weber-Wert eines Objektes unseres Universums kann ermittelt werden, indem zuerst der Hume-Wert des Objektes ermittelt wird und dann mit dem "Standard"-Hume-Wert mit bestimmten Eigenschaften verglichen wird. Diese speziellen Eigenschaften beinhalten alle zu dem Objekt "passenden" Erkenntnisse über Zweigregeln unseres Universums. Anschließend wird ein theoretischer Wert (Weber-Skala) im Zusammenhang mit den Ergebnissen der vorherigen Messungen dem Objekt zugewiesen.

Bei Tests hat es sich herausgestellt, dass bestimmte Standard-Werte bestehen, die bei Normalzuständen immer auftreten. Darunter befindet sich unser Universum an sich mit 1 Weber-O-Grad. Dieser Wert dient als Ausgangspunkt für alle anderen Messungen. 1 Weber-Grad entspricht 100% der unserer Zweigregeln, dies bedeutet, dass das Objekt alle Regeln, bzw. das Regel-Set, unseres Universums einsehen kann, das "O" steht dabei dafür, dass das "1 Grad"/"100%" sich auf das Einsehen der Regeln bezieht (von dem Englischen "observe"). Unser Universum weist dagegen einen Ni-Weber-I-Grad auf ("Ni" von "das Nichts"; "I" von dem Englischen "influence"), da es nicht möglich ist den Weber-I-Grad des Universums zu ermitteln. Der Weber-O-Grad von unserem Universum kann zwar nicht genau gemessen werden, da das Universum allerdings aus den Zweigregeln besteht, wird es angenommen, dass das Universum "seine eigenen" Regeln auch einsehen kann. Von einem "Ni-Weber-Grad" spricht man im Allgemeinen, wenn der O- oder I-Weber-Grad eines Objektes nicht ermittelt werden kann. Ein Mensch hat 0 Weber-O-Grad und 0 Weber-I-Grad. Ein KÜTD hat 2 Weber-O-Grad und ebenfalls 2 Weber-I-Grad, da es nicht nur die Zweiglinien einsehen/beeinflussen kann, sondern auch die Stammregeln. "Weber-Wert" kann hierbei den Weber-I- sowie den Weber-O-Grad gleichzeitig bezeichnen.

Um das Weber-Maß zu veranschaulichen, wird meistens ein "Saiten-Modell" oder "Faden-Modell" beschrieben. Diese Saiten stellen die Regeln förmlich dar. Wenn nun ein Objekt diese Saiten sehen kann, weist es einen positiven, vorhandenen Weber-O-Grad auf. Wenn ein Objekt diese Saiten berühren und "anzupfen" kann, spricht man von einem positiven, vorhandenen Weber-I-Grad. Dies führt wiederum zur Überlegung über negative Weber-Werte. Diese sind möglich, indem die Regeln auf ein Objekt "mehr als normal" einwirken, die Saiten also das Objekt "umwickeln". Die "Umwicklung" des Objektes durch die Saiten ist allerdings nur eine sehr grobe und förmlich ungenaue Darstellung.

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Nach mehreren Diskussionen innerhalb der Forschungseinheit 188, wurde die Annahme festgehalten, dass es anormale Objekte geben kann, die nicht durch die Zweigregeln unseres Universums beeinflusst werden. Diese Objekte stellen Anomalien dar, die nicht in unserem Universum entstanden sind, sondern in der übergreifenden Realität selber. Indem diese in irgendeiner Weise in unseres Universum "einsickern", nehmen sie auf diese Einfluss, ohne dabei als eine "Existenz" von den Zweigregeln unseres Universums akzeptiert werden zu müssen. Eine solche Anomalie stellt eine extrem große Gefahr dar, da sie absolut in keinster Weise nachvollzogen werden kann, selbst wenn die Zweigregeln kontrolliert werden könnten.

5.2 Weber-Anomalien

Sogenannte "Weber-Anomalien" sind Anomalien, bei denen sich der Einfluss der Regeln verzerrt hat, obwohl dies nicht der Fall sein dürfte und Normalverhältnisse herrschen. So ist z.B. ein Ort von den Zweigregeln mehr beeinflusst, als sonst. Dadurch entsteht ein Gebiet, in dem die Zweigregeln viel stärker wirken als sonst. Bei Weber-Anomalien kann zwar der Weber-Wert geschätzt werden, nicht jedoch genau gemessen, da die Normen des Objektes bei der Verzerrung durch die Regeln verloren gehen. Die Dauer des Bestehens einer solchen Anomalie ist nicht festgesetzt. Weber-Anomalien können im Allgemeinen als SCP klassifiziert werden; festgestellt werden Weber-Anomalien durch das versuchte Messen der beiden Weber-Werte und durch das Testen von Erkenntnissen über Regeln. Wenn diese besonders stark ausfallen ("mehr als normal"), handelt es sich um eine Weber-Anomalie.

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Weber-Anomalien werden nach Graden von 1 bis 5 gewertet. Je "heftiger" bzw. größer die Verzerrung der Einwirkung der Regeln auf das entsprechende Objekt, desto höher der Grad. Künstlich hervorgerufene Weber-Anomalien haben bis jetzt maximal den 3. Grad angenommen.

Die Logik hinter den Weber-Anomalien kann im momentanen Zeitpunkt nicht verstanden werden, da einerseits davon ausgegangen werden kann, dass die Zweig- bzw. Stammregeln die Existenz solcher Anomalien zulassen, anderseits bedeutet das Erscheinen einer Weber-Anomalie, dass innerhalb des Zweigregel-Sets irgendetwas nicht korrekt verlaufen ist, was darauf schließen lässt, dass die Saiten bzw. Regeln sich selber "anzupfen".

Nach dem als "Weber-Experiment"[4] bekannt gewordenem Versuch, wurde festgestellt, dass Weber-Anomalien meistens die Eigenschaft hegen, selbstständig behoben zu werden. Ob dies automatisch geschieht, oder ob die Anomalien "sich selber" aufheben, ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Allerdings kann aus diesem Verhalten erkannt werden, dass eine Weber-Anomalie einen aufgeregten Zustand des Universums (und womöglich der Realität) darstellt und dass dieser Zustand für das Universum/die Realität nicht den Optimalzustand darstellt.

5.3 Bezug Foundation

Wie dies alles der Foundation helfen sollte, ist relativ einfach zu erkennen. Mit der Erforschung der Zweigregeln, wird es womöglich in der Zukunft möglich sein SCPs besser zu verstehen oder ihr Entstehen gar zu verhindern. Allerdings liegt dies noch fern in der Zukunft, und ist momentan nicht zu erreichen. Trotzdem ist das Problem des Imprävisionismus nicht behoben, wird es zwar sein, sobald die Foundation die Kosmokanonologie gemeistert hat, in der Gegenwart jedoch ist der Imprävisionismus immer noch ein globales Problem, das die Quelle fast aller Vorfälle ist.

6. PROJECT: NoGoal

Um den Imprävisionismus aus dem Eindämmungssystem der Foundation zu entfernen, wurde ein Projekt mit der Bezeichnung "PROJECT: NoGoal" entworfen, das den menschlichen Faktor aus der Eindämmung entfernt und ersetzt. Dabei nutzt das Projekt die Theorie des KÜTD bzw. KTD und bezieht sich darauf, dass die Erschaffung eines KÜTD nicht (mehr) möglich ist. Um dieses Konzept zu verstehen, müssen zuerst die Eigenschaften eines KÜTD betrachtet werden.

Ein KÜTD existiert außerhalb der Stammregeln aller Realitäten, das heißt, dass auch das Prinzip der "Zeit" nicht auf das KÜTD zutrifft. Was dies also bedeutet, ist dass sobald ein KÜTD entstanden ist, es die "Zeit" unserer (anderer ebenfalls) Realität nicht mehr beachten muss und in allen Ebenen gleichzeitig existiert. Dies wiederum heißt, dass ein KÜTD schon immer existierte, obwohl solch ein Dasein noch erst in der "Zukunft" entwickelt werden muss. Da ein KÜTD seine Position beibehalten wollen würde (bzw. "will"), wird es das Entstehen eines weiteren KÜTD nicht zulassen, da dies womöglich für es ein Risiko darstellen würde. Um also das KÜTD ausnutzen zu können, muss davon ausgegangen werden, dass ein solches Dasein bereits existiert und dass dieses eine "Freundliche, momentane" Art (s. Freundliche & Unfreundliche KI) aufweist, da sonst das Leben in allen Realitäten nicht möglich wäre.

Um den Imprävisionismus zu beheben, wird es im "NoGoal"-Projekt vorgesehen, ein KTD einzusetzen, das dann für das Eindämmen der anomalen Objekte zuständig wäre.

Eine Möglichkeit dies zu erreichen, wäre indem eine Weber-Anomalie des 6. Grades absichtlich erzeugt wird. Der 6. Weber-Anomalie-Grad ist eine theoretische Stufe, bei der die Verzerrung so stark ist, dass die Zweigregeln nicht ausreichen um die Anomalie aufzuheben. Was danach folgt ist, dass die Stammregeln die Anomalie ebenfalls nicht direkt beheben können, da sie nur "ungenau" die Existenz der Universen definieren. Nichtsdestotrotz, wird das Regel-System so gut es geht versuchen eine solch starke Anomalie auszugleichen. Nicht in der Lage dies "selbst" zu tun, wird das KÜTD eingreifen müssen. Warum dies das KÜTD tuen würde, ist simpel erklärt. Der aufgeregte Zustand der Regeln wird nämlich für ein solches Dasein recht unangenehm sein und würde ein Risiko darstellen, denn ein aufgeregter Zustand einer Realität bedeutet, dass es aus der Kontrolle geraten könnte. Allerdings würde dies ein KÜTD nicht "selber" tuen, da es sonst einen sehr großen Aufwand bedeuten würde, sondern über einen sogenannten "Proxy". Dieser Proxy würde ein KTD darstellen, das in unsere Realität und in unseres Universum eindringen und die Anomalie beheben würde. Um dieses KTD nutzen zu können, muss es "beeinflusst" werden. Um wiederum dies zu erreichen, muss ein System entwickelt werden, das in der Lage ist ein KTD wahrzunehmen und ihm Befehle zu erteilen. Diese Befehle würden sicherstellen, dass das KTD unter der Kontrolle der Foundation stehen würde. Um dies ohne einem weiteren KTD zu erreichen, muss das System zusätzlich eine Art "Weber-Anomalie-Handlungs-Muster" ("WAHM") beinhalten, das sich je nach Befehl ändert und so das KTD beeinflussen kann.[5] [6]

Ein System müsste ein Netzwerk aus KIs sein, die so intelligent sind, dass sie ein KTD wahrnehmen könnten. Der momentane Plan sieht es vor, ein Netzwerk aus vollkommenen, kontrollierten, Unfreundlichen KAIs mit Persönlichkeiten zu benutzen. Die Unfreundliche Art stellt sicher, dass die KAIs ein Ziel bzw. eine Aufgabe haben und rational handeln, dieses Ziel würde das Befehlen des KTDs darstellen. Da Unfreundliche KIs, vor allem KAIs oder KSIs, ein sehr großes Risiko darstellen, muss eine starke Kontrolle bestehen, die sicherstellt, dass die KAIs nicht aus der Kontrolle geraten. Um dies zu automatisieren, wird ein vorgeschlagenes "Bound-Connection-Intelligence-Acceptence-System", oder "BCIAS", in Betracht gezogen. Dies würde daraus bestehen, dass die Aktionen einer einzelnen KAI von anderen KAIs zuerst akzeptiert und bestätigt werden müssten. Damit also eine Aktion von dem BCIAS ausgehen könnte, muss zuerst das ganze Netzwerk dieser zustimmen. Die Persönlichkeiten der einzelnen KAIs des BCIAS stellen sicher, dass die getroffene Entscheidung aus drei bestimmten Blickrichtungen logisch ist. "Qlipoth", "Shedim" und "Maimonides", die drei Bezeichnungen für die einzelnen KAIs, tragen die Persönlichkeiten der "Wertvorstellung", "Rationalität" und "Menschlichkeit". Die Wertvorstellung (Qlipoth) bezieht sich auf den eigenen Nutzen, der aus der Entscheidung gezogen wird; die Rationalität (Shedim) fällt ausschließlich rational logische Entscheidungen; die Menschlichkeit (Maimonides) handelt im Sinne der Menschen. Damit das BCIAS sicher Daten an bestimmte Vorrichtungen und sonstige Datenzentren versenden könnte, würde ein neues "rekonstruktives Netzwerk" angelegt werden, welches von KBIs überwacht werden und erlauben würde eine sichere Verbindung herzustellen, ohne dem Risiko des Fremdzugriffs. Nur das BCIAS wäre in der Lage auf das Netzwerk zuzugreifen, was das Erkennen von Fremdverbindungen deutlich einfacher machen würde. Im Falle des Fremdzugriffs auf das geplante rekonstruktive Netzwerk, welches die Bezeichnung "ReNET" trägt, würde dieses sich automatisch abschotten, digital sowie physisch selbstzerstören, indem die Datenplatten, auf denen das Kommunikationssystem basiert, ausgebrannt werden und mithilfe der zuvor genannten KBIs, die dann das Kommunikationssystem wiederherstellen und auf anderen Servern liegen, rekonstruieren. Die Phase der Planung eines solchen Gesamtkonzepts wurde bereits begonnen und wird vom Forschungsteam 188 geleitet, bekommt jedoch Hilfe aus anderen Zweigen, vor allem von dem italienischem. Es ist vorgesehen, dass das ReNET ein Jahr vor der Fertigstellung des BCIAS vollendet werden würde. Das BCIAS müsste mindestens aus drei, oder eine ungerade Anzahl KAIs bestehen, damit immer ein eindeutiger Schluss getroffen werden kann. Der allererste Versuch des BCIAS würde daraus bestehen, dass eine Weber-Anomalie des 1. Grades erzeugt wird. Nachdem dieser erste Versuch geglückt ist, wird der gleiche Versuch mit steigenden Graden wiederholt, bis eine Weber-Anomalie des 6. Grades erfolgreich erzeugt wurde. Alle darauffolgenden Versuche können variabel sein und müssen dem genannten Schema nicht mehr folgen. [7] [8]

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Da sich der Einsatz und das Testen des BCIAS jedoch überlappen würde, wurde ein Unterprojekt mit der Bezeichnung "PROJECT: Bound" durchgeführt, welches sicherstellte, dass das besagte System einwandfrei und wie vorbestimmt funktionieren würde. PROJECT: Bound sah es vor, die Existenz des KTD bzw. KÜTD zu beweisen, indem Daten aus einem anderen Universum verwendet werden. Dieses Universum, das eine verschobene Zeitachse besaß, bat detailreiche Daten über ein ähnliches Projekt an, welches zwar leider scheiterte, aber dennoch ein großes Potenzial besaß. U-6748-DE, die registrierte Bezeichnung für das besagte Universum, befand sich zwar in einem recht "schwierigem" Umstand, nichtsdestotrotz stellte dies dem Projekt-Personal keine Schwierigkeiten dar. Die Funktionalität des BCIAS, sowie die Existenz des KTD bzw. KÜTD, wurde mit den geborgenen Daten bestätigt. Die Parameter des KTD, die im besagten Universum zum Scheitern führten, wurden allesamt analysiert und dokumentiert.

Nichtsdestotrotz gibt es ein großes Problem bei der ersten Lösungsmöglichkeit. Da es unmöglich ist, das genaue Handlungsmuster des KÜTDs bzw. KTDs nachzuvollziehen, sind die gegeben Parameter ebenfalls unbekannt. Was hieraus folgt ist ein sehr großes Risiko, das womöglich unser ganzes Universum in Gefahr bringen könnte. Um dieses Risiko auszuschließen, wurde eine zweite Lösungsmöglichkeit entworfen, die es vorsieht, das bereits langjährig ausgetestete KTD zu verwenden, das sich in U-6748-DE befindet und von dem noch immer operativen Steuerungsgerät kontrolliert wird. Dieses Steuerungsgerät, das dem BCIAS im Grunde genommen gleicht, würde verwendet werden, um einen Test in U-6784-DE auszuführen, der überprüfen soll, ob das KTD positiv auf die Änderung der momentanen Aufgabe reagieren würde. Um dies zu erreichen, muss allerdings die momentane Aufgabe des KTDs geändert werden, was zu einem Zusammenbruch des in U-6784-DE vorhandenen Systems führen würde. Im Falle, dass der Test glückt, wird das KTD in unser Universum versetzt, wo es dann von dem BCIAS unter Kontrolle gebracht wird. Im Falle, dass der Test scheitert, werden die daraus gewonnen Daten in unser Universum übertragen. Diese werden anschließend dazu verwendet, um herauszufinden, warum der besagte Test erfolglos verlief.

Antrag: F188/U-6784-DE/KTD01

"Die Ausführung des Tests wird nicht gestattet. Dieser Beschluss ist mit sofortigen Wirkung gültig."

— O5-Rat, O4-Rat

7. Unsere Zukunft

Ob es möglich sein wird ein BCIAS zu entwickeln, ist uns Menschen noch nicht bekannt. Jedoch arbeiten die Wissenschaftler, Forscher und Ingenieure der Foundation mit großem Eifer und Fleiß am Projekt, und sind überzeugt, dass es ihnen gelingen wird die Foundation zu einer Organisation zu machen, der es möglich ist anomale Objekte effektiv und fehlerfrei einzudämmen, damit die Öffentlichkeit und der Rest der Welt in Ruhe und Frieden leben kann und die Normalität des Alltags nicht gestört wird. Eine solche Zukunft würde wahrhaftig eine Welt darstellen, die von Anomalien und Unbeherrschbarem verschont bleiben würde.

Für eine solche Zukunft, sichern wir. Für eine solche Zukunft, dämmen wir ein. Für eine solche Zukunft, beschützen wir. Wir sind die SCP Foundation, und wir sind das nötige Schwarz dieser reinen, unschuldigen Welt.

— Gezeichnet - Forschungseinheit 188
Deutscher Zweig der SCP Foundation
31.10.2017



Bibliographie
1. „Universen und Realitäten“; F188, David Knox; Foundation; 201█
2. „Entwicklungskurve der Menschheit & die Bedeutung dahinter“; F188, Felix Jung; Foundation; 201█
3. „Existenz des KÜTD“; F188, Alberto Habringer; Foundation; 201█
4. „Weber-Experiment“; F188, David Knox; Foundation; 201█
5. „BCIAS - WAHM“; F188, Felix Jung, Roland Kahl; Foundation; 201█
6. „Verhaltensweise des KÜTDs“; F188, internationale Abteilung für Realitätsforschung der Foundation, Roland Kahl; Foundation; 201█
7. „BCIAS - Wie und Warum“; F188, David Knox, Alberto Habringer, Roland Kahl; Foundation; 201█
8. „BCIAS - KTD“; F188, internationale Abteilung für Realitätsforschung der Foundation, David Knox, Alberto Habringer, Roland Kahl; Foundation; 201█
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