SCP-953
Bewertung (rating): +2+x

Objekt Nr.: SCP-953

scp953lv0.jpg

SCP-953 in einer seiner menschlichen Verkleidungen. Man bemerke die Verzerrung im Bild, ausgelöst von dem Polymorphismus des Subjekts und das Erscheinen von leuchtend grüner [DATEN GELÖSCHT]. Dies ist ein Artefakt von SCP-953s polymorphen Eigenschaften (siehe [ZENSIERT] für weitere Details).

Klassifizierung: Keter

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-953 muss in einer Typ 4 Eindämmungszelle (4 m x 3 m x 3 m) am Ende von Flur 99 in Standort-17 gehalten werden. Das Subjekt muss mit folgendem versorgt werden:

  • 1,5 kg frische Leber täglich für den Verzehr.
  • Sauberes Trinkwasser in reichlicher Menge.
  • Sauberes Bettzeug (Futon und Decken), das wöchentlich vom Subjekt gewechselt wird und gewaschen werden muss.

Kleine Luxusgüter (Pflaumenwein, Lesestoff, etc.) können als gelegentliche Belohnung für gutes Benehmen als Teil der psychologischen Konditionierung zur Verfügung gestellt werden.

Direkter menschlicher Kontakt mit SCP-953 ist aufgrund von SCP-953s bewusstseinsverändernden Eigenschaften strikt verboten; aus diesem Grund muss jegliches Personal 100 Meter Sicherheitsabstand einhalten, wenn die hermetisch versiegelte Tür geöffnet wird. Die Lieferung von Futter und anderen Dingen wird von einem automatisierten Roboterassistenten durchgeführt. Wenn die Eindämmung versagt, kann SCP-953 theoretisch mit Schüssen terminiert werden; aufgrund seiner Natur könnte sich das Erkennen von SCP-953 jedoch als schwierig erweisen.

Aufgrund der Unzulänglichkeit der rein physischen Eindämmungsprozeduren zur Kontrolle von SCP-953 ist auch eine psychologische Eindämmung notwendig. Aus diesem Grund müssen offene Hundezwinger am Zugang zu SCP-953s Eindämmungskammer platziert werden. Bevorzugte Rassen sind Korea Jindo Dog oder American Foxhound. SCP-953 zeigt eine extreme Phobie gegenüber zahmen Hunden und wird sich ihnen nicht weiter als 10 Meter nähern, vor allem dann nicht, wenn die Hunde bellen oder unruhig sind.

SCP-953 muss als feindselig gegenüber menschlichen Lebens, gefährlich und jederzeit bewaffnet betrachtet werden; jeglicher Transport muss unter der Aufsicht von mindestens sechs (6) bewaffneten Mitarbeitern durchgeführt werden. Seine bevorzugte Tötungsmethode ist ein Schlag in den Abdomen mit bloßen Händen, womit es in die Bauchhöhle eindringt und die Leber entfernt, welche es später verzehren wird. Wenn die Zeit es jedoch erlaubt, wird es das Töten genießen und sein Opfer foltern. Es scheint Gefallen daran zu finden, einem anderen empfindungsfähigen Wesen Schmerz zuzufügen.

Beschreibung: SCP-953 ist ein weiblicher roter Fuchs (Vulpes vulpes) mit einem Gewicht von etwa 8 kg und einer Wirbelsäule, die sich ab dem 26. Wirbel in 9 separate Schwänze unterteilt. SCP-953 besitzt jedoch polymorphe Fähigkeiten, die ihm erlauben, die Form von verschiedenen anderen Objekten und Wesen anzunehmen (am häufigsten die Form einer attraktiven koreanischen Frau). SCP-953 offenbart im Aussehen einige fuchsartige Aspekte in all seinen alternierenden Formen (wie z.B. Ohren, Schwanz, Pfoten, Augen, Fell, Stimme und Verhalten): dies kann bei der Identifikation des Subjekts helfen, sollte es sich zu verkleiden versuchen. SCP-953 wird jedoch versuchen, ihre Schwänze mit Kleidung und anderen Mitteln zu verbergen.

Neben seinen polymorphen Eigenschaften besitzt SCP-953 mäßige psionische Fähigkeiten, wie Eingebung und Telepathie. Obwohl diese nicht ausreichen, um einen außenstehenden Beobachter zu täuschen, kann ein verzaubertes Subjekt von einer Vielzahl an falschen Tatsachen überzeugt werden. Unter anderem über die Natur von SCP-953, über seine eigene Natur und über die der Gegenstände, die das Subjekt umgeben. SCP-953 hat dies in der Vergangenheit unter anderem dafür genutzt um die Polizisten zu betrügen, die lautem Geschrei in einem Hotelzimmer nachkommen wollten. Zudem überredete es eine Mutter, ihr eigenes Kind zu braten und zu essen. Es vollzog mehrere Handlungen der Nekrophilie an Agent Ramseys Frau, während dieser zusah und war erfolgreich mit dem systematischen Mord an 27 Anwesenden des "YiffCon 2███"

Nachtrag 1: Vorgeschichte: SCP-953 ist der SCP Foundation und seiner Vorgänger mehrmals begegnet. Die erste Begegnung fand in Pusan, Korea, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Seitdem ereignete es sich sechs Mal, dass SCP-953 entkam und wieder eingefangen wurde. Die Folge davon war der Tod von █ SCP Agenten durch verschiedene Zwischenfälle.

Nach seiner letzten Flucht hatte man über ██ Jahre nichts mehr von SCP-953 gehört, bis es plötzlich am 2. Juni ███ in Pittsburgh, Pennsylvania auf der YiffCon 2███ wieder auftauchte, wo es versucht hatte, als “Furry”-Enthusiast verkleidet teilzunehmen. Bevor es eingefangen wurde, übte SCP-953 mehr als zwei Dutzend Morde an Kongress Personal und Teilnehmern aus, mehr als bei allen bisherigen Vorfällen. Die verstümmelten Leichen wurden an verschiedenen Plätzen im ganzen Hotel gefunden: unter anderem im Inneren einer Matratze, von einem Duschvorhang hängend und als Hauptgericht eines Hotel-Banketts serviert. Überlebenden Teilnehmern wurden Klasse A Amnesika verabreicht, ehe sie aus der der Obhut der Foundation entlassen wurden.

Das Foundation Personal, das nach dem jüngsten Vorfall angewiesen wurde, SCP-953 einzufangen, bemerkte, dass es lustlos und apathisch erschien und sich nicht wehrte, als es gefangen genommen wurde. Seit diesem Datum gab es keine weiteren Todesopfer durch SCP-953.

Nachtrag 2: Besonderer Notfallbefehl Da eine Fehlidentifikation ihrer Spezies dazu tendiert, dass SCP-953 heftig erregt wird, sind alle Mitarbeiter dazu aufgerufen worden, sie als “Kumiho” und nicht als “Kisume” zu bezeichnen. Auf die Nachfrage des Personals nach dem Unterschied, muss an den Unterschied zwischen einem Cherokee Indianer und einem Inder aus Neu Delhi erinnert werden. - O5-██

Nachtrag 3: Mitarbeiter Revision Aufgrund des unglücklichen und komplett vermeidbaren Todes von Agent Gallagher, wird jeder Mitarbeiter, der aktuelle oder frühere Verbindungen zu einer "Furry" oder "Otaku" Community hat, umgehend anderen Projekten zugewiesen. - O5-██

Nachtrag 4: Folkloristisches Kontrollverfahren Zur Erinnerung: Mitarbeiter, die SCP-953 zugewiesen sind, müssen alle Anweisungen in der Interaktion mit SCP-953 befolgen, ganz gleich wie eigenartig oder willkürlich diese erscheinen mögen. Denken Sie daran, dass die Menschen in Asien bereits Jahrhunderte mit diesen Wesen interagierten, bevor wir ins Spiel kamen. Was wir für Märchen halten, ist ihre Version der Sicherheitsmaßnahmen. - O5-██

953 Interview A — Befragung der Ergreifungseinheit infolge der initialen Gefangennahme von SCP-953 in der Wildnis im Jahre 19██.

Sofern nicht anders angegeben, steht der Inhalt dieser Seite unter Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License