Von SCP-7914 beeinflusste Büste. Expositionszeit 17 Stunden.
Objekt-Nr.: SCP-7914
Klassifizierung: Euclid
Sicherheitsmaßnahmen: SCP-7914 ist in einer Zelle mit nicht weniger als 4 Büsten in seinem Sichtfeld aufzubewahren. Die Büsten dürfen aus Stein oder jedem für Skulpturen angemessenen Material bestehen und dürfen nicht nach dem Abbild einer existierenden Person gestaltet sein. Mindestens 2 Büsten, die Werke aus der Antike imitieren, sollten enthalten sein, da dies erwiesenermaßen die Wirksamkeit der Eindämmung erhöht. Die Büsten sind alle zwei Wochen zu ersetzen. Keine Fotografien von SCP-7914 dürfen gemacht werden, jedoch ist direktes Ansehen erlaubt.
Im Falle eines Eindämmungsbruchs hat Bergungspersonal SCP-7914s Standort zu lokalisieren und es so schnell wie möglich von allen Kunstwerken in seinem Sichtfeld zu isolieren; ein Tuch über es zu legen wird als ideal angesehen. Die besagten Kunstwerke sollten darauffolgend auf Anzeichen von Kontamination inspiziert und wenn nötig in die Eindämmung gebracht werden. Alle noch vorhandenen Büsten in SCP-7914s Zelle sind sofort zu zerstören und zu ersetzen.
Beschreibung: SCP-7914 ist eine Basaltbüste, die ein unbekanntes Individuum darstellt und vermutlich aus dem Nahen Osten während der späten Bronzezeit stammt. Die Büste besitzt ein ungewöhnliches Lächeln mit geschlossenem Mund, ähnlich dem "archaischen Lächeln", das bei archaischen griechischen Skulpturen prävalent ist, obwohl sie diesem historischen Zeitraum um mehrere Jahrhunderte vorausgeht.
Von SCP-7914 beeinflusste Skulptur. Expositionszeit 73 Stunden.
Wenn Kunstwerke mit Abbildungen des vollständigen menschlichen Gesichts im Sichtfeld der Büste sind, werden sich ihre Gesichter allmählich ändern, sodass sie nach einer variablen Zeit nach der ersten Exposition ein permanentes Lächeln mit geschlossenem Mund zeigen, aber nur, wenn sie unbeobachtet sind. Dies betrifft am häufigsten andere Büsten, Skulpturen und Statuen, aber induziert auch langsame Änderungen in Ölgemälden.
SCP-7914s Gesichtsausdruck bleibt während des Vorgangs unverändert. Fotos von SCP-7914 haben denselben Effekt und vorläufige Tests mit Dummy-Servern haben gezeigt, dass digitale Bilder von SCP-7914 alle anderen Bilddateien in der gesamten Datenbank beeinflussen können, auch verschlüsselte.
Extensive Expositionsperioden erhöhen die Intensität des Lächelns, aber sie gehen nicht über das von SCP-7914 hinaus. Wenn alle abgebildeten Gesichter in seinem Sichtfeld den Endpunkt ihrer Transformation erreicht haben, werden sich bei späteren Beobachtungen SCP-7914s Lippen teilen und eine Reihe von Zähnen offenbaren. Wenn keine neuen Kunstwerke oder Abbildungen in sein Sichtfeld kommen, wird sich SCP-7914 kurz darauf zu einem anderen Ort räumlich verschieben, wobei es Museen, Galerien und Sammlungen bevorzugt, wo mehr Kunstwerke zu finden sind.
Von SCP-7914 beeinflusster Sarkophagdeckel. Expositionszeit unbekannt.
SCP-7914 wurde 1974 aus dem Louvre geborgen, kurz nachdem es zusammen mit anderen neuen Akquisitionen ausgestellt wurde, von denen die meisten irgendwann transformiert werden. Keine Informationen bezüglich der Herkunft der Büste konnten im Louvre gefunden werden, was darauf hindeutete, dass es sich in die Museumssammlung verschoben hat.
Anhang 7914.01:
Während der ursprünglichen Bergung von SCP-7914 gab es keine schriftlichen Beschränkungen bei der Verwendung von Skulpturen im Abbild von lebenden Individuen. Eine Büste von Forschungsleiter Janus wurde verwendet, welcher später von mehreren sekundären anomalen Effekten berichtete.
Ich schwöre bei Gott, sie sind alle da drinnen und lachen, wenn niemand im Raum ist. Sie sind alle da drinnen und flüstern miteinander. Ich kann kaum verstehen, was sie sagen, aber ich kann meine eigene Stimme mit diesem knirschenden, kratzenden Geräusch kichern hören. Wie herunterrollende Steine.
Wenn ich träume - Wenn ich schlafe, bin ich in diesem Raum. Meine Büste ist nicht da. Sie lachen alle, während ich mich zu Stein verwandle. Und dann wache ich auf.
- Forschungsleiter Janus
Audioaufnahmen aus SCP-7914s Zelle deuten auf keine bedeutenden Abweichungen von den Hintergrundgeräuschen hin. Kürzliche Berichte haben auch angemerkt, dass sich der gewöhnliche Gesichtsausdruck von Forschungsleiter Janus unfreiwillig, aber stetig in ein breites Lächeln mit geschlossenem Mund verwandelt, trotz häufiger Gesichtskrämpfe.

