SCP-777

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Foto von SCP-777, aufgenommen von einer Roboterdrohne.

Objekt-Nr.: SCP-777

Klassifizierung: Euclid

Sicherheitsmaßnahmen: Das als SCP-777 bekannte Gebiet ist hinter einem zwei (2) Meter hohen Elektrozaun einzudämmen. In dem Gebiet sind bewegungsaktivierte Geschütztürme zu installieren, um zu verhindern, dass SCP-777-1 aus dem Sicherheitsbereich entkommt. In dem als SCP-777 bezeichneten Gebiet sind keine Flüssigkeiten erlaubt.

Alle Zivilisten, die sich SCP-777 nähern, sind zu verhören und anschließend mit Klasse-A-Amnesikum zu behandeln. Aus Gründen der Geheimhaltung ist SCP-777 auf allen Karten des Gebiets als militärisches Übungsgelände darzustellen, und alle Satellitenbilder sind von spezialisiertem Personal so zu manipulieren, dass das Gebiet als solches dargestellt wird.

Jedes Personal, das SCP-777 betritt, hat abgedichtete, belüftete Druckanzüge zu tragen, um zu verhindern, dass Flüssigkeit mit SCP-777 in Kontakt komme. Diese Anzüge sind vor dem Betreten von SCP-777 auf Risse zu überprüfen. Jedes Exemplar von SCP-777-1 außerhalb von SCP-777 ist bei der erstmöglichen Gelegenheit zu vernichten.

Sollte SCP-777 von Niederschlägen betroffen sein, hat das Personal vor Ort ein Bombardement zu genehmigen, um die Bedrohung zu neutralisieren.

Beschreibung: SCP-777 ist ein fünf Quadratkilometer großes Gebiet in der ██████ Wüste, das von den Einheimischen als "Königreich des Sandes" bezeichnet wird. Innerhalb von SCP-777 treten nicht identifizierte Funkstörungen auf, deren Quelle derzeit unbekannt ist.

SCP-777 zeigt eine weitere anomale Eigenschaft, wenn der Sand in diesem Gebiet mit jedweder Art von Flüssigkeit in Berührung kommt. Der befeuchtete Sand wird lebendig und nimmt typischerweise die Form eines Tieres an, proportional zur Menge des befeuchteten Sandes. Diese Entitäten werden im Folgenden als SCP-777-1 bezeichnet.

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Entkommene Instanz von SCP-777-1.

Instanzen von SCP-777-1 verhalten sich aggressiv gegenüber allen Lebensformen, die SCP-777 betreten, und greifen bei Sicht an. SCP-777-1 jagen zielstrebig ihre Beute und haben bei mehreren Gelegenheiten Eindringlinge aus SCP-777 und in nahegelegene Städte verfolgt.

SCP-777-1 scheinen sich nicht gegenseitig anzugreifen, sondern verhalten sich wie ein Schwarm und nutzen Flanken-Manöver, um ihre Opfer abzulenken und zu töten. SCP-777-1 brechen in der Regel zusammen und werden leblos, wenn sie nicht nach vierundzwanzig (24) Stunden mit weiterer Feuchtigkeit versorgt werden, wobei diese Zeitspanne bei kleineren Exemplaren länger zu sein scheint.

Der von SCP-777 entnommene Sand scheint seine anomalen Eigenschaften zu behalten, bis er weitere sechs (6) Kilometer von SCP-777 entfernt wird. Aus diesem Grund wurde zwei (2) Kilometer von SCP-777 entfernt ein Forschungsaußenposten eingerichtet, auf dem derzeit Untersuchungen des anomalen Sandes durchgeführt werden.

Die Analyse der Funkstörungen und die in Interview 777-1 gemachten Angaben deuten darauf hin, dass die Quelle der anomalen Ereignisse im Zentrum von SCP-777 liegt. Alle Versuche, sie zu erreichen, sind jedoch gescheitert.

Geschichte: SCP-777 wurde von der Foundation während einer routinemäßigen Mythenüberprüfungsoperation der MTF Zeta-17 "Beach Bullies" entdeckt. Eine (1) Stunde nach Beginn der Mission brach der Kontakt zur Einsatzgruppe Zeta-17 ab.

Die MTF Phi-22 "Well Wishers" startete daraufhin eine Rettungsaktion und konnte ██████ █████, den Anführer der MTF Zeta-17 und einzigen Überlebenden des Vorfalls, am Rande von SCP-777 auffinden, der das Forschungspersonal über die Natur von SCP-777 informierte.

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