SCP-697
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Instanz von SCP-697 tritt uneingeschränkt aus.

Objekt-Nr.: SCP-697

Klassifizierung: Euclid

Sicherheitsmaßnahmen: Sämtliche Instanzen von SCP-697 sind in Speichersektion-V von Standort-18 aufzubewahren. Das Areal ist vier Fuß (ca. zwölf Meter) unter dem Boden und mit Stahl ausgekleidet, um sicherzustellen, dass nur autorisiertes Personal eintreten darf. Alle unautorisierten Personen, welche versuchen, sich Zugang zu verschaffen werden bei Sichtkontakt terminiert.

Jede Instanz von SCP-697 wird in einem drucklosen, vier Zoll (ca. 10 cm) dicken Titanbehälter versiegelt, um eine versehentliche Aktivierung zu vermeiden. Es dürfen nur drei Behälter gleichzeitig entfernt werden und nur für durch Stufe-4-Personal autorisierte Experimente. Unter keinen Umständen darf auch nur eine Instanz von SCP-697 Standort-18 verlassen. Sollte zu irgendeinem Zeitpunkt etwas davon versehentlich verschüttet werden, ist Standort-18 zu evakuieren, und das betroffene Areal einzuäschern. In großem Umfang verschüttetes Material muss die vollständige Aufgabe des Standorts, so wie eine Quarantäne des umliegenden Gebiets im Umkreis von acht Kilometern zur Folge haben.

Für weitere Informationen bezüglich des Verschüttens von SCP-697 außerhalb von Standort-18 siehe Dokument-697-Theta.

Beschreibung: SCP-697 besteht aus dem Inhalt von einhundert (100) toxisch-chemischen Sicherheitsbehältern, die den zur Entsorgung verwendeten Behältern von Duslo a.s entsprechen, alle in makellosem, oder nahezu makellosem Zustand. Und drei davon wurden bisher weder von der Foundation, noch von anderen Personen geöffnet. Jeder Behälter ist bis zum Rand mit einer noch unidentifizierten Chemikalie gefüllt.

Kommt diese Chemikalie mit einer anderen Substanz als den Behältern in Berührung, setzt SCP-697 einen höchst komplizierten, chemischen Prozess in Gang, welches die meisten Formen fester Materie innerhalb weniger Sekunden in vollständig gereifte, pflanzenähnliche Organismen umwandelt. Sie terraformiert effektiv das unmittelbar umliegende Areal. Vorhandenes vielzelliges Leben wird schnell in einzelne Zellen zersetzt, welche anschließend in weitere Instanzen dieses pflanzenähnlichen Organismus umgewandelt werden. Es ist derzeit noch unbekannt, wie genau nicht-lebende Materie verändert wird, aber der Prozess scheint eine anfängliche Umwandlung in einzellige Lebensformen zu beinhalten, welche sich dann mit abnormer Geschwindigkeit zu Gewebe und Organen der „Pflanze“ zusammenballen.

Die durch SCP-697 entstandenen Pflanzen weisen keine signifikante biologische Ähnlichkeit mit bekannten Pflanzenarten auf, obwohl ihre äußere Erscheinung als normal beschreiben wird. Sie besitzen eine Physiologie, die keinem anderen bekannten Organismus gleicht: Sie betreiben weder Fotosynthese, noch benötigen sie Stickstoff oder Kohlendioxyd. Ihr primäres Abfallprodukt ist ein auf Argon und Kobalt basierendes Gas. Die Quelle dieser Elemente – keines davon ist in irgendeiner gewöhnlichen Erdumgebung in ausreichenden Mengen vorhanden – ist unbekannt, wie auch die chemische Grundlage für für den Stoffwechsel der Pflanzen, welcher mit ungefähr der sechsfachen Geschwindigkeit von dem einer irdischen Pflanze vollzogen wird. Zum Zeitpunkt dieses Schreibens ist die einzig verlässliche Zerstörungsmethode eine Kombination aus Verbrennung und Neongas-Sättigung (siehe Experiment 697-003).

Obwohl der erste Kontakt mit den Pflanzen nicht tödlich ist, hat es sich als für Landtiere extrem gefährlich erwiesen, ihnen langfristig ausgesetzt zu sein. Das Inhalieren der Abgase hemmt mit der Zeit die kardiopulmonale Funktion, während der Kontakt mit den neurotoxischen Blättern oder Blüten zu einer plötzlichen Ausbreitung extremer Taubheit führt, und es kurz darauf zum Versagen des Nervensystems und der Atmung kommt. Die durchschnittliche Zeit von von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Tod beträgt dreizehn (13) Stunden. Für beide Effekte wurde bisher noch keine Behandlung entwickelt.

Zusätzlich zum Erschaffen neuer Lebensformen besitzt SCP-697 offenbar die Fähigkeit der Selbstreproduktion: Die Auswirkungen einer Verschüttung breiten sich unausweichlich weit über den ursprünglich von der Substanz umhüllten Bereich aus. Vor dem Verbot von Tests außerhalb des Standorts betrug die beobachtete Reichweite sechs Kilometer. Verbrennung und Neon-Überflutung, wie oben ausgeführt, sind ebenfalls wirkungsvoll, um die Ausbreitung von Chemikalien zu stoppen.

Anhang-697-001: Im Frühling des Jahres 20██ wurden ursprünglich sechs (6) Instanzen von SCP-697 vor der Küste von █████, Kalifornien gefunden. Glücklicherweise war zu dieser Zeit noch nichts verschüttet wurden, obwohl der Vorfall zu Massenuntersuchungen der Abfallentsorgungspraktiken von Duslo a.s. führte, die die Aufmerksamkeit der Foundation auf sich zogen. Über einen Zeitraum von sechs Monaten wurden fünfzig (50) der derzeit in Verwahrung befindlichen Behälter entdeckt, der Rest wurde allmählich über einen längeren Zeitraum hinweg aufgespürt. Derzeit wird durchschnittlich alle drei Wochen ein SCP-697 enthaltender Behälter gefunden.

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