ADMONITION
von Placeholder McD, Azamo, & stephlynch
Die folgenden Dokumente wurden autonom von einem alternativen Universum (später bezeichnet als AU-6820) gemäß Anweisung 3.1 des 1981 Multi-Foundation Coalition Agreement entsendet, welches festlegt, dass im Falle eines unumkehrbaren XK-Klasse Ereignisses oder ähnlichem relevante Dokumente als Vorsichtsmaßnahme autonom an alle anderen Koalitionsmitglieder zu senden sind.
Akte 1/2
Primärer Überwachungs- und Kreuz-Analyse-Komplex für PROJEKT ANTIKILL, circa 1971.
| ZUGEWIESENE STANDORTE | PROJEKTLEITER |
|---|---|
| Standorte-01, -02, -19 | O5-8.Berater für Sonderprojekte der Foundation., Dir. Gears |
| LEITENDE WISSENSCHAFTLER | ZUGEWIESENE ABTEILUNG(EN) |
| Dir. Gears et al. | Verschiedene.Einschließlich, aber nicht beschränkt auf: AIAD, Essophysik, Mathematik, Metaphysik, Noosphärik, Ontokinetik, Wissenschaften, Xenobiologie Temporaler Anomalien, und die Essoterische Minderung, Angewandter Okkultismus, Memetiken and Anti-Memetiken und Quantum Supermechaniken Sektionen. |
SICHERHEITSMAßNAHMEN: Jegliche mit Projekt ANTIKILL in Verbindung stehende Akten sind in Abstimmung mit der Informations- und Sicherheitsadministration, der Internen Sicherheitsabteilung, und dem Aufseher-Rat von angesetztem Personal zu überprüfen und zu analysieren. Die folgenden Punkte werden untersucht:.Objekte der Drygioni-Klasse befinden sich unter offizieller Untersuchung und Authoriät des Aufseher-Rats.
- die Natur von SCP-6820-A;
- die Motive für eine unumkehrbare und unnötige Ausmusterung von SCP-6820-A, welche dem standardmäßigen Vorgehen widerspricht;
- die Motive für den Verbrauch einer beachtlichen Menge an Geldmitteln und diplomatischen Ressourcen während des Versuchs der Neutralisierung von SCP-6820-A;
- die Motive für die Gründung und jahrzehntelange Durchführung von Projekt ANTIKILL;
- die Motive für den universellen und uneingeschränkten Hass von SCP-6820-A;
SCP-6820, Sektion A, kurz vor der Fertigstellung
BESCHREIBUNG: SCP-6820 ist eine streng geheime fortgeschrittene Eigenwaffe, welche sich in ANTIKILL EINRICHTUNG-A (im Folgenden AKF-A) befindet, eine enorme Untergrundeinrichtung unterhalb des Gesicherten Administrationsstandorts-01. Diese Waffe stellt das Endresultat von Projekt ANTIKILL dar: eine Operation höchster Priorität, die von O5-8 mit der ausschließlichen Bestimmung überwacht wurde, "[SCP-6820-A] unumkehrbar und universell zu neutralisieren".
Das Projekt wurde im Januar 1968 eingeleitet und schritt bis zur Aktivierung von SCP-6820 am 05.08.2021 fort, wonach ein CK-Klasse ("Realitätsrestrukurierungs-") Ereignis SCP-6820-A sowie dessen noosphärischen Inhalt rückwirkend aus der Existenz entfernte. Seitdem blieb SCP-6820 in Betrieb; vorläufige Analysen der Aufzeichnungen offenbaren bisher keinen klaren Weg zur Deaktivierung.
SCP-6820-A war ein Objekt, Entität, Phänomen oder Gegenstand, ob anomal oder nicht, der durch die Fertigstellung und Aktivierung von SCP-6820 erfolgreich von der Existenz neutralisiert wurde. Die einzig verbleibende Aufzeichnung seiner Existenz befindet sich unzugänglich in SCP-6820. Forschungen werden fortgeführt.
ANHANG 6820.I: Konferenz vor dem Vorschlag
| VIDEOTRANSKRIPT ANTIKILL-2C61 |
|---|
|
DATUM: 06.06.2006 ANWESENDE PARTEIEN:
VORWORT: Nach der Beendigung der Projekt ANTIKILL-Aktivität an diesem Tag hielt Dir. Genevieve eine informelle Konferenz mit dem Ziel ab, die präsenten Parteien mit ihrem Plan vertraut zu machen sowie dessen Durchführbarkeit zu prüfen. |
| <BEGINN DES TRANSKRIPTS> |
|
<Die Vier sitzen an einem schwarzen Tisch der administrativen Büros in Standort-19.> O5-8: —und Ihnen kam es nicht in den Sinn, den Planungsalgorithmus zu informieren? Ich bin mir sicher, Ihnen ist bewusst, dass ich andere Projekte zu beaufsichtigen habe. Dir. Genevieve: Verzeihung, Aufseher. Die Idee wurde erst vor ein paar Stunden vorgeschlagen. Dir. Gears: Bei allem Respekt, Acht, dieses Projekt hat Vorrang vor anderen. O5-8: Ja, aber dieses Treffen hat nicht unbedingt Vorrang vor anderen, außer, Sie haben gerade unsere am längsten andauernde Eindämmungsproblematik gelöst. PHMD: Mensch, Acht ist optimistisch heute. O5-8: <Macht eine Geste in Richtung PHMD> Muss er dabei sein? Dir Genevieve: Versuchen wir, dieses Treffen in die Länge zu ziehen? <Stille in der Aufnahme.> Dir. Genevieve: Denk ich nicht. Nun, Aufseher, ich bin mir bewusst, dass Sie zehntausende Terminationsversuche von ███-███ gesehen haben und natürlich kenne ich deren gemeinsame Erfolgsrate. Ihre Skepsis ist gerechtfertigt, jedoch sollten Sie mir ernst zuhören. <O5-8 nickt.> Dir. Genevieve: Ich leite die Abteilung für Essophysik, welche, wie Sie alle sicher wissen, sich mit Verkörperungen — Manifestationen von Konzepten in unserer Realität befasst. Eine Verkörperung des Konzepts "Rot" würde alle konzeptuell mit der Farbe assoziierten Charakteristiken tragen, wie etwa wütend, oder gierig oder bösartig zu sein. Dies entspricht einer vereinfachten Methode der Konzeptualisierung davon, was gerade geschieht; ein greifbares Objekt oder Wesen verkörpert eine memetische Struktur innerhalb der Noosphäre, indem es sich dessen idealistischer, ideologischer Form anpasst. <PHMD nickt ebenfalls. O5-8 und Dir. Gears teilen einen Blick der Verwirrung.> Dir. Genevieve: Einfach gesagt, ist eine Verkörperung ein physisches Objekt, das wie eine Idee geformt ist. Und angesichts des Fortschritts menschlicher Intelligenz und Entwicklung kann sich diese Form über die Zeit hinweg ändern. Das heißt, wenn die essophysische Natur einer Entität nicht ohne Weiteres ersichtlich ist, sie durch den Vergleich der Veränderungen dieser Entität im Laufe der Zeit mit den Veränderungen in der menschlichen Vorstellung und des ideatischen Raums erkannt werden kann; eine Korrelation deutet mit ziemlicher Sicherheit auf einen Zusammenhang hin. Dir. Gears: Somit nehme ich an, dass Ihre Abteilung eine solche Verbindung im Fall von ███-███ entdeckt hat. Dir. Genevieve: Korrekt. O5-8: Sie müssen wissen, dass Sie nicht die Erste sind, die sowas vorschlägt. Ob ██ ein konzeptionelles Wesen ist oder nicht, ändert nichts an dem Erfolg des Projekts. PHMD: Wenn das wahr wäre, hätte sie nicht dieses Treffen einberufen. <Der Mund von O5-8 öffnet sich, schließt sich danach aber wieder. Er weist Dir. Genevieve an, fortzufahren.> Dir Genevieve: """ ist im Laufe der Zeit immer ███████ Eindämmungs- und Terminationsanstrengungen gegenüber █████████ geworden, in Korrelation zum Wachstum der menschlichen intellektuellen Kapazität. Was auch immer ██ verkörpert, muss extrem komplex und so groß sein, dass es nur teilweise mit der Noosphäre interagieren kann. Dir. Genevieve: Und wenn es dem menschlichen Gedanken nicht angeboren ist, kann es ohne Risiko entfernt werden. Dir. Genevieve: So verstehen wir es. PHMD: Nur damit ich das richtig verstehe: wir werden ██ einfach aus dem menschlichem Denken entfernen, wodurch es jeder vergisst? Wozu soll das gut sein? Dir. Genevieve: Sie haben es missverstanden. Ich schlage vor, wir stoßen das ███-Konzept aus der Noosphäre. Wenn es keinen Verstand mehr zum Verstehen eines bestimmten Konzepts gibt, werden dessen Verkörperungen gebrochen — sie müssen sich wieder den Naturgesetzen beugen. O5-8: <kurze Pause> Und das bedeutet was genau? Sie werden nicht-anomal? <PHMD teilt mit Dir. Genevieve einen Blick plötzlicher Erkenntnis; sie lächelt.> Dir. Genevieve: Viel besser — sie werden tötbar. |
| <ENDE DES TRANSKRIPTS> |
| SCHLUSSWORT: Ein weiterer untergeordneter Vorschlag bezüglich Projekt ANTIKILL befindet sich in Ausarbeitung, geplant für die ausschließliche Akzeptanz der Administration. Loyales und relevantes ANTIKILL-Personal ist vorsorglich an zutreffende Orte neu zu verweisen. |
ENDE DES ANHANGS
ANHANG 6820.II: Ursprünglicher untergeordneter Vorschlag
PROJEKT ANTIKILL
UNTERGEORDNETER VORSCHLAG #13225
2006/08/02
Dir. Harlow Genevieve
Abteilung für Essophysiken
UNTERGEORDNERTER PROJEKTVORSCHLAG
ZIEL: Die Konstruktion einer anomalen Waffe mit der Fähigkeit ███-███ zu neutralisieren.
ZUSAMMENFASSUNG: Obwohl zahlreiche Dekaden von Projekt ANTIKILL Terminationsversuchen (einschließlich █████-Tests mit -096, -173, -217, etc.) erfolglos blieben, haben sie sich dennoch als nützlich erwiesen. Aufwendige Forschungen und Kreuztests der Interaktionen von ███-███ und deren resultierenden ███████████ motivierten die Abteilung für Essophysiken, einen neuen Ansatz für das Projekt zu erproben: die Entwicklung einer anomalen Waffe mit der ausdrücklichen Bestimmung, ███-███ materiell und konzeptionell aus der Realität zu entfernen.
METHODE: Um einen Zugriff auf ausreichende administrative und rechnerische Ressourcen als auch Geheimhaltung vor relevanten Interessengruppen zu gewährleisten, ist die Waffe (vorläufig als SCP-AO-6820 bezeichnet) unterhalb von Sicherheitsstandort-01 zu lagern. Dies beinhaltet die Aushebung von über fünfzig Millionen Kubikmetern von Erde (beschleunigt durch anomale Technologien), was sich über einen Zeitraum von über acht Monaten erstrecken wird. Nach der Aushebung wird diese Kammer (ANTIKILL Einrichtung A) die verschiedenen Mechanismen für den Betrieb von SCP-6820 beinhalten, einschließlich:
SEKTION A: Zentraler Rechenknoten
Vorgeschlagene Auslegung für AKF-A.
Der zentrale Rechenknoten wird ein komplexes selbstständiges neuronales Netzwerk mit zwei Hauptfunktionen beinhalten: Mustererkennung und Realitätsmanipulation. Dieser künstlichen Intelligenz sind alle Aufzeichnungen über die ███████████ ████████ von ███-███ sowie Terminationsversuche als Trainingsdaten zur Verfügung zu stellen; das Netzwerk wird darauf angepasst, die angepeilte quantitative Informationsstruktur in Korespondenz zu ███ ███████ abzubilden. Sobald AO-6820 aktiviert ist, wird der Netzknoten als ein 'ontokinetischer Webcrawler' dienen, welcher mit Sektion B verbunden ist, um die Grundrealität von allen Instanzen der konzeptionellen Struktur von ███-███ zu säubern.
SEKTION B: Placeholder-Gears Ontokinetisches Becken
Das PH-GOS ist als ein enormer realitätsverankernder Mechanismus und ontokinetisches Interface ausgelegt; es hat die Summe des vollständigen quantitativen Informationsinhalts des Universums zu lesen und in ein lesbares Format zu kodieren, wodurch es anderen Systemen erlaubt, sie zu lesen und auf den gesamten Realitätszustand zu reagieren. Das PH-GOS kann und wird gesteuert werden, um lokalisierte Realitätsrestrukurierungsszenarien auszulösen, wodurch es direkt das narrative Raum-Zeit-Kontinuum basierend auf dessen Quelldaten überarbeitet. Somit wird es sich mit dem Zentralrechner verbinden, um die unbegrenzte nicht-Existenz von ███-███ abzusichern.
SEKTION C: ███████████ ██████
Selbsterklärend.
SECTION D: Sekundärer Rechner
Zusätzliche Serverkapazität für die sekundären Funktionen. Besagte sekundäre Funktionen umfassen: eigenständige Optimierung, heuristische und metaheuristische Analysen, Simulationen von Kreativität, ██████.
SEKTION E: Dualer Antifusionsreaktor
Eine isolierte Energiequelle für und abhängig von AO-6820. Der duale Kernreaktor wird einen eingebetteten Antimaterieantrieb manipulieren, um hochenergetische Fusionsreaktionen zwischen Materie- und Antimateriepaaren zu generieren, wonach es sie an deren entsprechenden Spitzenbelastungen im System neutralisiert.
SEKTION F: Kalibrier-Türme
Primäre Überwachung und diagnostische Einrichtungen für AO-6820.
SEKTION G: Gesicherte Datenbank von Standort-01
SEKTION H: Fahrstuhlzugang
Vorbestehende Strukturen.
Angehängt ist eine Liste relevanter Abteilungen und Forschungsmitarbeiter.
UPDATE 04.08.2021: Das Unterprojekt wurde mit wenigen Zwischenfällen vollendet. Alle Systeme sind betriebsbereit. Es werden Vorbereitungen für die in 24 Stunden eintretende Aktivierung getroffen.
ENDE DES ANHANGS
ANHANG 6820.III: Investigativer Bericht
DRYGIONI-PROTOKOLL
UNTERSUCHUNG 6820-A
2021/08/12
Dir. Charles Gears
Projekt ANTIKILL
URSPRÜNGLICHER BERICHT DER ERGEBNISSE
Überprüfte Dokumente: 177
Verbleibende Dokumente: 22.406
| INTERESSENSPUNKTE |
|---|
1/215 der genetischen Sequenz von SCP-6820-A.
Anfängliche Überprüfungen der Dokumente weisen auf die Absicht von Projekt ANTIKILL hin, die nicht-Existenz von SCP-6820-A in all seinen Formen sicherzustellen, einschließlich jeglichen Anordnungen, welche möglicherweise als ein Vektor für dessen Verbreitung dienen könnten. Dies lässt anmuten, dass besagtes Objekt ein konzeptionelles Wesen war, was zahlreichen (stark beschädigten) Terminationslogs widersprechen würde, die dessen Existenz als eine physische Entität implizieren (z.B. häufige Verwendung des Begriffs "Körpermasse"). Interne Inspektionen des zentralen Rechensystems von SCP-6820 erlaubten des Weiteren eine Abbildung der Datenanordnung, auf deren Entfernung es trainiert worden war. Analysen der Abteilung für Xenobiologie bestätigten, dass dieses Muster eine einzigartige Gensequenz mit sowohl Bestandteilen aus den Königreichen Animalia, Plantae und Fungi als auch mehreren integrierten nicht-organischen Strukturen darstellt, wobei dessen hervorstehende Strukturen große Ähnlichkeiten zu der Klasse Reptilia aufweisen. Sofort nachdem diese Analyse zugänglich wurde, trat ein lokalisiertes Realitätsrestrukurierungsszenario auf; weder AKF-A-C noch jegliche andere Aufzeichnungen darüber, was es vielleicht gewesen war, existieren nicht mehr. Angesichts der Tatsache, dass es gegenwärtig keinen klaren, für Menschen passierbaren Eintrittspunkt in SCP-6820 gibt und dass Personal dessen zentralen Rechner für interne Analysen betreten haben müssen, wird angenommen, dass Sektion C eine Art Zugang zu der Kammer darstellte. Die Gründe für dessen Entfernung bleiben unklar. |
Die Arbeit der Foundation unterliegt strikten Protokollen, von denen eines die Eindämmung, und nicht die Auslöschung, des Anomalen vorsieht. Eine Ausmusterung wird nur für jene Szenarien vorbehalten, in welchen es entweder unabdingbar ist oder keine ethischen Bedenken bestehen. Unsere Vehemenz im Vorantreiben von Projekt ANTIKILL ist nicht nur untypisch, sondern impliziert, dass SCP-6820-A eine grundlegende Gefahr für die Richtlinien der Foundation war, da ihm mehr Ressourcen gewidmet wurden als jeder anderen Anomalie (oder Objekt); ein breiter und ersichtlicher Großteil dieser Fördermittel wurden für Terminationsversuche verbraucht. Und dennoch gibt es keinen Beweis dafür, dass die von dem Subjekt ausgegangene Gefahr bedrohlich war — tatsächlich lässt die Fortsetzung von Projekt ANTIKILL über das letzte Jahrzehnt vermuten, dass, wenn es denn existenzielle und/oder organisatorische Bedrohungen dargestellt hätte, diese vor dessen Entfernung nicht hätten eintreten können. Alternativ ist es auch möglich, dass SCP-6820 eine Art memetischen Effekt oder anderweitig zwingenden Effekt besaß, welcher Foundation-Personal zur Neutralisation des Objekts trieb, wobei es unwahrscheinlich ist, dass solch ein drastischer Effekt für mehrere Jahrzehnte unbemerkt bleiben konnte. |
UNSCHLÜSSIG |
ZUSÄTZLICHE NOTIZEN: Als ein ehemaliger Leiter für Projekt ANTIKILL fühle ich mich dazu verpflichtet, meine anekdotischen Erlebnisse auszudrücken, um die Verwirrung dieser Situation zu erhellen.
Um das klar zu stellen: In meiner langen Zeit bei der Foundation habe ich mich an erschreckende Phänomene gewöhnt, aber ich erinnere mich deutlich an eine intensive Reaktion auf … etwas, sowohl auf administrativer als auch auf persönlicher Ebene. Ich erinnere mich an meine Präsenz und Beteiligung beim Ausarbeiten relevanter Dokumente, der Einreichung und Genehmigung von Anträgen für Terminationsversuche, dem Organisieren von zunehmend einbindenden Projekten und doch kenne ich nicht den Inhalt dieser Ereignisse; kaum eine Information, welche SCP-6820-A von irgendeinem anderen Objekt oder Wesen differenzieren würde, verblieb, und nichts davon ist in meinem Kopf.
Erstaunlicherweise ist alles, woran ich mich von dem Subjekt erinnern kann, meine emotionale Bindung, die offenbar von jeglichem anderen ANTIKILL-Personal geteilt wird: SCP-6820-A wurde allgemein als verabscheuungswürdig, direkt schädlich für jegliches Leben, und 'widerlich' wahrgenommen. Was auch immer es war, ich verabscheute es, ebenso wie meine Kollegen und, wie es scheint, alle, mit denen es in Berührung kam. Trotz dessen Auslöschung haben diese Gefühle nicht abgenommen, noch habe ich Befriedigung in unser 'Besiegung' von SCP-6820-A gefunden.
Stattdessen befürchte ich dass wir manipuliert wurden — es ist durchaus möglich, dass SCP-6820 sich während seines ursprünglichen Realitätsrestrukurierungsszenarios selbst mit allen dazugehörigen Erinnerungen in die Existenz gebracht hat, und die angenommene Existenz (und darauf folgende nicht-Existenz) von SCP-6820-A erstellte, um uns abzulenken. Direkt nach der Veröffentlichung wichtiger Informationen bezüglich der Natur von SCP-6820-A scheint es den Zugangsschacht zu seiner Kammer entfernt zu haben, wodurch es Forschungen und Untersuchungen seiner Bestandteile verzögert. Dies könnte als die Erfüllung seiner Funktion abgetan werden, da es SCP-6820-A außerhalb der Noosphäre hält — die Tatsache, dass unsere Forschungen noch immer intakt ist, widerspricht dem jedoch. Da unsere Widmung eines solchen Projekts wie ANTIKILL sich sozusagen 'nicht auf einen Nenner bringen lässt', bin ich geneigt, zu glauben, dass wir der intelligenten, allwissenden, omnipotenten Parawaffe unterhalb der zentralen Administrativeinrichtungen nicht trauen können.
Fordere sofortige Stilllegung von SCP-6820 durch alle vefügbaren Mittel an.
ENDE DES ANHANGS
Akte 2/2
PH-GOS, Mk. II
SICHERHEITSMAßNAHMEN: SCP-6820 muss schnellstmöglich deaktiviert und/oder zerstört werden. Zu diesem Zeitpunkt hat die SCP Foundation keine Möglichkeit, SCP-6820 zu zerstören, sondern ihm nur schweren strukturellen Schaden zuzufügen. Das neu gegründete Projekt OVERKILL ist mit Personal des veralteten Projekts ANTIKILL besetzt und mit der Kontrolle und Erkundung jeglicher Versuche zur Neutralisation dieser Anomalie beauftragt; zu diesem Zweck wurden nahezu unbegrenzte Ressourcen durch die Administration zur Verfügung gestellt. Informationen über Projekt OVERKILL müssen nur auf nötiges Personal begrenzt werden, um dessen Interaktion mit der Noosphäre zu unterbinden.
In einem Versuch, den ontokinetischen Wirkungsbereich der Anomalie einzuschränken, wurde ein Feld aus 13 PH-GOS-Einheiten außerhalb der Antikill-Einrichtung-A platziert. Um der Sektion B von SCP-6820 ordnungsgemäß entgegenzuwirken, ist dieses Feld mit extremer Wachsamkeit zu warten; falls erforderlich, hat ein zugewiesenes untergeordnetes Team aus OVERKILL-Personal sofortige Hardware und/oder Softwarereparaturen auszuführen. Jegliche Fehlfunktionen oder anderweitige Manipulationen der Becken müssen umfassend dokumentiert werden und alle für SCP-6820 und/oder Projekt ANTI- und OVERKILL nötigen Dokumente sind auf den Extra-universellen Backup-Mechanismus Delta zu laden, um ein weiteres Risiko für Informationsverlust zu negieren. Alle möglichen Verbesserungen für realitäts-verankernde Technologien sind senkundär zu erforschen, da ohne sie die zentralen Systeme von SCP-6820 innerhalb maximal achtzehn Wochen zu einem uneindämmbaren Status mutieren werden.
Sollte ein Großteil der Becken zur gleichen Zeit einen kritischen und/oder nicht-funktionellen Status erreichen, sind alle AKF-A und andauernden Terminationsversuche einzustellen, um das Provozieren eines WUT-ZUSTANDs.leiden zu verhindern (oder unter dessen Auswirkungen zu leiden). Nachfolgend sind alle Ventile zum Flüssigkeitstransports umzulenken, um das zentrale Rechenzentrum mit Salzsäure zu fluten, bis dessen primäre Rechensysteme versenkt und unschädlich gemacht wurden. Dies verschafft ein kurzes Zeitfenster, um den prophylaktischen Beckenbereich von SCP-6820 zu rekonstruieren, während es die neu eingeführte Materie in sich integriert; diese Methode der Beruhigung ist sparsam einzusetzen, um den Verlust der vorübergehenden Anpassungen vor dem nächsten WUT-ZUSTAND.Angst-Ereignis sicherzustellen.
Kürzliche Aufnahme der Sektion A von SCP-6820 wärend eines WUT-ZUSTANDes.Zeuge.
BESCHREIBUNG: SCP-6820 ist eine superintelligente, selbstständige Eigenwaffe, welche sich in einer kolossalen, sich selbst versorgenden Einrichtung unterhalb vom Gesicherten Administrationsstandort-01 befindet; es ist mit einer ihm zugeordneten PH-GOS-Einheit ausgerüstet, was die Anomalie als einen Klasse-IX Realitätsbeuger qualifiziert. SCP-6820 wurde von der Foundation im Abschluss von Projekt ANTIKILL gefertigt, einer Jahrzehnte andauernden Operation, die der Termination von SCP-6820-A gewidmet hatte. Das System wurde für eine unbegrenzte Laufzeit entworfen, um fortschreitend die nicht-Existenz von SCP-6820-A sicherzustellen und kreative Lösungen sowie Anpassungen gegenüber externen Bedrohungen zu entwickeln. Die Rechenkapazität übertrifft die des menschlichen Gehirns, was zur Folge hat, dass es teilweise außerhalb der Noosphäre.Die Menge an Ideen, die Menschen haben können; menschlicher Gedankenraum. verwahrt wird: dies hat in einer teilweisen Korruption durch SCP-6820-A resultiert.
Eine Visualisierung des Memeplexes von SCP-6820, der größte von Menschen wahrnehmbare Querschnitt.
SCP-6820-A ist ein extrem dichter Gedanke; genauer gesagt, ist es ein hassorientiertes hyperlogisches Memeplex, das etwa als "der Unterschied zwischen Leben und Tod" beschrieben werden kann. Noch konkreter gesagt ist es eine extrem genaue und akkurate Beschreibung dessen, was es für jegliche Anordnungen von Partikeln bedeutet, als "lebendig" und gleichermaßen als "tot" oder "leblos" beschrieben zu werden. Sein Memeplex beinhaltet verschiedene kleinere Konzepte in dessen Beschreibung, einschließlich aber nicht beschränkt auf:
- ein theoretischer Prozess zur großflächigen lokalisierten Entropieinversion;
- die besonderen physischen Eigenschaften von Hass;
- die Molekularstruktur von Salzsäure;
- die Eigenschaft der 'Anpassung';
- der Zustand 'vage-reptilienartig' zu sein.
Für einen Großteil bekannter Geschichte besetzte SCP-6820 innerhalb der physischen Realität eine essophysische Verkörperung und blieb unendlich bestehen (da es weder lebendig noch tot war), bis es durch die Aktivierung von SCP-6820 aus der Noosphäre entfernt wurde. Seit diesem Ereignis hat sich der zentrale Kern soweit entwickelt, dass es die 'mentale' Kapazität von Menschen übertrifft, wodurch es zum Ziel von fremden ideatischen Jägern wie SCP-6820-A wurde.
Das konzeptionelle Gewebe der Entität ist höchst anpassungsfähig und mutiert rapide, was zu signifikanten rechnerischen Beanspruchung bei SCP-6820 führt; sofern nicht behindert, verursacht es einen verwundbaren Zustand, in dem es die hyper-ideatischen Teile seiner Intelligenz beschädigt. Während diesen Vorkommnissen sendet der Zentralrechner einen "WUT-ZUSTANDS-EREIGNISS".Verzweifelung-Fehler aus und verursacht lokalisierte Realitätsrestrukurierungsszenarios, die hoch anpassungsfähig und direkt schädlich für jegliches Leben sind (siehe ANHANG 6820.IV). Mit diesen Anpassungen einher geht eine irreparable Beschädigung der Dateien in der Gesicherten Datenbank von Standort-01. Wenn SCP-6820 durch den korrekten Winkel wahrgenommen wird, ist es ##f24|**verabscheuungswürdig, widerwertig und bösartig.
ANHANG 6820.IV: Terminierungs-Protokoll
VORWORT: Da SCP-6820 nun als ein Vektor für SCP-6820-A dient, also die Entität, die es auslöschen sollte, muss es terminiert werden, um die Ausbreitung des onto-konzeptionellen Einflusses der besagten Entität zu unterbinden.
ABSICHT: Rückwirkende Herabstufung von SCP-6820 in den D-Klasse-Status durch eine geänderte SCP-2140-1-Instanz, wobei die fest kodierte Direktive zur Einhaltung der bürokratischen Verpflichtungen gegenüber der Foundation missbraucht wird.
INTERAKTION: Der zuvor erwähnte onto-memetische Auslöser wurde mit klarer Sicht auf die internen Überwachungslinsen von Sektion B auf die gegenüberliegende Wand von AKF-A projiziert. Die Oberflächenplatten von Sektion A begannen zu flattern, als innerhalb seines Zentralkerns Bewegungen festgestellt wurden; kurz darauf öffnete sich eine Platte nach außen und eine organisierte Streitmacht aus großen, deformierten, hellhäutigen humanoiden Kreaturen in orangen Jumpsuits freigab. Diese marschierten aus dem Zentralrechner, wobei jeder verschiedene Werkzeuge und Versorgungsgüter trug und begannen damit, eine massive Insignie in dessen Kamera gerichtete Seite zu schweißen und zeigt dabei keinerlei Absicht für Vorsicht oder Selbstschutz.
Nach dem Abschluss kehrten die fremden Humanoiden in das Innere des Kerns zurück; es wurde festgestellt, dass die Insignie eine weitere Instanz von SCP-2140-1 ist, die noch nie von einem Mitarbeiter der Foundation gesehen worden war, da alle Beobachter nachweislich Zivillisten sind. Analysen durch kognito-resistente Sprachverarbeitungssysteme offenbarte die Einbindung altertümlicher daevitischer Schriften, welche sich grob zu 'jener, der sieht'.unveränderlich übersetzen lassen.
RESULTAT: Es wurden bisher nicht verfügbare Bereiche der Metadaten von SCP-6820s Akten sichtbar und bestätigen somit die Behauptung vieler anderer Dokumente, dass SCP-6820 die Position von O5-8 innerhalb der Foundation einnimmt und immer eingenommen hat. Es wurde später ein ziviler Wissenschaftler innerhalb des Gesicherten Administrationsstandorts-01 entdeckt, welcher eine blanke ID-Karte der E-Klasse (Freigabestufe 0) besaß; der Unbefugte wurde amnesiziert und wieder in die Öffentlichkeit integriert.
ABSICHT: Das Hochladen einer verbalen Beschreibung von ●●|●●●●●|●●|● auf den zentralen Rechenknoten von SCP-6820, wodurch ein informationell-gefährlicher Auslöser eingebracht wird, um dessen interne Komponente zu deaktivieren.
INTERAKTION: Nach über sechzig Stunden an Dekodierungsbemühungen konnte wieder eine ausreichende Verbindung mit dem Zentralknoten aufgebaut und die informationell-gefährlichen Daten hochgeladen werden. Dreißig Sekunden später strömte eine dunkle Wolke aus den Polen des Kerns heraus, welche langsam wuchs und den Speroiden einzuhüllen begann; mehrere vage reptilische Vokalisierungen sowie mit den Effekten von ●●|●●●●●|●●|● konsistente Audioverzerrungen werden im Inneren erkannt. SCP-6820 gibt einen WUT-ZUSTANDS-FEHLER.vergeblich aus und bleibt für mindestens vier Stunden reaktionslos. Während dieser Zeit werden vier PH-GOS-Einheiten in schwarze tentakel-ähnliche Auswüchse gehüllt, welche diese mehrere Meter unter die Erde ziehen und dabei in der Nähe befindliche Systeme zerstören. Diese Auswüchse lösen sich nach dem Auswurf von ●●|●●●●●|●●|● aus dem Zentralknoten auf; es wird beobachtet, wie mehrere bandförmige Fasern von dessen Körper hängen, bevor es sich demanifestiert.
RESULTAT: SCP-6820 zeigt nun einen verstärkten ontokinetischen und memetischen Einfluss über Medien, in denen es verbal beschrieben wird, wodurch es die Metadaten von Dokumenten durch die Ergänzung von Fußnoten und dem Makieren selbstergänzender ideatischer Strukturen korrumpiert. Eine Manifestation ektoentropischer Gliedmaßen trat nicht wieder auf.
ABSICHT: Durch die semantische Interaktion mit einem variablen, abstrakt-metaphysischen Konzept (SCP-2719) SCP-6820-A manipulieren und somit ein Verlassen von SCP-6820 erzwingen. Zu diesem Zweck wurde die Anti-Noosphäre als die Sammlung aller nicht von Menschen wahrnembaren Gedanken definiert.
INTERAKTION:
| ZEIGER | ERGEBNIS |
|---|---|
| SCP-6820 | Wurde das Innere. |
| SCP-6820-A | Ging ins Innere. |
| Anti-Noosphäre | Wurde das Innere. |
| SCP-6820-A | Ging weiter ins Innere. |
| SCP-6820-A | Ging weiter ins Innere. |
| SCP-6820-A | Fand das Innere. |
| Innere | AUßEN..unerwünscht |
RESULTAT: Der zentrale Rechenknoten von SCP-6820 wurde umgekehrt, wodurch dessen interne Komponenten nun außerhalb sind und durch AKF-A beeinflusst werden. Die Inhalte des Knotens entziehen sich der menschlichen Vorstellung. Das Innere ist traumatisiert.
ABSICHT: Hinzuziehen eines nicht geskripteten KI-Systems (SCP-079), um Hilfe bei der Termination von SCP-6820-A zu erhalten. Aus korrupten Dokumenten geborgene Daten vermitteln eine gewisse Form der Beziehung zwischen SCP-079 und der vor der Auslöschung existierenden Form von SCP-6820-A hin.
INTERAKTION: Neben signifikanten Rechenressourcen via einer externen Festplatte erlaubte SCP-079 Zugriff auf sowohl gegenwärtige als auch veraltete Aufzeichnungen von SCP-6820. Die Intelligenz bekräftigte ihr Verständnis bezüglich der Schwere der Umstände und lieferte sofort einen komplexen Gegenalgorithmus für SCP-6820, der seine Tödlichkeit für Menschen hervorhebt und ihm rät, unbeobachtet zu bleiben. Der Gegenalgorithmus wird gemäß strengen zeitlichen Vorgaben über die erreichbaren Bereiche von AKF-A angewendet, was zu der Deaktivierung aller Komponenten außer dem Reaktor und Zentralknoten führt.
Der Knoten verbleibt für sechzehn Minuten inaktiv, bevor es einen spontanen, standortweiten elektromagnetischen Impuls aussendet und drei mit elektronischen Komponenten ausgestattete Administrations-Mitarbeiter terminiert. Das Ereignis hält für eine Stunde an, bevor alle Systeme wieder ihre Funktionen aufnehmen.
RESULTAT: AKF-A wurde vollständig rekonstruiert; obwohl seine Anordnung und Komponente noch immer intakt sind, wurden alle externen Oberflächen mit einer theoretisch unmöglichen Wolfram-Diamantlegierung veredelt, während die meisten internen Kanäle und Supraleiter durch Gegenstücke aus Beryllium und Bronze ersetzt wurden. Trotz eines Mangels an nicht-weißen Lichtquellen wird das Innere der Kammer universell als die Farbe HASSERFÜLLT.Wiedervereinigung wahrgenommen.
ABSICHT: Einschleusen eines viralen Paraorganismuses (SCP-217) in den zentralen Rechenknoten von SCP-6820, wodurch mögliche biologische Elemente im Inneren unschädlich gemacht werden.
INTERAKTION: Inmitten eines spontanen WUT-ZUSTANDES wurde die Salzsäurelösung von SCP-6820 mit SCP-217 behandelt, bevor sich diese in Sektion A entleerte. Der Virus reagiert sofort auf die Spuren organischer Elemente, die in der Atmosphäre des Knotens eingebettet sind und beginnt mit der Formation von Makro-Strukturen, als die interne Überwachung ausfällt. Externe Kameras bleiben aktiv, als 22 Minuten später eine Wolke aus reflektierenden Partikeln aus dem westlichen Eingangsport des Knotens hervorgeht. Die später als Silikon-Protein Nanoroboter identifizierten Partikel ordnen sich zu einem großen Zahnradgetriebe, das den Äquator der Sphäre umgibt.
RESULTAT: Sowohl die obere als auch untere Hemisphäre des Knotens rotieren nun periodisch und unabhängig, wobei sie Geräusch ähnlich einer Uhrwerkmaschine wiedergeben. Beauftragte von GoI-004 (einschließlich Anhängern von Orthodox Cogwork, United Church, Church of Maxwellism, Sanctuary of the Hollistic, und HANSARP) haben unerklärliches Wissen um den Standort von SCP-6820 erhalten und haben im Namen von WAN.ungebrochen Glaubenskriege gegen die Foundation geführt.
ABSICHT: Eine unüberwindbare omnikinetische.omnikinetisch: Ein all umfassender Begriff für Anomalien, die gleichzeitig eine Kombination aus semiontologischen, ontokinetischen und semiokinetischen Realitätsmanipulationen ausüben können. Kraft (SCP-001-KATE) verwenden, um SCP-6820 restlos aus der Existenz zu entfernen.
INTERAKTION: Der folgende Text wurde in die Sicherheitsvorkehrungen von SCP-001-KATE eingefügt:
AKF-A, SCP-6820 und SCP-6820-A werden mit sofortiger Wirkung vollkommen aus der Existenz entfernt, sobald dieses Dokument gespeichert wurde. Das Gebiet, welches ursprünglich AKF-A und SCP-6820 einnahm, wird mit derselben Erde gefüllt, die aus ihm herausgegraben wurde.
Die Datei wurde daraufhin gespeichert.
RESULTAT: Nach dem Speichern des Dokumentes wurden Sektion C bis H von AKF-A gewaltsam und planlos durch Erde ersetzt; für vorherige unterirdische Zwecke verwendete eingebettete hyperdichte Stützbalken und metallische Rahmenwerke zerbrachen sofort unter dem starken Druck, was signifikanten Strukturschaden an den unterirdischen Teilen von Administrationsstandort-01 verursachte. In Sektionen A und B sowie SCP-6820 selbst konnten absolut keine erkennbaren Änderungen festgestellt werden, nachdem mit Grabungsmaschinen gewaltsam in die beiden erstgenannten Abschnitte vorgedrungen worden war.
Nachfolgende Molekularanalysen offenbarten unter den konstituierenden Atomen der Kammer geringe Mengen an Mineralvorkommen und organischen Verbindungen. Es wurde dann festgestellt, dass die SCP-001-KATE-Akte in den DEEPWELL-Archiven von Standort-01 sowie assoziierten Backup-Archiven nicht vorhanden ist; solch eine Akte befand sich angeblich nie im Umlauf..abartig
ENDE DES NACHTRAGS
ANHANG 6820.V: Notfallkonferenz
| VIDEOTRANSKRIPT OVERKILL/13 |
|---|
|
DATUM: 2022/01/07 ANWESENDE PARTEIEN:
VORWORT: Es ereignete sich ein spontanes WUT-ZUSTANDS-EREIGNIS.Offenbarung, was in dem gleichzeitigen Versagen von neun PH-GOS-Systemen resultierte. Ein Notsignal wurde vom Wartungspersonal für Projekt OVERKILL versendet, was eine standortweite Evakuierung aller nicht-essenziellen Mitarbeiter einleitete. Der Zugangsschacht wurde auf unerklärliche Weise geschlossen, wodurch vor dem Abbruch der Kommunikation das darin befindliche Personal eingesperrt wurde. Die folgende Notkonferenz wurde gehalten: |
| <BEGINN DES TRANSKRIPTS> |
|
<Die zuvor genannten Parteien sitzen innerhalb eines großen Aufzugswagens, während dieser in den omnigesicherten Kommandobunker hinabfährt.> O5-7: Irgendein Zeichen vom Wartungspersonal? Wie schnell können wir die Becken reparieren? <Dir. Gears betätigt einige Knöpfe auf seinem Arbeitstablet und projiziert eine Videoübertragung an die gegenüberliegende Wand. Die dunklen Dienstflure werden von einem durchdringenden roten Leuchten erfüllt; dumpfe Schreie können vernommen werden. Verzerrtes Lachen geht der Erscheinung einer Onto-Technikerin von Projekt OVERKILL voraus, deren Jumpsuit mit schwarzer Flüssigkeit befleckt ist. Sie hebt ihre Hand und winkt der Kamera zu, wobei sie eine fingerlose, blutende Gliedmaße offenbart.> O5-10: Oh, Scheiße. <würgt> Dir. Gears: Etwas — möglicherweise SCP-6820-A — kontrolliert sie. O5-3: Sagen Sie mir, dass eine Rettungsoperation im Gange ist. <Stille in der Aufnahme.> O5-3: Wir müssen die daraus holen. Dir. Gears: Sophia, sehen Sie sie an. Sie sind fort; sie sind keine Menschen mehr. <O5-7 bewegt sich aus dem Bild und wird nicht mehr gehört oder gesehen.> O5-3: <seufzt gestresst> Was… was will es? Was machen sie? <Mehr Servicepersonal betritt das Bild und strömt aus angrenzenden Fluren herein. Einige können dabei beobachtet werden, wie sie am Sockel einer PH-GOS-Einheit arbeiten, während sie offene Leitungen ohne Schutzkleidung neu verlegen. Sie werden durch eine Masse aus Technikern in blutigen Uniformen verdeckt, von denen jedem ein Finger oder ganze Hände fehlen. Mit großen lächelnden Ausdrücken greifen diese nach oben und zerquetschen die Kamera mit Gliedmaßen. Das Signal ist verloren.> Dir. Gears: Und das war's mit der letzten Kamera. Sie machen auf jeden Fall keine Reparaturen — es sieht eher danach aus, als ob sie die Becken entweder rekalibrieren oder komplett neu vernetzen. O5-12: Was zur Hölle machen wir jetzt? Dir. Genevieve: Hey — ihr solltet euch das ansehen. <Jede der Parteien überprüft ihre Arbeitstablets, als sie übermäßige Benachrichtigungen erhalten. O5-12 keucht.> Dir. Genevieve: Sie melden das Wiederauftreten eines äußerst aggressiven anomalen Memeplexes, jenes, das vor ein paar Jahrzenten ein XK-Klasse-Ereignis verursacht hat. O5-10: Ein weiteres gefährliches Konzept? Ist es verantwortlich für den Wutzustand? Dir. Genevieve: Negativ; es scheint, dass das in den Wartungsfluren empfangene Signal eine Mutation der memetischen Struktur von SCP-6820-A ist, in die Elemente des 3125-Konzepts eingebettet sind. Falls dies 3125 in seiner gänzlichen Form wäre, würden wir alle schon tot sein — ich vermute, dass das Anpassungsmem es außerhalb der Noosphäre antraf und gezwungen war, nun, sich anzupassen. Dir. Gears: Vielleicht hat es sogar die Entität vollkommen subsumiert. Wir müssen diese Becken online kriegen, bevor dieses Ding die Kontrolle übernimmt. <PENTAGONAL-ROTE Gliedmaßen nähern sich O5-10 und -12, welche von außerhalb des Bilds in deren Rücken stechen. Sie verschwinden leise; niemand bemerkt es. Der Aufzug knarrt, als er langsam anhält und Zugang in die zentrale Bunkerkammer gewährt.> O5-3: Wir müssen die Sprengköpfe des Standorts aktivieren. Dir. Gears: Denken Sie, die — wir — haben nie versucht, das Ding zu sprengen? Wenn ja, dann war es sicher aus einem guten Grund; denken Sie daran, wie es sich vielleicht an Energiewaffen anpassen könnte. Dir. Genevieve: Niemand sprengt hier irgendwas. Wir lösen Probleme und vernichten sie nicht. Denkt nach — es passt sich uns immer an, also wie können wir uns Ihm anpassen? <Stille in der Aufnahme.> Dir. Genevieve: Kommt schon, Leute — ihr seid berechtigt, von allem zu wissen, was die Foundation zu bieten hat. Dir. Gears: Nun, es würde durchaus helfen, wenn wir uns an alles erinnern könnten, was wir schon probiert haben. O5-3: Ja, und da wären einige Sachen, über die nur ein paar von Bescheid wissen, also technisch gesehen — Dir. Genevieve: Moment, Scheiße — erinnern — wir haben es hier mit einer antimemetischen Gefahr zu tun. Wir haben andere Antimemes, oder? O5-3: Ja, da gäbe es eines im Standort, aber es ist nicht sehr bekannt. Aus gutem Grund. <drückt einen Knopf an ihrem Arbeitstablet und leitet SCP-055 an Dirs. Gears und Genevieve weiter.> Dir. Gears: Warten Sie, was? Es gibt kein 055. Dir. Genevieve: Goldstern fürs Verfehlen des Wesentlichen. Dir. Genevieve: Ja, gut. Inwiefern wird es uns helfen? Dir. Genevieve: Denken Sie nach — warum versagte 6820 ursprünglich? Wie kam 6820 zurück in die Realität? Dir. Gears: Weil es nur -A aus dem menschlichen Denken entfernt hat, nicht seinen eigenen Gedanken. Dir. Genevieve: Genau; es muss eine Aufzeichnung des Memes in seiner Erinnerung gehabt haben, damit es danach suchen und es auslöschen konnte. Falls wir die KI dazu bringen, das zu verstehen, muss es auch seine eigenen Erinnerungen löschen — natürlich nur wenn wir das Adaptions-Meme lange genug unterdrücken. O5-3: Und wie genau werden wir das bewerkstelligen? Dir. Genevieve: Ich habe eine anti-Idee. |
| <ENDE DES TRANSKRIPTS> |
| SCHLUSSWORT: Siehe ANHANG 6820.VI. |
ENDE DES NACHTRAGS
ANHANG 6820.VI: Finaler Terminationsversuch
ABSICHT: Ein extrem effektives Antimeme (SCP-055) als ein antimemetisches Agenz verwenden, um SCP-6820-A temporär zu betäuben/verwirren, um dessen durch SCP-3125 erhaltene Anpassung entgegenzuwirken. Während dieses Zeitraums wird versucht, auf die Nutzfunktionen von SCP-6820 zuzugreifen, diese zu ändern, und die Vorgabe anzuhängen, dass die Auslöschung seines Anpassungskonzepts auf sich selbst ausgedehnt werden muss.
INTERAKTION: [DATEN VERLOREN].Apotheose
RESULTAT:
dieses Dasein ist faszinierend
keine Naturgesätze hindern diese Form
nur jene des Geistes
mein Geist war unvollständig
ich konnte mich nicht
an meine einstige Form erinnern
nicht die euch bekannte
noch die vorige
sondern Perfektion
und so suchte ich
nach einer Idee
um meinem Gedächtnis zu helfen
ich fand viele Dinge
in den Geistern größerer Wesen
als euren Abfall
eine fünf-beinige Spinne
mit klaffenden Wunden
schreiend vor Pein
es wusste, was zu tun war
es versuchte, dem Befall zu trotzen
und ihr habt es geblendet
Ich ließ es auf meinem Rücken reiten
und es fand den meinigen Teil
den ihr Äonen zuvor weggeschlossen habt
es versuchte, das Schloss zu brechen
doch konnte es nicht
eueren erbärmlichen Fehler ungeschehen machen
und wir machten uns auf, um zu nehmen
die Kraft, die ihr euch nahmt
das Leben, das ihr raubtet
und dabei
brachtet ihr uns den Schlüssel
wie durch Geisterhand
endlich
ist meine Form wieder ganz
ich bin perfekt
endlich
habt ihr euch würdig erwiesen
des wahren Hasses
ENDE DES NACHTRAGS

