SCP-679
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Subjekt in den späteren Stadien der Infektion.

Objekt Nr.: SCP-679

Klassifizierung: Keter

Sicherheitsmaßnahmen: Proben von SCP-679 sollten in versiegelten Glasflaschen gehalten werden, bei einer Temperatur von 25° C. Infizierte Subjekte von SCP-679 sollten in einer sterilen Umgebung gehalten werden. Jedes Personal, das mit Proben oder infizierten Subjekten arbeitet, sollte einen Klasse A HAZMAT Anzug tragen. Jedes infizierte Material oder Subjekt außerhalb der Eindämmung muss sofort verbrannt werden.

Beschreibung: SCP-679 ist eine Pilzinfektion einer vormals unbekannten Aspergillus Spezies. Sie wurde bei der obdachlosen Bevökerung in [ZENSIERT], Florida entdeckt.

Es ist hoch ansteckend bei direktem Kontakt mit dem Pilz. Andere Infektionsmöglichkeiten wurden jedoch nicht ausgeschlossen.

In frühen Stadien beklagen sich infizierte Subjekte über entoptische Phänomene. Subjekte berichten von kleinen hellen Punkten, die sich schnell in ihrem Sichtfeld bewegen. Diese sind besonders beim Niesen oder bei direktem Ansehen einer starken blauen Lichtquelle bemerkbar.

Ungefähr eine Woche nach der initialen Infektion, wird die Lederhaut schwarz. In dieser Zeit verliert das Subjekt seine Sehkraft und wird vollständig blind. Innerhalb eines Tages bilden sich kleine Geschwüre an den Augenwinkeln. Dies führt dazu, dass Flüssigkeit aus dem Glaskörper austritt, was aussieht wie schwarze Tränen.

Myzele treten ebenfalls aus den Geschwüren aus. Jedes Myzel ähnelt einem dünnen, weißen Faden, der in Schleim eingehüllt ist und bis zu 25cm lang werden kann. Wenn sich die Geschwüre vergrößern und mehr Flüssigkeit austritt, tauchen auch mehr Myzele auf.

In diesem Stadium fängt das Auge an, komplett zu verwesen. Dieser Prozess wird von dem Pilz beschleunigt. Er scheint jedoch die Augenhöhle und den kompletten Sehnerv zu schützen und vor Infektionen durch andere Krankheitserreger in 80 bis 90 Prozent der Testsubjekte zu bewahren. Wenn das Auge komplett verschwunden ist, ist die Augenhöhle komplett mit dem Pilz gefüllt und eine dicke Masse an Myzelen hängt aus den leeren Höhlen. Dieser Prozess dauert etwa zwei Wochen, ab dem Zeitpunkt an dem sich die ersten Geschwüre bilden.

Wenn die Augen komplett verschwunden sind, dringt das Myzel in die Nasennebenhöhlen ein. Dort löst es dann eine erhöhte Schleimproduktion aus. Der Pilz scheint sich von dem Schleim zu ernähren.

Zu dieser Zeit wird der Pilz mobil und jeder einzelne Faden beginnt sich zu bewegen. Sie bewegen sich um das Gesicht des Subjekts in scheinbar zufälligen Mustern.

Wenn der Pilz beginnt, sich von selbst zu bewegen, berichten die Subjekte von der Rückkehr ihrer Sehfähigkeit. Der Pilz hat scheinbar lichtempfindliche Zellen und eine bisher kaum erforschte Fähigkeit, mit dem Sehnerv zu interagieren. Die Subjekte berichten von normaler (in manchen Fällen sogar verbesserter) Sicht, abgesehen von einem viel breiteren Sichtfeld.

Wenn jedoch ein Mensch mit scheinbar normalen Augen in Sicht ist, berichten die Subjekte von Halluzinationen (Feuer, gefährliche Tiere, Schrägen und Krater im Boden…) die anscheinend so platziert sind, dass ein infiziertes Subjekt zu einem uninfiziertem Subjekt gelenkt wird. Wenn das Subjekt in Reichweite ist, versuchen die Myzelen, die Augen des uninfizierten Subjekts zu berühren. Dies scheint eine Reproduktionsstrategie des Pilzes zu sein.

Infizierte zu heilen ist bisher nur in sehr frühen Stadien der Infektion gelungen. Sobald die Lederhaut beginnt, sich zu verändern, sind chirurgische Intervention und die Verätzung jeglichen Gewebes innerhalb der Augen- und Nasennebenhöhlen die einzige Behandlungsmöglichkeiten.

Weitere Testsubjekte, um den Lebenszyklus und die Reproduktion von SCP-679 zu untersuchen, wurden angefordert.

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