SCP-417
Bewertung: +2+x

Objekt-Nr.: SCP-417

Klassifizierung: Euclid (Potentiell Keter)

Sicherheitsmaßnahmen: Da SCP-417 nicht gefahrlos bewegt werden kann, verbleibt es stationär in █████████████████. Das SCP-417 umgebende Gebiet (ca. 2,58 km²) wird von Wachen patrouilliert und von einem Maschendrahtzaun, gespickt mit Stacheldraht, umgeben. Zivilisten wurde gesagt, dass darin ein kleines Dorf mit einer hochansteckenden Seuche bis auf Weiteres unter Quarantäne gestellt wurde. Unbefugte sind bei Sichtkontakt zu erschießen. Nur Personal der Klasse D ist es erlaubt, direkt mit SCP-417 zu hantieren und zu arbeiten. Da wilde Tiere SCP-417 instinktiv zu meiden scheinen, müssen keine Handlungen gegen Tiere unternommen werden, die in diesem abgeschlossenen Bereich gesichtet werden.

Allen Opfern, welche von SCP-417-1 gebissen wurden, kann auf Anfrage sofortige Sterbehilfe gewährt werden, und ihre Körper sind in einen versiegelten Behälter zu geben und unverzüglich einzuäschern. Jene, welche dies nicht wünschen, erhalten die gleiche, sofortige Terminierung, außer im Fall von Testsubjekten.

Beschreibung: SCP-417 ähnelt in Größe und Struktur einem gewöhnlichen afrikanischen Baobab-Baum, jedoch fehlen ihm Blätter, was ihn tot wirken lässt. Seine Borke erscheint grau und kränklich. Trotz der fehlenden Blätter trägt SCP-417 bei jedem Sonnenuntergang Früchte. Kleine Knospen formen sich, wenn die Sonne aufgeht, und die Frucht wächst und reift im Laufe des Tages schnell, bevor daraus granatapfelgroße Früchte mit harter Schale werden. Diese Frucht hat eine dunkelviolett-schwarze Schale und eine zumeist sämige Konsistenz, welche eher steinig wird, wenn die Frucht überreif ist. Die harte Schale kann per Hand oder mithilfe von Werkzeugen geschnitten und geschält werden.

Das Entfernen der Schale offenbart das Fehlen einer Frucht oder eines Fruchtfleisches, dafür aber das Vorhandensein mehrerer Insekten, kollektiv als SCP-417-1 bezeichnet. Aussehen und Art von SCP-417-1 sind von Frucht zu Frucht verschieden, genauso, wie der Umfang des nachfolgenden Schwarms (siehe Anhang #417-B). SCP-417-1 wird absolut alles, was sich bewegt, mit außerordentlich schmerzhaften Bissen angreifen.

Innerhalb der ersten paar Minuten schwellen die ununterbrochenen Bisse des Schwarms zu schmerzhaften, roten Geschwüren mit kleineren, punktieren Wunden an. Kein bekanntes Heilmittel kann den Schmerz der Bisse lindern. In 5% der aufgezeichneten Fälle haben die Bisse keine dauerhafte Wirkung und die Schwellung, sowie der Schmerz, lassen nach ein paar Tagen nach. In 45% der Fälle bekommen die, die gebissen wurden, Krämpfe und erleiden einen schweren Herzinfarkt innerhalb weniger Stunden. In diesem Stadium verfaulen ihre Körper und lösen sich mit beschleunigtem Tempo auf. Dort, wo ihre Körper sich befunden haben, wächst dann über den Zeitraum der nächsten paar Tage ein neuer Baum heran.

In den restlichen 50% der Fälle, nach einer unbestimmten Dauer von zwei bis 24 Stunden, fangen die Betroffenen an, sich über heftige Schmerzen und Muskelschwund zu beklagen. Es erfolgt ein Ausstoß von Fleisch durch [DATEN GELÖSCHT], welches mit der ungefähren Masse von SCP-417-1 übereinzustimmen scheint.

Während des Wachsens sind die Seuchenbäume, wie sie genannt werden, anfällig gegen konventionelle Herbizide und können gefällt oder verbrannt werden.

SCP-417 kann nicht bewegt werden, da alle Versuche, den Original-Baum zu fällen oder zu verlagern, eine starke Bewegung der Äste zur Folge haben, was dazu führt, dass viele Früchte herunterfallen, aufbrechen und eine gewaltige Menge von SCP-417-1 freilassen. Zum Glück scheint SCP-417-1 nicht länger als ein bis zwei Stunden zu überleben und stirbt ohne große Zwischenfälle. Wenn die Früchte von SCP-417 nicht gepflückt oder von den Ästen heruntergeschüttelt werden, verrotten sie einfach an den Ästen und fallen ohne negative Auswirkungen herunter.


Anhang #417-A: Obwohl SCP-417 gegenwärtig unter den Objekten der Klasse Euclid gelistet ist, entfachte seine Fähigkeit der Ausbreitung mehrere Diskussionen über eine mögliche Versetzung zur Keter-Klasse.

Anhang #417-B: Bemerkenswerte Exemplare von 417-1:

  • Mehrere Dutzend Kreaturen ähneln Schwarzen Witwen, mit dem Unterschied, dass sie nur jeweils vier lange, grillenähnliche Beine besitzen, welche ihnen verblüffend schnelle und weite Sprünge ermöglichen.
  • Zwanzig Wespen mit roten und orangen Streifen und Flügeln ähnlich denen eines Schmetterlings; sind in der Lage, überraschend schnell zu fliegen.
  • Ein einzelner schwarzer Tausendfüßler, fünf Meter lang; innerhalb der Frucht zu einem Ball zusammengerollt.
  • Tausende von kleinen fruchtfliegenartigen Kreaturen, welche ein hochfrequentes Summen von sich geben.
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