SCP-389
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Objekt-Nr.: SCP-389

Klassifizierung: Sicher

Sicherheitsmaßnahmen SCP-389 bedarf keiner außergewöhnlichen Eindämmung. Sollte sie nicht in Verwendung sein, wird sie auf einem Regal im Büro von Dr. ███████ bei Standort ██ aufbewahrt, da der Standort nahe dem Meer gelegen ist.

Beschreibung: SCP-389 ist eine grüne Glasflasche von circa 45 cm Länge. Es gibt darauf keine Markierungen oder andere Unterscheidungsmerkmale.

SCP-389 scheint gegen jedwede Art von Beschädigung äußerst resistent zu sein, da es mehrere Male fallengelassen und vom Regal heruntergestoßen wurde, ohne dass es zu Brüchen, Splittern oder anderen Arten der Beschädigung gekommen wäre. Eine Analyse des Materials, aus dem es besteht, zeigte, dass es mit normalem Glas identisch ist.

Das Objekt wurde auf [DATEN GELÖSCHT] gefunden, im Besitz eines 15-jährigen Mädchens namens █████████████. Sie erzählte die Geschichte des Objekts, soweit sie sie wusste. Diese lautete folgendermaßen: Sie fand es am Strand, ungefähr 6 Jahre zuvor. Aus einer Laune heraus verfasste sie eine Notiz, platzierte diese im Inneren von SCP-389, welche sie dann ins Meer warf. Einige Tage später kam sie zurück, um SCP-389 an Land gespült zu finden, mit einer darin eingeschlossenen Antwort. Seit dieser Entdeckung hatte sie auf diese Weise mit einer anderen Person korrespondiert.

Bei Tests wurde festgestellt, dass dieses Phänomen mit jeder Notiz zu funktionieren scheint, und nachdem die Flasche ins Meer geworfen wurde, kehrte sie am nächsten tag immer mit der Flut zurück und und enthielt eine Nachricht. Ein Test, der daraus bestand, dass die Flasche ohne Notiz abgeschickt wurde, endete mit dem Auffinden der immer noch leeren Flasche am nächsten Tag.

Erhaltene Nachrichten sind in englischer Sprache geschrieben und scheinen durch eine mechanische Schreibmaschine entstanden zu sein. Der Verfasser der Nachrichten scheint abgeneigt zu sein, Angaben bezüglich seiner Person zu offenbaren, sieht man von ihrem Namen (Gedril) und ihrem Geschlecht ab. Fragen oder Anfragen zu ihrem geografischen Standort werden ignoriert.

„Gedril“ beschreibt die Umgebung ihres Hauses, die Tierwelt, das Essen, die Kultur, die Bräuche und anscheinend alles, was nicht spezifisch mit ihr selbst zusammenhängt, bereitwillig und detailliert wenn möglich, obwohl ihr Wissen über viele Dinge begrenzt ist. Viele der beschriebenen Dinge sind ungewöhnlich; darunter sind Bäume, die sich selbst entwurzeln und umherwandern, und der Lebenszyklus von Insekten, die physisch Coccinellidea ähneln (umgangssprachlich Marienkäfer genannt), der an einem Punkt mehrere sich versammelnde Larven der Spezies mit einschließt, welche sich spontan zu einer einzigen Masse verflüssigen und dann wieder zu Erwachsenen zurückformen.

Mit SCP-389 mitgeschickte Peilsender, unabhängig davon, ob sie darin enthalten, oder einfach an der Außenseite angebracht sind, versagen unweigerlich, nach dem SCP-389 sich ungefähr 100 Meter vom Ufer entfernt hat. Alle weiteren Versuche, SCP-389 zu verfolgen, scheiterten ebenfalls.

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