SCP-287
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287sword

SCP-287

Objekt-Nr.: SCP-287

Klassifizierung: Sicher

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-287 ist in einem klimatisierten Sicherheitsschließfach im Standort-22 zu lagern, um weiterem Verfall vorzubeugen. Zurzeit sind keine weiteren Tests notwendig, können aber von Dr. Sigurd Ólafsson genehmigt werden. Quellen elektrischen Stroms sind allzeit von SCP-287 fernzuhalten.

Wenn Tests mit SCP-287 nötig sind, sind stets isolierende Handschuhe zu tragen, um unbeabsichtigte Entladungen in das Heft zu vermeiden.

Die Überreste von SCP-287 bleiben bis auf weiteres eingelagert. Forschungsanfragen können an Dr. Zartion geschickt werden und sind beschränkt auf Stufe-4-Personal, oder Stufe-2-Personal der exobiologischen Abteilung.

Beschreibung: SCP-287 ist ein Wikingerschwert, 78 cm lang vom Knauf bis zur Spitze, mit einem Gewicht von 1077 g. SCP-287 befindet sich in einem Zustand des signifikanten Verfalls, da es zwischen 900 bis 1100 Jahre lang den Elementen ausgesetzt war. SCP-287 wurde in ██████, Island entdeckt, zusammen mit einigen schriftlichen Aufzeichnungen. (Siehe Entdeckungsaufzeichnung)

SCP-287 besteht hauptsächlich aus Eisen, mit mehreren, potentiell anomalen Komponenten, die in seine Struktur eingebettet sind. Einige dieser Materialien wurden von Foundationsonden in extrasolaren Regionen unserer Galaxie registriert sowie durch Sonden die [GELÖSCHT].

Die Kohlenstoffdatierung hat ergeben, dass SCP-287 ungefähr im frühen, 10. Jahrhundert u.Z. erschaffen wurde. Die Proben der exoplanetaren Metalle erweisen sich als schwierig zu datieren; Analysen sind derzeit im Gange.

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Ein Beispiel der Materialien, die bei SCP-287 gefunden wurden.

Der anomale Effekt von SCP-287 kann beobachtet werden, wenn, direkt unter der Parierstange, eine elektrische Spannung an den metallischen Teilen seines Hefts angelegt wird. Diese freigelegten Elemente befinden sich in einem weitaus besseren Zustand als die eisernen Teile von SCP-287. Die inneren Komponenten von SCP-287 beginnen verschiedene Frequenzen von EM-Feldern und Tönen, die vom Forschungspersonal und Testsubjekten als beunruhigend bezeichnet wurden, zu emittieren.

Die Strahlung, die von SCP-287 erzeugt wird, verursacht bei allen Menschen, die dieser ausgesetzt werden, akute audiovisuelle Halluzinationen und erhebliche Kopfschmerzen. Die spezifische Halluzination von SCP-287 zeigt sich in Form von transluzenten, menschenähnlichen Figuren in der unmittelbaren Umgebung, die stets als Mitglieder einer bewaffneten Streitmacht erscheinen.

Die Bewaffnungen und Rüstungen, getragen von den Halluzinationen von SCP-287, variieren je nach Subjekt mit einem generellen Trend zur individuellen Wahrnehmung von dem, was sie als moderne Rüstung ansehen. Tests mit Tieren sowie nicht anomale EM-Felder und Töne in exakt denselben Frequenzen, erzeugten in keiner Kombination der Fälle denselben Effekt.

Höhere Stromstärken haben diesen Effekt bis zu einem Maximum von 437 individuellen Halluzinationen verstärkt (Siehe Dokument R27-287 für spezifische Stromstärke/Zählerstufen). Weitere Test wurden als unnötig erachtet.

Es wird davon ausgegangen, dass SCP-287-1 ein extraterrestrischer Organismus ist, der an demselben Ort wie SCP-287 gefunden wurde. Der exakte Ursprung von SCP-287-1 ist derzeit unbekannt. Ein kompletter Bericht über SCP-287-1 kann in Dokument R27-287-1 gefunden werden. (Siehe Anhang B für einen Teilbericht).

Das potentielle Raumfahrzeug von SCP-287-1 (Bezeichnet als SCP-287-2) (Siehe Anhang B für einen Teilbericht) wurde scheinbar komplett zerstört. Die aktuell gängige Hypothese für SCP-287-2 ist, dass es sich vermutlich um eine Art Fluchtkapsel eines größeren Raumschiffs handelt.


Entdeckung: SCP-287 wurde aus einer Grabstätte außerhalb von ██████, Island am ██. Januar 20██ geborgen. (Siehe Anhang A für Einzelheiten).

Die Überreste, die in dem Grabmal entdeckt wurden, wurden als nicht-menschlich bestätigt und die Foundation nahm sich SCP-287 an, während die Überreste als SCP-287-1 designiert wurden. Die Überreste von SCP-287-1 sind skelettartig und humanoid, wobei sie sich signifikant von der menschlichen Skelettstruktur unterscheiden. Außerdem wurden mehrere schriftliche Aufzeichnungen im Inneren des Grabmals gefunden und von der Foundation akquiriert. Dr. Sigurd Ólafsson wurde zur Hilfe bei der Übersetzung konsultiert, welche unten angehängt ist (Siehe Anhang A).


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