SCP-236
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Objekt-Nr.: SCP-236

Klassifizierung: Keter

Sicherheitsmaßnahmen: Sämtliche Materialien, welche das Eindämmungsareal verlassen, sind auf Kontamination durch SCP-236 zu scannen. Alle Objekte, welche eine Kontamination durch SCP-236 aufweisen, sind unverzüglich in das Eindämmungsareal zurückzubringen und von Verunreinigungen zu befreien. Personal, welches das Eindämmungsareal verlassen möchte, muss sich einer vollständigen körperlichen, sowie einer Röntgenuntersuchung unterziehen.

Ohne Anwesenheit von Personal sind keine Gegenstände im Eindämmungsareal zurückzulassen. Sämtliche Gegenstände, welche innerhalb des Eindämmungsareals erscheinen, sind erst zu berühren, wenn sie vom Aufsichtspersonal freigegeben wurden. Die Sprengtüren sind nur zu öffnen, um es dem Personal zu ermöglichen, das Eindämmungsareal zu betreten und zu verlassen.

Keine plötzlichen Bewegungen oder aggressive Handlungen irgendwelcher Art sind innerhalb des Eindämmungsbereichs erlaubt. Der Eindämmungsbereich ist so dunkel wie möglich zu halten. Allen damit interagierenden Mitarbeitern werden Nachtsichtbrillen empfohlen. Sollte herkömmliche Beleuchtung erforderlich sein, müssen die Lichter aus der Ferne eingeschaltet werden. Eine Wartezeit von einer Stunde ist einzuhalten, bevor der Zutritt gestattet wird.

Beschreibung: SCP-236 scheint ein Schwarm beinahe mikroskopisch kleiner Krabben zu sein. Die Individuen stimmen mit keiner bekannten Form von Krebstieren überein. Elemente ihrer Physiologie scheinen auf einen künstlichen Ursprung hinzuweisen (Siehe Dokument ███████████████). SCP-236 scheint mittels einer Form von kollektiver Intelligenz oder "Schwarmbewusstsein" zu operieren. Diese Intelligenz scheint anzusteigen, sobald sich Individuen von SCP-236 in unmittelbarer Nähe befinden, und abzunehmen, wenn diese voneinander getrennt werden.

Große Schwärme scheinen "raubtierhafte" Intelligenz aufzuweisen und werden erheblich aggressiver als einzelne Individuen. Schwärme zeigen sich zu Problemlösung, Einkesselungstaktiken und Tarnung fähig. Darüber hinaus scheinen Schwärme in der Lage zu sein, über einen längeren Zeitraum die physischen Aspekte und das Erscheinungsbild lebloser Objekte wie Türen, Stühle oder sogar komplexer Strukturen, wie sie in Gemälden zu finden sind, imitieren zu können. Diese Nachahmung ist bei oberflächlicher Betrachtung nahezu perfekt und erfordert eine detaillierte Beobachtung, um sie zu erkennen. Schwärme zerstören manchmal sogar vorhandene Gegenstände und ersetzen diese in einem augenscheinlichen Versuch, sich besser zu tarnen.

SCP-236 ist in der Lage, aus jedweder organischen Materie zusätzliche Individuen zu erzeugen. Dies schließt Holz, Baumwolle und andere Materialien mit ein, die aus einer organischen Quelle stammen. Einheiten von SCP-236 scheinen kleine Teile der Materie mit ihren Zangen zu entfernen, diese zu konsumieren und dann kleine, kugelförmige "Eier" zu legen, aus denen nach zehn Minuten neue Mitglieder schlüpfen. Diese Abkömmlinge von SCP-236 unterscheiden sich im Aussehen nicht von den ausgewachsenen Exemplaren, sind jedoch kleiner. Außerdem mangelt es ihnen an Chemikalien, die für die Abwehrreaktion verwendet werden. Die Nachkommen sind nach 6 Stunden voll ausgewachsen.

Die Individuen von SCP-236 scheinen das Licht, plötzliche Bewegungen sowie laute Geräusche zu fürchten. Diese Angst nimmt proportional zur Anzahl der Einheiten innerhalb eines Schwarms ab, jedoch können sogar große Kollektive durch ein plötzliches Geräusch oder ein helles Licht in Alarmzustand versetzt werden. Einheiten von SCP-236, welche sich in Alarmzustand befinden, während sie ein Objekt nachahmen, brechen rasch zu einzelnen Einheiten auseinander, welche sich daraufhin verstreuen und verstecken. Die Neugruppierung eines Schwarms kann bis zu 24 Stunden dauern.

Wenn Einheiten von SCP-236 in die Enge getrieben wurden oder nicht schnell genug entkommen können, leiten sie ihre "Abwehrreaktion" ein. Dies beinhaltet, dass eine Einheit ihre Zange anhebt und anschließend in einer Explosion detoniert, welche der eines 9,07 kg (20 lb) C-4-Sprengstoffs entspricht. Anfängliche Untersuchungen wiesen darauf hin, dass dies das Resultat einer internen chemischen Reaktion ist, bei der drei Chemikalien miteinander vermischt werden, die normalerweise inaktiv sind. Die Erfassung dieser Chemikalien erwiesen sich bisher aufgrund der relativ geringen Größe dieser Lagerkammern sowie der Wahrscheinlichkeit, SCP-236 während des Verfahrens in Alarmzustand zu versetzen, als problematisch.

SCP-236 verwendet Menschen sowie alle anderen Lebewesen als Ressource, sofern der Schwarm eine ausreichende Größe erreicht hat. Schwärme mittlerer Größe können einen ganzen Menschen in weniger als fünf Minuten umwandeln. Ebenfalls wurde beobachtet, dass einzelne Einheiten von SCP-236 in den menschlichen Körper eindringen, typischerweise während das Subjekt schläft, und beginnen, es von innen heraus zu konsumieren. Dieses Verhalten, verbunden mit dem Nachahmen und der Abwehrreaktion, macht es sehr schwierig, SCP-236 zu erkennen und effektiv einzudämmen.


Anhang: Obwohl bisher nicht beobachtet werden konnte, dass SCP-236 organische Lebensformen nachahmt, besteht die Möglichkeit, dass SCP-236 dieses Verhalten entwickeln könnte. Insbesondere während der Tests mit SCP-2366, als SCP-236 den Braunbären nachahmte und ein erhöhtes räuberisches Verhalten aufwies sowie [DATEN GELÖSCHT]. Derlei Formationen sind unverzüglich zu melden und der Testbereich augenblicklich zu räumen.

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