3/208-DE Stufe 3/208-DEKLASSIFIZIERT |
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Objekt-Nr.: SCP-208-DEKlassifizierung: Argus |
Sicherheitsmaßnahmen: Da SCP-208-DE sich in Besitz und Kontrolle der Global Occult Coalition (GOC) befindet, sind keinerlei Bemühungen, die Anomalie unter die Kontrolle der Foundation zu bringen, nötig. Aufgrund des immensen Nutzens bestehen derzeit auch keine Absichten, das Objekt zu infiltrieren. Dennoch werden SCP-208-DEs Zugänge auf gesuchte Personen überwacht. Mit der Genehmigung eines (1) O4-Ratsmitgliedes kann Personal sich in SCP-208-DE behandeln lassen.
Beschreibung: Bei SCP-208-DE handelt es sich um das St. Caesarius1 Krankenhaus. Im Gegensatz zu normalen Kliniken liegt das Hauptaugenmerk hier auf der Behandlung von anomalen Krankheiten und Verletzungen sowie der Versorgung von Mitgliedern der anomalen Gemeinde. Der Betreiber der Einrichtung scheint die World Parahealth Organization, eine Mitgliedsorganisation der GOC, zu sein. Die Versorgung kostet zwischen 200 und 5000 Euro, liegt aber qualitativ über dem deutschen Standard und steht jeder Person zur freien Verfügung. Dort werden auch Patienten behandelt, die Organisationen angehören, die der GOC feindlich gesinnt sind. Unter anderem wurden dort von behandelten Mitarbeitern gesuchte Mitglieder der Church of the Broken God, des Syndikats und sogar der Serpent's Hand gesichtet. Diese Neutralität rührt von der Lage der Anomalie im Nexus Sjhlfels am Rhein her.
Die Fassade des Gebäudes wurde aus aneinandergereihten, 1,5 m2 großen, spiegelnden Platten aus einem nicht-identifiziertem Material2 gebaut und ist 35 Meter hoch. Von außen gesehen ist der Grundriss des Gebäudes elliptisch und füllt eine Fläche von ca. 3900 m2 aus.
Der innere Aufbau verändern sich in unbekannten Abständen; so wechselten Gänge ihre Position oder Zimmer ihr Mobiliar. Von diesen Veränderungen ausgenommen ist nach bisherigem Kenntnisstand das Foyer, welches auch als Wartezimmer genutzt wird. Es wird allerdings davon ausgegangen, dass die Belegschaft die Neuordnung vorausbestimmen kann, oder über diese im Voraus informiert wird. Zudem scheint der Raum sich innerhalb der Anomalie zu verzerren. Dabei werden, laut eigenen Angaben, die einzelnen Stockwerke miteinander auf einer Höhe verbunden, sodass der Einsatz von Treppen oder Aufzügen nicht mehr nötig ist, zusätzlich wurde beobachtet das der Grundriss des Gebäudes von innen rechteckig ist.
Das Personal besteht nach eigener Auskunft aus 50 Ärzten, wobei ein gewisser Dr. Katō als Ärztlicher Direktor fungiert, 100 Pflegekräften und nochmals 20 sogenannten Spezialisten.
Das Gebäude selbst liegt, wie oben bereits angemerkt, in dem Freihafen Sjhlfels am Rhein, kann aber durch mehrere Zugänge in Form von Portalen betreten werden. Bisher sind der Foundation nur eine begrenzte Anzahl an Portalen bekannt. Wenn eine Person ein Portal betritt, wird sie es im Foyer der Anomalie verlassen. Beim Durchqueren des Ausgangs wird die Person an ihrem ursprünglich Eintrittsort herausgelassen.
Anhang 1: Vermutlich nutzt die GOC SCP-208-DE, um den Freihafen Sjhlfels am Rhein zu observieren. Ein Beleg für diese Theorie konnte noch nicht gefunden werden.
Anhang 2: Die Bewohner des Freihafens scheinen sich öfters negativ über die Architektur SCP-208-DEs zu äußern. Offiziell äußerte sich die GOC dazu, dass sie "aufgrund der immensen Kosten eines Umbaus nicht zu einem solchen in der Lage sein."
Entdeckung: SCP-208-DE wurde am 30.06.200█ unter der Zuhilfenahme von Thaumaturgie und aus dem Freihafen Eurtec4 stammender Paratechnologie errichtet und am 01.07. selbigen Jahres eingeweiht. Die Foundation erfuhr aufgrund der damals sehr geringen Präsenz erst nach fünf Tagen davon.


