SCP-165
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SCP-165 flüchtet vor der Hitze der Sonne in ein verlassenes Gebäude

Objekt-Nr.: SCP-165

Objektklasse: Keter

Sicherheitsmaßnahmen: Eingehaust in einem Gebäude des bewaffneten biologischen Eindämmungsstandortes-14 muss SCP-165 als ansteckender, pathogener Organismus behandelt werden. Es müssen die höchsten Sterilisations- und Quarantäneprozeduren eingehalten werden.

Mikrowellenfeldgeneratoren um SCP-165s Bereich beschränken die Bewegungen seiner Düne innerhalb seines Eindämmungsbereiches. Einmal alle neun (9) Tage, wird An SCP-165 ein lebendes Rind, das mindestens siebenhunderfünfzig (750) Kilogramm wiegt, verfüttert.


Beschreibung: Die organischen Komponente von SCP-165 ähnelt einer typischen parasitären Milbe, die siebenhundertfünfzig (750) Mikrometer in Länge misst, acht (8) Beine und eine genetische Struktur ähnlich der Hausstaubmilbe besitzt. Der Hauptunterschied ist das einsiedlerkrebsähnliche Verhalten Sandkörner auf seinem Rücken anzubringen. Es ist nicht bekannt, zu was für einem Zweck der Sand dient, aber durch die riesige Kolonie von SCP-165 die an die hundert Milliarden bis Billionen grenzt, erzeugen sie eine ziemlich große Düne.

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Eine Elektronenmikroskopaufnahme von SCP-165

Die Ähnlichkeit zwischen [DATEN GELÖSCHT] und SCP-165 sind rein äußerlich. [DATEN GELÖSCHT]s Kolonie ist protozoonischer Natur und zeigt offensichtlich eine Schwarmintelligenz und ein Verständnis, nicht verstanden zu werden. SCP-165s Kolonie besteht aus individuellen Acari welche kein kooperatives sondern eher kompetitiv es Verhalten, bei der Jagd nach Beute, zeigen. Wie Moskitos verlassen sie sich auf die chemische Detektion von Kohlenstoffdioxid und Zucker in der Luft, um Beute aufzuspüren. Die Acari Milben rollen und hüpfen übereinander in Richtung der Beute und benutzen ihre Beide nur, um über einander zu klettern. Wenn sie in Kontakt mit dem Fleisch eines Tieres kommen, geben sie ein betäubendes chemisches Toxin durch ihren Biss frei, das in den Bestandteilen ähnlich den Toxinen von Moskitos und Flöhen ist. Subjekte sind sich normalerweise nicht bewusst, das Millionen von Milben “die Gelegenheit beim Schopfe packen” und sich einen Mund voll Fleisch herausreißen, während sie um ihr Opfer schwirren.

Ein typischer Schwarm bildet einen wirbelnden Vortex um das Opfer oder die Gliedmaßen des Opfers. Die Kolonie von SCP-165 ist so effizient in ihrem kompetitiven schwärmen, dass die Gliedmaßen eines Tieres innerhalb weniger Minuten entfleischt und auf die blanken Knochen reduziert werden kann. Das betäubende Toxin ist so wirksam, dass schlafende Opfer nicht aufwachen wenn ihre Glieder aufgefressen werden.

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Diese Bilder wurden vor der Kontamination, mit hilfe einer unbemannten, auf dem Boden fahrenden, Drohne aufgenommen

Die Acari Milben sind resistent gegenüber allen Pestiziden, bis auf das Gefährlichste. Sie ziehen sich vor Hitze zurück und suchen, wenn es ihnen möglich ist, Schatten auf. Am aktivsten sind sie während der Nacht, in der sie nach großer, schlafender Beute auf die Jagd gehen.


Anhang – Akquisition: Es ist offensichtlich, dass der US Regierung Dünen von SCP-165 seit etwa achtzig (80) Jahren bekannt sind. Das Gebiet in dem SCP-165 gefunden wurde ist nun eine vergessene, Geisterstadt deutscher Immigranten, die Fredricksburg heißt. Sie liegt in Arizona in der Tule Wüste nahe des Goldwater Air Force Bombentestgelände.

Die abgelegene Stadt Fredricksburg wurde etwa in den späten 1800ern entdeckt und wurde im Jahre 1908 zur Geisterstadt. Eine vorbei reitende Kavallarietruppe berichtete, dass die Einwohner verschwunden seien und die Gebäude leer waren. Sie versuchten eine Nacht in dem verlassenen Hotel zu übernachten, nur damit sieben (7) ihrer Pferde bis auf die Knochen abgefressen wurden. Alle bis auf vier (4) Soldaten flohen in Mitten der Nacht und sagten aus, dass das Gebäude vom Sand, wie von einer Flutwelle, füllte. Diese vier wurden nie wieder gesehen.

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Das am besten erhaltene, noch stehende Gebäude in Fredricksburg, Arizona, beheimatete die größte Düne von SCP-165

Während der späten 1950ern, versuchte das U.S. Militär SCP-165 zu vernichten, indem sie das Gebiet zu einem Bombentestgelände gemacht hatten. Es war damit erfolgreich die Anzahl von SCP-165 zu reduzieren, aber in den späten 1980ern wurde es offensichtlich, dass eine Bodenreinigung und Extraktion benötigt wurden um die Anwesenheit von SCP-165 zu entfernen. Die mobile Eingreiftruppe Epsilon-9 (aka “Fire Eaters”1) wurden ausgesandt um SCP-165 einzudämmen und zu Entfernen. Bei Betreten der Stadt Fredricksburg wurde ein umgekipptes Schild gefunden, auf dem “Vorsicht vor dem kriechenden, hungrigen Sand” in deutscher Sprache geschrieben stand. Der Flammenwerfer von MTF Ɛ-9 erwies sich als hocheffizient dabei den Sand von SCP-165 zu verglasen und dessen Anzahl auf ein händelbares Maß zu reduzieren. Eine lebende Düne aus nahezu vier (4) metrischen Tonnen von SCP-165 wurde eingedämmt und zu ABC Standort-14 transportiert, wo es überwacht und eingedämmt wurde.

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