SCP-156
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Eine Gruppe von SCP-156

Objekt-Nr: SCP-156

Klassifizierung: Euclid

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-156 muss in der Kühllagereinheit-19c gelagert werden, außer wenn es für Experimente entnommen wird. Subjekte, die mit SCP-156 infiziert sind, müssen zu ihrer eigenen Sicherheit gehindert und überwacht werden. Vom 21. September bis zum 21. März sollten infizierte Subjekte in einem sicheren Aufbewahrungsbereich untergebracht werden, es sei denn, die Parameter des Experiments deuten auf etwas anderes hin. Beide Lagereinrichtungen sollten mit einer Überwachungskamera beobachtet werden. Die Termination und Autopsie von D-Klasse-Personal, die SCP-156 ausgesetzt wurden, sollte hinter den 21. März verschoben werden. Kein Personal, außer D-Klasse-Personal, darf SCP-156 konsumieren, sofern es nicht von einem Level-3-Mitarbeiter genehmigt wurde.

Beschreibung: SCP-156 ist eine Gruppe von genau 181 Granatapfelarillen. Die Anzahl der Instanzen von SCP-156 ist konstant. Wenn eine eingenommen oder zerstört wird, wird sie augenblicklich durch eine neue aus der größten Gruppe zusammenhängender Instanzen ersetzt. Ansonsten können die Instanzen frei bewegt werden. Nach dem Verlassen der Gruppe (z.B. nachdem eine Instanz keine andere Instanz mehr berührt) wird die Instanz in normalem Maße verderben, wonach eine neue Instanz erscheint. Wenn alle Instanzen gleichzeitig zerstört werden, erscheinen alle 181 Instanzen zufällig am Ort einer der zerstörten Arillen. Versuche, die Zeit zwischen der Zerstörung einer Instanz und dem Auftreten einer Neuen mit Hochgeschwindigkeitskameras zu messen, sind bisher gescheitert.

Wenn SCP-156 zwischen dem 21. März und dem 20. September eingenommen wird, zeigen die Testsubjekte keine Anzeichen einer Infektion bis zum Mittag des 21. Septembers, an dem alle lebenswichtigen Prozesse abrupt enden. Ein ähnlicher Effekt wird sofort beobachtet, wenn SCP-156 nach dem 21. September eingenommen wird. Auch wenn die Testsubjekte technisch gesehen verstorben waren, konnte bei postmortalen Untersuchungen keine Todesursache festgestellt werden. Die Testsubjekte scheinen, abgesehen von irgendwelchen Vorerkrankungen, vollkommen gesund zu sein. Obwohl „tot“, zeigen die Testsubjekte keine Anzeichen von Verwesung, auch wenn die Leichen vieler Testsubjekte beginnen, Blutergüsse und Narben zu zeigen, die mit Folterverletzungen konsistent sind. Auch wenn die Mehrheit der Patienten diese Wunden erleiden, gilt dies nicht für alle und es wurde keine zuverlässige Formel gefunden, um vorherzusagen, welche Subjekte betroffen sein werden. Infizierte Personen bleiben bis zum Mittag des 21. März in diesem Ruhestadium, wenn die Lebensprozesse wiederaufgenommen werden. Die Subjekte erinnern sich nur wenig an den dazwischenliegenden Zeitraum. Während die meisten Menschen sich nicht bewusst sind, dass seit ihrem scheinbaren Tod eine gewisse Zeit vergangen ist, behaupten einige, sich an ein blasses, weißes, männliches Gesicht und einen welkenden Granatapfelbaum zu erinnern.

Subjekte sterben und reanimieren weiterhin jährlich am 21. September und März, beziehungsweise, nur bis sie durch eine andere Ursache getötet werden. Eine Reanimation tritt nur bei Todesfällen auf, die durch die Einnahme von SCP-156 verursacht wurden.

Nachdem sie einen einzigen Todes-Reanimations-Zyklus durchlebt haben, zeigten Testsubjekte mit dem Näherrücken des 21. Septembers einen hohen Grad an Stress und Paranoia, auch wenn sie nicht über den Todes-Reanimations-Zyklus aufgeklärt wurden. Darüber hinaus werden die Subjekte extreme Anstrengungen unternehmen, um jede Art von Risiko oder Gefahr, ihre eigene Person betreffend, zu vermeiden, selbst wenn sie vor der Einnahme von SCP-156 Risikobereitschaft gezeigt hatten. Im Laufe mehrerer Todes-Reanimations-Zyklen prägen sich diese psychologischen Symptome stärker aus. Gleichzeitig nehmen die körperlichen Symptome, bei den Testsubjekten, die an diesen leiden, während der Ruhestadien an Intensität zu. Schließlich werden die physischen Wunden der Testsubjekte zu Verbrennungen und Stichwunden emulieren. Viele Subjekte entwickeln nach 3 bis 5 Reanimationen eine Phobie vor Hunden und toten Pflanzen. Nach einigen durch SCP-156 verursachten Todesfällen wird das okulare Gewebe bei vielen Patienten nekrotisch. Dieses Gewebe reanimiert sich nicht mit dem Rest des Körpers. Oft kommt es nach zehn oder mehr Reanimationen zwar zu einer Reanimation körperlicher Prozesse, aber das Subjekt wird nicht wieder zu Bewusstsein kommen und in einen komatösen Zustand übergehen. Der Tod und die Reanimation werden jährlich fortgesetzt, auch wenn die Testsubjekte bereits dieses Stadium erreicht haben.

Nach einem Zwischenfall in ███████, Griechenland,wurde die Foundation auf SCP-156 aufmerksam, nachdem ██ Menschen am 21. September 19██ ohne erkennbaren Grund verstorben waren. Die Foundation wurde involviert, nachdem Einheimische die Auferstehung von mehreren Toten, die in oberirdischen Grüften bestattet wurden, im darauffolgenden Frühjahr gemeldet hatten. Nachdem sie diese Subjekte befragt hatten, berichteten alle, dass sie an einer Feier im Haus einer A████ K████ teilgenommen hatten, die begraben und erstickt in ihrem Sarg auifgefunden wurde. SCP-156 wurde, trotz der, seit dem Zwischenfall verstrichenen, sechs Monate, frisch innerhalb des Hauses entdeckt. Die Tests begannen am ██. August 19██ mit D-Klasse-Personal. D-E15624, das erste Testsubjekt, starb am 2█. September 19██ und wurde seziert. Es konnte keine Todesursache festgestellt werden. Das Subjekt wurde in einem Lagerraum überwacht. Am 2█. März 19██ begann das Subjekt Gehirnaktivität zu zeigen und das Herz des Subjekts begann zu schlagen, obwohl der Körper während der Autopsie erheblichen Schaden erlitten hatte. D-E15624 verstarb kurz danach, ohne das Bewusstsein wiederzuerlangen. Die Arillen bekamen SCP-Status und Langzeittests wurden angeordnet.



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