SCP-148-DE

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Bewertung: +7+x
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Objekt-Nr.: SCP-148-DE

Klassifizierung: Sicher Euclid

Bedrohungsstufe: Blau

Sicherheitsmaßnahmen: Für die Verwahrung ist eine Eindämmungskammer der Klasse CBE-3 in Form eines Zylinders mit dem Durchmesser von 8.5 Metern vonnöten. Innerhalb der Kammer ist eine weiße Wandtafel mit wasserlöslichen Filzstiften. Auf der Nordseite befindet sich ein Spiegel.

Personal soll das Objekt wie ein Mensch behandeln, dabei im Kopf behalten, dass deren Verhalten das Objekt prägt. Aus diesem Grund ist der Zugang durch eine psychische Evaluierung beschränkt und eine Schulung durch das leitende Forschungspersonal (Vorrangig Dr. Richter). Der Zutritt zur Eindämmungskammer des Objektes ist auf Weiteres nur mit Genehmigung von der Standortleitung erlaubt, so lange SCP-148-DEs Wirkung auf Objekte und insbesondere Menschen nicht verstanden ist.

Für den Fall, dass SCP-148-DE seiner Eindämmungskammer entkommt, muss die MTF DE28-𝕾 das Objekt in eine ℍ𝔼𝕃-Transporteindämmung locken, die mindestens eine CBE-2-Zajin-Klasse hat. Personal soll dabei achten, SCP-148-DE nicht mit unnötig gewaltsamen Methoden in die Transporteindämmung zu befördern, um keine Irritation hervorzurufen. PAPBPC1-Schutz ist bei diesem Vorgang obligatorisch.

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Eine Nahaufnahme von SCP-148-DE

Beschreibung: SCP-148-DE ist ein unerforschter Organismus, welches aus einer bläulich, viskosen Masse besteht. SCP-148-DE erscheint häufig als eine sich stetig bewegende Sphäre mit einem durchschnittlichen Durchmesser von zwei Metern. Das Objekt ist von einer durchsichtigen Membran umgeben, die die im Inneren befindliche Flüssigkeit zusammenhält. SCP-148-DEs Membran weist eine außergewöhnliche plastische Verformbarkeit auf, was ihm ermöglicht, sich fast uneingeschränkt zu verformen. Die Membran ist selektiv permeabel, was ermöglicht, dass bestimmte Objekte in SCP-148-DE eindringen können. Aus diesem Grund wird die Oberfläche als leicht klebrig und angenehm warm wahrgenommen. SCP-148-DE ist fähig, seine Körpertemperatur zu regulieren, auch wenn es stark durch die Raumtemperatur beeinflusst wird. Woher es die Energie bezieht, wird erforscht. Bisher war es nicht angewiesen irgendwelche Form von Nahrung aufzunehmen, abgesehen von vernachlässigbaren Mengen an Flüssigkeit.

SCP-148-DE ist in der Lage, eine Geschwindigkeit von 10 m/s zu erreichen, wobei es normalerweise nie 1.2 m/s überschreitet. Eine Prüfung von Gewebeproben ergab, dass SCP-148-DE hauptsächlich aus Wasser und tierischen Eiweißen besteht. SCP-148-DE hat bei der letzten Untersuchung einen pH-Wert von 5.5.

SCP-148-DE reagierte zu Beginn seiner Eindämmung nicht auf akustische und visuelle Reize, dies änderte sich aber im Laufe seiner Zeit in der Verwahrung der SCP-Foundation. SCP-148-DE scheint vernunftbegabt zu sein, vielleicht sogar eine Intelligenz eines Menschen zu besitzen. Das Objekt nutzt Auswüchse, um Gegenstände aufzuheben oder Personal zu berühren. Diese formt es jedes Mal neu, um sie später wieder in die Grundmasse einzuziehen. Das Objekt zeigte bisher großes Interesse am Foundation-Personal und interagierte mit dem anwesenden Wartungspersonal und den Forschern intensiv. Forscher und Agenten sagten aus, dass SCP-148-DE sehr vorsichtig ist und sanft ihre Körper abtastet. Es entwendete mehrmals Habseligkeiten und studierte sie scheinbar, um sie dann wieder zurückzugeben. SCP-148-DE scheint aktive Angriffe durch ausweichen und verformen zu erschweren. Beim Versuch Proben zu entnehmen bildete das Objekt keulenartigen Auswüchsen und wehrte sich damit. Dr. Sturm vermutete, es hielt die Forscher in diesem Fall für Fressfeinde.

Entdeckung: SCP-148-DE wurde von einer Gruppe Senioren in einem verlassenen Haus gefunden. Es konnte anschließend zur Standort-DE16 gebracht werden, um Untersuchungen einzuleiten. Nach der Entdeckung von SCP-042-DE wurde SCP-148-DE nach Standort-DE38 neuverlegt.

Nachtrag: SCP-148-DE entwickelt sich durch Interaktionen weiter. So begann das Objekt vermehrt, seine Form zu verändern, um semi-menschliche Züge zu haben. Am 10. 6. 2003 war es fähig, sich nacheinander vollständig in eine Kopie der anwesenden Dr. S. Faust, Agent A. Peterson, Dr. Med. M. von Reichstein und Dr. Med. A. von Reichstein zu formen. Dabei veränderte es seine Färbung nicht. Seitdem hat sich an diesem Verhalten nichts geändert und SCP-148-DE fing aktiv an die Bewegungen zu imitieren. Für die bessere Kommunikation wurde dem Objekt deswegen das Schreiben beigebracht. Auffallend war, dass SCP-148-DE dies schnell erlernte und teilweise anfing Neuschöpfungen für fehlende Begriffe zu entwickeln.

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    Vorwort: Dies ist die erste Befragung von SCP-148-DE. SCP-148-DEs Antworten waren schriftlich und hatte dafür verschiedene Farben zur Hand. SCP-148-DEs Aussehen glich keiner bekannten Forscherin oder Agentin, sondern eher einer eigenen, bestehend aus Teilen des Personals.

    <Befragung gestartet>

    Dr. Richter: Hallo.

    SCP-148-DE: [Hallo. Hallo. Hallo.]

    Dr. Richter: Verstehst du mich?

    SCP-148-DE: [Ich verstehe. Ich verstehe dich. Ich verstehe uns?]

    Dr. Richter: Darf ich mit dir über dich sprechen?

    SCP-148-DE: [Du darfst mit mir sprechen. Ich kann nicht mit dir sprechen.]

    SCP-148-DE gibt ein schmatzendes Geräusch und Rülpsen von sich.

    Dr. Richter: Ich verstehe.

    SCP-148-DE malt ein Etwas mit blauer Farbe, das scheinbar sich selber mit einem Lächeln darstellt. Es fügt noch eine deutlicher identifizierbare Forscherin mit einem Klemmbrett hinzu.

    Dr. Richter: Bin ich das?

    SCP-148-DE: [Ihr] (Tippt auf die Figur.) [Ihr alle. Ihr] (Pausiert.) [Ihr MitWesen]

    Anmerkung: MitWesen in dieser Schreibweise ist eine im Dokument erwähnte Neuschöpfung.

    Dr. Richter: Darf ich fragen was du bist?

    SCP-148-DE: [Ich bin Ihr] (Es unterstreicht mehr Mals „Ihr“.) [Wir sind jetzt gleich] (Streicht den Satz durch.) [Wir sind fast gleich.]

    SCP-148-DE malt mit blau einen halbrunden Klumpen. Drüber ein trauriges Gesicht

    Dr. Richter: Kannst du mir sagen was … welches Lebewesen du bist?

    SCP-148-DE schaut Dr. Richter verwirrt an.

    SCP-148-DE: [Ich bin ein Mensch.]

    Dr. Richter: Ich meine nicht deine jetzige Form. Du…

    SCP-148-DE: [Ich verstehe dich nicht. Ich habe eure Form angenommen, aber ich bin immer noch ein Mensch.]

    Dr. Richter: Eigentlich …

    Dr. Richter zögert.

    Dr. Richter: Es ist ungewöhnlich, dass du sagst, dass du ein Mensch bist.

    SCP-148-DE: [Warum? Gibt es Probleme?]

    Dr. Richter: Weil wir uns als Menschen bezeichnen.

    SCP-148-DEs „Gesicht“ zeigt eine übertriebene Darstellung von Überraschung.

    SCP-148-DE: [Das ergibt keinen Sinn. Wie heiße ich dann?]

    Dr. Richter: Wir nennen dich SCP-148-DE, wobei das nur ein Code ist. Deine Art ist … Wir würden dich einen „blauen, vernunftbegabten Schleim“ nennen.

    SCP-148-DEs „Gesicht“ zeigt eine übertriebene Darstellung von Ekel. Dies ändert sich aber schnell und es wirkt nachdenklich.

    SCP-148-DE: [Ich bin ein blauen, vernunftbegabten Schleim](?) [Aber blauen, vernunftbegabten Schleim sind unnatürlich. Ich bin also kein Mensch, sagst du?]

    Dr. Richter: Ja, was aber kein Problem ist.

    SCP-148-DEs „Gesicht“ zeigt eine übertriebene Darstellung von Freude, vielleicht sogar Schadenfreude.

    SCP-148-DE: [Kannst du mir beweisen, dass ich kein Mensch bin und du einer?]

    Dr. Richter: Äh…

    SCP-148-DE: [So lange du das nicht kannst, bin ich ein Mensch und ihr rosarote Schleime](!)

    Dr. Richter seufzt. Über Funk wird ihr vorgeschlagen, sich mit ihren Kollegen zu besprechen.

    Dr. Richter: [Zur Anomalie]] Gib mir einen Moment Bedenkzeit.

    SCP-148-DE: [Gut]

    SCP-148-DE malt eine blaue Menschengestalt und daneben mit rosarot eine nicht näher definierbare Figur. Letzte überarbeitete es, so dass es mehr einem Menschen gleicht. SCP-148-DE zeigte dabei Anzeichen, die als Stress gedeutet wurden.


    <Unterbrechung von ungefähr 10 Minuten>

    Dr. Richter betritt in Begleitung von Dr. Zwingli und drei Agenten (Frau Peterson, Frau Fuchs und Herr Wolf) die Zelle der Anomalie. Die Agenten tragen ein rechteckigen Objekt. SCP-148-DE war in der Abwesenheit in sich zusammen gefallen. So bald es die Anwesenheit der drei Forscher wahrnahm, verformte es sich wieder zu einem Menschen. Es hatte für einen Zeitraum von zwei Minuten nur einen undetaillierten Umriss, bevor es ein eindeutig männliches Aussehen annahm. Wieder konnte kein Mitglied des Personals identifizierst werden.

    SCP-148-DE: [Ich habe geduldig gewartet. Welchen Beweis legt ihr mir vor?]

    Dr. Zwingli Ich schlug vor, einen kleinen Versuch zu machen. Wir haben hier einen Spiegel. Du musst keine Angst haben, wir werden das hier schrittweise machen. Wo ist es am besten?

    Agent Wolf: Wo ist es am besten, Frau Forscher?

    Dr. Richter: Hier, denke ich mal.

    Dr. Zwingli: Ja, dort.

    SCP-148-DE: Ein Spiegel?

    Dr. Zwingli: Ein simples Experiment für die Selbstwahrnehmung.

    SCP-148-DE: (Nicht definierbares Wort; wahrscheinlich Experiment und/oder Selbstwahrnehmung)

    Dr. Richter stellt sich vor den Spiegel, so dass sie und die Anomalie von SCP-148-DEs vermeintlichen Sichtfeld aus erkennbar sind.

    Dr. Richter: Bitte beantworte mir die Frage, wie viele Lebewesen siehst du?

    Die Antwort kommt verzögert.
    SCP-148-DE: [6]2

    Dr. Zwingli: Wieviele siehst du im Spiegel?

    SCP-148-DE: [2]3

    Dr. Zwingli: Und welcher von beiden bist du?

    SCP-148-DE: [Wer bin ich(?)](Es unterstreicht einmal die Frage.)

    Dr. Richter: Ja, das möchten wir wissen.

    Dr. Zwingli: Ich denke, es hat uns verstanden. Daran liegt es nicht.

    Dr. Richter: Ach kommen Sie. Sagen Sie mir nicht, es hat einen Zusammenbruch.

    SCP-148-DE: [Ich bin kein Mensch. Ich bin ein Monster]

    Dr. Zwingli: Wir haben das nicht so gesagt.

    Dr. Richter: Es ist zu spät. Seine Persönlichkeit ist in Scherben. Wir müssen warten und Tee trinken. Vielleicht kann Zeit die Wunden heilen.

    Zeitgleich fällt SCP-148-DE in sich zusammen.

    <Befragung beendet>

    Abschließende Bemerkung: SCP-148-DE reagierte nicht mehr. Da kaum ein vergleichbarer Fall vorhanden war, sind keine Disziplinarverfahren gegen Dr. Richter oder Dr. Zwingli vorgesehen.


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    Befragte: SCP-148-DE

    Personal: Agent Phillipp

    Vorwort: Agent Phillipp (SCP-121-DE-A1) wurde von Dr. Ainsworth vorgeschlagen mittels seiner telepathische Begabung mit SCP-148-DE kommuniziert. Zugelassen vom O4-Rat und O5-5, unter Richtlinien von Projekt Trickster und vorgegeben Fragen. Die Antworten von SCP-148-DE wurde von Agent Phillipp während des Tests wiedergegeben und später ergänzt.

    <Befragung gestartet>

    SCP-121-DE-A1: Hallo, SCP-148-DE. Verstehst du mich?

    SCP-148-DE antwortete nicht gleich.

    SCP-148-DE: Wer bist du?

    SCP-121-DE-A1: Ich bin eine SCiP, wie du.

    SCP-148-DE antwortete wieder nicht gleich.

    SCP-148-DE: Wie kannst du mit mir sprechen?

    SCP-121-DE-A1: Ich habe telepathische Kräfte. Ich kann durch meine Gedanken mit dir reden und du kannst mir antworten.

    Notiz: SCP-121-DE-A1 sagt, SCP-148-DE würde im Moment nachdenken.

    SCP-148-DE: Du sagtest etwas über EsZeBe und ich sei auch so etwas. Also bist kein Mensch.

    SCP-121-DE-A1: Doch, bin ich.

    SCP-148-DE: Die anderen konnten es nicht.

    SCP-121-DE-A1: Ich konnte es von Anfang an auch nicht. Das hat mit einem Organ in meinem Kopf zu tun. Um ehrlich zu sein, es ist nicht leicht es zu benutzen.

    Wieder verarbeitet SCP-148-DE das Gesagte. Agent Phillipp versucht auf Anforderung von Dr. Ainsworth SCP-148-DE durch eine Konservation zu den Fragen zu lotsen.

    SCP-121-DE-A1: Ich habe einige Fragen an dich.

    SCP-148-DE: Fragen? Welche den?

    SCP-121-DE-A1: Zunächst, wie ist dein Name?

    SCP-148-DE: Mein Name? Ich bin [Bild].

    Anmerkung: SCP-148-DE zeigte Agent Phillipp ein Bild als Antwort, das der Agent dem Anwesenden so beschreib, „wie halt der blaue Glibberball aussieht: rund und blau“.

    SCP-121-DE-A1: Ah, ist okay … Themenwechsel.

    SCP-148-DE: Wie heißt du?

    SCP-121-DE-A1: Ich? Die Leute nennen mich seit neusten SCiPie-Einszweieins-D-E-A-Eins, wobei das für die meisten zu lang ist und sie mich einfach mit Agent Phillipp anreden.

    SCP-148-DE: Haben alle Nichtmenschen solchen Kauderwelsch?

    SCP-121-DE-A1: Ich sagte doch, ich bin ein Mensch. Nur halt mit einem Zusatz.

    SCP-148-DE: Ich bin nicht überzeugt.

    SCP-121-DE-A1: Man, du bist stur. Woher kommst du überhaupt?

    SCP-148-DE: Das frage ich mich auch. Ich dachte das ist normal für Menschen. Aber ich bin nicht mehr sicher. Gibt es mehr von dir?

    SCP-121-DE-A1: Meinst du wegen der Fähigkeit?

    SCP-148-DE: Ja, die so mit mir sprechen können.

    SCP-121-DE-A1: Wenn du so fragst: Ja. Aber ich bin der einzige 121DEA und SCP-121-DE willst du nicht kennen lernen. Glaub mir. Eigentlich viele der Monster hier drin willst du nicht kennen lernen.

    SCP-148-DE: Monster?

    SCP-121-DE-A1: Das ist mir rausgerutscht. Oder gedacht, oder wie immer das heißt.

    SCP-148-DE: Es gibt mehr von mir?

    SCP-121-DE-A1: Je nachdem, wie du es siehst. Wobei ich dir über andere Anomalien nichts erzählen darf.

    SCP-148-DE: Du sagtest, ich bin mit dir durch Gedanken verbunden, um miteinander reden zu können, richtig?

    SCP-121-DE-A1: Ja.

    <Befragung abgebrochen>

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    Befragte: Agent Phillipp (SCP-121-DE-A1)

    Personal: Dr. Ainsworth

    Vorwort: Agent Phillipp erlitt einen Schwächeanfall, da SCP-148-DE gewaltsam auf dessen Gedächtnis zugriff. SCP-148-DE begann die Arme und das Gesicht des am Boden liegenden Agent mit einem Fangarm zu betasten und umschloss teilweise die Hände, bevor Agent Phillipp aus der Eindämmung entfernt wurde. Als Folge dieser Tatsache ist ein grosser Abschnitt eine Rekonstruktion durch ein nachfolgendes Gespräch.

    <Befragung gestartet>

    Dr. Ainsworth: Bitte erzählen Sie ab dem Zeitpunkt wo SCP-148-DE versuchte auf Ihre Erinnerungen zuzugreifen.

    SCP-121-DE-A1: Ich sagte ihm, es würde mir weh tun. Es entschuldigte sich sehr ausgiebig. Als ich mich etwas erholt hatte, bombardierte es mich mit Fragen.

    Dr. Ainsworth: Welche genau?

    SCP-121-DE-A1: Über die anderen Anomalien, SC-Protokolle, die SCP-Foundation, Menschendinge und Kulturzeugs. Ich habe mich an die Vorschriften gehalten und nur banales Wissen preisgegeben.

    Dr. Ainsworth: Erläutern Sie?

    SCP-121-DE-A1: Ähm … Na ja, wie Menschen entstehen. Wie Sie wissen, glaubt es ja selbst ein Mensch zu sein. Also habe ich … Mir war und ist das etwas peinlich, also habe ich es mit Kunst und Mode etwas abgelenkt.

    Dr. Ainsworth: Ich möchte Sie nicht kritisieren, da ich wahrscheinlich ähnlich verhalten würde, aber war dies die beste Lösung?

    SCP-121-DE-A1: Ich will mal erleben, wie Sie einem Haufen blauer Zellen die Sache mit den Bienen und Blumen erklären! Ich musste es davon abhalten es sich bildlich vorzustellen!

    Für einen Moment ist es still. Dr. Ainsworth räuspert sich.

    Dr. Ainsworth: Fahren Sie fort.

    SCP-121-DE-A1: Als ich den Wissensdurst des Ding gesättigt hatte, konnte ich meine Fragen stellen. Woher es käme. Leider nicht sehr fruchtbar.

    Dr. Ainsworth: Ich nehme an, sie wusste es nicht?

    SCP-121-DE-A1: Bingo. Es ist frustrierend. Es taucht einfach auf und wir wissen nicht, ob es ein Außerirdischer oder einfach ein missglücktes Haarwaschmittel ist. Es ist wie, als hätte jemand ein Videospiel-Monster genommen und uns vor die Nase gestellt, nur um zu sehen, was wir machen. Ich kriege Kopfschmerzen davon.

    Dr. Ainsworth: Das ist halt unser Beruf. Sichern, verwahren und schauen was es ist.

    SCP-121-DE-A1: Na ja, ich beende noch meinen Bericht. Als mir die Fragen und Nerven ausgingen, wollte es noch was von mir. Es wollte mich mal berühren.

    Dr. Ainsworth: Ah, deswegen hat es sie angefasst.

    SCP-121-DE-A1: Ich war etwas vorsichtig. Ich lag auf dem Boden und weiß nicht, aus was es besteht. Vielleicht würde es mich ja auflösen.

    Dr. Ainsworth: Oder Sie neutralisieren es.

    SCP-121-DE-A1: Sehr mitfühlend.

    Dr. Ainsworth: Bitte. Irgendwas erfahren?

    SCP-121-DE-A1: Es hat gekitzelt und gekribbelt wie wild auf der Haut, besonders als es anfing an mir zu lutschen, aber auf meiner Seite nein. Der Schlumpf-Wackelpudding hatte DAS Erlebnis auf seiner Seite. Es war ganz außer sich.

    Agent Phillipp sieht auf seine Hände.

    SCP-121-DE-A1: Die waren noch nie so sauber frisch.

    Dr. Ainsworth: Was ich mich frage: Und das alles passierte in nur sieben Minuten?

    SCP-121-DE-A1: Glaube Sie mir. Im Geist sind die Gedanken frei und das ging wie ein Blitzgewitter.

    Dr. Ainsworth: Danke, wir sind dann fertig.

    <Befragung beendet>

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