SCP-135
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Objekt-Nr: SCP-135

Klassifizierung: Euclid

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-135 ist in einer aufgeteilten Plexiglas-Kammer mit einer Seitenlänge von mindestens 7 Metern zu halten. Alle Abschnitte sind vollständig voneinander abzudichten, um eine Kreuzkontamination zu vermeiden. SCP-135 selbst befindet sich in einem zentralen Bereich mit einer Fläche von 1,0 bis 1,5 Quadratmetern, mit einem 5 cm breiten Abflussgraben, der den Umfang umläuft und in einen Tank mündet, dessen Inhalt am Ende jeder Woche in eine Verbrennungsanlage läuft. Der verbleibende Raum in der Eindämmungskammer ist für die Unterbringung von 5 chemischen Erntebehältern, eine Wanne pro aufgeteilter Sektion, zu nutzen. Ein einziger Zugangskorridor soll vom SCP-135-Abschnitt zur Außenseite der Kammer führen. Kein Personal ist im Wirkungsradius von SCP-135 erlaubt. Alle Wartungen, Probenahmen usw. sind von ferngesteuerten Robotern durchzuführen. Disziplinarmaßnahmen müssen nicht gegen Mitarbeiter ergriffen werden, die gegen diese Regel verstoßen, da die direkten Konsequenzen der Auswirkungen von SCP-135 als ausreichend erachtet werden. Roboter müssen von Level-1-Personal gewartet und gereinigt werden.

Einmal in der Woche wird SCP-135 mit der Lösung U82-B abgespritzt, bis nur seine äußere Beschichtung sichtbar ist. In Notfällen können Flammenwerfer eingesetzt werden, um die Masse schnell zu reduzieren.

Beschreibung: SCP-135 ist eine menschliche Frau zwischen █ und ██ Jahren, die ein rasches, unkontrolliertes Zellwachstum, innerhalb eines Radius von 2,25 Metern von sich aus gesehen, fördert. Es bleibt starr in einer fötalen Position und es wurde nie beobachtet, dass es sich bewegt. Die Wirkung von SCP-135 ist karzinogen für tierisches Gewebe und induziert bösartige Neoplasien in Pflanzen- und Pilzgeweben bei 100% der aufgezeichneten Expositionsfälle, wobei der Schweregrad und die Desorganisation exponentielll mit größerer Nähe zu SCP-135 ansteigen. Innerhalb von 0,1 Metern sterben die Zellen nicht ab, selbst unter Bedingungen, unter denen sie es normalerweise tun würden, was dazu führt, dass SCP-135 unter einer ständig wachsenden Masse von Pflanzenmaterial, Pilzmaterial und Mikroorganismen dauerhaft begraben wird. Dieser „unsterbliche“ Zustand erstreckt sich auch auf die Zellen von SCP-135. Es wurde gezeigt, dass SCP-135 keine Epidermis aufweist, sondern eine Kruste aus gemischter Pflanzen- und Pilzsubstanz aufweist, die sich selbst auf der Haut von SCP-135 eingearbeitet hat, vermischt mit Tumoren und Flecken von roher Dermis.

Die Lungen, das Zwerchfell und die Därme von SCP-135 sind gebrochen und das Wachstum erstreckt sich in die Brust- und Bauchhöhle. Es wurde mit Kunststoffrohren mit großem Durchmesser ausgestattet, um überschüssiges Biomaterial ablaufen zu lassen.

Die Foundation kam in den Besitz von SCP-135, nachdem es und ein Ball aus Geschwulsten, der es umgab, von einer Klippe bei den ██████ Bergen stürzten und beim Weg nach unten einen Wanderer zerquetschten. Amnesika der Klasse B wurden den Zivilisten und dem Strafverfolgungspersonal verabreicht und der Vorfall wurde durch ein paar männliche Ziegen verschleiert, die während eines Dominanzkampfes ausrutschten und von der Klippe fielen. Eine spätere Untersuchung des Geschwulsts zeigte das Teilskelett eines erwachsenen Menschen mit Osteosarkom, das ██% davon bedeckte. SCP-135 wurde im Bereich zwischen dem Brustkorb und dem Becken des Skeletts gefunden und auf zwischen █ und █ Jahre geschätzt. Eine brauchbare DNA-Probe wurde aus dem Knochenmark des Beckens gewonnen und die Untersuchungen bestätigten mit einer Sicherheit von ██,█%, dass das Skelett zur biologischen Mutter von SCP-135 gehörte.

Alle Mitarbeiter, die mit der Rettung und dem ersten Testen von SCP-135 befasst haben, wurden später mit verschiedenen Formen von Krebs diagnostiziert. Von den ██ Betroffenen sind nur noch █ zum Zeitpunkt des Schreibens noch am Leben.

Versuche, SCP-135 mit anhaltendem Gewehrfeuer, Flammenwerfern, ätzenden Materialien, Vakuum und extremen Druck zu terminieren, sind alle gescheitert. Weitere Terminierungsversuche sind im Auftrag von O5-██ aufgrund der möglichen Verwendung von SCP-135 bei der Kultivierung nützlicher Bakterien verboten. Informationen zum aktuellen Inhalt von partitionierten Bottichen findet man in Dokument 135-a.

EEGs bestätigen die volle Gehirnaktivität. Zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Versuche mit SCP-135 zu kommunizieren.



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