SCP-132-DE
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SCP-132-DE

Objekt-Nr.: SCP-132-DE

Klassifizierung: Sicher

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-132-DE ist mit einer Einheit Trockenmittel in einem luftdichten Eindämmungsschrank in Standort-DE5 zu verwahren. Auf Anweisung der Standortleitung sind Interviews mit SCP-132-DE-A bis auf Weiteres untersagt.

Beschreibung: SCP-132-DE ist ein erzgebirgischer Schwibbogen aus Holz mit einer Länge von 40 cm und einer Höhe von 25 cm. Anders als moderne Schwibbögen besitzt dieses Objekt anstatt elektrischem Licht noch Kerzen.

SCP-132-DE ist an sich völlig gewöhnlich und besitzt die Widerstandsfähigkeit von gewöhnlichem Holz. Sein anomaler Effekt kann nur am 24. Dezember jeden Jahres zwischen 17:00 und 02:00 aktiviert werden, indem alle seine Kerzen angezündet werden. Ob die Kerzen zwischendurch durch neue ersetzt wurden, ist hierbei unerheblich.

Wird SCP-132-DEs Effekt aktiviert, materialisiert sich in einem unbeobachteten Bereich in seiner Nähe SCP-132-DE-A. SCP-132-DE-A ist ein 34-Jahre alter Mann mit schwarzem Haar, einer Größe von 174 cm und einem Gewicht von 91 kg. Es trägt Bergbauausrüstung und einen Grubenhelm in der Ausführung des VEB Karl-Marx-Werks, welches bis 1970 in Zwickau ansässig war. SCP-132-DE-A verbleibt solange, bis die Kerzen auf SCP-132-DE alle verloschen sind. Hiernach verschwindet SCP-132-DA-A sofort1. Seine Verweilzeit kann nicht durch den Einsatz neuer Kerzen verlängert werden.

SCP-132-DE-A gibt an, der 1960 bei einem Grubenunglück verstorbene Minenarbeiter ████████ ███████████ zu sein, eine Behauptung, die sich durch Abgleiche mit alten Fotos und Interviews bestätigen ließ.

SCP-132-DE wurde in einer verlassenen Einrichtung von Abteilung XXV entdeckt. Anfangs war es nur als Weihnachtsdekoration klassifiziert und entsprechend katalogisiert worden, bis Rechercheteam 25 einige Dokumente zu dem Objekt wiederherstellte.

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