SCP-131-DE
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Objekt-Nr.: SCP-131-DE

Klassifizierung: Keter

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-131-DE konnte bisher nicht eingedämmt werden. Sollte bekannt werden, auf welchem Grundstück SCP-131-DE aufgetaucht ist, ist MTF-DE2-𝕰 "Großwildjäger" zu entsenden, um zu versuchen die Entität zu fangen und die Besitzer der Immobilie davon abzuhalten, selbige zu betreten. Sollte die Existenz von SCP-131-DE publik werden, sind Standarddesinformationsprotokolle in Kraft zu setzen.

Überreste von SCP-131-DEs Opfern sind nach Protokollrichtline-281T (Begräbnis ohne direkte Sicht auf die Leiche) zu bestatten und die Todesursache auf häusliche Unfälle zurückzuführen.

Beschreibung: SCP-131-DE ist ein ausgewachsener Weißer Hai (Carcharodon carcharias), der in der Lage ist, sich neben Wasserkörpern auch in scheinbar jeglicher Form fester Materie zu bewegen, als befände es sich noch immer im Wasser. Befindet es sich nahe der Oberfläche oder ragt gar sein Körper heraus, verursacht es in Festkörpern eine charakteristische Bugwelle, die nach seinem "Abtauchen" aber wieder verschwindet. Von SCP-131-DE scheint nur ein Exemplar zu existieren, da es nie Sichtungen an zwei Orten gleichzeitig gegeben hat. Die Entität scheint sich Beobachtungen zufolge allein von Menschen zu ernähren.

SCP-131-DE besitzt ein für Haie untypisches Jagdverhalten, denn es fixiert sich zu jeder Zeit auf genau eine Person, die in allen bisher dokumentierten Fällen die Immobilie, oder zumindest die Wohnung in dem sie lebt, rechtmäßig besitzt und dessen juristische Grenzen SCP-131-DE während seiner Jagdphase nie verlässt1. Normalerweise stellt es seinem Opfer über mehrere Tage nach und erzeugt dabei auf Oberflächen Kräuseln oder lässt seine Rückenflosse herausragen, was bei seiner Beute in der Regel Paranoia und schließlich Panik auslöst. Sobald das Opfer in Panik und entsprechende Fluchtaktivität verfällt, greift SCP-131-DE an2. Hierbei springt es entweder aus dem Boden oder aus Wänden, um sein Opfer zu packen. Wenn erfolgreich, wird SCP-131-DE seine Beute durch Reißen und Zerren zerkleinern, um sie vor Ort zu fressen, da es sie offenbar nicht mit seinen anomalen Eigenschaften ausstatten kann, um sie abzutransportieren. Sollte es dabei entdeckt werden, wird es versuchen, jeden Zeugen anzugreifen, zu töten und eventuell ebenfalls zu fressen.

Wenn SCP-131-DE seine Beute erlegt und gefressen hat oder über zwei Wochen nicht erfolgreich war, verlässt es das Grundstück offenbar, um ein anderes Opfer zu attackieren. Die Zeitspannen zwischen Angriffen in Relation mit den Erscheinungsorten lassen den Schluss zu, dass SCP-131-DE tatsächlich die gesamte Strecke schwimmt und keine Fähigkeit zur Teleportation besitzt.

Es liegen kaum Daten zu SCP-131-DEs Biologie vor, da es durch seine materie-ignorierenden Eigenschaften und sein scheinbar zufälliges Erscheinungsmuster bisher nicht eingefangen werden konnte. Es wurde aber im Bezug auf sein Verhalten festgestellt, dass Ziele von SCP-131-DE oft in Regionen leben, in denen wenig bis gar keine skrupellosen oder illegalen Geschäftspraktiken beim Immobilienhandel zum Einsatz kommen. Ein entsprechender Vorschlag, diesen Fakt zu nutzen, um SCP-131-DE auf ein bestimmtes Gebiet zu beschränken, wurden von O4-Rat und dem Ethik-Komitee abgelehnt.

Nachtrag 131-DE-1: Manfred ████████, ein Opfer von SCP-131-DE, versuchte am ██.██.2019, sein Haus zu verkaufen. Eduard █████, ein bekannter Immobilienhai, wurde auf die Anzeige aufmerksam und nutzte die Panik des Verkäufers aus, um das Grundstück weit unter Wert zu erstehen. Eduard █████ starb später durch Amputation seiner Beine und zahlreiche Körpertraumata, als er seine Wohnung betrat. Seine Frau, Manuela █████, die dem Vorfall beiwohnte, sagte aus, dass "direkt unter ihm ein extrem wütend aussehender Hai auftauchte, seine Beine bis zu den Knien verschlang und den Kopf so lange hin und her warf, bis er sie abriss."

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