SCP-125
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Objekt Nr: SCP-125

Klassifizierung: Euclid

Sicherheitsmaßnahmen: Halterungen von Instanzen von SCP-125 werden in gepolsterten Kästen aufbewahrt und mit einem feinen Nylongewebe abgedeckt, das durchsichtig ist, aber die Oberfläche des Spiegels jedoch um mindestens 25% verdunkelt. Diese Halterungen bestehen aus einer polierten metallischen Oberfläche (derzeit versilbertes Messing) ohne scharfe und unregelmäßige Kanten, die zwingend geglättet werden müssen, um Risse im Schutzgewebe zu vermeiden. Um weitere Vorfälle zu verhindern, muss jede Person, die in den Raum eindringt, in dem sich SCP-125 befindet, ein solches Schutzgewebe über ihrem Gesicht tragen. Metallplattierte Glasspiegel sollten zum Zweck der Eindämmung vermieden werden, da SCP-125 dazu in der Lage ist, sich vom Glas zur Metalloberfläche zu bewegen.

Jede metallische Oberfläche im Raum muss matt sein, um Reflektionen zu vermeiden. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme wird der Raum in Dunkelheit gehalten und nur durch Infrarot- und Ultraviolettbeleuchtung überwacht, wenn kein Experiment stattfindet.

Kein Spiegel oder eine vergleichbar reflektierende Oberfläche (einschließlich, aber nicht beschränkt auf metallummantelte Stifte, Sonnenbrillen, Laptop-Computer und Glasobjekte) sollen außerhalb kontrollierter Experimente im Raum erlaubt sein. Die SCP darf nicht im uneingeschränkten Zustand fotografiert oder gefilmt werden.

Wenn irgendein Mitarbeiter vor Ort und speziell Mitarbeiter, die kürzlich mit SCP-125 involviert waren, berichten, dass sie schwarze Punkte sehen, werden MTF-Era-10 und Chi-7 unverzüglich in den Standby-Zustand versetzt und ein Level2-Alarm wird wegen eines möglichen Eindämmungsbruchs deklariert. Individuen, die kontaminiert sind, werden Eindämmungsprotokoll 125-b unterzogen und dürfen erst wieder in den aktiven Dienst zurückkehren, wenn die Instanz von SCP-125, die ihre Hornhaut beeinträchtigt, vollständig inaktiv ist.

Beschreibung: SCP-125 ist ein scheinbar fühlendes „Wesen“, das nur in Reflexionen existieren kann.

Im Ruhezustand und von vorne betrachtet, hat es die Form eines schwarzen Kreises mit einem Durchmesser von 17,2 mm, der auf der reflektierenden Oberfläche ruht. Seine erste anomale Eigenschaft ist, dass es für jeden Beobachter als perfekter Kreis erscheint, unabhängig von den Winkeln, Biegungen der Oberfläche und der Position des Betrachters oder der Betrachter. Dabei handelt es sich eher um eine Kugel, die in Kontakt mit der Oberfläche steht, aber kein Schatten oder Glanz aufweist und selbst wenn ein Hindernis, wie z.B. ein Eindämmungsgewebe, klar macht, dass SCP-125 nicht über die Oberfläche hinausragt, die es „geprägt“ hat.

SCP-125 reflektiert weder sichtbares Licht noch Infrarot. Wenn jedoch im ultravioletten Licht beobachtet, dann [DATEN GELÖSCHT] bis einschließlich [DATEN GELÖSCHT]. Aus unklaren Gründen emittiert es auch eine winzige, aber messbare und konstante Menge an Röntgenstrahlen.

SCP-125 ist dazu in der Lage, sich über die Oberfläche zu bewegen, auf der es gegenwärtig existiert. Diese Bewegung kann nur an einer Oberfläche stattfinden, die weder durch einen Winkel unterbrochen ist (die Oberfläche muss einer annähernd kontinuierlichen Kurve folgen), noch durch einen nicht reflektierenden Bereich. SCP-125 hat die Unfähigkeit gezeigt, Kratzer und mattierte oder geätzte Bereiche einer Oberfläche zu durchkreuzen. In vielen Fällen jedoch wird SCP-125 diese Grenzen umgehen, indem es zu einer Reflexion um eine Ecke oder zwischen den getrennten äußeren Glas- und Silberflächen eines Metallglasspiegels springt (daher die Bevorzugung von undurchsichtigen metallischen Oderflächen für Eindämmungszwecke). Obwohl SCP-125 in der Lage ist, sich irgendwo entlang der Oberfläche zu bewegen, bleibt SCP-125 im Allgemeinen unbeweglich an einem Ort in der dessen Ränder, wenn überhaupt, und wenn es auf einer Oberfläche, die eine spezifische, unbewegliche Orientierung hat, wird es normalerweise in der unteren rechten Ecke oder dem Äquivalent verweilen, selbst wenn das Item später bewegt wird.

Jede reflektierende Oberfläche, die in der Lage ist, eine einigermaßen genaue Reflektion von SCP-125 anzuzeigen, kann diese bewirten. Bisher umfasst dies eine breite Palette von spiegelnden Oberflächen, Gläsern, polierten oder lackierten Oberflächen (wie Stein und Holz), glänzendem Kunststoff und sogar ungestörte Becken mit Flüssigkeiten oder polierte Nägel. Wenn es von einer anderen Oberfläche reflektiert wird, kann sich SCP-125 sofort darauf „übertragen“. SCP-125 kann jedoch eine Oberfläche, die kleiner als die eigene Fläche (ca. 2,32 cm2) ist, nicht „überleben“ oder sich zu einer solchen Fläche übertragen. Sollte es sich in eine reinzwängen, wird es schnell transparent und verschwindet komplett.

Die Entität hat ein gewisses Maß an Empfindsamkeit und sogar Weisheit bewiesen. Trotz fehlender physischer Existenz scheint es „unwillig“ zu sein direkt „berührt“ oder anderweitig vor den Blicken versteht zu werden. Es wird auch so gut, wie es seine Fähigkeiten erlauben, jeden Versuch seine Bewegungsfreiheit zu reduzieren wiederstehen, indem er entweder auf eine andere Oberfläche „springt“ oder sich sehr schnell über seine gegenwärtige bewegt. Es wird auch von wahrgenommenen Bedrohungen „flüchten“, selbst komplexe, die durch Sprache ausgedrückt werden und ein Verständnis der menschlichen Kommunikation zeigen. Wie es dazu fähig ist und ob es zurück kommunizieren kann oder will, ist derzeit nicht bekannt.

SCP-126 ist im Normalzustand völlig unschädlich und unfähig sich zu vermehren. Es ist jedoch vollkommen dazu in der Lage sich auf eine lebende reflektierende Oberfläche zu bewegen, insbesondere auf die Hornhaut eines lebenden Tieres. Es wird in der Tat alles in seiner Macht stehende tun, um dies zu tun, was auf ein natürliches „Verlangen“ hindeutet. Sobald dies erreicht ist, verkleinert sich SCP-125 um einen Faktor von 10 auf 1,72 mm im Durchmesser. Während es auf der Oberfläche eines lebenden Gewebes vorhanden ist, kann SCP-125 sich vervielfältigen und eine potenziell unbegrenzte Anzahl von Oberflächen infizieren, im Gegensatz vom bloßen Bewegen zwischen ihnen. Diese Vermehrung findet innerhalb der Hornhaut statt und verursacht schnell, dass das Opfer sich darüber beschwert „Punkte zu sehen“.
In diesem Stadium wird der SCP-125-Befall rasch (innerhalb von fünf bis neun Tagen nach der ersten Infektion) das gesamte Gewebe verdrängen, wodurch das Auge erblindet, wonach die Zellen des Auges und des Sehnervs anscheinend einer Massenapoptose unterliegen, was einen nicht-infektiösen Abszess verursacht. Warum dies geschieht, muss noch aufgeklärt werden. Erst nachdem das apoptotische Stadium abgelaufen ist, hört SCP-125 auf ansteckend zu sein. Es ist bekannt, dass keine Behandlung des SCP-125 wirksam ist, außer das betroffene Auge/ die betroffenen Augen stark zu bedecken, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und Verabreichung von schwerem Antibiotikum, um das Infektionsrisiko zu verringern.

Ausbrüche treten weiterhin auf regulärer Basis auf, was darauf hindeutet, dass SCP-125 entweder ein natürlich vorkommendes Phänomen ist oder, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt vor dem Beginn der geschriebenen Geschichte über einen Großteil des Planeten verteilt wurde.

Eine Liste bei bekannten früheren Ausbrüche von SCP-125 findet man in dem Dokument SCP-125-Delta.



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