SCP-119-DE
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Ein SCP-119-DE-Individuum, während seiner Entdeckung in einem Wald in ███████

Objekt-Nr.: SCP-119-DE

Klassifizierung: Euclid

Sicherheitsmaßnahmen: Individuen von SCP-119-DE müssen in mehreren Metallzylindern, welche sich in einer 3 x 3 x 3 m großen Lagerkammer für biologische Gefahrstoffe in Standort-DE10 befinden, eingedämmt werden. Die Lagerkammer muss dauerhaft eine Temperatur von -89°C aufweisen, damit die SCP-119-DE-Individuen inaktiv bleiben. Der Eingang zur Kammer von SCP-119-DE muss mit zwei (2) Luftschleusen gesichert sein. Da eine Überwachung mithilfe von Kameras innerhalb der Kammer, wegen den extremen Temperaturen nicht möglich ist, muss SCP-119-DEs Kammer von außen überwacht werden. Dabei trennt eine 20 cm dicke Panzerglasscheibe die Kammer und den Überwachungsraum. Sollte die Temperatur der Kammer auf -49°C ansteigen, dass die SCP-119-DE-Individuen wieder aktiv werden, so muss innerhalb einer (1) Stunde ein Wartungsteam mit ABC-Schutzanzügen in die Kammer geschickt werden, sodass dieses die Klimaanlage warten kann. Nachdem das Wartungsteam diese Aufgabe ausgeführt und die Kammer verlassen hat, müssen die Schutzanzüge mit kochend heißem Wasser gereinigt werden. Sollten SCP-119-DE-Individuen in einem Wald entdeckt werden, so muss dieser unter Quarantäne gestellt und für Zivilisten unzugänglich gemacht werden. Nachdem alle SCP-119-DE-Individuen eingefangen und eingedämmt wurden, wird die Quarantäne aufgehoben.

Beschreibung: SCP-119-DE ist eine parasitäre Raupe welche ca. 38 mm groß ist. Zudem weist SCP-119-DEs Haut einen leicht grauen Farbton auf und es besitzt Stacheln welche auf seinem ganzen Körper aufzufinden sind. Diese Stacheln dienen zur Fortbewegung und sind eine Art Verteidigungsmechanismus von SCP-119-DE-Individuen vor natürlichen Feinden. Es wurde während einem von Dr. █████ durchgeführten Test herausgefunden, dass SCP-119-DE-Individuen empfindlich auf Kälte reagieren, jedoch werden SCP-119-DE-Individuen von der Kälte nicht beschädigt, sondern träge. Weitere Tests ergaben, dass die SCP-119-DE-Instanzen bei einer Temperatur von -89°C oder niedriger in einen Starrezustand verfallen und inaktiv bleiben. Erst bei einem Anstieg der Temperatur von 40°C werden die SCP-119-DE-Individuen wieder aktiv.

Sollte ein SCP-119-DE-Individuum in Kontakt mit einem Vogel oder einem Säugetier kommen, so wird es sich in der Haut von diesem eingraben.1 Nachdem es sich in der Haut eingegraben hat, ist an dieser Stelle meist eine eitrige Entzündung zu sehen, ab diesem Zeitpunkt ist das betroffene Wesen der Wirt von SCP-119-DE und wird als SCP-119-DE-1 bezeichnet. Zwei Stunden nachdem sich SCP-119-DE eingegraben hat, beginnt sich der gesamte Körper von einem SCP-119-DE-1-Exemplar rot zu färben und sich zu häuten. Nach zwei Wochen beginnen sich an den Stellen des Körpers, an denen die Knochen nahe an der Haut liegen, tiefe Wunden zu bilden, durch die man die Knochen erkennen kann. Nach 50-60 Minuten drücken die Knochen des Subjektes durch dessen Haut nach außen. Jedes Individuum beschrieb diesen Vorgang als äußerst schmerzhaft. Beschreibungen dieses Schmerzes vergleichen ihn mit dem Schmerz, wie er bei einer Verbrennung zu spüren ist. Nach ca. 30 Minuten befinden sich die Knochen des Subjektes außerhalb des Körpers und die Wunden an denen die Knochen "rausgedrückt" wurden schließen sich. Die einzigen Teile des Skeletts welche nicht nach außen gedrückt werden, sind die Wirbelsäule und der Schädel.

Nachdem die Wunden geschlossen sind, graben sich mehrere SCP-119-DE-Individuen, meistens drei oder vier kleinere und ein großes Individuum, aus dem Wirt. Es konnte bei einigen Interviews und Tests festgestellt werden, dass die Organe von SCP-119-DE-1-Subjekten bei dieser Prozedur an ihrem Ausgangspunkt bleiben und nicht mit den Knochen "mitgehen", auch erleiden die Organe bei dieser Prozedur starke Schäden. Bisher ist noch unbekannt wieso Subjekte nach dem Befall noch weiterhin am Leben bleiben, ein anomaler Effekt wird jedoch in Betracht gezogen. Auch konnte festgestellt werden, dass die Knochen der Subjekte sich bei dieser Prozedur verhärteten und leicht spröder werden. Es wurde festgestellt, dass eine höhere Kalziumzufuhr zu den Knochen von befallenen Subjekten besteht, und sich die Knochen daher verhärten. Bisher ist es noch ungelöst warum sich SCP-119-DE-1-Individuen weiterhin wie für ihre jeweilige Spezies normal fortbewegen können, obwohl sich ihr Skelett außerhalb ihres Körpers befindet.

Dieser Befall von SCP-119-DE dient eindeutig zur Vermehrung. Bisher ist allerdings nicht bekannt, wieso die Knochen eines befallenen Individuums nach außen gedrückt werden. Nichtsdestotrotz wird vermutet, dass SCP-119-DE-Individuen die Knochen nach außen drücken um sich im Körper von dem befallenen SCP-119-DE-1-Subjekt besser fortbewegen zu können und um besser an Nahrung oder an Brutplätze zu gelangen. Jedes weitere von SCP-119-DE befallene Individuum wird als "SCP-119-DE-1-1/2/3 usw…" beschrieben. Bisher wurde nur beobachtet wie SCP-119-DE-Individuen Vögel und Säugetiere befallen, auf Fischen und Reptilien reagieren SCP-119-DE-Individuen nicht.

Der Vorgang wie die Knochen aus dem Körper nach außen gedrückt werden ist bei den Säugetieren gleich. Nur bei den Vögeln fallen die Federn aus, anstatt dass sich die Haut rot färbt und sich häutet.

Anhang-119/DE1:
Es folgt nun ein Interview zwischen SCP-119-DE-1-2 und Dr. Hirsch. (Der Name "SCP-119-DE-1-2" wird in diesem Interview mit "119-2" abgekürzt)

Entdeckung: SCP-119-DE wurde das erste Mal in einem Wald in ███████, Niedersachsen, von einem Wanderer, der mit seinem Hund unterwegs war, entdeckt. Als der Hund SCP-119-DE entdeckte und aus irgendeinem Grund fressen wollte, grub sich SCP-119-DE in die Zunge des Hundes. Als der Besitzer des Hundes nach zwei (2) Wochen die Effekte von SCP-119-DE an seinem Hund entdeckte, besuchte er zu einem Veterinär. Der Veterinär war ein von der Foundation stationierter Agent, welcher Anomalien im animalischen Bereich beobachten sollte. Als der Agent sah, was mit dem Hund passierte, ließ er den Hund einschläfern und kontaktierte die Foundation. Der Besitzer des Hundes wurde gefangen genommen, verhört, amnesiziert und wieder freigelassen.

Bisher ist es der Foundation nicht bekannt ob es in mehreren Wäldern Deutschlands SCP-119-DE-Individuen gibt. Die meisten Wälder in Niedersachsen wurden bereist erkundet und es wurden keine weiteren SCP-119-DE-Individuen entdeckt.

Anhang-Elog-119/DE-1:
Es folgt nun das Verhör welches am 12.██.20██ aufgezeichnet wurde.

Anhang-Elog-119/DE-2: Nach der Entdeckung der SCP-119-DE-Individuen wurde der Wald, in dem diese entdeckt wurden, unter Quarantäne gestellt.

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