SCP-1107

Objekt-Nr.: SCP-1107

Klassifizierung: Sicher

Sicherheitsmaßnahmen: Obwohl SCP-1107 nicht direkt eingedämmt werden kann ist es wichtig, dass Wissen über SCP-1107 nicht and die Öffentlichkeit gerät. Da SCP-1107 schwer zu empfangen ist, ist die Verschleierung durch das Einschleusen von Agenten in die United States Aeronautics and Space Administration (NASA) einfach zu erreichen. Diese Agenten wurden in Forschergruppen eingeschleust um die Telemetrie folgender Fernraumsonden zu studieren:

  • Pioneer 10 (Überwachung endete 2003)
  • Pioneer 11 (Überwachung endete 1995)
  • Voyager 1
  • Voyager 2
  • New Horizons (Überwachung am ██/██/2010 gestartet)

Weitere Überwachung wird nur notwendig, wenn mehr Fernraumsonden gestartet werden.

Nachtrag 1107-09: Als Folge auf die Übersetzungsarbeit von Dr. Holst werden Vorschläge für die Reaktionen auf SCP-1107 als Verfahren in Nachtrag 1107-08 umrissen.

Beschreibung: SCP-1107 wurde 1977 von der von Fernraumsonde Pioneer 10 empfangenen Telemetrie entdeckt. Es wurde anschließend von jeder Fernraumsonde entdeckt, die mehr als 12 astronomische Einheiten (eta 1,8 Mrd. km) von der Sonne weg fliegt.

SCP-1107 besteht aus einem Radiosignal im extrem niederfrequenten Bereich, üblicherweise mit weniger als ██ HZ. Die niedrige Frequenz und Intensität des Signals bedeuten eine extrem hohe Anfälligkeit gegenüber Interferenzen von natürlichen und menschlich erzeugten Quellen von partikelbasierten oder elektromagnetischen Strahlungen. Daher kann das Signal nur dann zuverlässig von der Hintergrundstrahlung isoliert werden, wenn es extrem weit von jeglicher Interferenzquelle entfernt ist. Am entscheidensten ist dabei die elektromagnetische Strahlung der Sonne, die den Empfang auf das äußere Sonnensystem limitiert.

Das Signal existiert als Reihe von niedrigen Frequenzen amplitudenmodulierter Übertragungswellen. Das modulierte Signal variiert leicht zwischen einer hohen und niedrigen Amplitude, welches Charakteristika einer digital codierten Nachricht zeigt. Die Übertragungsrate ist der Signale ist extrem niedrig, wobei Schätzungen der Bitrate von ca. 90 Bit/Jahr ausgehen. Trotz der niedrigen Übertragungsrate repräsentiert SCP-1107 deutlich eine Übertragung von verständlichen Daten in unserem Sonnensystems. Aktuell ist der Informationsgehalt dieser Signale unbekannt.

Triangulation des Signals durch die verfügbaren Sonden hat gezeigt, dass das Signal von Objekten im Kuipergürtel und der Oortschen Wolke am Rande des Sonnensystems emittiert werden. Schätzungen der Anzahl der Objekte gehen davon aus, dass dass es über █ Millionen seperate Transmitter gibt.

Teleskopische Observationen einiger der näheren Transmitter zeigen asteroidenähnliche Körper. Spektogrammanalysen der Körper zeigen, dass diese aus ungewähnlich reinem Silizium und siliziumbasierten Kristallen bestehen, dotiert mit Phosphor und Bor. Thermische Telemetrie zeigt eine Unstimmigkeit der solaren Energiemenge, absorbiert auf der "heißen" sonnenzugewandten Seite der Objekte und die Infrarotstrahlung, die auf der "kalten" sonnenabgewandten Seite emittiert wird. Forscher der Foundation nehmen an, dass die Diskrepanz ausreichen würde, um die Extraktion der Energie für nutzbringende Anwendungen zu erlauben. Allerdings wäre die extrahierte Energie fast vernachlässigbar klein, was darauf deutet, dass die gegebene Aufgabe sehr klein ist oder über einen langen Zeitraum hinweg ausgeführt werden muss. Da keine mechanischen Aktionen auf den Emittern von SCP-1107 observiert wurden, sind die Arbeiten vermutlich eine Art der Informationsverarbeitung.

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