SCP-045

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Objekt-Nr.: SCP-045

Klassifizierung: Sicher

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-045 ist an einer Untersuchungsplattform in einer halbkugelförmigen Zelle mit einem Radius von fünf Metern zu befestigen, welche sich in der Ozeanographischen Untersuchungsstation 12 bei -██.██, -███.██ auf dem Grund des pazifischen Ozeans befindet. Die Zelle ist anhaltend mit Neongas zu füllen, welches sich in einem Druckgleichgewicht zur umliegenden Umgebung befindet. Die Zelle ist durch 5 Meter örtliches Meerwasser von den bewohnbaren Teilen der Station getrennt und sämtliche Interaktionen mit SCP-045 haben mittels Telepräsenz oder Robotern zu erfolgen. Die Fixierungen, die SCP-045 an seiner Plattform befestigen, sind mit Schnellverschlüssen ausgestattet, welche zu lösen sind, wenn es zur Verhinderung eines Eindämmungsbruchs notwendig ist.

Aufgrund der seismischen Aktivitäten in Verbindung mit SCP-045 sollte es im Falle einer Beschädigung oder eines Bruches der Isolierzelle durch seismologische Aktivität von ferngesteuerten Drohnenfahrzeugen sichergestellt und in mindestens 10 Metern Entfernung von jeglichem von Menschen bewohntem Raum aufbewahrt werden, bis die Reparaturen an der optimalen Isolierzelle abgeschlossen sind.

Beschreibung: SCP-045 ist ein Ikosaeder aus Eis XII1, stark okkludiert mit planaren Brüchen in einem regulären, komplexen Muster. SCP-045 hat einen durchschnittlichen Radius von 1,7 Metern und eine Dichte von 2,6 g/cm³, was in etwa dem Doppelten von nicht anomalem Eis XII entspricht.

SCP-045 verweilt in statischen Temperaturen von 0.074-500 Grad Kelvin (ungefähr -273 °C bis 227 °C) und hat einen Innendruck von 0.4 Pascal bis 3 Gigapascal (ungefähr 3,95 Mikroatmosphären bis 29600 Atmosphären). Auch wenn es möglich ist, SCP-045 mithilfe von Temperaturen und Druck außerhalb dieser Reichweiten zu schmelzen oder zu vaporisieren, wird das involvierte H2O auf unbekannte Weise von sich selbst angezogen und wird sich in sehr engem Abstand zueinander aufhalten, es sei denn, es wird mit Gewalt voneinander getrennt. Das Wasser wird wieder gefrieren, sobald die Bedingungen wieder innerhalb des stabilen Bereichs von SCP-045 zurückkehren und alle Bestandteile, welche vor dem erneuten Gefrieren getrennt gehalten wurden, werden in kleinere Ikosaeder einfrieren, welche in Form und Eigenschaften identisch zur Gesamtmenge von SCP-045 sind.

Basierend auf verfügbaren Beweisen wird derzeit angenommen, dass SCP-045 eine 3-dimensionale Projektion eines Hyperisokaeders2ist. Die Forschungen laufen, um herauszufinden, wie SCP-045 in der Lage ist, eine stabile, niederdimensionale Projektion aufrechtzuerhalten und ob dies für die Interaktion mit anderen dimensional anomalen SCP-Objekten adaptiert werden kann.

In unvorhersehbaren Intervallen von 2 Wochen bis 3 Monaten wird SCP-045 spontan für eine Zeitspanne von maximal 73 Sekunden um mehrere Achsen gleichzeitig rotieren. Während dieser Zeit wird eine Serie schwacher seismischer Aktivitäten (<2,5 auf der Richter-Skala) in der direkten Umgebung von SCP-045 auftreten. Wenn SCP-045 am Rotieren gehindert wird, werden die seismischen Aktivitäten in ihrer Stärke logarithmisch zu einem Maximum von 5,3 auf der Richter-Skala ansteigen. Nach dem Ende der Rotationsspanne wird sich der Wirkungsradius von SCP-045 vorübergehend für dieselbe Zeitspanne, die die Rotation andauerte, verdoppeln.

Wenn gasförmiger Stickstoff oder Argon3 innerhalb von 3,7 Metern an irgendeinen Teil von SCP-045 herankommt, werden sie durch andere Verbindungen ersetzt. N2 wird durch flüssiges Wasser mit einer Umwandlungsrate von 1,00 mol N2 : 1,98 mol H2O und Ar wird durch kristallines NaCl ("Kochsalz") mit einer Umwandlungsrate von 1,00 mol Ar : 4,26 mol NaCl ersetzt.

SCP-045 wurde 1972 entdeckt, als ein Foundation-U-Boot, welches die pazifische Tiefsee nach geeigneten Stellen für Unterseebasen durchsuchte, umgelenkt wurde, um das Epizentrum einer Serie von unerwartet starken, örtlich begrenzten Erschütterungen zu untersuchen. SCP-045 wurde in einer Felsspalte gefunden, die es scheinbar am Rotieren hinderte. Als es aus der Felsspalte entfernt wurde, wurde es für weitere Untersuchungen zum Boot gebracht und zeigte seine anomalen Effekte, als es in die Reichweite der Atmosphäre innerhalb des Boots kam. Dies führte zu einem katastrophalen Bruch der internen Eindämmungsprotokolle und dem Verlust von 12 Besatzungsmitgliedern, bevor SCP-045 wieder freigesetzt wurde und sich das U-Boot außer Reichweite bewegte.

Nachtrag: Nach mehreren Jahren des Testens wurde versehentlich entdeckt, dass SCP-045 auch Wasserstoffgas in eine zufällige Mischung einfacher Aminosäuren in einer Rate von 1,00 mol H2 : 0,04 mol Aminosäuren umwandelt. Diese Umwandlung tritt jedoch nur auf, wenn das Gas in Salzwasser diffundiert, wie in dem, das von SCP-045 produziert wird. Die Analyse des Meerbodens, der den Ort umgibt, an dem SCP-045 gefunden wurde, zeigte eine große Gemeinschaft von Mikrofauna und Mikroflora, die etwa 3 Mal so vielfältig ist, wie es bei der gegebenen Geografie und dem Ort zu erwarten wäre. Alle haben eine Biochemie, in der die von SCP-045 produzierten Aminosäuren im Vergleich zu Mikrobiotika in ähnlichen geografischen Regionen statistisch im Überfluss vorhanden sind. Zusätzlich gedeihen alle, wenn sie in reines Salzwasser ohne andere organische Materialen getaucht werden.

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