SCP-016
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Objekt Nr.: SCP-016

Klassifizierung: Keter

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-016 muss in einem Raum in einer Größe von 5x5x5 isoliert werden, wobei die Temperatur die 0° C nicht überschreiten darf. SCP-016 selber muss stets in einer Petrischale innerhalb dieser Isolierzelle SCP-016 aufbewahrt werden, solange von Level 4 oder 5 Personal nichts anderes angeordnet wird. Dafür müssen alle bisherigen Dokumentationen über die Experimente mit SCP-016 vorgelegt und, bevor und nachdem man Proben oder Duplikate von SCP-016 entnommen hat, überprüft werden. Nichteinhaltung dieser Anordnung hat Termination oder Degradierung zum D-Personal als Folge. Nur autorisiertem Personal ist die Entnahme von Proben von SCP-016 für Experimentierzwecke unter BC-L5 Bedingungen gestattet.

Im Falle eines Ausbruchs trotz oben genannter Sicherheitsvorkehrung wird vom Aufseher Personal eine Code Sigma Abriegelung und Isolierung angeordnet. Infiziertes Personal muss von Sicherheitskräften, die mit den standardgemäßen „Mission Oriented Protective Posture“ Anzügen (MOOP) und antibiologischer sowie antichemischer Ausrüstung ausgestattet sind, terminiert werden. Sollte die Infektion innerhalb von 48 Stunden nicht eingedämmt sein, muss die die Anlage mittels des Atomsprengkörpers detoniert werden. Zurückgelassenes Personal darf unter keinen Umständen evakuiert werden.

SCP-016 zeigte sich überlebensfähig für mehr als sechs (6) Stunden in Blut und einige Minuten in Luft. Eine hohe Konzentration von Ultravioletten Licht und Chlorbleichmittel zeigte sich effektiv in der Sterilisation auf nichtorganischem Material.

Beschreibung: SCP-016 ist ein über Blut übertragender Krankheitserreger, welcher in einem Minenarbeiter von █████ lokalisiert wurde, der sich bei Arbeiten in tiefem Kohlenflöz verletzt hat. Seine Wunden wurden über Kohlenstaub kontaminiert, welcher scheinbar inaktive Sporen beinhaltete. Nach mehreren Tagen hat SCP-016 sowohl sämtliches Personal der Minenarbeiterschaft infiziert, als auch die CDC Kriseneinheit, welche versucht hatten, die Epidemie zu behandeln. Die Foundation übernahm anschließend den Fall und terminiert alle infizierten Personen. Patient Zero wurde in Gefangenschaft genommen und der Minenschacht mittels Sprengkörper detoniert.

SCP-016 hat eine Inkubationszeit eines Intervalls von 24 Stunden bis zwei (2) Jahren, welche von der Präsenz und Menge anderer menschlicher Wirtskörper abhängt. Erste Symptome zeigen sich in Form einer gewöhnlichen Erkältung: Gereizte Augen, laufende Nase, Husten und körperlichen Schmerz. Phase zwei beginnt nach 48 Stunden und tritt als eine kontrollierte Form von hämorrhagischen Fieber, wobei der Organismus eine kleine Menge an Blut in den Lungen absetzen lässt, was somit einen aerosolen Effekt auslöst (Bluthusten). Während der dritten Phase „zerfällt und durchfärbt“ sich der Wirtskörper, was bedeutet, dass er aus allen Körperöffnungen blutet: Nase, Tränensäcke, Anus, Hautporen, Mund, Urethra (Harnröhre), und (in Falle von Frauen) Vagina. Der Blutdruck steigt in der fünften Phase unermesslich an: Wirtskörper erbricht Blut in einer Distanz von fünf (5) Metern. Sollte der Wirtskörper diesen fast blutleeren Zustand überleben, kehrt der Krankheitserreger in den Ruhezustand zurück und beginnt erneut mit der Inkubationsphase.

Was SCP-016 von anderen hämorrhagische Fieber wie Ebola und Marburg unterscheidet, ist seine Reaktion auf hohe Stresszustände. Sollte das Subjekt sich unter hohen Stress befinden (zum Beispiel eine lebensbedrohliche Situation), wechselt der Organismus in eine Überlebenstaktik indem es die DNA des Wirtskörpers massenhaft reproduziert, überschreibt und spaltet. Schwere körperliche Veränderungen treten innerhalb von 24 Stunden auf, wobei der Körper komplett rekonstruiert wird. Die meisten Wirtskörper überleben diesen Prozess der schweren Körperdeformation nicht.

Ein interessanter Nebeneffekt der Transformation ist der Aggressionsanstieg. Man glaubt, dies dient der Maximierung der Ausbreitung des Virus‘ in Form einer Tollwut. Zusätzlich sei gesagt, dass Subjekte, die die Transformation erleben, keine Symptome bezüglich des hämorrhagischen Charakters von SCP-016 zu zeigen scheinen: Trotzdem bleibt der Infektionsprozess von SCP-016 von gebissenen Subjekten bestehen.

Anhang: Experiment zur Auslösung des Transformationsprozesses von SCP-016

• Subjekt D-016-1: D-Klasse Personal infiziert mit SCP-016. Als erste Symptome auftraten, wurde das Quartier des Subjekts über einen Zeitraum von 24 Stunden geflutet. SCP-016 mutierte im teratomorphischen Stadium und Subjekts Lungen wurden zu Kiemen. Subjekt überlebte weitere zwei Wochen, wobei SCP-016 seine Glieder in Flossen umwandelte, einen Augenschwund auslöste und seine akustischen Sinnesorgane in die von Walen bekannten echobasierenden Sinnesorgane transformierte. Subjekt wurde mittels Atemnot hervorgerufen durch den Abfluss sämtlichen Wassers terminiert: Subjekt wurde anschließend ohne jegliche Autopsie verbrannt.

• Subjekt D-016-2: D-Klasse Personal infiziert mit SCP-016. Als erste Symptome auftraten, wurde das Quartier des Subjekts über einen Zeitraum von 24 Stunden geflutet. SCP-016 mutierte im teratomorphischen Stadium, wobei ein rapider Muskelaufbau und Knochenzuwachs bei den Knöcheln beobachtet wurde. Subjekt versuchte dann zu fliehen, indem es auf die verstärkte Stahltür schlug. Subjekt war nicht erfolgreich und starb durch Ertrinken.

Notiz: Gleiche Situation, zwei verschiedene Reaktionen. Interessant. - Dr. ████████

• Subjekt D-016-3: D-Klasse Personal infiziert mit SCP-016: Subjekt war ursprünglich ein Chemieingenieur gewesen, der seine Frau vergiftete, als dieser sie beim Ehebruch erwischte. Als erste Symptome auftraten, wurde das Quartier des Subjekts über einen Zeitraum von 24 Stunden geflutet. SCP-016 mutierte im teratomorphischen Stadium, wobei dem Subjekt ein ungewöhnliches Organ auf der Brust wuchs, welches aus einer Kammer und zwei (2) Röhren bestand. Das Organ wuchs weiter an, selbst als die Kammer schon vollständig geflutet war, und nahm eine Größe an, die das zuständige Personal alarmierte. Als man ungefähr ahnte, was SCP-016 zu vollbringen versuchte, wurde das Subjekt erschossen. Man fand heraus, dass das Organ mehrere Gaskammern gebildet hatte, die Azethylen und Sauerstoff beinhalteten.

• Subject D-016-4: D-Klasse Personal infiziert mit SCP-016. Subjekt wurde angeordnet, sich vorzustellen, wie ihm Flügel wachsen. Stress war nicht vorhanden. SCP-016 mutierte nicht im teratomorphischen Stadium. Subjekt starb an Verblutung in der dritten Phase.

• Subject D-016-5: D-Klasse Personal infiziert mit SCP-016. Subjekt wurde angeordnet, sich vorzustellen, wie ihm Flügel wachsen und wurde in eine Acrylfaserbox geführt, die man 305 m (1000ft) über einem Minenschacht platzierte. Man heftete ein Timer von außen an die Box und man ordnete dem Subjekt an, innerhalb der vorgegeben Zeit zu entkommen. SCP-016 mutierte im teratomorphischen Stadium, wobei dem Subjekt ein tentakelähnliches Organ am linken Handgelenk wuchs, welche denen von Spinnendrüsen glich: Subjekt stieß das Organ durch eine der Luftöffnungen und verschoss eine seideähnliche Substanz, womit er versuchte, mithilfe des Strangs zu entkommen. Subjekt wurde terminiert, als der Countdown Null erreichte und somit die Bombe zündete.

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