SAPPHIRE-Portal
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"Die Hölle wurde zu unserem zweiten Himmel, während der Boden zur Hölle wurde."
"Nieder mit SAPPHIRE!"

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Überblick: Es ist das Jahr 2043, die Welt hat sich seit den letzten Jahren stark verändert.

Im 20. Jahrhundert machte ein, in 1947 gegründeter, Konzern mit der Bezeichnung "SAPPHIRE Inc." seinen Start in der Technologie- und Transportentwicklung. Schon bald entwickelte SAPPHIRE Technologien für den Waren- und Passagiertransport, mit großartigen Ergebnissen. Neue Motoren, Flugzeugdesigns, Automodelle und Schiffsarten entstanden. Der Konzern wurde zu einem marktführendem Erfolg in der Transportindustrie.

Doch SAPPHIRE war auch eine Forschungseinrichtung, und für solche gibt es keine Grenzen.

SAPPHIRE begann an einer neuen Technologie zu forschen, dem sogenannten "SAPPHIRE-Mustersystem". Eine neuartige, und scheinbar wahnsinnige Idee und Technologie, die "SAPPHIRE-Linien" über die Welt ziehen würde. Über die ganze Oberfläche der Erde, sowie den Himmel über den Wolken. Diese Linien würden mit von speziell von SAPPHIRE entwickelten Maschinen, den sogenannten "Linien-Schiffen", befahren werden. Eine Revolution für die Fortbewegung, eine neue Ära des Massentransports.

Die Linien stellen unsichtbare, aber physisch vorhandene, "Nudel-artige Gleisen" dar. Es gibt zwei Arten von Linie: Hauptlinie und Nebenlinie. Eine Hauptlinie ist für große Schiffe geeignet. Eine Nebenlinie wiederum ist eine Linie die für mittel-große und kleinere Schiffe angepasst ist. Eine weitere Unterkategorie von Linien ist die "Verbindungslinie". Dies ist eine Linie die zwischen anderen Linien besteht und sie verbindet. Die Größe der Linie, die die Verbindungslinie verbindet, bestimmt wiederum die Größe der Verbindungslinie. Wenn diese also eine Hauptlinie mit einer anderen Hauptlinie verbindet, besitzt die Verbindungslinie die Größe einer Hauptlinie.

Linien haben zudem niemals Kurven. Hauptlinien und Nebenlinien würden in einer kreisförmigen Struktur um die Erde gespannt worden sein.

Aufrechterhalten würden die Linien mit "Hauptsystemanlagen" müssen, die sich laut SAPPHIRE "irgendwo im Meer" befindet würden.

Vor 20 Jahren gelang es SAPPHIRE, sie entwickelten das SAPPHIRE-Muster sowie -Linien. Die Schiffe funktionierten einwandfrei, die Linien waren stabil. SAPPHIRE badete im Ruhm und Kapital. Keiner merkte wie die Linien entstanden sind, keine Bauarbeiten, kein nichts. SAPPHIRE kündigte an einem Tag bloß die Fertigstellung des Projektes an und führte eine Testfahrt mit einem Schiff vor. Trotz der Weigerungen mehrerer Regierungen, unsichtbare Transportlinien über ihr Land und in ihrer Flugzone zu errichten, bestand SAPPHIRE darauf. Der mittlerweile große, wenn nicht globale Einfluss von SAPPHIRE erleichterte die Verhandlungen, ein "Linien-Befahrungs-Pakt" wurde eingeführt. Bei Bedarf, kann jedes Land dieses einsetzen um den Transport über "ihren" Himmel kontrollieren zu können.

Die Himmels-Linien befinden sich exakt an der 7-Kilometer-Marke im Himmel, die Erd-Linien dagegen an der 500-Meter-Marke. Da manche Gebäude sich über der Höhenmarke der Erd-Linien befinden, erklärte sich SAPPHIRE bereit die Linien, wenn nötig, bei den genannten Stellen anzupassen. Da meistens die Möglichkeit besteht auf das "Deck" eines Schiffes zu gehen und diese sich in der Höhe von 7 Kilometer befinden, wird stetig eine Gasmaske mit Sauerstoffzufuhr und ein Anzug gebraucht.

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Ein mittel-großes Schiffsmodell; von SAPPHIRE gebaut; "Zar"-Klasse

Die Linien werden mit den "Linien-Schiffen" befahren, eine Art von stählerne Maschine die sich in der Größe von anderen Schiffen stark unterscheiden kann. Von einem 30 Meter langem Warenschiff, bis zu einem 4 Kilometer langem Koloss. Angetrieben werden sie mit "Cores", diese wurden so wie die Schiffe und das ganze Mustersystem von SAPPHIRE entwickelt. Trotz dem Namen, haben "Linien-Schiffe" sehr wenig mit "echten" Seeschiffen gemeinsam. Jedes Himmelsschiff besitzt einen "Stabilisator", ein Gerät das das Schiff mit der Linie verbindet und das Schiff nach vorne bewegt, einen X-Stabilisator, ein an den Stabilisator angebrachtes Modul das die Aufrechterhaltung des Schiffes auf der X-Achse beibehält, sodass es nicht umkippt und mehrere Tanks, die hinten am Schiff angebracht werden und mit Ventilatoren bestückt sind. Die Ventilatoren haben zusätzlich Lüftungsschlitze und -hauben, die den Zufuhr der Luft regulieren. Der Inhalt der Tanks wird von dem Stabilisator für die Bewegung des Schiffes gebraucht, diese Substanz wird in flüssiger Form aufgefüllt und stammt aus einer Anomalie.

Der Stabilisator wurde neben der Stabilisierung des Schiffes, auch für Fortbewegung konstruiert, dieser "zieht" das Schiff entlang der Linie. Dabei verwendet der Stabilisator die Substanz aus den Tank und das Plasma aus dem Core. Diese beiden Stoffe wandelt der Stabilisator in eine Art "Bewegung" um. Wenn die Kühlung der Tanks jedoch versagt, wärmt sich die Substanz auf sehr hohe Temperaturen an und erstellt somit ein Risiko der Explosion. Bei dem unkontrolliertem Aufwärmen der Substanz, wird ein automatisiertes System in Gang gesetzt, dieses löst die Halterungen von den Tanks und lässt sie Richtung Oberfläche fallen. Beim Fehlen der Substanz, kann sich ein Schiff nicht fortbewegen.

Die Maximalgeschwindigkeit eines Himmels-Schiffes hängt von mehreren Faktoren ab, wie z.B. die Art des Schiffes, Gewicht und Ladegewicht. Ein nicht geladenes Koloss-Schiff kann eine Geschwindigkeit von 100 bis zu 160 km/h erreichen, während ein leichteres und kleineres Warenschiff bis zu 250 km/h schnell werden kann.

SAPPHIRE kündigte sogar an, dass sie vor hatten "Untergrund-Linien" in die Welt zu setzen. Die entsprechenden Bauarbeiten von Tunnels und Untergrund-Anlagen wären schon begonnen worden. Infos über dieses Thema wurden von SAPPHIRE nur sehr rar herausgegeben.

Doch mit welchem Preis wurde dies alles erreicht?

Die Foundation wurde auf SAPPHIRE aufmerksam, als dieses das Mustersystem vorstellte. Die Wissenschaft hinter den Linien legte sich nicht für die Foundation, das System funktionierte einfach nur. Die Foundation hatte ihre Zweifel, sie musste SAPPHIRE unter ihre Kontrolle bringen, um jeden Preis. Sie koordinierte einen Übergriff auf die SAPPHIRE-Stationen und Linien-Erhaltungsanlagen.

Es kam wie es kommen musste, der Übergriff gelang im Großen und Ganzen, doch in einer Hauptsystemanlage in den U.S.A. Ohio, ging etwas schief, das System geriet außer der Kontrolle. Ein Dominoeffekt wurde ausgelöst. Ausgehend von der Hauptsystemanlage begannen die Erd-Linien, unregelmäßig in alle Richtungen zu zerfallen, doch nicht einfach nur zerfallen, beim Zerfall erschuf die Reaktion ein anomales Gebiet. Dieses wurde immer größer. Das SAPPHIRE-Mustersystem auf der Erde zerstörte langsam aber sicher alles auf seinem Weg. Manchmal zeigten sich Donnerschlag-ähnliche Elektrostöße, wie sie über die Oberfläche schwirrten. Das anomale Gebiet stellt ein unsichtbares Feld dar, das sich nur auf der Oberfläche befand und in z.B. Bunker oder Metros nicht eindrang. Im Falle dass sich jemand oder etwas sich in dieses begibt, ertönt ein schriller und immer lauter werdender Ton der einem hochgepitchtem Schrei ähnelt. Dieser kann mit bestimmten einnehmbaren Mitteln unterdrückt werden, was darauf schließen lässt, dass der "Schrei" eine psychische Einwirkung der Anomalie ist. Das Objekt welches sich in dieses bewegt hat wird von starken Elektrostößen getroffen. Komischerweise jedoch, trifft das nicht ganz bei der Flora zu. Manche Pflanzen erfreuen sich in der anomalen Zone über das Fehlen von Menschen. Oft zeigen sich tödliche elektrische Funken mit unterschiedlicher Größe in der Luft, Kugeln die beim Berühren sich in einen Donnerschlag verwandeln. Ebenso kleinere, spontane Entladungen und Blitze die Gebäude hochklettern und sich um Antennen wirbeln.

Das Meer wurde von dem Zerfall auch betroffen, das Gebiet breitete sich weiter über die ganze Oberfläche der Erde aus. Der Zugang zu Meerwasser wurde abgetrennt. Das Gebiet drang jedoch nicht in Löcher, Erde oder Meeroberfläche durch, blieb sozusagen als "Abschirmung" auf der Erdoberfläche liegen.

Die Schuld wurde auf SAPPHIRE geschoben, ein Sündenbock für die Foundation die sich es nicht erlauben konnte ihr Dasein der Öffentlichkeit zu enthüllen. Mitglieder und Forscher von SAPPHIRE wurden gesucht, gefangen genommen, verantwortlich gemacht und, falls die Polizei versagte das Mitglied zu schützen, von den Menschen getötet. All Groll und Hass ging in Richtung SAPPHIRE. Die Foundation verlagerte ihre Mitglieder und SCPs in Untergrund-Bunker, doch es war natürlich nicht möglich alle bekannten SCPs zu transportieren. Schon am 3. Tag ging ein großer Teil der in der USA gesicherten SCPs verloren, die Menschen wurden ebenfalls in die Bunker und von SAPPHIRE gebauten Untergrund-Anlagen und Tunnel befördert, oder auf Himmels-Linien-Schiffe getrieben und in die Luft gehoben. Die Himmels-Linien waren immer noch stabil. Die Foundation verlagerte ihren Sitz in den Untergrund, ging jedoch etwas später auch in den Himmel. Viele Bunker wurden mit Gängen und Tunnel miteinander verbunden. Ein kleiner Teil konnte erraten, dass die meisten Tunnel, Bunker und Anlagen von SAPPHIRE selber gebaut worden. Die versprochenen Untergrund-Linien wurden nie fertiggestellt, die bereits gebauten Tunnel und Anlagen wurden jedoch von der Foundation gesucht, gefunden und für die Evakuierung eingesetzt.

Nur sehr wenige wollten in den Himmel, die verfluchten SAPPHIRE-Linien wurden von vielen gehasst und verabscheut. Breite Teile der Gesellschaft veranstalteten Proteste. Die meisten geretteten Menschen fanden Zuflucht in den Bunkern unter der Oberfläche. Viele Bunker wurden von der Foundation bereitgestellt, diejenigen die aus dem zweiten Weltkrieg stammen wurden bewohnbar gemacht.

Das anomale Gebiet breitete sich stetig aus, viele Menschen die nicht evakuiert wurden starben.

Am 30. Tag wurde ganz U.S.A. umhüllt. Am 100. Tag war Südamerika nicht mehr. Am 200. Tag erreichte der Ereignishorizont Europa. Am 300. Tag wurde Moskau "gereinigt" und am finalen, 350. Tag war das Erd-Linien-System komplett auseinander gefallen. Von den rund 8 Mrd. die im Jahre 2022 noch am Leben waren, verblieben im 2023. Jahr ~3 Mrd. registrierte Überlebende. Ein Großteil der Menschheit wurde ausgelöscht. Erneut hat eine neue Ära begonnen.

Von den 3 Mrd. Menschen lebten zuerst ungefähr 98% im Untergrund, und der restliche Teil in Schiffen auf den Himmels-Linien. Mit der Zeit jedoch, hoben sich immer mehr Schiffe in den Himmel, bis ungefähr 600 Mio. sich dort befanden.

Nahrung und Wasser kommt größtenteils aus dem Untergrund. Genmanipulierte pflanzliche sowie tierische Nahrung erlaubte es, sich ohne "kopieren" zu lassen und ohne Sonnenlicht aufzuziehen. Salzwasser wurde im Untergrund durch sogenannte "Tiefbrunnen" aus dem Meer gewonnen, gesäubert und verteilt. Jedoch ist das Reinigen von Salzwasser nicht ganz einfach im Untergrund und somit wird das meiste Wasser von Schiffen aus dem Himmel geliefert. Dieses wiederum wird mit speziellen Geräten aus den Wolken gewonnen.

Ein Paar Jahre später wurden die größten Schiffe zu sogenannten "Schiffseinigungen" oder "Schiffsstädten" zusammengeschlossen. Die meisten fixierten sich an einer bestimmten Stelle der Himmels-Linien. Ein soziales System wurde eingerichtet. Proviant wurde aus dem Untergrund mit Transportschiffen gebracht. Dies geschah mit seltenen "Dock-Stellen" auf der Oberfläche, die nicht von der anomalen Zone erfasst wurden. Die Dock-Stellen waren von Anfang an mit den Himmels-Linien verbunden, nicht jedoch mit den Erd-Linien. Das Aussehen der Dock-Stellen ähnelt einem riesigen und tiefen "Beton-Loch" in das sich das entsprechende Schiff absenkt. Die Tiefe kann zwischen 500 m und einem km variieren. Der Kontakt zwischen Himmel und Erde blieb bestehen. Nichtsdestotrotz entstand eine bestimmte Spannung zwischen den beiden, mittlerweile in der sozialen Ordnung verschiedenen Gemeinschaften. Die Menschen im Untergrund bezeichnet die im Himmel als "Verräter", andersherum nannten die Himmels-Bewohner die, die im Untergrund lebten als "zurückgeblieben". Der Kontakt reduzierte sich auf den Warenaustausch.

Im Desaster-Jahr wurden "Leviathan-Schiffe" in den Himmel gehoben. Diese sind im Vergleich zu anderen Schiffen monumental groß und besitzen viel mehr Platz für Passagiere oder Ware. Leviathan-Schiffe verwenden meistens mehrere Stabilisatoren und somit auch Hauptlinien gleichzeitig. Es gibt nur wenige Leviathan-Schiffe, die meisten wurden zu Schiffsstädten bzw. Schiffseinigungen umkonstruiert, desweiteren bedeutet die Kontrolle über so ein Schiff einen gewissen Einfluss über den Verkehr in dem Himmel. Diese Schiffe werden wegen ihren Ursprungs von der Oberfläche und ihrer Größe von vielen als "Vorgänger aller Himmels-Schiffe" bezeichnet, obwohl dies nicht genau stimmt.

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Die "FCS Acario"; schwer bewaffnetes Transportschiff, von der FCS gebaut; kleinere "Koloss"-Klasse

Es bildeten sich "Zusammenschlüsse von Zusammenschlüssen", "Bünde" entstanden. Die "Federal Cities of the Sky" ("FCS"), "United Federation of the States of the far West" ("UFSW") und "Alliance of Free Skycities" ("AFS") zählen zu den größten Bündnissen zwischen Himmels-Städten. Nicht alle Bünde teilen die gleiche Meinungen und Ideale, so ist z.B. die Beziehung zwischen der FCS und der AFS nicht gerade als "freundliche Nachbarn" zu betrachten, während sich die AFS mit der UFSW sehr gut versteht. Die FCS ist zum Moment der größte Bund und die AFS der Bund mit der schwächsten Einwirkung, und ist somit die dritt-größte Allianz. Es gibt auch weitere Allianzen und Bünde, jedoch in einem viel kleinerem Ausmaß.

Die FCS ist viel mehr militärisch konzentriert und organisiert, die UFSW hat ihren Schwerpunkt auf den Handel zwischen Himmel und Untergrund gesetzt und die AFS ist im wissenschaftlichen Bereich tätig. Unter anderem, hat die AFS die "CPCS-Cores" entwickelt. Diese betreiben neuartige und moderne Schiffe. Die Cores wurden in einem Projekt mit der Bezeichnung "Cooperational Project regarding the Cores of Skyships" entwickelt. Die UFSW und die AFS haben gemeinsame Interessen und suchen nach weiteren Partnern und Verbündeten, wie z.B. im Untergrund.

Die FCS hat vier Leviathan-Schiffe unter ihre Kontrolle gebracht, drei wurden in eine Art "Hauptstadt" umgebaut, das restliche Schiff dient als militärischer Stützpunkt. Die UFSW besitzt zwei Leviathan-Schiffe. Das eine benutzt sie als Kommandatur- und Regierungstützpunkt, und das andere als Hauptstadt. Die AFS dagegen hat Zugriff nur auf ein Leviathan-Schiff, das sie als allgemeinen Stützpunkt verwendet.

Die Regierungen haben während dem Desaster auch Atomwaffen an Bord der Linien-Schiffe gebracht. Die FCS, sowohl als die AFS beisitzen Atomwaffen und nutzen diese als Druckmittel, nicht die UFSW jedoch. Da die AFS abgelehnt hat ihre Atomwaffen mit der UFSW zu teilen, versucht die UFSW nach Atomwaffen zu suchen. Da die FCS und die AFS von "originalen" Regierungen aus der Zeit vor dem Desaster abstammen, besitzen sie Atomwaffen. Die UFSW dagegen gründete sich aus "unabhängigen" Städten.

Die Foundation versucht alle drei Bünde aus dem Hintergrund zu kontrollieren, was nicht immer funktioniert, hat ihren stärksten Einfluss jedoch in der AFS und unterstützt dem Bund im Geheimen bei der Oberflächen-Forschung.

Die Gesellschaft kann sich auf verschiedenen Schiffseinigungen stark unterscheiden, doch eins haben sie immer gemeinsam: den Hass auf SAPPHIRE. Die eine Sache die ihre Leben zerstört und 5 Mrd. Menschen getötet hat. Auch der Untergrund ist sich darin einig, SAPPHIRE hat die Welt zerstört. Die Menschen haben sich schon immer besser gefühlt wenn sie ihr Unglück auf jemanden anderen schieben können. Dagegen weiß die Foundation ganz genau wer am Ende der Welt beteiligt war.

Zur Überraschung seiner selbst, gelang es der Foundation mit Hilfe der AFS einen Anzug zu entwickeln, der es erlaubt sich eine gewisse Zeit an der Oberfläche aufzuhalten. Dieser stellt einen luftdichten Anzug mit einem Drahtgeflecht zum Ableiten von Elektrostößen dar. Der Anzug beinhaltet nicht-brennbare und nicht-leitende Textilien, damit die Hitze die beim Auftreffen eines Stoßes entsteht nicht zum Menschen durchkommt. Das Drahtgeflecht ist um das Textil platziert und ist über die Schuhe geerdet. Eine gepanzerte Version ist vorhanden, um das Drahtgeflecht wird dabei nämlich zusätzlich eine Reihe an Metall- und Kevlarplatten getragen. Die Sauerstoffzufuhr wird mit Hilfe von austauschbaren Filtern und mehreren Sauerstoffflaschen die mit diesen Filtern verbunden werden durchgeführt. Der Anzug kann jedoch nur von ausgebildeten und dafür vorbereiteten Soldaten und Agenten getragen werden. Die reguläre Ausbildung zum Tragen eines Schutzanzuges dauert ungefähr ein bis zwei Monate. Er erlaubt es sich knapp über eine Stunde auf der Oberfläche zu befinden, bevor der Anzug anfängt zu schmelzen. Die Anzüge halten sich länger in geschlossenen Räumen, jedoch schmelzen anschließend diese auch dort. Der Anzug wird von der Foundation verwendet um Objekte von der Oberfläche zu bergen. Da der Anzug allerdings sehr schwer und unbequem ist, wird er nicht oft eingesetzt. Durch das Gewicht kann man sich darin nur sehr langsam bewegen. Die Bewegungsfreiheit ist ebenfalls sehr stark eingegrenzt. Die Messgeräte von der Foundation können dabei nicht verwendet werden, da die Elektrostöße diese stören. Momentan versucht die AFS mit Hilfe der Foundation ein Fahrzeug mit dem gleichen Prinzip wie der Anzug zu entwickeln.

Eine Person die Objekte von der Oberfläche birgt wird von Menschen "Berger" oder "Sucher" genannt, diejenigen die aus dem Untergrund stammen werden außerdem als "Treppensteiger" betitelt. Das kommt davon, dass diejenigen die sich aus dem Untergrund zur Oberfläche begeben wollen, immer und immer wieder Treppen steigen müssen.

Im Jahr 2043 sind die Sapphire-Linien im Himmel der Hauptbestandteil des Transports und des Lebens der Menschen in den Schiffen, und der Untergrund für die Menschen in den Bunkern.

"Das große Desaster", wie es von Leuten genannt wird, wird so schnell nicht wieder vergessen werden.

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