Nichts von Bedeutung geschieht in diesem hier, überspringe es einfach

Hinweis zum Inhalt: Dieser Artikel enthält Flüche und Schwierigkeiten, sich einem Geschlecht zuzuordnen. Ich rate dem Leser, vorsichtig zu sein.

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"MERDRE …"

Ruiz Duchamp starrt auf die Frau im Bild. Einerseits findet Ruiz den Anblick noch reizvoll. Andererseits starrt Ruiz in den Badezimmerspiegel eines Lofts.

Ruiz denkt nach.

War ihm so etwas schon einmal passiert, dass ein Kunstwerk ihn so stark beeinflusst hatte?
Nein, er war noch nie diese Art von Mensch gewesen, der diese Art von Kunst machte.

Dann fragt sich Ruiz, ob sein verrückter Bruder Pico so etwas schon einmal getan hat?
Nein, Pico ist zu verrückt, um so etwas unterhaltsam zu finden.

Okay, Ruiz. Atme tief durch. Du bist ein professioneller Künstler. Versuche zu improvisieren.

Ruiz unterzieht seine Umgebung einem kritischen Künstlerblick.
In der Tat, Ruiz ist in einem Loft. Und da waren zwei andere Frauen, die ihn sie großäugig anstarren.
Ruiz war nie gut mit Frauen. Das wird eine schwierige Situation werden, wo diplomatisches Feingefühl vonnöten ist.

„Bist du dir sicher, dass wir das Ritual nicht vermurkst haben, Nora?“, fragt die ältere Frau.

Ausgezeichnet, Ruiz muss den anderen Personen nicht erklären, warum sie hier stand. (Er musste sich nur noch entscheiden, welches verdammtes Pronomen er in seinen Gedanken nutzen wollte.)

„Mit hoher Wahrscheinlichkeit, Quinnie. Glaub mir, ich hasse nichts mehr, als wenn ein Kunstprojekt hochgeht“, meint die Frau, deren Haare die Farbe zu wechseln scheint. Sie blättert in einem schweren Schinken, dabei flitzen ihre Augen über die Schrift.

„Ah, hier!", wendet sie sich an Ruiz, der sich gerade in den Sessel gesetzt hat, bis alles geklärt ist, „Wie sind Sie, Herr … Herr Duchamp gestorben?“

„Welcher? Theoretisch bin ich schon mindestens zweimal gestorben.“ Zu Ruiz' großer Freude war die Stimme seines jetzigen Körpers angenehm tief für eine Frau. Passend zu seiner hohen und rauchigen als Mann.

„In diesem Fall: Das erste Mal bitte.“

„Mit 'take shwoer 2 b cul'“, und als die Frauen sein Kunstwerk nicht erkannten, fügte er hinzu: „Durch eine Dusche aus flüssigem Stickstoff“. (Ruiz hatte beschlossen, sich einen Dreck um das richtige Pronomen zu scheren und zu sein, was er wollte. Er lebte im 21. Jahrhundert.)

Die junge Frau runzelt die Stirn und starrt abwechselnd Ruiz und das Zauberbuch an. „Eigentlich sollte Ihr Körper dann perfekt konserviert sein“, nuschelt sie, während sie auf ihrer Lippe kaut.

Ihre ältere Kollegin beugt sich vor und tippt auf eine Zeile. Beide sehen sich an und dann erschrocken zu Ruiz.

„Was ist?“, möchte Ruiz wissen. Sie lehnt sich in seinem neuen Körper vor. Ihm passte es nicht, wie die zwei sie ansahen.

„Sie müssen jetzt stark sein, Frau Duchamp. Ihr Körper könnte möglicherweise ein Opfer von Leichendiebstahl geworden sein.“

Ruiz wirft ihre Arme in die Luft, um seinen folgenden Gedanken Ausdruck zu verleihen, dabei vergessend, dass nur er seinen inneren Monolog hören konnte.

FUCK. Wir haben wieder einen guten Start hingelegt.

Dann wiederholt er es, damit die anderen seinen Ausruf hören konnten.

„Aber wer hat überhaupt Interesse, meinen Körper zu stehlen? Ich bin gerade in der Mitte von zu unbeliebt und zu wenig nervig, dass jemand mich ausbuddeln würde“, dachte Ruiz laut, „ich bin auch sicher, dass Pico nicht beteiligt ist, wenn ich bedenke, was er mit den Leichen normalerweise macht.“

Seine zwei neuen Freunde zucken mit den Schultern. „Wir waren es nicht, dass können wir Ihnen versichern.“

„Guter Punkt: Warum habt ihr mich überhaupt wiederbelebt?“

Die Frau mit den bunten Haaren errötet. „Na ja, ich wollte Sie persönlich um Rat bei einem Parakunstwerk fragen, um ehrlich zu sein.“

„Kann das warten, bis ich meine Leichendiebe erwischt habe?"

Die junge Frau hebt einen Daumen. „Klar, klingt spannender, als Die Kritikerin zu ärgern."


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