Die Anderen, Teil 2
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Das letzte Mal bei Nexus:
Die Anderen, Teil 1

Guerra stieg genervt aus seinem roten Fiat Punto, ebenso wie sein Mitfahrer. Sie befanden sich in Madrid, der Hauptstadt Spaniens. Und wie in Hauptstädten üblich, war erstens der Verkehr eine absolute Katastrophe und zweitens konnte man nirgendwo gescheit parken. Gut, außer vielleicht in Amsterdam…
Sie waren in eine der ärmeren Gegenden der Stadt gekommen, einer jener Orte, wo man es mit der Instandsetzung der Häuser nicht so eilig hatte und Graffitis einige Wände zierten. Guerra dachte darüber nach, ob es nicht effizienter war, einfach weltweit Spraydosen zu verbieten, damit die Stadtreinigung endlich mal hinterherkam, aber vermutlich wären die Kids dann auf Eimerfarbe und Pinsel umgestiegen, auch wenn das länger dauerte.
Zwar hatten sie extra ein Auto genommen, das in solchen Gegenden nicht sonderlich auffiel, aber mit ihren schwarzen Hosen und Sakkos mochten sie hier vermutlich auffallen wie bunte, beziehungsweise schwarz angezogene bunte Hunde.
Oder auch nicht, wie er mit einem Stirnrunzeln feststellte, als ein paar Jugendliche an ihnen vorrübergingen ohne sie eines Blickes zu würdigen. Auch sie trugen komplett schwarz, nur eben Alltagsklamotten. Mochte am Wetter liegen, der Winter des Dezembers hatte Madrid unerwartet in eine Art Kühlschrank verwandelt.
Ihr Ziel war ein gelbes Reihenhaus mit braunem Dach, das mit seinen Fenstern wie ein riesiger Block Schweizer Käse vor ihnen aufragte. Sein Untergebener Cortez, ein breit gebauter, braun gebrannter Mann mit einer knolligen Nase, hatte ihnen bereits einen Haustürschlüssel besorgt, dadurch war dieses erste Hindernis schnell überwunden. Das zweite, eine schmale Wohnungstür aus Pressspanholz, leistete ebenso wenig Widerstand.
Das Erste, was Guerra beim Betreten der Wohnung auffiel, war der Geruch. Es roch nach der Wohnung eines Mannes, der zwar viel schwitzte, sich allerdings nicht mit solch banalen Dingen wie etwa Lüften aufhielt.
Die Diele war in simplem Raufaserweiß gehalten, der Boden bestand aus hellem Parkett. Drei weitere Räume zweigten von dem Vorzimmer ab und aus einem davon trat ihnen nun mit erschrockenem Gesichtsausdruck eine… Frau(?) entgegen.
Guerra hatte sich mit der Materie nie großartig auseinandergesetzt, aber er meinte, ein Animemädchen in einem monochromen Hausfrauenkostüm vor sich zu haben. Die Augen waren überproportional groß und silbern, die Nase dafür unterproportional klein, die Lippen ebenso hautfarben und makellos wie der Rest des Gesichts und der Mund dadurch nur ein schwarzer Strich. Das graue Haar, zu einem Pferdeschwanz gebunden, reichte fast bis zum Boden.
Was Guerra im Moment jedoch am meisten verwirrte, war Folgendes: Die Frau war zweidimensional. Das bezog sich weder auf den Charakter, noch auf die Körperfülle, im Gegenteil, die Körperproportionen waren zierlich. Egal aus welchem Winkel er dieses Wesen betrachtete, es erschien ihm, als schaue er auf eine Stehpappe, obgleich es ganz offenbar einen dreidimensionalen Körper haben musste.
"Äh", begann Guerra, nachdem er sich von dem bizarren Anblick erholt hatte. "Wir suchen Herrn Ruiz. Pablo Ruiz."
Jetzt wo er den Namen aussprach, bemerkte er wie gewöhnlich er klang. So gewöhnlich, dass ihn eigentlich nur schlechte Geheimagenten tragen konnten. Armer Kerl.
Der Blick des… nun… Mädchens hellte sich sichtlich auf. Nur mochte Guerra die Art der Freude nicht, die es plötzlich ausstrahlte.
"Sind Sie hier um Pablo zu verletzen?", fragte sie lauernd.
Ihre Stimme klang zwar ekelhaft niedlich, aber auch gleichzeitig so stählern, als hätte ihre Besitzerin schon vor einer Weile beschlossen, dass ihr die Welt als Ganzes mal genüsslich den Buckel runterrutschen konnte.
Guerra entschloss sich, ehrlich zu sein.
"Kommt drauf an ob er und auch Sie mit uns kooperieren."
Das seltsame Wesen schnalzte mit der Zunge und drehte sich halb um, um in den Raum hinter ihr zu brüllen. Guerra wurde bei dieser Bewegung ein weiteres Detail gewahr. Ihr Brustbereich hatte bei der Vorderansicht merkwürdig deformiert gewirkt, jetzt wo er sie im Profil sah, merkte der Spion, dass das so aussah, weil sie in diesem Körperbereich wirklich sehr… üppig ausgestattet war. Wie packte es diese Frau, das Gleichgewicht zu halten? Waren ihre Rückenmuskeln mit Karbonfasern verstärkt?
Ungeachtet Guerras anatomischen Überlegungen brüllte das Mädchen derweil.
"PABLO, BEWEG DEINEN FETTEN ARSCH HIER HER!"
"Wie heißt das?", fragte eine überraschend sanfte Stimme aus dem Raum hinter ihr.
Das Hausmädchen(?) verdrehte die Augen.
"PABLO-SAMA, BEWEG DEINEN FETTEN ARSCH HIER HER!"
"… Naja, das muss erstmal reichen… "
Aus dem Raum trat ein untersetzter Spanier in einem roten Trainingsanzug und einer Hornbrille. Er trug zwei Kaninchenpantoffeln und schwarze Bartstoppeln verrieten, dass er sich wohl das letzte Mal vor einer Woche rasiert hatte. Guerra fragte sich, ob der Tag noch lächerlicher werden konnte. Das Universum hörte diese Frage allerdings und beschloss, wahrscheinlich aus Jux, sie zu bejahen.
Ruiz blickte verwirrt auf seine ungebetenen Gäste.
"Wie seid ihr hier reingekommen?"
"Das hat Sie nicht zu interessieren", entgegnete Guerra auf Spanisch und in geschäftsmäßigem Tonfall. "Wir sind hier, weil wir ein paar Fragen an sie haben."
Der Mann warf einen kurzen Blick zu seiner Mitbewohnerin bevor er antwortete.
"Äh, hören sie, wenn es wegen Silver ist-"
Guerra, der vermutete, dass er damit das Hausmädchen meinte, schnitt ihm mit einer Geste das Wort ab.
"Ihre… Schöpfungen interessieren mich nicht. Was mich aber interessiert ist eine bestimmte Person, mit der sie Kontakt hatten. Warum gehen wir nicht in das Wohnzimmer und setzen uns für einen gemütlich Plausch? Dann kommen Sie ohne blaue Flecken und gebrochene Knochen davon und ich muss meinen Anzug nicht schmutzig machen, wie klingt das?"
Ruiz schluckte.
"Ähm, ja, gut, äh, folgen Sie mir, Silver, bitte bringe den Herren jeweils ein Glas Wasser."
Cortez folgte ihm, Guerra blieb aber noch kurz stehen und wandte sich an Silver.
"Warum haben Sie ihn so bereitwillig geholt? Wir hätten die Mafia oder sonst wer sein können."
"Ich will es mal so formulieren", antwortete die animierte Zeichnung. "Wenn Sie hier gewesen wären, um ihn mit zwei Betonschuhen in dem Manzanares1 zu werfen, hätte ich nur gefragt, ob ich dabei zugucken kann."
Guerra runzelte die Stirn, zuckte dann aber mit den Schultern als er beschloss, dass ihn das nichts anging.
Das Wohnzimmer erfüllte gleichzeitig die Funktion eines Arbeitszimmers und eines Ateliers. Ein Zeichentisch stand auf einer Seite, daneben stapelten sich Zeichnungen von etwas, das Guerra in Gedanken als "Manga-Kitsch" zusammenfasste. Auf der anderen Seite stand eine mitgenommene kleine Couch, ein fleckiger Sessel und ein kleiner Tisch, auf dem Silver ein Tablett mit zwei gefüllten Gläsern abstellte. Ruiz ließ sich in den Sessel fallen, Guerra nahm auf dem Sofa Platz, Cortez und Silver blieben neben ihnen stehen. Die beiden Mitarbeiter von Anonymous Eyes Inc. warfen sich einen Blick zu, in dem Guerra Cortez anwies, die Getränke in Ruhe zu lassen für den Fall, dass sie vergiftet worden waren.
"So, äh, was soll ich ihnen erzählen?", fragte Ruiz.
Guerra genehmigte sich einen Schluck Wasser, bevor er antwortete. Das Wasser schmeckte erfrischend ungiftig, allerdings wären die beiden auch ziemlich dämlich gewesen, wenn sie so etwas versucht hätten, und er stufte zumindest Silver als halbwegs intelligent ein. Cortez konnte es notfalls mit ihnen beiden aufnehmen und falls alles gegen die Wand lief warteten draußen noch ein paar Hilfskräfte.
"Laut unseren Informationen waren Sie Teil der Gruppe unter Garravizzo, ist das korrekt?"
"Äh, ja?"
"Sie hatten sich darauf spezialisiert, Kreationen wie diese dort", er zeigte auf Silver, "für verschiedene Zwecke zur Verfügung zu stellen. Nichts für ungut, Fräulein."
"Kein Ding", kam es von der Angesprochenen.
Ruiz nickte.
"Nun, mich interessiert die Person die sie aus diesem Verhältnis entfernt hat. Eine Person die uns nur als "Elli" bekannt ist."
Ruiz‘ Gesichtszüge schliefen ein, während sich auf Silvers Antlitz ein Ausdruck perverser Genugtuung breit machte.
"Äh, reden wir von der Elli?", versicherte sich der Künstler.
"Ihrer Reaktion nach zu urteilen, ja", bestätigte Guerra. "Also, wie lief das ab?"
Ruiz seufzte, während Silver gehässig kicherte.
"Okay, also passt auf, das war so. Wir hatten uns in einem alten Wassertunnel am Manzanares eine nette Taschendimension aufgebaut-"
"Wobei "nett" hier stellvertretend für "Puff" steht…", fügte Silver staubtrocken an.
Guerra zog eine Augenbraue hoch.
Ruiz schien mit sich zu ringen, bevor er unter dem bohrenden Blick der Zeichnung schließlich nickte.
"Ja, ja, es war ein Bordell…", nuschelte er verlegen.
"Ich nehme an, die Angestellten waren nicht direkt, nun… vollständig dreidimensional?", fragte der Spion.
"Ja", sagte der Befragte flach. "Ich hatte mit ein paar Kumpels, deren Namen ich Ihnen aber nichtmal unter Folter verraten werde, dort meine Basis errichtet und beschlossen, mit meinem Talent Kohle zu machen. Es gab ziemlich viele… Konsumenten…"
Guerra bekam ein wenig mehr Respekt vor Ruiz, als er auf seine Verschwiegenheit hinwies. Der Kerl meinte das tatsächlich ernst. Nicht dass ihn die Namen interessiert hätten. Er war auf der Suche nach anderen Dingen.
"Wie kommt da jetzt Elli ins Spiel?"
"Nun, ihr erster Besuch war relativ harmlos… "

"Hey, Señor, Sie können doch nicht einfach-", stammelte Ruiz, während er rückwärts versuchte, vor einem sehr übel gelaunten Dean zurückzuweichen, der ihn mit stampfenden Schritten vor sich hertrieb, um Einlass zu erhalten.
Elli schritt hinter ihm her und sah sich kritisch um.
"Lausiger Architekt", murmelte sie.

"Und was wollte sie?", fragte Guerra.
"Naja, wir hatten dem, äh, "klassischen" Rotlichtmilieu ziemlich viel Wasser abgegraben. Wir waren selber überrascht, ehrlich. Offenbar hatte es der Frau nicht gefallen, wie weit dort die Preise heruntergeschraubt werden mussten, damit die Leute was zum Leben hatten. Also hat sie, mh… Nachforschungen angestellt. Uns hat sie sich jedenfalls vorgestellt als-"

"Elli, Detektivin aus Spaß, Bewunderin der Leichtbekleideten, Teilzeit-Otaku und einstimmig gekürte Miss Kinky der Three Portlands von 2010."

Guerra zog die Brauen zusammen.
"Wie hat sie von euren Machenschaften erfahren?"
"Genau wissen wir das nicht", erklärte Silver. "Sie ist jedenfalls auf den Trichter gekommen, als sie die Dienste des Rotlicht-Millieus selber in Anspruch genommen hatte"

"Ich hatte sieben ganz für mich allein, das war geil!"

"Vermutlich hat sie die ehemalige Kundschaft ausgequetscht", vermutete der Künstler.
"Und was kam dann?"
Ruiz zuckte mit den Schultern.
"Sie zeterte ein wenig herum, von wegen Ethik und Respekt dem Leben gegenüber, aber ich habe ihr gesagt, dass das was wir hier tun legal ist, da unsere Kreationen juristisch gesehen keine Menschen sind. Dann ist sie gegangen."
"Einfach so?", fragte Guerra.
Silver kicherte erneut.
"Sie versprach Pablo hier, dass jemand ihm am Ende in die Eier treten würde. Und dass es Beifall dafür geben würde."
Der Künstler nickte finster.
"Dann geschah die nächsten Tage erstmal nichts", fuhr er fort. "Ich und meine Kollegen haben sich nicht weiter darum geschert, bis uns auffiel, dass mehr und mehr unserer Angestellten einfach verschwanden."
"Was haben Sie getan?"
"Naja, die Angestellten befragt natürlich, aber von denen wollte keine was wissen. Auch haben wir draußen die Augen offen gehalten, ich meine, wenn plötzlich eine Animefigur durch die Straßen rennt, fällt das sicher auf. Aber da war nichts. Sie waren wie vom Erdboden verschluckt."
Guerra notierte sich etwas.
"Hatte das irgendwelche Folgen?"
"Ja, natürlich. Wir hatten immer mehr Kunden mit immer weniger Service. Schließlich kam was kommen musste und wütende Kunden rannten uns die Bude ein. Aber zu diesem Zeitpunkt fanden sie keine unserer Kreationen mehr."
"Ich hab zugesehen wie sie ihn verprügelt haben", merkte Silver grienend an. "Elli hatte so ein großes Teleskop, mit dem man in die Taschendimension gucken konnte. War ganz lustig."

"JA! UND NOCHMAL! OH JA! GENAU IN DIE WEICHTEILE! NOCHMAL, KOMM SCHON! NA? NA? JAWOHL! GAHAHAHA! "
Unter den im Raum befindlichen Damen brach Beifall aus.
"Ugh, ich hätte nie gedacht, dass mich noch irgendwas wuschig machen könnte…"

"Sie hat euch herausgeholt?", vergewisserte sich Guerra. "Wie?"
Silver zuckte mit den Schultern.
"Sie konnte in Türen Wurmlöcher erzeugen. Hat uns in ein Wohnzimmer verfrachtet und uns mit dem Teleskopdingens alles beobachten lassen. Gab sogar Ton."
"Was habt ihr sonst gesehen?"
"Nichts, es gab nur das Zimmer, ein paar Stühle, Betten und einen riesigen Kühlschrank mit allen möglichen tollen Sachen. Sachen die mir mein Schöpfer bis heute nie vorgesetzt hat…"
Silver funkelte den Künstler düster an.
"Und ihr habt euch das gefallen lassen?", wollte der Spion wissen.
"Immer noch besser als 24/7 von irgendwelchen Vollhorsten genudelt zu werden. Die meisten haben zwar nur ein paar Sekunden durchgehalten, aber es war vielleicht gerade deswegen eine ekelhafte Angelegenheit…"
"Wie ist sie auf euch zugekommen?"
Silver schien kurz nach den richtigen Worten zu suchen.
"Ziemlich unorthodox…"

Silver nahm in der ihr zugewiesenen kleinen Kammer ihr karges Abendessen ein, als sich die Tür hinter ihr plötzlich schwarz färbte. Ein lautes Flüstern ertönte.
"Hey! Psst! Hey! Hätten Sie einen Moment Zeit, um mit mir über Elli zu reden, Ihre Freundin und Erlöserin?"
Silver erschrak und bekam tellergroße Augen.

"Nun, nachdem sie noch ein paar andere erreicht und ihren Plan erläutert hatte, war es Zeit für Action. "
"Hatten Sie keine Angst, dass man euch irgendwie zur Rechenschaft ziehen würde?", fragte Guerra.
Silver lachte humorlos.
"Nein, man kann den Leuten keine beschädigte Ware anbieten, oder?"
Bei diesen Worten warf sie Ruiz wieder eines jener Lächeln zu, die das komplette Gegenteil von Freundlichkeit ausdrückten.
"Wie ging die ganze Geschichte aus?"
Silver erzählte weiter, als sich Ruiz damit offenbar quälte.
"Naja, die Dimension und Ruiz‘ Kumpanen wurden verwüstet. Als dann alle weg waren und diese Halunken nur noch regungslos rumlagen, ist Elli mit uns und diesem Dean wieder aufgetaucht. Dean hat Ruiz an den Haaren auf die Füße gezogen und Elli schien ihm ins Gewissen zu reden."

"So, Ruiz, ich hoffe du hast hieraus was gelernt. Wenn ich jemals wieder davon höre, dass du nur zum eigenen Profit empfindsames Leben erschaffst, dann komme ich wieder, und dann werde ich dir lange Fondue-Stäbchen in die Ohren stecken, dich die Treppe runterschmeißen, an dir Akkupunktur üben, dir meine hausgemachten Spezialpfannkuchen zu essen geben, dich anschließend slamdunken, deinen Kopf in meine Werkbank einspannen und dich dann so lange mit dem größten Hammer in meinem Besitz bearbeiten bis du wieder zur Besinnung kommst. Alles klar?"
Ruiz nickte so schnell, wie es der Schmerz zuließ.

"Und das hat Sie dazu bewegt, aufzuhören, Herr Ruiz?", fragte der Spion und genehmigte sich einen weiteren Schluck Wasser.
Riuz schluckte.
"Elli ist keine Frau zu der man einfach nein sagen kann, wenn man sie kennengelernt hat."
"Verstehe. Was ist eigentlich danach mit den Angestellten passiert?"
"Sie wurden in eine andere Dimension geschickt", erklärte Silver. "Eine, die unserem Aussehen entsprach. Es war unglaublich."
Guerra runzelte die Stirn.
"Aber warum sind Sie dann noch hier? Wollte sie nicht auch fort?"
Silver schenkte ihm ein bezauberndes Lächeln. Es war das erste Mal, dass er sah, wie sie ehrliche Freude zu Ausdruck brachte. Und mit schier unendlichem Glück in der Stimme antwortete sie.
"Ich bin geblieben, weil es jemanden geben muss, der diesem Abschaum hier das Leben zur Hölle machen muss."
Guerra hatte genug gehört…

Das nächste Mal bei Nexus:
Die Anderen, Teil 3

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