Trickster Heist, Teil 1
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Das letzte Mal bei Nexus:
Dean, Teil 3

Viktor war glücklich. Endlich saß er mal ganz in Ruhe auf seiner Terrasse, schlürfte einen Kakao, die Vögel zwitscherten und mit einer gewissen Belustigung hörte er, wie sich Mathilda unten lautstark mit dem Rasenmäher abmühte.
Arbeit formt den Charakter…
Er mochte dieses Haus im Grünen. Hier gab es nichts, das störte, keine nervigen Vorgesetzten, nichts, das ihn ständig umbringen wollte und, ganz wichtig, keiner Geister. Es war perf-"
"EY! STEH MA' AUF! STEH MA' AUF! STEH MA' AUF! STEH MA' AUF! STEH MA' AUF! STEH MA' AUF!"
Widerwillig fand Viktors Geist in die Wirklichkeit zurück, als diese Stimme durch seinen Kopf hallte. Er schlief, klar, aber diese Stimme war wirklich ziemlich unhöflich…
Moment mal… Diese Stimme
Mehr aus Reflex als aus Absicht fuhr Viktors rechte Faust aus und traf irgendwas Weiches, das über etwas Hartes gespannt war.
Das Gezeter jedenfalls wich einem kurzen "Umpf!" und Viktor schlug endlich die Augen auf.
Der Raum war etwa vier Meter breit, länglich und voller Kisten. Sein Bewegungssinn sagte ihm, dass sich der gesamte Raum in Bewegung befand, allerdings gab es keine Fenster, mit denen seine Augen diesen Eindruck bestätigen konnten.
Vor ihm hockte eine Blondine mit einer großen Handtasche, Lederjacke, bauchfreiem Top und einer hautengen Jeans. Sie rieb sich die Wange.
Er selbst merkte, dass er noch sein grünes Polohemd und seine braunen Lieblingshosen trug.
"Hat weh getan!", nörgelte sie.
Jetzt konnte Viktor endlich die Stimme zuordnen…
"SIE…"
"IIICH!", erwiderte die Frau theatralisch und warf die Hände in die Luft.
Sie erhob sich und streckte Viktor die Hand entgegen.
Misstrauisch ergriff er sie und ließ sich hochhelfen.
"Ich habe keine Ahnung, warum Sie mich so angucken", sagte die Frau trocken. "Ich habe Sie noch nie in meinem Leben gesehen."
"Oh wirklich?", meinte Viktor bissig. "Erinnern Sie sich nicht an den Ball? Wegen Ihnen wäre ich fast gestorben."
"Der Ball?", vergewisserte sich Elli. "Welcher Ball?"
Viktor verdrehte die Augen.
"Taschendimension, Maskenball, allerlei merkwürdige Gestalten", half er nach.
"Oh", machte die Frau in einem Augenblick der Erleuchtung. "Ich habe noch Karten dafür, da habe ich schon mal was, auf das ich mich freuen kann."
Viktor kam sich verarscht vor.
"Der Ball war bereits. Vor Monaten."
"Nicht für mich, Haudrauf, ich bewege mich nicht gerade linear durch Zeit und Raum, für mich ist alles wann immer ich will", belehrte ihn die Blondine. "Darum ist es durchaus möglich, dass Sie mich bereits getroffen haben. Aber dieses Treffen wird für mich erst noch stattfinden. Alles klar?"
Er brauchte kurz, um hinter das zu kommen, was diese Frau ihm sagen wollte.
"Ich bin übrigens Elli", setzte sie nach. "Und Sie sind?"
"Nenn mich Viktor."
Er kam allmählich wieder runter.
"Wo sind wir hier überhaupt?"
"Das ist eine ausgezeichnete Frage", lobte Elli. "Aber ich habe keine Ahnung. Schaut aus, als ob wir in einem Zug sind. Wie sind Sie hierhergekommen?"
Viktor zermarterte sich das Hirn, aber er fand darauf keine Antwort. Bevor er hier aufgewacht war, hatte er in einer Kneipe gesessen und zusammen mit seinen Arbeitskollegen gegessen.
Hinter ihm hörte es sich an, als würde ein nasser Sack umfallen.
Und er hörte Schreie.
Moment, er hörte sie nicht. Er dachte sie.
Es dauerte kurz, bis er eins und eins zusammengezählt hatte.
"Was zum- Johnny? Bist du hier irgendwo? Was ist los?"
Elli verdrehte genervt die Augen.
"Das kommt davon, wenn du in meinem Hirn spannst", sagte sie zu niemand bestimmten.
Ein leises Röcheln kam von hinter einigen Kisten und tatsächlich, Johnny lag am Boden mit Schaum vorm Mund.
"Der Idiot hat gerade versucht, sich mit mir zu verbinden, ohne darüber nachzudenken, dass mein Oberstübchen anders verdrahtet ist als seins", erklärte Elli mit einer hochgezogenen Augenbraue. "Er hängt in einer Logikschleife fest, warte kurz…"
Elli holte mit dem linken Fuß aus und trat dem armen Kerl genau zwischen die Beine.
"GNNNNGGGGG!", keuchte Johnny, und richtete sich abrupt auf.
"Schön drauf konzentrieren, damit deine Birne wieder ordentlich resettet", schärfte sie ihn ein. "Und hören Sie besser auf, zu versuchen in wildfremde Frauen reinzukommen, Sie haben keine Ahnung, was Sie sich da alles einfangen können."
Johnny nickte unterdrückt und bedeckte den angeschlagenen Bereich mit den Händen.
Warte nur, bis ich wieder laufen kann, du Miststück, tönte es in Viktors Kopf.
"Äh, was genau ist gerade passiert?", fragte er.
"Sich ohne Standardsicherheitsvorkehrungen in meinen Kopf zu begeben kann für euch tödlich enden, da hatte dein Kollege noch Glück, dass er offenbar nur meine Gedanken lesen wollte."
Sie sah sich auffordernd um.
"Noch jemand, der hier wach geworden ist?"
"Hier schleicht noch so ein großer Typ rum", meldete sich eine Stimme neben Viktor.
Mathilda, natürlich…
Sie war unvermittelt neben ihm aufgetaucht.
"Ah, das ist Dean", winkte Elli ab, die von Mathildas Anwesenheit scheinbar nicht überrascht war. "Er hält nur Ausschau wegen dieser Kampfsau. Die dumme Ziege hat versucht, mich niederzuschlagen, kurz nachdem ich aufgewacht bin."
"Wie lange exakt sind Sie schon wach?", fragte Viktor misstrauisch.
"Zwanzig Minuten. Bin beim Sondieren der blöden Kuh begegnet, aber zum Glück bin ich unterwegs über Dean gestolpert."
"Welche blöde Kuh?"
"Können- Können wir uns vielleicht alle mal versammeln?", bat Johnny vom Boden und richtete sich behutsam auf. "Was ist eigentlich passiert?"
"Werden wir wohl gleich merken", meinte Elli. "DEAN! Komm bitte her und bring Kung-Fu-Girl mit."
Stampfende Schritte wurden laut, als sich "Dean" zwischen den Kisten hindurch schob.
Jap, genauso groß, wie ihn Viktor in Erinnerung hatte. Auf den Schultern trug er eine ohnmächtige Alice Peterson. Sie hatte wie sie alle immer noch ihre Freizeitkleidung an.
Elli hauchte ihr ins Gesicht, woraufhin Alice sofort die Augen aufschlug und zu zappeln begann.
"Boah! Haben Sie Brennspiritus gesoffen oder was!?", spie sie angeekelt.
Elli holte als Antwort einen Flachmann aus ihrer Handtasche und daraus einen kräftigen Schluck. Dean derweil ließ die Agentin herunter.
"Also, warum sind wir hier?", fragte Johnny.
"Nun, einige sind der Meinung, dass wir von einer göttlichen Entität aus einer Laune heraus geschaffen worden", begann Elli. "Wieder andere sind der Meinung, wir hätten uns aus einem Fisch entwickelt, der einst aus dem Ozean gekroch-"
Dean verpasste ihr einen Klaps auf den Hinterkopf.
"Falscher Moment, Elli", knurrte er. "Ich nehme an, keinem von euch ist bekannt, wie wir hier rein gekommen sind?"
Allgemeines Schulterzucken.
Als wäre das das Zeichen gewesen, sprangen plötzlich Funken in der Mitte ihrer Runde aus dem Boden. Diese schwebten etwa auf Augenhöhe und begannen, in der Manier eines kontinuierlichen Feuerwerks ein Gesicht zu formen. Es gehörte einem älteren Mann mit einem glatten Bart.
"Grüß euch", sagte es.
Es herrschte kurz überraschte Stille.
Was passierte denn heute noch alles?
"Wer sind Sie?", fragte Alice, die als erste die Sprache wiederfand.
"Mein Name ist Martìnez", erklärte das Gesicht.
"Sind Sie für unsere kleine Notlage verantwortlich?", erkundigte sich Elli.
Das Gesicht wackelte ein wenig. Es sollte wohl ein Nicken darstellen.
"Wo sind wir hier? Und warum wissen wir nicht, wie wir hierhergekommen sind?", fragte Alice.
"Ihr befindet euch hier am Startpunkt eurer Mission, für die ihr keine Erinnerungen braucht. Wir haben exzellente Methoden, um euch vergessen zu lassen."
Passend zu seinem Namen sickerte jetzt auch sein spanischer Akzent durch.
"Dann sind diese Leute wohl über das Ziel hinausgeschossen", erwiderte Elli. "Kann mich nämlich nicht erinnern, von ihnen bezahlt worden zu sein. Weder in Gütern, noch in Diensten."
"Ich empfehle, dass Sie und auch Agentin Peterson in ihre rechte Hosentasche greifen."
Beide Frauen kamen der Aufforderung nach und zogen jeweils ein Foto hervor.
Neugierig trat Viktor zu der Agentin.
Das Foto zeigte Dr. Ainsworth, gefesselt und geknebelt.
"Dr. Ainsworth!", entfuhr es Mathilda.
Ein Rascheln meldete an, das Elli ihr Foto zerknüllt hatte.
"Chloe…", murmelte sie mit unterdrücktem Zorn… "Rück sofort die Geiseln wieder raus, ansonsten zeige ich Ihnen, was für ein besonderes Set an Fähigkeiten ich habe…"
"Gute Frau, sie stehen hier drin unter permanenter Beobachtung", erklärte Funkengesicht. "Wir wissen um ihre Fähigkeiten und daher möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie ihre schicken Portale besser nicht öffnen, solange ihre Freundin in unserer Gewalt ist. Dasselbe gilt für Sie, Agent. Kontaktieren Sie die Foundation, kann ich nicht für das Wohlbefinden der Doktorin garantieren."
"Das ist Erpressung!", platzte Mathilda heraus.
"Stimmt", bestätigte Martínez ungerührt. "Aber ihr bekommt unsere Geiseln unbeschadet zurück, wenn ihr tut, wozu wir euch hierhergeschickt haben."
"Und das wäre?", fragte Dean.
"Uns wurde ein Artefakt entwendet", begann der Spanier. "Ein für uns äußerst wichtiges Artefakt. Es befindet sich hier in diesem Zug, in einem anderen Abteil und es wird eure Aufgabe sein, es zu finden und zu beschaffen."
Also hatte Elli Recht gehabt, das erklärte, warum sich der Boden bewegte.
"Warum holen Sie es nicht selbst?", knurrte Alice.
Elli nickte zustimmend und sauer.
"Das ist nicht von Belang. Ihr sucht nach diesem Gegenstand."
Das Gesicht verschwand um machte einem Schädel Platz. Es war ein mehrwürdiger Schädel, er besaß vier Augenhöhlen und war wesentlich größer als der eines Menschen.
"Dieser Schädel ist aus purem Gold und wegen seinem Wert besonders gesichert. Ihr werdet es merken, wenn ihr ihn gefunden habt."
"Was ist das?", fragte Viktor. "Zu was gehört er?"
"Ersteres hat sie nicht zu interessieren und Letzteres ist offensichtlich. Er gehört zu uns, der Antares Gesellschaft", antwortete Martínez. "Sie sollten nicht so viele Fragen stellen. Dieser Zug fährt im Moment durch die russische Pampa, aber irgendwann wird er seinen Bestimmungsort erreichen. Und dann wird es zu spät sein. Viel Glück."
Das Gesicht verschwand.
"Ugh", machte Elli. "Ne Heist-Episode…"
"Okay, okay", machte Viktor gehetzt. "Was machen wir jetzt?"
Zu wissen, dass er ein Zeitlimit hatte tat seiner Gefasstheit gar nicht gut.
"Ich würde sagen, Bestandsaufnahme", empfahl Elli. "Also? Was haben wir? Muskeln…"
Sie deutete auf Dean.
"Eine Honey Trap…"
Sie deutete auf Alice.
"Wie haben Sie mich genannt?", fragte die Agentin lauernd.
"Ich würde drauf reinfallen", verteidigte sich Elli und deutete auf Johnny. "Ein Telepath, der seine Gedanken nicht für sich behalten kann und…"
Sie wandte sich Viktor und Mathilda zu und runzelte die Stirn.
"Entschuldigt, aber was exakt sind eure Fehlfunktionen?"
"Ich seh die Toten", erklärte Viktor flach.
"Jeder sieht die Toten", entgegnete Elli trocken. "Leichen können sich nur in den seltensten Fällen verstecken."
"Keine Leichen. Die Augenblicke, in denen Leichen zu Leichen werden, am Ort des Geschehens."
"Ah", machte Elli und ihr Gesicht hellte sich auf. "Postmortale Psychometrie, faszinierendes Fachgebiet, treibt die meisten Leute in den Selbstmord."
Sie schaute plötzlich neben Viktor.
"Äh, Elli, mein Gesicht ist hier", merkte er an.
Sie drehte ihm kurz den Kopf zu.
"Ah, verstehe…", sagte sie dann und umkreiste den Bereich, den sie angestarrt hatte zur Hälfte.
Mathilda tauchte plötzlich wieder aus der Nichtexistenz neben Viktor auf.
Natürlich, er hatte sie wieder vergessen…
Elli hatte sich hinter ihr positioniert und beugte sich vorsichtig zu ihr herunter.
"Buh!"
Mathilda bekam große Augen und drehte sich um. Das Erstaunen griff auch auf die anderen Trickster über, als sie merkten was Elli eigentlich gerade getan hatte.
"Sie haben sich an mich erinnert?!", fragte Mathilda perplex.
"Jap, nur weil du deine Existenz von dieser Realität entkoppeln kannst, heißt das nicht, dass dich jeder vergisst", sagte Elli. "Meine Birne beispielsweise verlässt keine Information, die einmal darin gespeichert ist. Du solltest darauf achten, dich nicht zu sehr auf deine Fähigkeit zu verlassen."
Mathilda nickte ungläubig.
"So wie du dich noch glasklar daran erinnerst, wie du hierhergekommen bist?", fragte Dean genervt.
Elli verdrehte ebenso angefressen die Augen.
"Nicht vergessen zu können heißt nicht, dass nichts blockiert werden kann, Dean!"
"Äh, seid ihr verheiratet?", fragte Johnny.
"Schlimmer", sagte Dean nur.
"Sie haben zwar unsere 'Fähigkeiten' aufgezählt", sagte Alice, "aber was genau können Sie?"
Elli drehte sich mit einem kalten Lächeln zu ihr um.
"Ich weiß Dinge, Fräulein. Dinge, die Ihnen ihren Arsch retten können."
Alice zog zweifelnd eine Augenbraue hoch. Elli ignorierte sie.
"Okay, jetzt wissen wir was jeder kann, aber was machen wir jetzt?", fragte Mathilda. "Wir könnten jeden Augenblick anhalten."
"Dann sollten wir uns in Bewegung setzen", meinte Viktor. "Dort ist eine Tür!"
"Halt!", mahnte Elli an.
Sämtliche Trickster drehten sich ärgerlich zu ihr um.
"Was denn noch?", fragte Johnny.
"Wir sollen einen Schädel beschaffen, der irgendwo in diesem Zug ist. Frage: Warum sind wir nicht direkt in dem Abteil aufgewacht, in dem er sich befindet?"
"Sie werden es uns sicher gleich verraten", mutmaßte Viktor resigniert.
"Sind hier irgendwelche Kameras in diesem Raum?", fragte Elli. "Wie ihr beim Rumschauen merken werdet, ist das nicht der Fall. Wartet kurz…"
Sie kramte in ihrer Tasche und holte ein paar keltische Kreuze aus Metall hervor.
"Anti-Aufmerksamkeits-Talismane", erklärte sie. "Sollte den Mann an den Kamerabildschirmen davon abhalten, uns zu bemerken."
"Machen die Dinger unsichtbar?", fragte Johnny.
"Nein, nur schwerer wahrzunehmen", entgegnete Elli. "Aber 'schwerer' heißt nicht 'unmöglich', also überstrapaziert euer Glück nicht. Und sie funktionieren nicht bei automatischen Alarmsystemen. Wenn ihr die Sirene schreien lasst, sind wir dran."
Sie verteilte die Talismane an die Anwesenden, die sie skeptisch musterten.
Viktor für seinen Teil zuckte mit den Schultern und trat durch die Schiebetür, die sich auf Knopfdruck für ihn öffnete.
Er schaute auf die Tundra bei Nacht. Der Zug auf dem sie sich befanden, schien sehr modern zu sein, denn er wirkte futuristisch und glänzte weiß. Von der Lok sah er nicht viel, auch wenn der Zug sich gerade in einer Kurve befand.
"Gehst du mal weiter?", fragte Mathilda mürrisch hinter ihm.
Normalerweise hätte er die Augen verdreht, aber Viktor besann sich. Dem Mädchen musste die Geiselname auch ziemlich an die Nieren gehen.
Im nächsten Abteil erwartete sie eine Überraschung. Eine Wachfrau mit dunkler Hautfarbe drehte sich just in dem Moment zu ihnen um, in dem Viktor zu ihr einstieg. Sie trug eine weiße Uniform mit einem merkwürdigen Symbol auf der Brust.

So-hard-to-use

Viktor versuchte sofort, die Wache zum Verstummen zu bringen, denn er verließ sich keinesfalls allein auf einen Talisman. Er rannte auf sie zu presste ihr die Hände auf den Mund. Die Frau hielt nicht viel davon, schlug Viktors Arm mit einer geübten Bewegung zur Seite und holte Luft zum Brüllen.
Viktor spürte den Luftzug, als Deans Faust mit gefühlter Schallgeschwindigkeit an seinem Kopf vorbeizischte und die Wächterin so hart traf, dass sie gegen die Wand taumelte und zu Boden sackte.
"Überraschungsmoment", erklärte er Viktor knapp, welcher noch immer auf die gefällte Wachfrau starrte.
Ein Glück ist der Kerl auf meiner Seite…
Nach diesem Schrecken nahm er sich endlich die Zeit, sich umzusehen. Offenbar war er in einem weiteren Frachtwaggon. Kisten bildeten ein unüberschaubares Labyrinth.
Hinter Dean kam Elli hervor.
"Och nö!", stöhnte sie, als sie die Wachfrau sah.
"Was ist?", fragte Alice lauernd hinter ihr.
Elli deute auf das Symbol auf der Uniform der Wache.
"Wir sollen einen Zug von GpExpress bestehlen…"

Das nächste Mal bei Nexus:
Trickster Heist, Teil 2

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