Laserprojektor Serie LP-X
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Datenblatt: Laserprojektor Serie LP-X

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3D-Ansicht eines LP-X ohne Anbauteile

Bezeichnung: LP-X

Waffengattung: Laserprojektor

Munition: Radiunukleidbatterie RTG-43x65-2/1

Bestimmungsgemäße Verwendung: Der Laserprojektor LP-X ist dazu bestimmt, Stoffe mittels Laserstrahl zu schmelzen oder zu entzünden. Das Modell LP-X ist zur modularen Verwendung vorgesehen, und besitzt keine integrierten Auslöser, sondern muss mittels eines vor dem Einsatz daran gekoppelten Funk-Auslösers ausgelöst werden. Dieser kann an einer der Montageschienen nach STANAG 4694 befestigt werden, ebenso wie eine Zielvorrichtung, die ebenfalls nicht fest integriert ist.


Beschreibung: Der Laserprojektor LP-X ist eine kompakte Laserwaffe in der Größe einer Maschinenpistole. Mittels NATO-Montageschienen können handelsübliche Anbauteile und solche aus dem Sortiment der Foundation angebracht werden. Die NATO-Schiene ist mit Komponenten für Picatinny-Schienen kompatibel. Zur größtmöglichen Kompatibilität verfügt der LP-X weder über ein integriertes Griffstück, noch über eine Zielvorrichtung. Der LP-X wird kabellos ausgelöst und eingestellt. Die Verbindung von LP-X und Griffstück sowie anderer kabellos verbundener Teile erfolgt in der Waffenkammer. Mittels Adapter kann der LP-X als Unterlaufwaffe an einem Sturmgewehr angebracht werden.


Sicherheitshinweise:

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GEFAHR DURCH LASERSTRAHL: Der LP-X ist ein Laser Klasse 4. Nicht in den Laserstrahl sehen! Nicht auf Menschen, Tiere, Objekte und Anomalien richten, die nicht ausdrücklich getroffen werden sollen! Getroffen Objekte können sich erhitzen, Feuer fangen und ggf. explodieren! Nicht auf eine spiegelnde Oberfläche richten!
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GEFAHR DURCH HEIßE OBERFLÄCHEN: Die elektrischen Kontaktflächen des Resonators können sich erhitzen. Nicht in das Batteriefach fassen ohne den LP-X abkühlen zu lassen!
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GEFAHR DURCH RADIOAKTIVE STOFFE: Die Radionukleidbatterie enthält stark radioaktive Stoffe! Beschädigte RTGs sind unverzüglich in eine abgeschirmte Transportkiste zu verbringen und der Technischen Abteilung zu überstellen!
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GEFAHR DURCH ELEKTRISCHE SPANNUNG: Die RTG ist eine Batterie! Schließen Sie sie nicht kurz, fassen Sie nicht auf die Kontaktfläche! Geben Sie RTGs mit verschmutzten Kontaktflächen an die Wartungsabteilung weiter, unternehmen Sie keinen Reinigungsversuch!
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AUGENSCHUTZ BENUTZEN: Wird ein LP-X mitgeführt, sind alle Einsatzkräfte mit für den jeweiligen Laserstrahl geeignetem Augenschutz auszurüsten. Die Kräfte sind verpflichtet, diesen Schutz stets zu tragen!


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3D-Schnittansicht eines LP-X ohne Anbauteile

Bestandteile:
Der LP-X besteht aus einem voreingestellten Lauf, einem Gehäuse und dem Energiespeicher.

Lauf: In den Lauf werden der Resonator sowie verschiedene Linsen eingebaut. Der Lauf bildet eine Einheit, die der Bediener nicht zerlegen muss. Das absichtliche unberechtigte Zerlegen des Laufes zieht Disziplinarmaßnahmen der Klasse B nach sich. Es stehen je nach Einsatzzweck verschiedene Resonatoren, mit verschiedenen Wellenlängen und Energieausstoß zur Verfügung. Mit verschiedenen Linsen kann die Weite des Laserstrahls, sowie ein Fokuspunkt eingestellt werden. Eine Verstellung im Einsatz ist nicht vorgesehen, die Einsatzleiter hat die Parameter vorher festzulegen und einstellen zu lassen.

Der Lauf verfügt über Kühlrippen, um ein Verziehen zu vermeiden. Diese Kühlrippen dürfen nicht bedeckt oder künstlich, z.B. durch einen Ventilator oder Wasser, gekühlt werden, damit Lauf und Gehäuse den vorgesehenen Wärmeaustausch vornehmen können, sonst droht die Waffe stark zu verziehen.

Gehäuse: In das Gehäuse wird der Lauf eingeschraubt, und im vorderen Bereich mittels eines Konus zentriert. Im hinteren Teil des Gehäuses befindet sich das Batteriefach, in das die Batteriefachabdeckung mit Batterieandruckfeder eingeschraubt wird.
An der Unter- und Oberseite befinden sich lange, an den Seiten im vorderen Bereich kurze Montageschienen für Anbauteile. Ältere Modelle sind mit Picatinny-Schiene (MIL-STD-1913) ausgestattet, neuere Modelle mit der NATO-Schiene nach STANAG 4694. Anbauteile für die Picatinny-Schiene sind mit der NATO-Schiene kompatibel. Anbauteile für die Picatinny-Schiene sind jedoch nur bedingt mit der NATO-Schiene kompatibel. Gehäuse mit Picatinny-Schiene werden bei Bedarf ausgesondert.

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Übersichtszeichnung eines LP-X

Energiespeicher: Der LP-X wird standardmäßig mit der Radiunukleidbatterie RTG-43x65-2/1 betrieben. Es ist jedoch auch möglich, längere Batterien mit Ø43 mm und Doppel-Ringpolen in einer verlängerten Batteriefachabdeckung zu verwenden, dann ist ein schneller Wechsel jedoch nicht möglich.
Statt einer Batterie, kann ein Kabelsatz mit passendem Adapter verwendet werden, etwa um den LP-X über die Energieversorgung eines Fahrzeugs oder taktischen Servokampfanzuges, oder mit Batterierucksack zu versorgen.
Die RTG ist selbst bei verbeulter Außenhaut noch sicher, und gegen Risse und Löcher geschützt. Dennoch müssen beschädigte RTGs aus dem Verkehr gezogen werden.

Die RTG lässt sich nicht als Atomhandgranate nutzen! Sie explodiert nicht, dafür liegen radioaktive Stoffe in der Gegend rum, die irgendjemand vom Aufräumkommando weg räumen muss. Denken Sie an die Umwelt und ihre Kollegen, lassen Sie ihren Atommüll nicht im Einsatzgebiet liegen.
Wer Neulinge dazu animiert, Schindluder jedweder Art mit der RTG zu treiben, dem schiebe ich höchst persönlich eine in den A████! Das ist kein Witz, fragen Sie Corporal Sebastian Dreier aus DE7. — O4-4

Anbauteile: Grundsätzlich sind alle Anbauteile für NATO-Schiene nach STANAG 4694 (bei älteren Modellen eingeschränkt) und Picatinny-Schiene (MIL-STD-1913) mit dem Laserprojektor LP-X kompatibel.

Es werden folgende Anbauteile empfohlen:

  • Kabelloses Griffstück mit Pistolengriff und Ausziehschaft
  • Rotpunktvisier
  • Vordergriff
  • Laserlichtmodul (der Energieausstoß des LP-X kann nicht so weit reduziert werden, das er „nur” einen Punkt projiziert)



Wartung:
Alle Bauteile, die vom Benutzer abmontiert werden dürfen, sind entweder ohne Werkzeug oder mit verstellbarem 2 mm Stirnlochschlüssel zu demontieren. Für alle Bauteile die nicht vom Benutzer zu demontieren sind, wird ein 1 mm Stirnlochschlüssel benötigt. Das unberechtigte beabsichtigte demontieren dieser Bauteile zieht Disziplinarmaßnahmen Klasse B nach sich.

Es gibt keine Instandsetzungsarbeiten, die durch den Benutzer durchgeführt werden können, außer Reinigungsarbeiten. Dazu darf der Benutzer den LP-X in folgende Baugruppen und -teile zerlegen:

  • Gehäuse
  • Lauf, montiert
  • Energiespeicher
  • Batteriefachabdeckung
  • Schutzblende (vorne im Lauf, vor der Schutzscheibe)

ACHTUNG! Die Schutzscheibe ist nicht ultimativ kratzfest! Grober Schmutz und Sand kann mit Wasser ausgespült werden, der montierte Lauf ist wasserdicht. Feiner Schmutz kann mit einem feuchten, weichen Tuch abgewischt werden.

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