Gruselgeschichten von Opa Karl
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Die Sonne schwebte schon weit über dem Horizont als es bei Max am Fenster klopfte. Am Fenster stand Friedrich, Max war zuerst verwirrt und leicht verängstigst, bis er bemerkte, woher das Geräusch kam.

Friedrich rief zu Max herauf: „Hey, ich dachte wir wollten uns heute um 10 beim Alten Wendegleis treffen.“, daraufhin antworte Max mit: „Ja, aber meine bescheuerten Eltern haben sich wieder gestritten und habe mich erstmal eingeschlossen, um ihnen aus dem Weg zu gehen, ich wünschte ich könnte hier endlich abhauen.

„Wieso machst du es dann nicht einfach? Ich habe auch genug von meiner Familie seit diesem Autounfall, in dem…“ Friedrich zögerte kurz bevor er fortfuhr, “, in dem mein Bruder ums Leben gekommen ist, seitdem herrscht dort immer so eine Scheiß-Atmosphäre.

Nach kurzem Überlegen antwortete Max: „Eigentlich keine so dumme Idee aber meine Eltern werden mich niemals lassen.“

„Dann frag sie doch nicht erst um Erlaubnis, du Dummkopf.“ preschte Friedrich hervor, „Lass es uns gleich heute durchziehen meine Eltern erwarten mich sowieso erst um 18 Uhr zurück, ich geh noch kurz ein paar Sachen holen, währenddessen fragst du deine Eltern, ob du mit mir herausgehen darfst, damit sie nicht gleich Verdacht schöpfen, wenn du weg bist.“ setzte Friedrich seinen Monolog fort.

„Ich weiß nicht so ganz", stammelte Max vor sich hin.

„Ach was, das wird schon, ist auf jeden Fall eine bessere Alternative als das hier“, unterbrach Friedrich ihn grob.

„Ja, OK ich geh sie gleich fragen, wir treffen uns dann beim alten Wendegleis “ gab Max klein bei.

„Ja so machen wir das“ stimmte Friedrich ihm zu und verschwand unterhalb Friedrichs Fenster.

Nachdem ungefähr eine Stunde vergangen war, fanden sich beide am alten Wendegleis ein.

„EY, Friedrich wir müssen nachts vorsichtig sein, meine Eltern erzählten mir von einem uralten Ziegen-Mensch der im Wald, nach Anbruch der Dunkelheit sein Unwesen treibt und Menschen frisst", erzählte Max Friedrich.

„Du glaubst doch nicht wirklich dieses alte Ammenmärchen oder?“, erwiderte Friedrich vorwurfsvoll.

„Du hast doch selbst gehört was Dennis zu dem Autounfall sagte. Sie waren auf der Landstraße und während sie im Wald waren sprang eine riesige aufrecht gehende Ziege auf die Straße, und als dein Bruder ausweichen wollte knallten s-ie…“ erbost und mit erhobener Stimme unterbrach Friedrich Max: „Ach lass doch die Scheiß-Geschichte, wahrscheinlich waren beide betrunken und haben eigentlich ein Reh gesehen, ich sag dir eins, sprich nie wieder darüber!“ Friedrichs Wut verwandelte sich gegen Ende in eine tiefe Trauer.

„Ich lass es ok, ist ja gut. Ich wollte dich nicht traurig machen“ stotterte Max kleinlaut vor sich hin.

„Ist jetzt auch egal, Hauptsache wir kommen von hier weg, bevor unsere Eltern nach uns suchen lassen“, sagte Friedrich zu Max.

„Hörst du das auch Friedrich?“, fragte Max mit einer leichten Angst in der Stimme.

„Was ist jetzt schon wieder? WAS soll ich hören?“, entgegnete Friedrich scharf.

„Na das Rascheln dort hinten im Busch.“

„Ich hör nichts.“ Friedrich machte eine kurze Pause. „Warte ich höre es und ein Glöckchen schellen, das wird aber wahrscheinlich nur der Wind sein und eine Windglocke, die hier irgendjemand mal aufgehangen hat.“, behauptete Friedrich selbstsicher.

„Du wirst wahrscheinlich recht haben, lass uns losgehen“ stimmte Max Friedrich zu.

Nach einem stundenlangem Marsch voller Schweigen schlugen sie ihr Lager in einer Lichtung auf, als die Sonne gerade dabei war, sich unter den Horizont zu schieben.

„Wir sollten Feuerholz sammeln, damit wir nachts nicht erfrieren“, sagte Friedrich zu Max und brach somit die Stille.

Bevor Max antworten konnte, vernahmen beide wieder das Klingeln der Glocke, die sie schon beim Wendegleis hörten.

„Hast du das auch gehört Max?", brach Friedrich diesmal hervor, „Ja, glaubst du diese Glocke verfolgt uns?" stotterte Max.

„Quatsch, Glocken können sich nicht bewegen“, entgegnete Friedrich. "Aber, das an dem sie befestigt sind schon, Friedrich“, warf Max ihm entgegen.

„Ach komm, jetzt mach dir nicht in die Hose, wird wahrscheinlich wieder eine Windglocke für ein Vogelhaus sein, so wie sie im Dorf zuhauf zu finden sind.“

Friedrich stapfte, ohne sich umzudrehen von der Lichtung in den Wald und kreischte auf.

Max drehte sich erschrocken zu Friedrich um und sah, dass er in die halb verwesten Überreste einer Wildschwein-Rotte gestolpert war. „Geht es dir gut?“, schnellte Max hervor, „Ja, Max“ antwortete Friedrich, während er sich langsam aufrichtete „Mir geht es gut“.

„Friedrich lass uns zurückgehen“ sagte Max sanft zu Friedrich. „Zurückgehen? Du weißt, was dein Vater mit dir machen würde, oder? Nein, das ist keine Option, jetzt lass uns schnell Feuerholz holen bevor es dunkel wird“.

„Aber Friedrich“ unterbrach Max ihn, „Wenn da ein totes Wildschwein liegen würde okay, aber da liegt eine ganze verdammte Familie. Kommt dir das nicht ein wenig merkwürdig vor? Und schau dir mal die Kratzspuren an der Eiche an.“

„Ach komm, jetzt lass mal die Kirche im Dorf, und wenn hier irgendwas wäre, sind wir ohne Licht ohnehin aufgeschmissen“.

Friedrich stapfte ein zweites Mal los und so sammelten sie schweigend Äste und kleine Holzstücke sowie Blätter für ein Feuer. Als sie das Feuer entfacht hatten legten sie sich schlafen, bis ein sehr lautes und nahes Glockenklingeln sie aus ihren Träumen holte.

„Max!“, schrie Friedrich, bekam jedoch nur einen weit entfernten, schmerzerfüllten Hilfeschrei zurück.

Friedrich eilte zu der Stelle, wo er Maxi das letzte Mal gehört hatte, er fand dort jedoch nur ein paar Kleidungsfetzen vor, er stolperte verängstigt durch die Finsternis und rief weiter nach Maxi, das Schellen eines Glöckleins ließ ihn aber sogleich verstummen.

„Du denkst dir immer so gute Geschichten aus“, wandte sich Dietmar, nach einer kurzen Denkpause, zu seinem Opa. “Ich habe mir diese Geschichte nicht ausgedacht, sie ist echt passiert“ erwiderte Karl.

„Genauso wie deine ganzen anderen Geschichten“ lallte im sein Enkel entgegen

„Warte kurz, ich habe hier, glaube ich, noch einen Zeitungsartikel, von der Sache, rumfliegen.“ gab Dietmar leicht gekränkt zurück.

Dietmar überflog kurz den Artikel und wandte sich dann wieder zu seinem Großvater. „Mag ja alles schön und gut sein, aber mir stellen sich da einige Fragen. Wo genau liegt der Ort? Gab es behördliche Aufzeichnungen von so einer Gestalt, und wenn ja, kann man die nachlesen?“

"Ah, du glaubst mir wohl immer noch nicht. Den Ort Senhard gibt es schon lange nicht mehr, 2 Jahre nachdem Erscheinen der Zeitung, nachdem noch 4 weitere Menschen vermisst gemeldet worden waren, haben die meisten Einwohner diesen trostlosen Ort verlassen. Die letzten verbliebenen Einwohner wurden von einer Firma umgesiedelt die dort Kohle abbauen wollte, aber die sind irgendwann pleite gegangen, dass waren zumindest die offiziellen Gründe. Aber sind wir hier eigentlich nur zum Diskutieren hier?“

„Nein, ist schon gut Opa“ gab Dietmar kleinlaut bei, während er mit seinen Blicken den Raum durchstreifte." Was hat es eigentlich Mit dem Bild, von dem See, an der Wand auf sich? Du starrst dort immer so gedankenverloren rein, während du erzählst.“

„Ah, da kommen wir zu einer weiteren Geschichte, das Bild habe ich auf einem Basar gefunden und es hat mir sofort gefallen, da habe ich mich dazu entschieden es mitzunehmen, es erinnert mich irgendwie an frühere Zeiten. Also magst du diese Geschichte hinter dem Bild hören?“

„Oh ja!“, erwiderte Dietmar freudig.

„Schatz hast du alles dabei?“ kam es aus dem Käfer, „Ja, Mam“ kam es aus dem Haus zurück.
Und so startete die Reise zum Ferienlager.

Die ersten Tage waren für den schüchternen und introvertierten Fabian grausam. Er zog sich die meiste Zeit in seinem Zimmer zurück und konnte nicht wirklich an den Gruppenveranstaltungen teilnehmen. Doch eines Tages klopfte es an seiner Tür, davor stand ein aufrecht gehender und vor Freude strahlender Junge, in etwa gleichem Alter.

„Hallo, ich bin Timo“ startete der Junge das Gespräch. „W-Was willst du?“ gab Fabian zurück.

„Oh ich unterstütze die Aufseher, eigentlich führe ich hier nur ein paar Umfragen durch, also wie es den Leuten geht und wie sie das Angebot vom Ferienlager so finden.“ Antworte Timo mit vollem Elan, es war offensichtlich nicht das erste Mal, dass er den Aufsehern half.

„O- h Oh ok.“, antworte Fabian.

„Also darf ich kurz reinkommen?“, erkundigte sich Fabian.

„Eigentlich will ich eher…“ doch, bevor Fabian den Satz beenden konnte stand Timo schon in der kleinen Hütte.

„Du hast es dir hier toll eingerichtet“ meinte Timo

Fabian schaute sichtlich verlegen auf den Boden. Offenbar war er es nicht gewohnt mit anderen Menschen zu reden oder gar von ihnen gelobt zu werden.

„Gut, dann kommen wir zum Wesentlichen“ Timo versuchte die unangenehme Stille zu brechen und begann Fabian auszufragen.

„Was fandest du bisher am besten an dem Ferienlager, Fabian?“

„Die Hütten sind sehr schön, von innen als auch von außen“, antwortete Fabian.

„Und die Aktivitäten, welche fandest du davon am besten?“ spezifizierte Timo seine Frage.

„Ich weiß nicht so recht, ich kann mich da nicht so festlegen.“, Fabian wich der Frage aus.

„Hmm, ok dann war es das auch eigentlich schon, dir einen schönen Tag noch!“ Da er so nicht weiterkommen würde brach Timo das Gespräch ab und ging aus Fabians Hütte.

Fabian verschloss wortlos hinter Timo die Tür und setzte sich auf sein Bett, um weiter zu lesen.
Am Abend stand ein gemeinsamer Abend am Lagerfeuer an, bei dem sich die Kinder und Aufseher gegenseitig Geschichten erzählten, bei einer davon ging es um den Nahe gelegenen Wald, dort hausten angeblich menschliche Wesen die sich im Schutze der Nacht dort bewegten. Sie waren angeblich komplett in Schwarz gekleidet, bisher hatten nur zwei Kinder sie zu Gesicht bekommen, anscheinend verstanden sie das Handwerk der Tarnung sehr gut. Aber Fabian saß nur still in einer Ecke und bewegte sich nur manchmal, um einen bequemere Position auf einem der Baumstämme zu finden, die um das Lagerfeuer herum aufgestellt waren.

Am nächsten Morgen, gerade als sich die ersten Sonnenstrahlen über den Horizont schoben und die ersten Vögel erwachten, klopfte es an Fabians Hüttentür. Noch etwas verschlafen öffnete er die Tür, dahinter stand Timo vor Energie schier tropfend.

„Hey Fabian, ich will heute mit ein paar anderen den örtlichen Wald erkunden und der Legende von gestern Nacht auf den Grund gehen.“

„Ich weiß ja nicht, was wenn dort wirklich etwas ist?“, Fabian hatte sich schon etwas an Timo gewöhnt und war nicht mehr so ganz verschlossen wie am Anfang.

„Ach komm schon, das wird toll, nachdem Frühstück haben wir bis zum Mittagessen sowieso frei.“ Entgegnete Timo.

„Hmm Timo, das„ Timo unterbrach Fabian grob, „Okay, dann bist du also dabei, nach dem Frühstück treffen wir uns am Hauptplatz unter der großen Birke.“ Ohne das Fabian antworten konnte, verschwand Timo auch schon wieder.

Als sich Fabian zum Frühstück begab hörte er von der Seite ein lautes Rufen.

„Hey Fabian! Hey Fabian!“ es kam von Timo.

Fabian drehte sich erschrocken um, er beruhigte sich aber sofort als er erkannte von wem das Geräusch kam.

Als Timo bemerkte das Fabian aufmerksam geworden war fing er an zu sprechen.
„Komm doch zu uns an die Tisch hier ist genug Platz für dich.“

Von dem Gedanken angetan jemanden an seiner Seite der ihn mochte antwortete Fabian: „Ja klar ich hole mir noch kurz mein Essen von der Theke“.

Fabian redete während des Mittagessen mehr als in seiner gesamten Zeit in dem Ferienlager. Nachdem Mittagessen folgte er Timo zu der alten Birke am Hauptplatz, dort hatten sich weitere Freunde und Bekannte von Timo versammelt.

„So dann wollen wir mal los gehen, und denkt daran, wenn euch ein Aufseher fragt sagt im einfach ihr wollt ein bisschen Material zum Basteln sammeln, das werden sie euch nicht verwehren.“ Sagte Timo zu der Gruppe.

Kurz nach der Rede verteilte sich die Gruppe und ging auf verschiedenen Wegen in den Wald, um kein Aufsehen zu erregen, Fabian hielt sich derweil an Timo.

Im Wald eingetroffen ließ Timo ein schrillen Pfiff, los auf den viele andere folgten, es schien eine Art vereinbartes Signal zu sein. Kurz darauf sammelte sich die Gruppe bei Timo und Fabian. Timo teilte 4 Gruppen ein, in der ersten Gruppe befanden sich Timo und Fabian sowie zwei andere Jungen, die Fabian vom Mittagstisch kannte. Die Gruppen verteilten sich im Uhrzeigersinn in die 4 Himmelsrichtungen. Timos Gruppe begab sich nach Norden.

„Halt!“ Timo erhob seine Hand und brachte die Gruppe somit zum Anhalten. „Hier schaut mal, hier sind tiefe Schuhabdrücke, sie zeigen nach Nordwesten.“ Nach kurzem Überlegen fuhr Timo fort: „Folgt mir, wir gehen der Sache nach.“

„Aber könnte das nicht gefährlich sein?“ Heinrich eine eher kleinere und unscheinbare Person brachte seine Zweifel an dem Plan hervor.

„Ach was, wir sind nahe am Waldrand, sollte etwas da sein können wir schnell flüchten und wir sind hier Deutschland, hier treiben sich keine Serienkiller und Psychopathen in Wäldern rum.“ Timo sagte dies mit solch einer Überzeugung in seiner Stimme, das niemand es wagte ihm zu widersprechen.

Nach zehn Minuten Fußmarsch standen sie auf der anderen Seite des Sees, welcher an das Ferienlager angrenzte, dort befand sich eine alte heruntergekommene Fischerhütte, vor der ein amerikanischer Willys Kaiser stand.

„Hey, was macht ihr hier! Ihr habt hier nichts zu suchen!", ertönte eine maskuline Stimme von hinten. Wie versteinert stand die Gruppe da als sie es sahen, es sah wie eine bizarre Mischung aus Frosch Mensch aus.
„Hey was macht ihr da!“, wiederholte die Kreatur, doch diesmal deutlich lauter und bestimmter.

„Ni-Nichts“, stotterte Timo vor Angst gelähmt vor sich hin.

Die Kreatur machte einige Schritte auf die Gruppe zu und zog seine Tauchermaske ab.

„Hallo, ihr!“ Der Taucher versuchte es nun mit Freundlichkeit als er die Angst in den Augen der Kinder sehen konnte.

Timo zu ergriff zuerst das Wort. „Oh, Hallo, wir sollten hier eigentlich nichts zu suchen haben, aber …“

„Genau, ihr solltet hier nichts zu suchen haben, aber gut, wenn ihr schon da seid dann kommt zu uns, die anderen werden sich freuen“, sagte der Mann mit einem leichten amerikanischen Akzent.

Der Mann war gut 2 Köpfe größer als die Kinder und hatte Ähnlichkeiten mit einem Bären. Aber mit seiner freundlichen und charismatischen Art hatten die Kinder schnell alle Bedenken über Bord geworfen.

Hinter der Hütte warteten 3 Männer darauf das ihr Freund zurückkam.

„Na, was hast du diesmal wieder angeschleppt“, lachte ein Mann ihn einem grauschwarzen Tarnpullover.

„Ich habe nichts angeschleppt, die sind zu mir gekommen, ehrlich“, scherzte der Taucher.

„Also,“ der Taucher wandte sich zur Gruppe, ihr dürft niemanden davon erzählen was wir euch jetzt sagen verstanden?

Timo sah zu seinen Kameraden und wandte sich dann, nachdem er sicher war, das alle einverstanden waren, zum Taucher. „Einverstanden.“

„Also, wir denken, dass unten im See eine alte steinzeitliche Siedlung liegt, die vom Wasser überschwemmt und konserviert wurde.“ Nachdem keiner aus der Gruppe etwas sagte fuhr er fort. „Wir haben schon den Umriss eines Hauses ausmachen konnten, aber mehr konnten wir bisher nicht entdecken, aber wir sind uns sicher, dass dort unten eine ganze Siedlung liegt, vielleicht sogar eine Stadt“

Die Gruppe verabschiedete sich von den Amerikanern. Es war gegen elf, die Kinder beeilten sich, um pünktlich zum Mittagessen zurück zu sein, um damit zu verhindern, dass die Aufseher Verdacht schöpften.

„Fabian“, flüsterte Timo zu Fabian als sie am Mittagstisch saßen, „Wir treffen uns nachher bei deiner Hütte ich muss dich was fragen“. Das Mittagessen verlief reibungslos und Fabian wurde immer besser in Gesprächen mit anderen Menschen. Fabian verließ trotzdem als erstes den Mittagstisch, eine alte Angewohnheit, wenn man so will. Zehn Minuten später klopfte es bei Fabian an der Tür, dahinter stand Timo.

„Hey, Fabian!“ Mit diesen Worten schob er sich an Fabian vorbei in seine Hütte. „Hast du dem Taucher das mit der Siedlung abgenommen?“

„Eigentlich, schon er machte keinen Eindruck als würde er lügen.“, entgegnete Fabian.

„Ach komm, das glaubst du doch selbst nicht, oder?“, erwiderte Timo. „Was wollen Militärfuzies mit einer alten Siedlung anfangen? Da muss doch noch etwas anderes dahinterstecken.“

„Ja ok, ein bisschen merkwürdig kommt mir das jetzt auch vor, wenn du das jetzt sagst“, gab Fabian zu.

„Ich habe mir einen Plan ausgedacht“, sagte Timo, ohne zu viel zu verraten zu wollen.

„Und wie sieht der aus?“ Fabian versuchte die Informationen aus im herrauszukitzeln.

„Das erzähl' ich dir später, wir treffen uns nachdem Abendessen am üblichen Treffpunkt.“ Mit diesen Worten würgte Timo die Konversation ab und verschwand aus der Hütte.

Verdutzt zurückgelassen entschied sich Fabian dazu, sich im Ferienlager umzuschauen. Obwohl bisher 4 Tage seit seiner Ankunft vergangen waren hatte er bisher kaum etwas von dem Lager gesehen. Vor dem Lager befand sich der See und auf der anderen Seiten befand sich nur ein dichter Wald, ein schmaler Waldweg war der einzige Zugang zum Lager, der von Autos befahren werden konnte. In dem Lager gab es insgesamt 32 Hütten inklusive 5 für die Aufseher und den Direktor. Die Hütten waren alle im Blockhausstil gebaut worden, der Innenraum war ungefähr 15 Quadratmeter groß, nicht all zu groß aber ausreichend für die 2 Wochen, in denen das Lager stattfand. Das Mobiliar bestand aus einer Buchenkommode so wie einem Eichenschrank, das Bett, wenn man es so nennen konnte, bestand aus einem heruntergekommen Metallgestell, worauf sich eine neue Matratze befand, die sofort herausstach, da sie nicht zu dem anderen Mobiliar passte. In den Hütten befand sich zudem ein eher mickriges Bad, das aber eine Dusche und eine Toilette beinhaltete. Neben den Hütten gab es die Mensa, wo die Kinder das Frühstück, Mittagessen und Abendessen bekamen. Ein weiteres Gebäude war die Werkstatt, sie war für diverse Bastel- und Holzarbeiten vorgesehen, die für die 2. Woche geplant waren. Zudem gab es noch ein paar unüberwachte Plätze, wie den Hauptplatz, auf dem Fabian sich immer mit Timo traf, worauf sich auch der Lagerfeuer Platz befand, und eine Anlegestelle gab es noch am Ufer des Sees von dem aus die Kinder unter Aufsicht ablegen und mit Ruderbooten und Kanus den See erkunden konnten.

Fabian merkte gar nicht, wie schnell die Zeit verflog als er sich im Lager umschaute. Ehe er sich versah war es auch schon Zeit für das Abendessen, er setzte sich wie die letzten zwei Male zu Timo an den Tisch und beteiligte sich diesmal zum ersten Mal wirklich aktiv an einem Gespräch. Nachdem Essen traf er sich wieder mit Timo unter der alten Birke am Hauptplatz.

„Spann mich nicht länger auf die Folter, sag mir, was ist den nun dein Plan?“ Diesmal startete Fabian das Gespräch, was ziemlich untypisch für ihn war, der Umgang mit Timo schien im gut zu tun.

„Ok, ich geh' nur kurz sicher, dass hier kein Aufseher herumstreift.“ Nachdem er sich sicher war, dass niemand in der Nähe war, fuhr er fort.

„Heute Nacht gehen wir auf den See, wir borgen uns ein, Ruderboot und fahren dann im Schutze der Dunkelheit hinaus, nachts habe ich dort mal ein zwei Lichter beobachtet, ich bin mir sicher das waren die Taucher von heute Morgen. Wenn wir heute Nacht auf den See gehen bin ich mir sicher, dass wir herauskriegen, was die hier eigentlich machen. Du bist dabei, oder?“

„Ich weiß, nicht Timo. Die Aufseher warnen uns immer davor allein auf den See hinauszugehen. Was machen wir, wenn uns die Taucher entdecken, oder schlimmer, wenn wir kentern?“ Entgegnete Fabian.

„Die werden uns nicht entdecken und die Aufseher sagen das nur, damit sie keine Schuld haben, wenn uns was passiert. Bist du jetzt dabei oder nicht?“

„Nein, das ist mir zu gefährlich.“ Fabian hoffte, dass Timo ohne seine Mithilfe aufgeben würde.

„Also dann gehe ich halt alleine, ich dachte du wärst korrekt und würdest zu mir halten, aber schon erstaunlich wie arg man sich in Menschen täuschen kann.“ Vor Wut schnaubend stapfte Timo ohne sich noch einmal umzudrehen in die Nacht.

Fabian schluchzte, und sagte zu sich selbst: „Ich hatte endlich einen Freund und nun habe ich es zerstört wie alles in meinem jämmerlichen Leben, wieso muss ich denn nur so dumm sein“.

Fabian hatte keine Lust mehr, irgendwas zu machen und legte sich kurz darauf schlafen, bis er am Morgen von lauten Schreien geweckt wurde.

„Timo!“, „Timo wo bist du!“, vernahm er. Er wusste nun, dass Timo diese Sache alleine durchgezogen hatte. Durch den Schreck wurde er sofort hellwach, zog sich schnell an und rannte aus seiner Hütte direkt zu einem Aufseher, um ihm die Sache zu sagen. „Der Aufseher ließ nur ein „Aha“ entweichen, bevor er sich auf den direkten Weg zum Direktor machte. Am Abend hieß es, dass Timo einen Unfall hatte und zum Krankenhaus gefahren wurde, es war merkwürdig, weil an diesem Tag nur zwei Fahrzeuge das Camp verlassen hatten, ein LKW und ein Sprinter. Fabian wusste, dass die Aufseher das nur sagten, um die anderen Teilnehmer zu beruhigen, aber er wusste es besser. Direkt nach dem Frühstück ging er das Ufer des Sees auf und ab in der Hoffnung, ein Zeichen von Timo zu finden, und er fand eins, es sah aus wie ein Schuh, aber er konnte ihn nicht greifen da er unter einem kleinen Stück Treibholz, welches fest im Matsch saß, begraben war. So machte er sich schnurstracks auf zur Werkstatt, wo er sich eine Säge beschaffte und damit zurück zu dem Fundort ging. Dort angekommen befreite er den Schuh frei und inspizierte ihn. Es war zweifelsohne eine Schuh von Timo. Er eilte zum Direktor, um ihn von dem Fund zu unterrichten.

Ein schroffes: „Herein“, ließ der Direktor ertönen nachdem Fabian an die Tür klopfte.

„Ich muss Ihnen was Wichtiges zeigen“, keuchte Fabian halbverschwitzt nach seinem fünfminütigen Sprint. Und hielt Timos Schuh in die Luft. „D-er, Der gehört Timo!“, sagte er so laut das er fast anfing zu schreien.

Der Direktor stand auf, schloss die Tür hinter Fabian und ließ die Jalousien runter. „Ich weiß, sein Abgang war nicht besonders sauber, aber ich versichere dir, es ging alles mit rechten Dingen zu“, gab der Direktor von sich, nach dem er Fabian den Schuh entrissen hatte. „Und jetzt husch husch raus aus meiner Hütte“, erwiderte der Direktor, während er Fabian aus der Hütte schob, aber ohne Fabian auch nur einmal zu Wort kommen zu lassen.

Fabian wusste, durch dieses Verhalten, dass mehr dahinter steckte als ein einfacher Unfall. So entschied er sich am heutigen Abend auch auf den See hinauszufahren. Dies würde sich aber nicht so einfach gestalten, denn die Aufseher hatten sich am Ufer postiert und hielten Ausschau nach jemanden der es wagen würde, mit einem Boot auf den See hinauszufahren. Sie hatten wahrscheinlich Angst, dass noch jemand im See verschwinden würde. Fabian ging zu einem Aufseher, der sich noch im Camp befand und fragte ihn: “Wieso stehen denn die Aufseher am Strand?“

Der Aufseher erschrak leicht, er hatte Fabian wohl nicht kommen gehört. „O-h Oh! Hallo- heute hat irgendjemand die Boote geklaut, wir suchen sie schon eine Weile“, sagte er, nachdem er sich wieder gefasst hatte.

Damit würde Fabians Vorhaben ins Wasser fallen. „Oh, ok na dann“ gab Fabian etwas kleinlaut von sich.

„Du weißt schon, dass ihn zwanzig Minuten Nachtruhe ist?“, preschte der Aufseher hervor.

„Ja, ja", erwiderte Fabian und lief bedrückt zu seiner Hütte. Obwohl er sich mit Timo gestritten hatte war er der einzige der freundlich zu ihm gewesen war, nun konnte er der Sache aber nicht nachgehen. Kurz bevor er seine Hütte betrat, ließ er noch einen letzten Blick über den See schweifen, und da sah er es. Es war so majestätisch, wie es im Mondlicht glitzerte. „Ein Kanu!“, entwich es ihm. Dort hinten im Gebüsch lag ein Kanu. Er rannte sofort zu der Stelle, doch er wurde sofort wieder enttäuscht. Es war angekettet. Doch dann kam ihm wieder die Säge in den Sinn die er unter seiner Jacke versteckte. Mit neuem Elan machte er sich sogleich daran das Kanu zu befreien, nun musste er es nur auch auf das Wasser schieben und konnte dann auf den See fahren. Doch was war das? Ein Rascheln hinter ihm ließ ihn hochschrecken, mit Adrenalin vollgepumpt machte er sich nun daran das Kanu ins Wasser zu befördern.

„Hey du bleib stehen!“ Die Stimme eines Aufsehers ertönte.

Doch der Aufseher konnte ihn nicht einholen. Er hatte es geschafft, er war auf dem See!

„Komm zurück, auf dem See ist es nicht sicher, ich werde auch niemanden sagen das du da warst!“, schrie der Aufseher zu ihm rüber.

Doch Fabian hörte nicht und paddelte weiter auf den See hinaus, die Schreie hinter Fabian wurden immer leiser, bis sie komplett verstummten. Völlig erschöpft hielt Fabian etwa mittig auf dem See an. Während seiner Pause konnte er Lichter aufblitzen sehen. Er dachte sich: Das sind die Lichter, von denen Timo gesprochen hat, ich muss da hin. Er kam den Lichtern immer näher und auf einmal hörte er die Stimme des Tauchers, welchen er vor einem Tag getroffen hat.

„Halt Stopp!“, befahl der Taucher während er seine Waffe auf ihn richtete. „Weisen Sie sich aus, sofort!"

Vor Angst erstarrt, kamen nur einzelne Wortfetzen aus Fabian heraus. „I- ch Ich…“

„Was machst du hier?“ Die Stimme des Tauchers wurde auf einen Schlag freundlicher, als er erkannte, wen er vor sich hatte, senkte er seine Waffe.

„Hier draußen ist es nicht sicher“, entgegnete der Taucher, „Komm zu uns!“

Der Taucher schrie mit seinen Männern wild durcheinander. Doch Fabian verfiel in eine Schockstarre und hörte nichts von den Anweisungen. Als er aus seiner Starre erwachte, war es zu spät. Sein Kanu kenterte und als er die Hand mit den Haken spürte, die ihn herunterzog, wusste er, er würde Timo schon bald wiedersehen.

„Ich nehme an die Geschichte ist auch wieder echt passiert?“ Meldete sich Dietmar, in einem spöttischen Ton, nachdem Karl mit dem Erzählen fertig war.

„In der Tat“, gab Karl gelassen zurück.

„Und woher weißt du so genau was da passiert ist?“

„Ich war da, damals im Ferienlager, als diese Sache passiert ist.“

„Du warst da?“

„Ja, ich habe die Geschichte von Anfang bis Ende mitbekommen, ich war der Kleinwüchsige in Timo seiner Gruppe.“ Dietmar sprach so langsam, dass man seine Unruhe wahrlich spürte.

„Oh, mein Beileid.“

„Wieso Beileid? Du kanntest die beiden doch gar nicht“, gab Karl lachend zurück, sodass sich die Situation schnell wieder entspannte.

„Eins muss ich aber anmerken, deine Geschichten hören immer so langweilig auf, am Ende passiert irgendwie nicht großes, nichts spektakuläres“, quengelte Dietmar.

„So ist nun mal das Leben, nicht immer ist alles spannend, oder spektakulär. Aber ich habe da noch eine ganz besondere Geschichte für dich. Aber versprech‘ mir das du deinen Eltern nichts davon erzählst.“

„Ok, jetzt bin ich aber gespannt.“

Und du willst mir immer noch erzählen, dass die Geschichten war sind?“ Dietmar wandte sich mit einer leichten Aggression zu Karl.

„Ja, natürlich sind die wahr.“

„Und dieses Mal weißt du davon, weil?“

„Ich dabei war“ Karl vollendete Dietmars Satz.

„Natürlich warst du dabei, so wie immer…“

„Was willst du damit andeuten, Dietmar?“

„Ach komm schon, du weißt wovon ich rede, SCP-███████.“

„NENN MICH NICHT SO!“ Karl schrie, sichtlich verletzt von der herabwürdigenden Bezeichnung, während sich seine messerscharfen Krallen in die Lehnen des Sessels gruben und tiefe Spuren hinterließen aus denen Wolle drang.

„Ich, wir, nennen dich so wie es uns gefällt“, sagte Dietmar kaltherzig. „Wenn du hier mal neue Möbel haben willst und nicht diesen halb vergammelten Eichenschrank und eine Matratze auf dem Boden, dann würde ich mich mal lieber benehmen.“ Dietmar wurde mit einem Mal viel unfreundlicher zu Karl.

„Ich bin nur hier, weil ich es will, und wenn du willst, dass dieser Ort sagen wir mal stehen bleiben soll, dann würde ich mal lieber auf die Wortwahl achten.“

„Hoho, du bist hier nicht in der Lage uns zu droh-“, erwiderte Dietmar, bevor er von Karl unterbrochen wurde.

„Du weißt nicht, mit welchen Mächten du dich hier anlegst." Karl erhob sich aus seinem Sessel, und schaute herab zu Karl welcher gegenüber auf einem Plastikstuhl saß.

„Setz‘ dich sofort wieder hin! Oder soll ich den Wachdienst rufen?“ Drohte Dietmar mit einem verschmitzten lächeln im Gesicht.

„Nur zu, ihre Leben hast du auf dem Gewissen, nicht ich.“
„Das wollen mir mal sehen, mir wird das hier zu bunt, Wachen!“ Dietmar der sichtlich in die Überlegenheit des Wachdienstes vertraute, machte keine Anstände sich in Deckung zu begeben.

Kurz darauf wurde die Eindämmungszelle von Karl von zehn Wachmännern gestürmt. Karl befand sich einer Gruppe aus 10 Männern gegenüber. Karl wartete auf die Reaktion des Wachdienstes, dieser zögerte jedoch, bevor er geschlossen auf Karl zu ging. „Auf den Boden, sofort!“, entgegnete ein Hüne. Karl wollte zu einem Schlag ansetzen wurde jedoch durch prompt durch einen Sprengkopf schwer am Kopf verletzt. Eine bräunlich gelbliche Substanz trat aus der Wunde aus, was für einen Menschen tödlich gewesen war, war für Karl ein kleiner Kratzer. Zum Erstaunen des anwesenden Sicherheitspersonals verschloss sich die Stelle wieder innerhalb von ein paar Sekunde. Das Personal erstarrte, „Ist das alles was ihr draufhabt?“, entgegnete Karl und setzte zum Angriff an, niemand aus dem Wachpersonal überlebte diese sagen wir mal Schlachtung. Angesichts dieses Blutbads und der bevorstehenden Konfrontation mit Karl erstarrte Wissenschaftsleiter Dietmar in seinem Sessel, er sah sein Leben schon an sich vorbeiziehen, jedoch zum seinem eigenen Erstaunen setzte sich Karl wieder in seinen Sesseln und begann in ruhiger Tonlage mit ihm zu reden.

„So, dann haben wir das hinter uns, ich nehme an Sie respektieren mich jetzt ein wenig mehr?“

„J-a, Ja natürlich“, erwiderte Dietmar prompt, ohne zu überlegen.

„Dann fahren Sie mit Ihrer Befragung mal fort.“

„Ok“, Dietmar sammelte sich kurz, „Wie konnten Sie denn an all diesen Stellen gleichzeitig sein und diese Geschichten so nahe erleben? Von wenigstens einer wissen wir, dass sie sich genau so zugetragen hat, wie Sie erzählten, sogar mit all Ihren Ausschmückungen.“
„Ich war da.“

„Ja, Sie sagten bereits das Sie im Ferienlager anwesend waren.“

„Ich war aber auch im Wald anwesend in der ersten Geschichte, oder im Wasser in der zweiten aber auch im Keller in der dritten Geschichte, nun ja zumindest ein Teil von mir oder besser gesagt uns.“

„Wollen Sie damit andeuten Sie waren die Nachtbock-, die Hägglmoo- sowie die Bloddy
Bones-Entität?“

„Um es für Sie verständlich auszudrücken, ja, das waren wir.“

„Was zur Hölle sind, entschuldige, seid ihr?“

„Den Begriff Hölle nehme ich Ihnen mal nicht übel, mit diesen minderwertigen Kreaturen haben wir nichts am Hut. Wir sind Gestaltwandler und leben schon seit Urzeiten auf der Erde, wir stellen sicher, dass, nun ja alle Kinder das machen, was ihre Eltern ihnen sagen, ansonsten …“

„Ansonsten bestraft ihr sie.“ Dietmar beendete Karls Satz.

„Korrekt.“

„Und wieso sind Sie hier?“

„Ihr habt mich rüpelhafter weiße aus meinem Haus gezogen, ich habe mir gedacht, mal schauen, was das wird, ich habe zugegebenermaßen nicht mit so einer hochmodernen Anlage gerechnet. Aber das wird mich auch nicht aufhalten. Aber ich muss dann auch mal gehen und unsere Organisation weiterleiten.“

„Halt, Ihre Organisation? Und ich kann Sie hier nicht einfach so rausmarschieren lassen.“

„Vielleicht komme ich später irgendwann wieder, um mit Ihnen zu reden, tun Sie solang was, Sie nicht lassen können.“

Karl stand von seinem Sessel auf und hievte die 1,42 m dicke Tresortür ohne Mühe aus ihrem Rahmen. Danach wurde er nie wiedergesehen, nun ja, bis jetzt…

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