EN-173
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Kategorie: Kreatur

Beschreibung: Als Ostaltaische Skulpturen werden mannshohe Holzfiguren in humanoider Gestalt bezeichnet, deren Oberfläche mit künstlerischen Bemalungen verziert wurde. Über die unbemalten Holzoberflächen wird augenscheinlich ein Harzgemisch aus Fäkalien und Blut ausgeschieden. Diese Harzmischung wird in unregelmäßigen Abständen ausgeschieden, wenn die Skulptur unbeobachtet ist und Geräusche von splitterndem Holz macht.

Das Verhalten der Ostaltaischen Skulpturen äußert sich als mörderisch gegenüber Menschen und domestizierten Tieren. Vornehmlich greift eine solche Skulptur mit den vorderen Extremitäten an, um meist einen Würgetod oder einen Genickbruch bei den Opfern zu verursachen. Die Schwachstelle dieser Skulpturen ist jedoch, dass sie bewegungslos werden, sobald diese von einem Menschen direkt angeschaut werden. Aber wenn sich die Ostaltaische Skulptur nicht im wahrnehmbaren Blickfeld befindet, so ist die Skulptur fähig sich übernatürlich schnell zu bewegen.

Sobald unseren Brüdern eine Ostaltaische Skulptur begegnet, darf der direkte Blickkontakt mit der Skulptur unter keinen Umständen unterbrochen werden und es besteht die Pflicht, das eigene Blinzeln den Mitbrüdern anzukündigen.

Entdeckung: Die älteste Sichtung einer Ostaltaischen Skulptur wurde auf dem Territorium des heutigen japanischen Ost-Altaien dokumentiert. In den umliegenden Umgebungen wo Ostaltaische Skulpturen wüteten, sind gelegentlich menschliche Leichen vorzufinden, denen die Bauchdecke aufgeschnitten wurde und im Bauchraum ein verdorbener Baumstumpf verwurzelt ist. Das Entstehen einer solchen Skulptur wird daher auf ein Blutritual zurückgeführt, das allerdings von uns bisher nicht rekonstruiert werden konnte.

Bann: Eine Ostaltaische Skulptur ist in einer Betongrube mit einem darüber befindlichen Eisengitter aufzubewahren. Die Tiefe und Breite der Grube beträgt stets die doppelte Höhe der jeweiligen Skulptur. Die Ansammlung des übelriechenden Harzes führt dazu, dass die Skulptur samt Grube wöchentlich gereinigt werden soll. Während dieser Unternehmung haben mindestens zwei Personen direkten Blickkontakt zur Skulptur zu halten, bis alle Personen die Grube verlassen haben. Die Grube muss sowohl nach dem Betreten als auch beim Verlassen mit dem Eisengitter verschlossen werden.

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