Einrichtungsdossier Standort-DE25
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SCP Foundation Standort-Dossier

Standort-DE25

Offizielle Bezeichnung: Unterwasser-Standort-DE25

Standort-Identifikationscode: UWL-DE25


Allgemeine Informationen


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Nutzen: Standort-DE25 ist eine Unterwasserbasis und als Hafen für die U-Boot-Flotte der deutschsprachigen Foundation ausgelegt. Ebenfalls hier ansässig sind mehrere Eindämmungsteams, die von diesem Standort aus Anomalien in der Nordsee beobachten und eindämmen sowie Forschungszentren zur Erforschung und Entwicklung neuer Tauchausrüstung und Unterwasserkonstruktionen.

Gegründet: 2. Februar 2012

Ort: Nordsee, nördlicher Teil der Deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone

Tarnung: Der Öffentlichkeit bekannt als Bauruine des Offshore-Windparks H2-20

Funktion: Behausung der U-Boot-Flotte der deutschsprachigen Foundation, Überwachung und Eindämmung von Anomalien in der Nordsee, Erforschung von Unterwasserausrüstung und -konstruktion.

Größe: 138.000 m2 Nutzraum im Inneren, etwa 98.000 m2 außerhalb, liegt in einer Tiefe von >90 m.


Überwasser gelegene Struktur


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Der an der Oberfläche liegende Eingang zu Standort-DE25.

Neben-Zugang: Der einzige über Wasser gelegene Zugang zu Standort-DE25 ist eine Plattform, die der Öffentlichkeit als Bauruine der Kontrollplattform von H2-20 bekannt ist. Die gesamte Anlage besteht aus meerwasserbeständigem, hochfesten Stahl und ist laut Simulationen fähig, mehreren Treffern mit schwerer Schiffsartillerie standzuhalten ohne umzustürzen. In seinem zentralen Standbein befindet sich ein Lastenaufzug mit einer Tragfähigkeit von 2,5 Tonnen, der hinunter in den eigentlichen Standort führt.

Dieser Zugang ist per Schiff und auch per Helikopter erreichbar, da auf dem Dach ein Helipad installiert wurde. Schiffsladungen können mit in der Unterseite der Plattform verbauten Kränen gelöscht werden. Um Aufsehen zu vermeiden, finden solche Aktionen aber planmäßig immer nachts statt.

Die Plattform verfügt über mehrere Formen der Bewaffnung. An jeder der vier Ecken befindet sich ein durch einen Container getarnter Geschützturm mit je einem 76/62 Compact-Geschütz gegen Ziele zu Luft und zu Wasser. Zusätzlich befinden sich beiderseitig neben dem Helipad zwei aus dem Dach ausfahrbare Flugabwehrraketensysteme des Typs Patriot, dazu für jede Seite jeweils zwei MANTIS-Raketen- und Luftabwehrgeschütze. Die Hälfte dieser Waffen ist zu jeder Zeit bemannt.

10 m unter der Wasseroberfläche verbreitet sich der Sockel der Plattform, um einer Batterie an schwenkbaren Torpedorampen Platz zu bieten, mit denen der Wachposten in jede Richtung mit Mark-46-Leichtgewichtstorpedos feuern kann.

  • Belegschaft Wachposten: Die Plattform ist regulär mit 20 Wachposten, inklusive Artillerieschützen, besetzt, die in überlappenden Schichten wechseln. Jede von ihnen ist mit Pfefferspray, einem Teleskopschlagstock, Taserpistolen und einer HK SFP9 ausgestattet. Zusätzlich führen mindestens fünf Wachleute immer ein HK433-12,5" Sturmgewehr mit sich, weitere sind, ebenso wie M47 Dragon und Fliegerfaust 2 Panzerfäuste, bei Bedarf für die gesamte Wachmannschaft verfügbar.

Unterwasser gelegene Struktur


Standort-DE25 war der erste Unterwasserstandort, der mithilfe von SCP-005-INT geplant und gebaut wurde. Der Standort wurde in den Meeresboden hineingebaut, allerdings sorgte der gewaltige Ressourcenbedarf durch SCP-005-INTs Maschinen dafür, dass der Meeresgrund auf weiter Strecke bis in tiefere Gewässer durch Rohstoffausbeutung abgesenkt wurde. Die so entstandene Schneise wurde seitdem zur Andockstation für SCP-005-INT ausgebaut und liegt an seinem tiefsten Punkt 200 Meter unter dem Meeresspiegel, um das U-Boot an der Unterwasserbasis anlegen lassen zu können, ohne dass es aus dem Meer ragt. Aufgrund der schieren Größe dieses Gefährts und seiner Bedeutung für Standort-DE25 wird es vom ansässigen Personal mittlerweile scherzhaft als "Big Mom" bezeichnet.

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Einer der Glastunnel von Standort-DE25.

Der Standort selbst ist aufgrund seines Einsatzzwecks sehr weitläufig, um U-Boote anlegen zu lassen und unterbringen zu können. Aus ästhetischen Gründen wurden in Erhebungen zahlreiche große Fenster aus dreißig Zentimeter dickem Panzerglas eingebaut, um die Umgebung im Licht des Standorts beobachten zu können. Die Glastunnel, die in einigen topografischen Vertiefungen des Meeresbodens existieren, sind ähnlich aufgebaut und erfüllen denselben Zweck. Aufgrund der Tatsache, dass sie Schwachstellen des Standorts darstellen, werden die ihnen anhängenden Bereiche in Gefahrenfällen evakuiert und mit schweren Schotts versiegelt, um Wassereinbrüche auf ein kontrollierbares Maß zu beschränken. Selbiges gilt für die Schächte der drei Fahrstühle, mit denen sich alle Ebenen des Standorts erreichen lassen.

Die Gebäude setzen sich aus zahlreichen Raumsegmenten zusammen, die alle einzeln durch Fallschotts versiegelt werden können, um bei Wassereinbruch eine vollständigen Überflutung des Standorts zu verhindern. Sollte sich der Standort so nicht retten lassen, stehen im gesamten Standort Fluchtkapseln, mit denen sämtliches Personal an die Oberfläche evakuiert werden kann.

Für die Sicherheit von Standort-DE25 ist RTF DE25-𝖀 "Ultramarin" zuständig. Diese RTF verfügt standardmäßig nur über die Waffen des Wachschutzes, hat im Gefahrenfall allerdings Zugriff auf die Waffenarsenale auf Stockwerk U-1 sowie die Tauchausrüstung in Geschoss U-4 und bemannt Geschützpositionen. Zur Verteidigung des Standorts gegen größere Bedrohungen verfügt der Standort außerdem über ausfahrbare und schwenkbare Torpedorampen und zahlreiche Startröhren für IDAS-Wasser-zu-Luft-Raketen, die in Kombination mit der Gegenwehr der Zugangsplattform die meisten fliegenden und schwimmenden Gegner überraschen. Von RTF DE25-𝖀 "Ultramarin" wird gefordert, dass sich mindestens ein Viertel seiner Mitglieder zu Rettungstauchern zertifizieren, damit Rettungsmissionen außerhalb des Standorts möglich sind. Die RTF hat ausdrücklich keine Befehlsgewalt über die U-Boote, diese obliegt dem Standortleiter und dem Leiter der Sicherheit, kann deren Besatzung jedoch um Hilfe bitten.

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Wartungsarbeiter Kunze zusammen mit einer DE25-Drohne bei der Arbeit.

Wartung und Reinigung des Standorts passieren zu großen Teilen automatisch. SCP-005-INT produzierte während der Erbauung des Standorts zahlreiche, mit Wasserstoff betriebene Drohnen, die Schäden an den Gebäuden erkennen und reparieren und die Innenräume sauberhalten. Einige wurden zum Zweck des Nachbaus auseinandergenommen und als nicht-anomal eingestuft, da sich ihre Funktionsprinzipien mit der Foundation bekannten Naturgesetzen erklären lassen. Jedoch ist die in ihnen verwendete Technologie derart weit fortgeschritten, dass ein Nachbau an anderen Orten als Standort-DE25 bisher unmöglich war.

Hauptzugänge: Standort-DE25 verfügt über drei Hauptzugänge, die im Westen, Norden und Osten der Station liegen. Es handelt sich dabei um verstärkte, 70 cm dicke Doppelschotts, die eine Schleuse bilden und in der Lage sind, den meisten Torpedoangriffen mit nur minimalem Schaden zu widerstehen. Alle Schleusen haben eine Höhe von 12 m, eine Breite von 15 m und eine Länge von 65 m.

  • Nebenzugänge: Standort-DE25 besitzt zahlreiche Nebenzugänge, die meisten davon sind jedoch verborgen und für die Drohnen des Standorts gedacht, die außerhalb des Standorts ihre Arbeiten erledigen. Für Menschen existieren ebenfalls Zugänge, allerdings nur für Taucher. Sie werden für Inspektionen der Außenwände und Forschungsmissionen in unmittelbarer Umgebung des Standorts benutzt. Sie bestehen aus runden, 2 m durchmessenden Dekompressionsschleusen mit einer Länge von 5 m. Sie sind mit einer Digitaluhr versehen und so konzipiert, dass Taucher nach dem Eintritt den Druck innerhalb der Kammer regeln können, um so nacheinander ihre Dekompressionspausen abzuarbeiten1. Für Notfälle sind pro Schleuse vier Notatemapparate in den Wänden verbaut, durch die weiter geatmet werden kann, sollte der eigene Luftvorrat erschöpft oder abhandengekommen sein. In Standort-DE25 werden aufgrund der Wassertiefe zum Tauchen nur Trimix-Gasgemische2 verwendet.

Hafen: Unmittelbar an die Schleusen schließt sich der U-Boot-Hafen an, der den eigentlichen Standort in einem Halbkreis umgibt und 10 m Tiefgang aufweist. Der Hafen wird durch 3 m dicke Trennwände mit einem 12 m hohen und auch breiten Durchgang in 18 Segmente aufgeteilt, die im Falle eines Wassereinbruchs über Fallschotts einzeln versiegelt werden können. Der Hafen verfügt außerdem über Trockendocks an beiden Enden des Halbkreises, in denen die stationierten U-Boote inspiziert und gewartet werden können. Jeder Teil des Hafens ist über Druckschotts erreichbar, die sich bei Wassereinbruch automatisch versiegeln. Gegenwärtig liegen hier 8 bewaffnete U-Boote, 2 der Klasse 212 A, und 6 der Klasse 206, dazu 12 Forschungsunterwasserfahrzeuge unterschiedlichen Typs und drei Liefer-U-Boote vor Anker, wobei erstere aus strategischen Gründen nahe der Eingänge positioniert sind.

  • Etage U-1 Diese Ebene schließt sich unmittelbar an den Lastenaufzug der Plattform an. Auf dieser Ebene befinden sich die Lagerräume für sämtliche Materialien und Lebensmittel. Beide sind wasserdicht verpackt, damit man sie im Notfall noch durch Taucher bergen und weiterverwenden kann, sollte es zu einem fatalen Bruch der Außenwände kommen.
  • Etage U-2 Hier befinden sich die Verwaltung, Kommandostellen, das Archiv und die Administration. Die Adminstrationsbüros und Komandostellen sind mit Bunkerwänden verstärkt und können von Innen versiegelt werden, um selbst bei einer kompletten Flutung der Ebene weiterhin den Standort leiten zu können, sollte eine Notsituation bestehen. Sollte dieser Fall eingetreten sein und eine Überwindung der Bedrohung aussichtslos erscheinen, stehen innerhalb der Räume Fluchtkapseln zur Verfügung. Ebenfalls hier untergebracht sind die Server der Einrichtung, die im Normalfall wasserdicht vom Rest des Standortes abgeschottet sind und per Wasserkühlung laufen.
  • Etage U-3 Diese Ebene ist den Personalunterkünften und den Bedürfnissen des Personals vorbehalten. Vorhanden sind ein Fitnessstudio, ein Kino, eine Bowling-Bahn, eine Wellnesseinrichtung und eine Sporthalle mit Möglichkeiten für verschiedene Ballsportarten und Gymnastik. Zudem gibt es hier eine Schwimmhalle, die ebenfalls verschiedene Sportarten anbietet, darunter Unterwasser-Rugby, Wasserball, Unterwasser-Hockey und seit 2019 Unterwasser-Jenga. Die Mensa ist außerdem in der gesamten deutschsprachigen Foundation zu Ruhm gelangt, da ihre gesamte Nordseite ein einziges großes Fenster ist, von dem aus sich der Standort und die Meeresflora und -fauna beobachten lassen.
  • Etage U-4 Auf dieser Etage befinden sich der U-Boothafen, die Lager für Tauchequipment und Ersatzteile, eine Tauchwerkstatt und ein TÜV-Büro zur Überprüfung der U-Boote und TÜV-pflichtiger Tauchausrüstung. Ebenfalls hier angesiedelt ist die Modulwerkstatt, die Eindämmungsmodule für den Eindämmungsbereich herstellt. Diese werden anschließend per U-Boot zu ihrem Bestimmungsort transportiert.
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Algenkulturen in Versuchslabor 3-C.

  • Etage U-5 Diese Ebene beherbergt zahlreiche Forschungslabore und -einrichtungen für unterschiedliche Zwecke und Aquarien für Organismen von besonderem Interesse. Die Ebene ist fähig, verschiedenste Gegebenheiten unter Wasser zu simulieren und wird daher für die Forschung und Entwicklung neuer Unterwasserausrüstung und -fahrzeuge herangezogen. Von dieser Ebene aus ist außerdem die Unterwasserseilbahn zugänglich, die zum Eindämmungsbereich führt. Auf dieser Ebene ist außerdem die Krankenstation untergebracht, die über eine eigene Dekompressionskammer verfügt, um die Taucherkrankheit behandeln zu können.
  • Etage U-6 Auf dieser Etage, tief im Meeresboden, befinden sich die Lebensmittelerzeugung, die Lufterneuerung, die Energiespeicher und die Drohnenfertigung des Standorts. Standort-DE25 ist so eingerichtet, dass er im Falle einer Belagerung für mindestens zwei Monate autark agieren kann und verfügt über eine große Menge an verschiedenen Nutztieren, die mit extra gezüchteten Algen versorgt werden, die auf dieser Ebene und auch außerhalb des Standortes wachsen. Ebenfalls vorhanden sind Nutzpflanzen, die auf Beeten und kleinen Äckern mit blauem, UV- und rotem Licht bestrahlt und mit im Standort gesammeltem Kohlendioxid und den Hinterlassenschaften der Nutztiere und des Personals als Dünger versorgt werden. Sauerstoff wird auf dieser Ebene zusammen mit Wasserstoff von den Turbinenparks hertransportiert und beide Gase voneinander getrennt. Der Sauerstoff wird aufgewendet, um die Bewohner mit atembarer Luft zu versorgen, während der Wasserstoff als Energiequelle für die überall im Standort verteilten Generatoren und die U-Boote im Standort dient. Überschüssige Gase werden in Druckbehältern gespeichert.

Die Untersuchung der Drohnenfertigungsanlagen ist bisher von der Standortleitung aus Furcht vor Beschädigung ausgesetzt, bis die Foundation fähig ist, ihre Produkte selbst nachzubauen. Was bekannt ist, ist, dass die Anlage offenbar per Drohnen Ressourcen aus dem Meeresboden sammelt, um sich und den Standort damit instand zu halten und die Produktion weiterer Drohnen zu ermöglichen. Welche Drohnen produziert werden sollen, kann über ein benutzerfreundliches Terminal angeordnet werden. Die Entfernung von intakten Drohnen aus dem Standort ist nicht zu empfehlen, da sie alle über eine Art Homing-Programm verfügen, mit dem sie ungeachtet ihrer derzeitigen Position versuchen werden, zu Standort-DE25 zurückzukehren.


Gelände


  • Energieversorgung: Ein großer Teil des äußeren Geländes auf der westlichen Seite wird von der Energieversorgung beansprucht. Im Zuge der Errichtung von Standort-DE25 wurden 89 Strömungsturbinen auf dem Meeresgrund aufgestellt, die die vorherrschenden Meeresströmungen benutzen, um elektrischen Strom zu erzeugen, mit dem dann wiederum Wasser per Elektrolyse in Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten wird. Die Turbinen sind 26 m hoch und besitzen Rotorblätter mit einer Länge von 16 m. Die produzierten Gase werden dann durch Rohre zum Standort befördert. Diese Art der Energiespeicherung wurde gewählt, da dadurch im Meer keine Kupferkabel verlegt werden müssen, die bei Einbruch von Salzwasser zu korrodieren beginnen und Rohsegmente im Falle eines Schadens einfach ausgetauscht werden können. Eingeströmtes Wasser wird dabei durch den vorherrschenden Druck mit durch die innen und außen spezial-pulverbeschichteten Rohre gepumpt.

Testgelände Das Testgelände liegt östlich von Standort-DE25 auf dem Meeresgrund und ist für Tests von neuentwickeltem Equipment vorgesehen. Tests mit Anomalien finden hier in seltenen Fällen ebenfalls statt, aber diese müssen mit Carbonseilen fest im Zentrum des Geländes verankert sein, um nicht fliehen zu können.

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Innenansicht der Seilbahn.

Eindämmungseinrichtung: Die Eindämmungseinrichtung ist eine Bunkereinrichtung, die von Standort-DE25 aus mit einer Unterwasserseilbahn erreicht werden kann und im Süden des Standorts liegt. In dieser separaten Unterwasserbasis, die auf ihrem Dach über eigene Strömungsturbinen zur Energieversorgung verfügt, werden die Anomalien des Standorts eingedämmt. Mit der Seilbahn dürfen nur anomale Objekte oder Sicher-Klasse-Anomalien transportiert werden, während Keter- und Euclid-Klasse-Anomalien per U-Boot transportiert werden müssen. Die Basis verfügt über drei in den Boden hineingebaute Ebenen, die von unten nach oben Keter-, Euclid- und Sicher-Anomalien beinhalten. Anomale Objekte werden ebenfalls in der obersten Ebene gehalten.

Die Ebenen sind durch 5 m Stahlbeton voneinander getrennt und aus Modulen in Rahmen aufgebaut. Diese Module werden durch eine Schleuse im Dach der Einrichtung in den Standort befördert und über ein Fördersystem auf ihre zugewiesene Ebene transportiert.


Belegschaft


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Dr. Häher bei archäologischen Arbeiten an Anomalem Objekt 8396-DE.

Standort-Direktor: Dr. Linda Licht

Standort-Superintendent: Dr. Gregor Hoffmann

Leiter der Verwaltung: Gisella Schwartz

Leiter der Sicherheit: Lutz Becker

Leiter Von RTF DE25-𝖀 (25-Ulf "Ultramarin"): Major Ingeborg Kahl

Direktor Forschung und Entwicklung: Dipl. Ing. Johannes Schweinsteiger

Direktor Medizin: Dr. Franziska Krieg

Leiter der Logistik: Benjamin Wurst

Leiter der Wartung: Daniel Wild

Leiter Planung und Bau: Herta Fromm (In Zusammenarbeit mit MTF DE25-𝔑 "Nemos Crew")

Personal vor Ort

    Doktoren: 12

    Forscher: 34

    Administratives Personal: 9

    Wartung und Versorgung: 45

    Sicherheitspersonal: 50

    D-Klasse: 15
    
    Bau-Personal: 16

    Sonstiges Personal: 23


Anomalien, welche sich innerhalb von Standort-DE25 befinden.

ID-Nummer Klassifizierung
SCP-183-DE3 Sicher
SCP-005-INT4 Thaumiel

Zusätzliche Informationen


Standort-DE25 wurde für die Präsenz der Deutschsprachigen Foundation in der Nordsee errichtet und erleichtert dadurch die Beobachtung hier angesiedelter Anomalien. Der Bau von Standort-DE25 begann im Jahr 2012 und wurde zunächst allein mit der Technologie von SCP-005-INT durchgeführt. Da das Gerät allerdings nur in das Lage ist, Dinge unterwasser zu manipulieren, war eine zusätzliche Baucrew nötig, die die Zugangsplattform errichtete. Der Bau war zwei Jahre später abgeschlossen.

2016 kam es zu einem kleineren Zwischenfall, als ein U-Boot im Hafen urplötzlich sank und damit einen der Ausgänge blockierte. Es stellte sich heraus, dass das Fahrzeug von einer Anomalie befallen worden war, die rapiden Rost verursacht. Das Fahrzeug wurde als verloren erklärt und über die nächsten zwei Monate in transportierbare Stücke zerteilt, die im Zuge eines Experiments vor dem Standort auf dem Meeresgrund verteilt wurden. Wie erwartet wurden die Teile anschließend von den Drohnen des Standorts weiter zerlegt und als Ressourcen auf Geschoss U-6 verfrachtet. Ähnlich verfahren die Maschinen seitdem auch mit sämtlichen Wracks, die in der unmittelbaren Umgebung des Standorts sinken, sofern diese nicht innerhalb von zwei Stunden geborgen werden. Bisher ist unbekannt, ob und wie diese Funktion abgeschaltet werden kann.

Seit 2019 befindet sich in Standort-DE25 eine neue Modifikation des SCP-150-DE-Modells Sindbad in Entwicklung. Diese Einheit ist auf Unterwassererkundungen ausgelegt und kann ersten Simulationen zufolge bis zu 450 m tief tauchen. Bisher existieren von dieser Modifikation allerdings nur Prototypen. Sollte dieses Projekt Erfolg haben, plant die Forschungsleitung die Entwicklung der "Störtebecker"-Modellreihe, Servokampfanzüge, die für Gefechte unterwasser vorgesehen sind.

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