Einrichtungsdossier Standort-DE19
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SCP Foundation Standort-Dossier

Standort-DE19

Offizielle Bezeichnung: Großgeräteeindämmungsstandort-DE19

Standort-Identifikationscode: BIG-DE19


Allgemeine Informationen


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Nutzen: Standort-DE19 dient der Eindämmung besonders großer Anomalien sowie anderer Objekte, für die keine besondere Eindämmungsspezialisierung erforderlich ist.

Gegründet: 23. Oktober 1999

Ort: Mühlheim-Kärlich, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Tarnung: Abrissstelle des Atomkraftwerks Mülheim-Kärlich

Funktion: Großgeräteeindämmung und Verwahrung von Anomalien mit niedrigem Aufwand.

Größe: 9.000 m2 überirdisch, 456.000 m2 unterirdisch


Außenposten

Designation Ort
DE19-B Büchel

Oberirdische Struktur


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Standort-DE19, Stand 2010.

Hauptzugang: Der Hauptzugang von Standort-DE19 liegt im ehemaligen Turbinenhaus des im Abriss befindlichen Kernkraftwerks Mülheim-Kärlich. Diese Zugänge bestehen aus verschieden großen Lastenaufzügen, von denen der Größte eine Fläche von 45 x 20 m einnimmt und Gewichte von bis zu 1500 Tonnen transportieren kann. Das Gebäude selbst verfügt über keine besonderen Schutzmaßnahmen, das Gelände wird allerdings regelmäßig von RTF DE19- 𝔄 "Abrisskommando" patrouilliert. Dieses ist mit HK MP5N Maschinenpistolen und einer HK SFP9 bewaffnet. Im Falle eines Angriffs stehen zudem HK433-12,5" Sturmgewehre, M47 Dragon und Fliegerfaust 2 Panzerfäuste zur Verfügung.

  • Belegschaft Wachposten: Die Aufzüge führen etwa 25 Meter nach unten in eine Eingangshalle mit einer Höhe von 20 m. Diese Halle verfügt über mehrere, verschieden große Ausgänge, die alle mit einer eigenen Wachstube versehen sind, an die sich unmittelbar die Kaserne des Standortes anschließt. Jeder Wächter ist mit einer HK SFP9, Pfefferspray, Taserpistolen und Teleskopschlagstock ausgerüstet und hat im Notfall Zugriff auf drei HK MP5N Maschinenpistolen, M47 Dragon Panzerfäuste und verschiedene Arten von Handgranaten. Der Boden der Halle verfügt außerdem über ausfahrbare Panzer- und Fahrzeugsperren und wird durch automatische HK-GMW-Maschinenkanonen-Geschütztürme bewacht. Diese werden nur im Notfall aktiviert und visieren alle sich bewegenden Ziele an, deren Bewegungsprofile nicht in ihrer Datenbank hinterlegt sind. Im Notfall kann der Wachposten oder die Standortleitung die Halle verschütten.
  • Neben-Zugänge: Standort-DE19 besitzt von allen Standorten wegen seiner Größe die meisten Notausgänge, die normalerweise versiegelt sind und sich nur von innen öffnen lassen. Dazu kommen zahlreiche Personalzugänge in den umliegenden Städten, die zu Tiefgaragen führen, in denen Personal seine Fahrzeuge abstellen kann. Diese Tiefgaragen sind mit der Eingangshalle verbunden und werden in Notfällen mit schweren Fallschotts verschlossen.

Unterirdische Struktur


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Eindämmungszelle von SCP-025-DE während des Baus.

Standort-DE19 nimmt von allen Foundationstandorten den größten Raum ein, was mit seiner Spezialisierung zusammenhängt. Das gesamte Gebäude besitzt extra-verstärkte Wände, Decken und Fußböden aus Stahlbeton und wird im Falle neu entdeckter Großgerät-Anomalien weiter ausgebaut. Die Anomalien werden bis zur Fertigstellung normalerweise in einer temporären Eindämmungszelle zwischengelagert. Sämtliche Ebenen sind über Treppenhäuser und im Notfall verschüttbare Fahrstühle zu erreichen, allerdings gibt es auch einen Lastenaufzug, um Großgerät auf die tieferen Ebenen des Standorts zur Eindämmung zu befördern.

  • Untergeschoss 1: Auf dieser Etage befinden sich die Mitarbeiterunterkünfte, die Standortadministration, die Verwaltung, die Serverräume, die Kantine und der Krankenflügel. Wegen seiner unmittelbaren Nähe zu mehreren Städten gibt es in diesem Standort keine Freizeitangebote, allerdings werden durch die Foundation Coupons zur Preisermäßigung verteilt.
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Laborflur auf Untergeschoss 2.

  • Untergeschoss 2: Dieses Geschoss enthält das Archiv, den durch mehrere Stahlschotts gesicherten Kernreaktor und die Forschungsräumlichkeiten von Standort-DE19. Wegen seiner großen Bandbreite an eingedämmten Anomalien verfügt Standort-DE19 über zahlreiche Labore für alle für die Eindämmung notwendigen, wissenschaftlichen Disziplinen.
  • Untergeschoss 3: Diese Etage beinhaltet die Lagerräume und den Bahnhof für den Untergrundmagnetzug, der Standort-DE19 mit Standort-DE4, Standort-DE18 und Standort-06-3 verbindet. Wie auch die Eingangshalle wird der Bahnhof mit automatischen Geschütztürmen verteidigt und die Bahntunnel sind mit Stahlschotts versehen, um die Flucht oder das Eindringen von Anomalien zu verhindern. Auf dieser Etage befinden sich außerdem die Lagerräume und Garagen für Bauequipment, das zur Errichtung neuer Eindämmungszellen benötigt wird. Weiterhin befindet sich auf dieser Ebene ein Wurmloch, durch das Standort-DE9 erreicht werden kann. Der Zugang zu diesem Wurmloch wird rund um die Uhr durch Sicherheitspersonal und automatische Abwehrsysteme in beide Richtungen bewacht und ist normalerweise durch Stahlschotts versperrt.
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Tresortür zur Lagerhalle für anomale Objekte auf Untergeschoss 4.

  • Untergeschoss 4-8: Die Untergeschosse 4 bis 8 dienen der Eindämmung gängiger Anomalien, die wegen ihres geringen Eindämmungsaufwands in Standort-DE19 gelagert werden. Sämtliche Gänge sind durch automatische Geschütztürme, Stahlschotts und Abwehrmaßnahmen wie etwa abspielbare Exektutionsmemes und freisetzbares Giftgas gesichert. Die Untergeschosse 4-6 dienen der Lagerung anomaler Objekte, als SCPs klassifizierte Sicher- und Euclid-Anomalien werden auf den Ebenen 7 und 8 aufbewahrt.
  • Untergeschoss 9-19: Die unteren Geschosse von Standort-DE19 sind für die Eindämmung von Großgeräteanomalien vorgesehen. Diese Stockwerke liegen in der Regel zehn Meter weit oder sogar weiter auseinander und sind so gut wie möglich verstärkt und gestützt, um zu verhindern, dass darüber eingelagerte Anomalien durch ihr Eigengewicht durch die Decke darunter brechen. Größe und Weitläufigkeit der Stockwerke unterscheiden sich stark, wobei die oberen Ebenen mehr ausgebaut sind als die unteren, die in der Regel nur sehr wenige, aber dafür große Anomalien beinhalten.

Belegschaft


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Leiter des Baus Georg Runter zusammen mit O4-3 in der im Bau befindliche Eingangshalle von Standort-DE19.

Standort-Direktor: O4-3

Leiter der Verwaltung: Ulrike Koehler

Leiter der Sicherheit: Ricardo Leine

Leiter RTF DE19- 𝔄 (19-Anastasia "Abrisskommando"): Major Patrick Stern

Direktor Forschung und Entwicklung: Dipl.-Ing. Inge Jörg

Direktor Medizin: Dr. med. Torben Krug

Leiter der Logistik: Julian Vogel

Leiter der Wartung: Dennis König

Leiter Planung und Bau: Georg Runter

Personal vor Ort

    Doktoren: 20

    Forscher: 43

    Administratives Personal: 7

    Wartung und Versorgung: 78

    Sicherheitspersonal: 70

    D-Klasse: 25
    
    Bau-Personal: 34

    Sonstiges Personal: 31


Anomalien, welche sich innerhalb von Standort-DE19 befinden.

ID-Nummer Klassifizierung
SCP-025-DE Euclid
SCP-046-DE Euclid
SCP-070-DE Sicher
SCP-091-DE Euclid
SCP-110-DE Euclid
SCP-111-DE Euclid
SCP-266-DE Euclid
SCP-269-DE Sicher
SCP-282-DE Euclid
SCP-286-DE Euclid
SCP-008-INT Euclid

Zusätzliche Informationen


Standort-DE19 wurde anfangs als Außenposten für eine Anomalie geschaffen, die durch die Strahlung des Atommülls vom Atomkraftwerk Mühlheim-Kärlich 1988 aktiviert wurde. Auch wenn keine unmittelbare Gefahr von dem Objekt ausging, wurde der Betrieb des Kernkraftwerks aus Sicherheitsgründen eingestellt. Die Anomalie erzeugte über die Jahre hinweg immer wieder Zwischenfälle im Kernkraftwerk, bis sie 1995 nach schwächer werdender Aktivität inaktiv und als Neutralisiert erklärt wurde. Die Foundation konnte allerdings die Deckgeschichte für die Stilllegung des Atomkraftwerks (fehlerhafte Baugenehmigung) nicht mehr revidieren ohne Aufsehen zu erregen, weswegen die Bundesregierung unter Gerhard Schröder 1998 von der Foundation Schadenersatz für das unbenutzbare Kernkraftwerk forderte. Der O4-Rat erreichte einen Kompromiss, der darin bestand, der Bundesrepublik das Atomkraftwerk mitsamt Grundstück abzukaufen und seinen Abriss zu finanzieren. Mit dem Abriss des Atomkraftwerks wurde allerdings geleichzeitig der Bau des 1999 gegründeten Standortes DE19 verschleiert. Eine Praxis, die sich mit dem Bau neuer Eindämmungskammern bis heute fortsetzt.

Standort-DE19 wurde wegen der Einfachheit der Verschleierung von Bauarbeiten immer weiter ausgebaut und dadurch 2009 zum größten Standort der Foundation, woraus seine spätere Spezialisierung resultierte.

Pläne zur weiteren Verschleierung von Foundation-Aktivitäten nach der Beendigung der Abrissarbeiten werden im Moment noch ausgearbeitet.

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