Einrichtungsdossier Standort-DE13
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SCP Foundation Standort-Dossier

Standort-DE13

Offizielle Bezeichnung: Sonderstandort-DE13

Standort-Identifikationscode: AIR-DE13


Allgemeine Informationen


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Nutzen: Standort-DE13 dient als das Luftlogistikzentrum der deutschsprachigen Foundation und beherbergt sämtliche Flugzeuge sowie zahlreiche Hubschrauber und andere Luftfahrzeuge der deutschsprachigen Foundation. Wird außerdem zur Eindämmung flugbasierter Anomalien und der Ausbildung der Piloten der Foundation eingesetzt und teilweise von der deutschen Luftwaffe mitgenutzt.

Gegründet: 02. Februar 1991

Ort: Jessen, Sachsen-Anhalt

Tarnung: Fliegerhorst Holzdorf der deutschen Luftwaffe

Funktion: Wartung und Verwahrung von Luftfahrzeugen, Eindämmung von flugbasierten Anomalien, Pilotenausbildung

Größe: Oberirdisch 2.200.000 m2, Unterirdisch 20.000 m2


Oberirdische Struktur


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Tower von Standort-DE13.

Hauptzugänge: Die Hauptzugänge von Standort-DE13 befinden sich im Westen, Norden und Osten des Standorts und sind durch Pförtnerhäuser mit Schranken und Stahltorgittern gesichert. Einfahren ohne Erlaubnis ist nicht gestattet und wird den Vorgaben der Bundeswehr entsprechend verhindert.

  • Belegschaft Wachposten: Die Wachposten sind immer mit je 3 Wachleuten versehen, die mit je einer HK SFP9, Pfefferspray, Taserpistolen und Teleskopschlagstock ausgerüstet sind. Zusätzlich stehen jeder Wachmannschaft zwei HK MP5N Maschinenpistolen zur Verfügung. Bei Eindringen von außen wird zusätzliches Personal und notfalls Militärfahrzeuge aus dem Inneren des Standorts angefordert.

Hauptgelände: Das Hauptgelände innerhalb des Standortes wird von mehreren Gebäuden, der Landebahn und großen Waldstücken beansprucht. Direkt an der Landebahn im Süden befindliche Bauwerke werden zur Unterbringung der Fahrzeuge und Soldaten benutzt und zum Teil von der deutschen Luftwaffe mitverwendet. Zu einigen Hangars und Unterkünften hat sie jedoch keinen Zutritt, da dort Ausrüstung und Personal verschiedener Foundation-MTFs und der RTF DE13-ℜ "Raubvögel" untergebracht sind. Im Norden des Standorts sind in einem Waldstück die Verwaltungsgebäude und die Administration des Standorts untergebracht. Hier ebenfalls ansässig ist eine eingeweihte Delegation der Luftwaffe, die das Kommando über die hier stationierten Luftstreitkräfte hat. Im Osten des Standorts steht ein zusätzlicher Hangar, der über einen Lastenaufzug hinunter in den Forschungs- und Eindämmungsbereich führt. Der ganze Standort wird von einem unter Strom stehenden Maschendrahtzaun begrenzt. Dieses Grenzgebiet, wie auch der Standort selbst, werden wegen der Anwesenheit von Fremdpersonal ständig durch RTF DE13-ℜ patrouilliert und kontrolliert.

Kasernen und Krankenstation: Beide Einrichtungen sind je nach Personalzugehörigkeit unterteilt, wobei die Foundation den größeren Teil in Anspruch nimmt. Jede Foundation-Kaserne verfügt über Waffenschränke mit den sämtlichen Waffen, die die Bundeswehr in Fliegerhorsten lagert.

  • Mitarbeiterunterkünfte: Das Personal von Standort-DE13, auch die Angehörigen der Luftwaffe, sind in Gebäuden untergebracht, die nach außen hin mit 50 cm dicken Stahlbetonwänden geschützt sind. Aufgrund der Nähe zur Stadt Jensen existieren hier keine Freizeitangebote wie in anderen Standorten.
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Start- und Landebahn von Standort-DE13.

  • Hangars: Die Hangars der Foundation sind nach unten hin erweitert, um sämtlichen Luftfahrzeugen der Foundation Platz zu bieten. Benötigte Flugzeuge und Helikopter werden per Aufzug in das Erdgeschoss des Hangars transportiert, um dort starten zu können. Unter diesen unterirdischen Aufbeahrungsräumen schließt sich zudem ein Bahnhof der Untergrundmagnetbahn an, der Standort-DE13 mit Standort-DE3, DE5 und Strefa-5 des polnischen Zweigs verbindet. Aus Geheimhaltungsgründen hat die Luftwaffe keinen Zutritt zu diesen Räumlichkeiten, allerdings teilen sich die Foundation und die deutschen Luftstreitkräfte denselben Tower.
  • Kraftwerk: Standort-DE13 bezieht seine Energie aus dem lokalen Stromnetz, der Eindämmungsbereich verfügt allerdings über einen unterirdisch gelagerten Kern-Reaktor, der bei Stromausfällen auch an den restlichen Standort angeschlossen werden kann.
  • Laborräume, Administration und Büros: Die Labore von Standort-DE13 sind ausreichend ausgestattet, um darin die gängigsten physikalischen und chemischen Experimente durchführen zu können. Zusätzlich verfügt Standort-DE13 im Nordosten des Standorts über ein Observatorium, um fliegende Anomalien im Mitteleuropäischen Raum überwachen und während Experimenten analysieren zu können. Dieses tauscht sich dabei mit ähnlichen Einrichtungen anderer Foundation-Zweige in den umliegenden Staaten aus. Die Administration ist in einem Bunker unterhalb des Gebäudes untergebracht, der mehrere Notausgänge besitzt.
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Anlieferung von SCP-299-DE-1840 für den Weitertransport zu Standort-DE12.

  • Eindämmungseinrichtung: Die Eindämmungseinrichtung liegt 10 m unter der Erde und kann über einen Fahrstuhl und eine große Hebebühne im Inneren des östlichen Hangars erreicht werden. Daran schließt sich eine Sicherheitsschleuse an, die die Identität des Eintretenden überprüft und diesen auf eventuelle anomale Beeinflussung testet, da die Eingangskontrolle zum Standort selbst situationsbedingt eher schwach ist. Sollte es zu übergriffen kommen, befindet sich gleich nebenan die Wachstube, die immer von mindestens zehn RTF-Soldaten besetzt ist und Zugang zu automatischen Waffen hat. Zusätzlich patrouillieren weitere bewaffnete Sicherheitskräfte im gesamten Eindämmungsbereich. Diese Einrichtung verteilt sich auf mehrere Stockwerke und ist wegen der Anwesenheit von Fremdpersonal im Standort nur dazu in der Lage, als Sicher oder Euclid klassifizierte Anomalien unterzubringen. Aufgrund der Natur der meisten hier untergebrachten Anomalien gibt es nicht sehr viele aktive Sicherheitsmaßnahmen gegen Ausbrüche, da die überwiegende Mehrzahl der eingedämmten Objekte zu groß ist, um auf einem anderen Wege als über den Hauptzugang auszubrechen, vorausgesetzt, es wird nicht bereits von den zahlreichen Stahlschotts aufgehalten, die sich im Falle eines Eindämmungsbruches schließen. Die meisten Eindämmungskammern sind aufgrund der Ansprüche ihres Inhalts meist recht geräumig und lassen sich im Notfall verschütten, ebenso wie die Zugangswege zu den Zellen. Im obersten Untergeschoss befindet sich außerdem ein Ingenieurbüro, das für die Wartung der Objekte und Einrichtung sowie teilweise für die Erforschung der Anomalien zuständig ist.

Belegschaft


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Agent Lauterbach bei der Inspektion eines Kampfjets.

Standort-Direktor: O4-6

Leiter der Verwaltung: Frank Talmann

Leiter der Sicherheit: Franz Kalbitz

Leiter von RTF DE13-ℜ (9-Rudolf "Raubvögel"): Major Michaela Strauch

Direktor Forschung und Entwicklung: Dipl. Ing. Dietrich Maria Kalauer

Direktor Medizin: Dr. med. Dörte Wurst

Leiter der Logistik: Sigmar Freilich

Leiter der Wartung: Ronja Jakob

Leiter Planung und Bau: Dipl. Ing. Otto Ost

Personal vor Ort

    Doktoren: 12

    Forscher: 22

    Administratives Personal: 12

    Wartung und Versorgung: 120

    Sicherheitspersonal: 150

    D-Klasse: 17
    
    Bau-Personal: 18

    Sonstiges Personal: 54


Anomalien, welche sich innerhalb von Standort-DE13 befinden.

ID-Nummer Klassifizierung
SCP-050-DE1 Thaumiel

Zusätzliche Informationen


Mit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 und der darauffolgenden Demobilisierung der NVA unternahm die Foundation Anstrengungen, sich einen der Fliegerhorste der DDR zu sichern, da die zu diesem Zeitpunkt bestehende Flotte an Militärflugzeugen bis dahin von der Foundation als Ganzes als mangelhaft betrachtet wurde. Daraufhin kam es zu Spannungen mit der Regierung der neu gegründeten Bundesrepublik, die den Fliegerhorst Holzdorf benutzen wollte, um sich die Lufthoheit über den neuen Gebieten zu sichern. Die Regierung verwies darauf, dass die Foundation auf den Abzug der 16. Luftarmee der sowjetischen Luftstreitkräfte warten könne, um sich den dadurch frei gewordenen Militärflugplatz Sperenberg 30 km nördlich zu sichern. Die Foundation, die sich aufgrund der damaligen politischen Situationen nicht auf eine solche Wette einlassen wollte, beharrte auf ihrem Anspruch. Helmut Kohl persönlich schloss schließlich mit dem O4-Rat einen Kompromiss, der es der Foundation erlaubte, Fliegerhorst Holzdorf zu Standort-DE13 umzuwandeln, unter der Bedingung, dass die deutsche Luftwaffe den Standort ohne nennenswerte Einschränkungen weiter nutzen dürfe, während die Foundation gleichzeitig alle Kosten für den Unterhalt der Infrastruktur des Militärflugplatzes übernahm. Der Kompromiss sah ursprünglich vor, dass die Foundation, anstatt den Flugplatz zu unterhalten, die deutsche Luftwaffe im Kriegsfall unterstützen sollte, dies wurde allerdings vom O4-Rat unter der Doktrin der Nichteinmischung in staatliche Belange ohne anomalen Hintergrund abgelehnt, was im gegenwärtigen Arrangement resultierte. Die Foundation stimmte zu und sah zur Geheimhaltung vor, im Falle anomaler Ereignisse auf dem Flugplatz Amnesika in das Essen der Luftwaffen-Belegschaft zu mischen, um Erinnerungen an besagte Ereignisse auszulöschen.

Bei der Untersuchung des Standorts wurde eine Bunkeranlage unter dem östlichen, abseits gelegenen Hangar gefunden, der auf den Bauplänen des Standorts nicht verzeichnet war. Im Inneren wurden zahlreiche Flugmaschinen gefunden, die mittels der bereits installierten Hebebühne in den Hangar gehoben werden konnten, um zu starten. Sämtliche Luftfahrzeuge in dem Gebäude besaßen anomale Eigenschaften, die aber meist nur materialtechnischer Natur waren. Die Anlage wurde daraufhin von der Foundation übernommen und ausgebaut. Um den Kernreaktor der Einrichtung zu bauen, wurde durch Kontakte zur Treuhandanstalt der Reaktordruckbehälter des nicht fertiggestellten Kernkraftwerkes Stendal beschafft.

Im Jahre 2011 fand Rechercheteam 25 heraus, dass es sich bei der Bunkeranlage um eine Einrichtung von Abteilung XXV gehandelt hatte, in der neue Arten von Militärflugzeugen und -hubschraubern aufbewahrt, getestet und auf Einsätze geschickt wurden. Die dabei gefundenen Baupläne zeigten, dass es darin eine Sektion gab, die von der Foundation zuvor nie gefunden wurde. Analysen kamen zu dem Schluss, dass die Zugänge zu besagter Sektion zubetoniert worden waren. Untersuchungen per Echolot lieferten unschlüssige Ergebnisse, weisen aber auf mehrere Objekte innerhalb des abgeschnittenen Bereichs hin, die beständig ihre Position in den Räumlichkeiten wechseln. Auf Beschluss der Standortleitung wurde die Sektion im versiegelten Zustand belassen, bis der Foundation bessere Mittel zur Verfügung stehen, um herauszufinden, was darin aufbewahrt wird.

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