Dokument 150-DE/ARGONAUT
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Dies ist eine Auflistung und Beschreibung der bisher verfügbaren Modelle von SCP-150-DE. Sämtliche Waffen können mit verschiedener Munition, wie etwa Standard- oder Betäubung oder panzerbrechender Munition werden, außer explizit erwähnt. Allerdings bestehen Grenzen für die mögliche Bewaffnung aufgrund ihres Gewichts, eventuellen Rückstoßes und konstruktionstechnischer Schwierigkeiten. Sämtliche Bewaffnung wurde speziell für die Benutzung durch SCP-150-DE konzipiert.

Maschinenkanonen, MGs mit Kalibern über 7,62 mm und Granatwerfer mit einem Kaliber von 25 mm werden über Munitionsgurte aus einem Rückenmodul oder mit Spezialmunition aus Magazinen versorgt, für andere Primärwaffen werden nur Magazine zur Munitionsversorgung eingesetzt. Aus konstruktionstechnischen Gründen kann immer nur eine Primärwaffe mit einem Munitionsgurt mitgeführt werden. Für Sekundärwaffen werden Kartuschen benutzt.

Modellname: Beowulf
Funktion: Standard-Modell
Mögliche Ausrüstung: Maschinenpistole vom Kaliber 4,6 mm 9 mm, Maschinengewehr bis Kaliber 7,62 mm, Gatling-Gun mit Kaliber 5,56 mm, Granatpistole, Anbaugranatwerfer für Sturmgewehre vom Kaliber 40 mm, Raketenwerfer vom Kaliber 90 mm, Taser, Flammenwerfer, Blendwaffen, Granatwerfer vom Kaliber 24 mm, Schubdüsen, Plasmabrenner, C-Waffen
Weitere Informationen: Das Modell Beowulf bildet das Gros von MTF DE4-𝔙. Sie können mit zwei Primärwaffe und zwei Sekundärwaffen ausgestattet werden, auch wenn es die Primärwaffen nicht gleichzeitig verwenden kann. Die Primärwaffen werden hierbei entweder in den Händen getragen oder an Picatinny-Schienen mitgeführt. Sekundärwaffen, wie etwa Taser, Blendwaffen und Flammenwerfer, können wie bei allen anderen Modellen auch an den Unterarmen montiert werden und bedürfen nur eines kognitiven Signals des Nutzers zum Einsatz. Das Beowulf-Modell kann bis zu 100 kg Last mit sich führen und mit eventuell im Rücken verbauten Schubdüsen führ kurze Momente beschleunigen. Seine Panzerung erlaubt es ihm, einzelne Granatexplosionen und Projektile bis 13 mm ohne merkliche Schäden zu überstehen, außer es handelt sich um panzerbrechende Geschosse. Die Panzerung widersteht außerdem bis zu einem gewissen Grad Korrosionsangriffen und starker Hitzeeinwirkung.

Modellname: Herakles
Funktion: Transport und Einsatz schwerer Waffen
Mögliche Ausrüstung: Maschinenpistole vom Kaliber 4,6 mm oder 9 mm, Maschinengewehr vom Kaliber 7,62 mm oder 12,7 mm, Gatling-Gun mit Kaliber 5,56 mm bis 12,7 mm, Anbaugranatwerfer für Sturmgewehre für Kaliber 25 mm oder 40 mm, schwerer Flammenwerfer, Blendwaffen, Granatwerfer vom Kaliber 40 mm, rückstoßfreie Maschinenkanone vom Kaliber 30 mm, Raketenwerfer (Kaliber variiert), C-Waffen
Weitere Informationen: Das Modell Herakles ist merklich langsamer und schwerer als der Beowulf, kann dafür aber Lasten von bis zu 210 kg tragen und ist schwerer gepanzert, sodass es Hohlladungen oder Projektile mit ähnlicher Durchschlagskraft erfordert, um ihn zu durchdringen. Der Herakles kann eine schwere und eine leichte Primärwaffe, sowie zwei Sekundärwaffen mit sich führen. Die Primärwaffen kann er aber nicht gleichzeitig benutzen. Die schwere Waffe ist an einer Aufhängung am Körper fixiert und schwenkbar, um eine höhere Stabilität beim Abfeuern zu gewährleisten, was durch ausfahr- und einziehbare Bolzen an den Beinen zu Verankerung im Boden noch unterstützt wird. Die Waffe und die Verankerung kann aber im Notfall abgeworfen werden. Leichte und Sekundärwaffen können wie beim Beowulf-Modell mit Picatinny-Schienen und an den Unterarmen mitgeführt werden.

Modellname: Siegfried
Funktion: Personenschutz
Mögliche Ausrüstung: Mobile Barrikaden, Taktische Einsatzschilde, Blendwaffen, Flammenwerfer, Taser, Maschinenpistole vom Kaliber 4,6 mm oder 9 mm, Täuschkörper, Blendwaffen, Rauchgranaten, Blendgranaten, Schockgranaten, Nebelwerfer
Weitere Informationen: Der Siegfried ist in erster Linie eine Verteidigungseinheit mit sehr starker Panzerung, die darauf konzipiert ist, schweren Beschuss, auch mit panzerbrechenden Geschossen, zu überstehen und anderen Einheiten Deckung zu geben oder besondere Personen zu beschützen. Im Feldversuch erfüllte der Siegfried bisher alle Anforderungen, die an die Panzerung des Herakles gestellt wurden und widerstand sogar dem Beschuss durch Wuchtgeschosse mit Kalibern bis bis 105 mm gut genug, um einsatzfähig zu bleiben. Um durch die Wucht einschlagender Projektile nicht weggeschleudert zu werden, verfügt der Siegfried an Armen und Beinen über ausfahr- und einziehbare Bolzen, mit denen er sich im Boden verankern kann. Da die Bolzen sogar fähig sind, normalen Beton zu durchdringen, eigenen sie sich erwiesenermaßen auch dafür, im Nahkampf ausgeführten Faustschlägen eine noch tödlichere Wirkung zu verleihen. Die Verankerung kann im Notfall wieder abgeworfen werden. Die Siegfried-Ausführung kann außerdem auf seinem Rücken mobile Barrikaden mit sich führen und diese im Gefechtsfall ausklinken und aufstellen. Durch diese Ladung und seine Panzerung ist das Siegfried-Modell die langsamste aller Ausführungen und kommt dadurch nur bei Eskortmissionen oder Großaufgeboten zum Einsatz.

Modellname: Egil
Funktion: Scharfschützeneinheit
Mögliche Ausrüstung: Maschinenpistole vom Kaliber 4,6 mm bis 9 mm, Blendwaffen, Taser, Scharfschützengewehr vom Kaliber 7,62 mm oder 12,7 mm
Weitere Informationen: Die Egil-Ausführung ist leichter gepanzert als der Beowulf, was ihm eine höhere Beweglichkeit und Agilität verleiht. Dadurch kann er durch schwere Maschinengewehre beschädigt werden, sollte er entdeckt werden. Um dies zu vermeiden, besitzt er wie alle Einheiten Tarnmuster und kann mit einer gekühlten Außenverkleidung versehen werden, mit der er für Wärmebildkameras unsichtbar wird. Zusätzlich sorgen magnetische Absorber dafür, dass die Einheit nur schwer durch Radar geortet werden kann. Es gibt auch zwei experimentelle Einheiten, die mit antimemetischen Eigenschaften versehen wurden. Deren Einsatzfähigkeit ist jedoch begrenzt, da auch freundlich gesinnte Einheiten ohne entsprechende Resistenz gegen antimemetische Einflüsse oft vergessen, dass diese Servokampfanzüge im Einsatz sind. Der Egil kann zwei Primärwaffen und zwei Sekundärwaffen mit sich führen, allerdings nicht gleichzeitig einsetzen. Auch unter erschwerten Bedingungen können noch bewegliche Ziele in bis zu 2500 m Entfernung anvisiert und getroffen werden, sofern die Präzision der eingesetzten Waffe das zulässt.

Modellname: Grettir
Funktion: Munitionstransport
Mögliche Ausrüstung: Munitionskisten verschiedener Kaliber, Halterungen für großkalibrige Munition, Maschinenpistole vom Kaliber 4,6 mm bis 9 mm, Blendwaffen, Taser, Böendwaffen, Nebelwerfer
Weitere Informationen: Der Grettir ist auf Waffenlogistik spezialisiert und sorgt bei Großeinsätzen für die Versorgung von anderen Einheiten mit Munition. Seine Konstruktion ist weniger auf Panzerung und mehr auf Stabilität und Agiliät ausgelegt, was ihn verwundbar gegen andauernden Beschuss durch Maschinengewehre macht. Dafür ist er aber auch mit 150 kg Last immer noch beweglicher als ein Beowulf und kann dadurch feindlichen Angriffen leichter entgehen. Der Grettir wird meist von normaler Infanterie begleitet, um bei der Aushändigung von Munition und ihrer eventuellen Beladung zu helfen.

Modellname: David
Funktion: Medizinische Versorgung im Feld und Evakuierung Verwundeter
Mögliche Ausrüstung: Maschinenpistole vom Kaliber 4,6 mm oder 9 mm, Blendwaffen, Taser, Bergungskorb, Nebelwerfer, Schubdüsen, Elektrokauter, Rettungstücher, Knochensäge
Weitere Informationen: Der David wurde für Krisensituationen entworfen und soll in solchen Fällen erste Hilfe leisten und Nichtkombattanten in Sicherheit bringen. Sollte aufgrund von Blutverlust oder Kontaminierung eine Evakuierung nicht gefahrlos möglich sein, kann der David Notamputationen oder Kauterisierungen durchführen. Zu diesem Zweck führ er an den Unterarmen Anästhetika und Aufputschmittel mit sich, die durch eine Öffnung nahe dem Handansatz injiziert werden können. Das Modell David besitzt zu Gunsten seiner Beweglichkeit eine Panzerung ähnlich der des Egil und kann nur eine Primär- und Sekundärwaffe mit sich führen.

Modellname: Sindbad
Funktion: Aufklärung
Mögliche Ausrüstung: Maschinenpistole vom Kaliber 4,6 mm oder 9 mm, Taser, Rauchgranaten, Radar, GPS-Tracker, Schubdüsen, Isolation gegen Strahlung, Funkabhöreinrichtungen, Ferngläser, Sonar, Atomspektrometer, Plasmabrenner
Weitere Informationen: Die Sindbad-Ausführung besitzt zur Steigerung seiner Beweglichkeit kaum Panzerung und ist dadurch auch gegen normales Maschinenfeuer anfällig. Um daher eine Entdeckung zu vermieden besitzt er wie alle Exemplare von SCP-1XX-DE eine Tarnfarbenlackierung. Zusätzlich ist seine Außenverkleidung gekühlt, um ihn wie den Egil gegenüber Wärmesensoren unsichtbar zu machen. Weiterhin kann er durch magnetische Absorber kaum bis gar nicht von Radaranlagen erfasst werden. Mit seiner Spähausrüstung kann der Sindbar bei günstigen Bedingungen auf eine Entfernung von 7000 m einzelne Peronen, bis auf 10.000 m Personengruppen und bis auf 21.000 m Fahrzeuge und Gebäude ausmachen. Zusätzlich ist er mit entsprechenden Abhöreinrichtungen in der Lage, Kommunikationen abzufangen und weiterzusenden. Durch seine fehlende Panzerung kann der Sidbad zudem von allen Servokampfanzugmodellen den größten Sauerstoffvorrat mit sich führen und eignet sich durch seine robuste Außenverkleidung und zusätzliche Isolation gegen radioaktive Strahlung zur Erkundung lebensfeindlicher Umgebungen1. Um weiteres Gewicht zu sparen, kann der Sindbad zur Verteidigung in Notfällen nur eine Primär- und Sekundärwaffe oder gar keine mit sich führen.

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