Arthur Geislers Tagebuch
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Anmerkung: Obwohl dieses Dokument eine Kopie sein sollte, erweckt es einen Eindruck, dass es das Original sei.

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Der Ziel meiner Reise wird es sein, den Mörder meiner Frau zu finden. Jeder glaubt, dass es ein Unfall gewesen sein muss, aber ich weiß, dass ich mir damals nichts eingebildet habe! Wer es auch immer war, er hatte es auf meine Frau und ihr Projekt abgesehen. Dabei war sie doch so kurz davor, etwas Neues zu entdecken! Wieso habe ich mir nicht die Mühe gemacht und damals versucht, es mir von ihr erklären zu lassen? Ich hätte sonst ihr Projekt wieder aufbauen und fortsetzen können. Jetzt besteht meine einzige Hoffnung darin, wenigstens den Täter zu Rechenschaft zu ziehen.

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Die Spuren des Mordes führten mich in den ████████-Wald, wo ich für mehrere Tage erfolglos suchte. Innerhalb dieser Zeit traf ich auf

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Am achten Tag schien ich endlich Fortschritt gemacht zu haben, als ich einen Waldhaus fand. Da im Inneren Licht brannte, beschloss ich zu warten, bis der Besitzer das Haus verlassen würde und dann das Innere zu untersuchen. Wenn es nicht der Mörder ist, werde ich warten, bis er zurückkommt und mich als Wanderer ausgeben. Hoffentlich wird er dann so freundlich sein und meinen Nahrungsvorrat auffüllen.


Ich habe ihn! Es muss der Mörder gewesen sein! Was auch immer es gewesen ist, es ist aus dem Haus gegangen und hat sich umgeschaut. Ich bin mir sicher, dass es nach irgendwas, vielleicht mich, gesucht hatte. Es hatte dieselbe Kleidung wie an diesem Tag und schien zu schweben. Leider konnte ich ihn nicht genau betrachten, da es zu weit entfernt war.

Gerade jetzt geht es wieder aus dem Haus und scheint nach mir zu suchen. Ich werde mich solange verstecken.

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Das Wesen war hartnäckig und hatte mich doch noch gefunden. Es war ein gruseliger Anblick, in das Gesicht eines Skelettkopfes zu sehen, doch ich zückte mein Messer und stach auf ihn ein, wodurch es sich in Luft auflöste und wieder erschien. Es begann zu lachen und sich über mich lustig zu machen, wie erbärmlich ich mit dem Tod meiner Frau umgehe und dass mir niemand glaubt, dass es kein Unfall gewesen war. Es verletzte mich in der Tat sehr, wie er über mich sprach, doch konnte ich nichts anderes tun als zu schreien und versuchen, seine Verhöhnungen zu überhören.

Es hörte nach einiger Zeit auf und befahl mir, wegzugehen. Als ich ihm nicht folgte, warf er Bedrohungen auf mich, die ich als unausführbar erkannte. Ich mag ihn zwar nicht töten können, aber er konnte auch mich nicht verletzen. Ich werde die nächsten Tage untersuchen, was sich in seinem Haus befindet.

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Habe heute das Haus zu betreten versucht und musste feststellen, dass viele Fallen aufgestellt wurden. Ein Glück, dass ich es am helligten Tag versucht habe, sonst würde ich längst an einem Spieß hängen.

In seinem Haus traf ich auch auf ihn, der mich zuerst anschrie und mir befahl, wegzugehen. Nach kurzer Zeit jedoch gab es auf und ging aus dem Haus, mir einfach seine Wohnung überlassend. Darinnen fand ich als einzige Ausstattung mehrere Bücherregale mit Büchern, die als Umschlag Namen besaßen. Viele von ihnen erkannte ich, es waren die Namen der Bewohner meines Dorfes. Neugierig öffnete ich die Bücher und habe so erfahren, was jeder einzelne von ihnen über mich wusste und denkt. Ja, ich war nicht beliebt und glaubte den Legenden, aber dennoch zu erfahren, was man alles über mich dachte, es war schon verletzend.

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Ich habe mich in seiner Wohnung gemütlich gemacht, was es zahneknirschend akzeptieren musste. Ich habe ihm gesagt, dass ich, wenn ich mich schon an ihm nicht rächen konnte, er mir wenigsten den Grund verraten sollte, warum er meine Frau ermordet hatte, dann würde ich ihn in Ruhe lassen. Dennoch blieb er hartnäckig und verriet kein Wort über seine Hintergründe.

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Verdammt, es gibt nicht nach! Ich kann es förmlich spüren, wie es meine Präsenz hasst, doch es verrät mit keinem Wort seine Motive. Stattdessen berichtete es mir von einem Zeitungsartikel, der über mich handeln sollte und gab mir den Inhalt an. Es liebte es, sich über mich lustig zu machen. Hinzugefügt damit, dass es der Mörder meiner Frau ist, werde ich diesen Ort bald verlassen und hoffen, diesen Mistkerl schnell zu vergessen.

Nachdem ich diesen Eintrag geschrieben habe, scheint es viel gelaunter zu sein als vorher. Weiß es etwa von meinen Plänen? Ich werde noch ein letztes Mal diesen Haus durchsuchen.

Ich habe es verstanden! Sobald ich etwas in dieses Tagebuch schreibe, weiß es den Inhalt davon! Wenn das so ist, du verdammtes Miststück, dann

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Bei der Durchsuchung fand ich versteckt zwischen Büchern eine Karte, die meine nächsten Ziele sein werden. An einer Stellen ist ein rotes Kreuz, dessen Stadt ich als meine erkannte, sowie mehrere markierte Ziele und eine scheinbare Route. Wenn du das liest, ██████, ich bin schon längst weg!

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Nach Wochen habe ich das naheste Ziel erreicht, einem kleinen Dorf namens █████. Warum du diese Stadt angekreist hast, war mir zuerst nicht klar, auch bei Befragung der Bewohner über dich machte man sich über mich lustig. Doch letzendlich fand ich eine Person, einen 54-jährigen Mann, dessen Namen du sicherlich kennen müsstest. Er berichtete mir von dir, wie du ihn angedroht hattest, seinen Projekt zu unterbrechen. Wenn ich mich recht entsinne, erinnerte ich mich daran, wie meine Frau etwas ähnliches gemacht hatte. Dieser Mann war schlau gewesen und hatte auf deine Drohung gehört.

Wir verstanden uns schnell sehr gut. Wir beide waren fasziniert von der Fabelwelt, dem Magischen, und wurden als Verrückte von den "Normalen" angesehen. Er berichtete mir von einigen Wesen, die ich auf jeden Fall mit ihm zusammen suchen werde.

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So sehr mir seine Anwesenheit und das Finden von magischen Wesen gefiel, so musste ich weiter. Ich will und werde immer noch herausfinden, warum du meine Frau getötet hast, sei es auch das letzte, was ich tun werde! Natürlich habe ich ihm angeboten, mit mir zu gehen, doch er wollte bleiben und nichts mit dir zu tun haben, was ich verstehen kann.

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Die Reise zum nächsten angekreisten Ort dauerte Monate und führte über der österreichischen Grenze hinaus, doch ich kam endlich an. Leider war es diesmal eine viel größere Stadt, weshalb ich heute immer noch nicht herausfand, was dich diesen Ort so interessant macht.

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Endlich, nach stundenlangen Suchen traf ich auf eine Bibliothekanerin, die dich kannte, jedoch arbeitete sie an keinem Projekt, was ich zuerst vermutet hatte. Sie berichtete jedoch, wie du in einer Nacht, als sie alleine in der Bibliothek war, von dir besucht wurde und du nach etwas gesucht hattest. Und weißt du was? Ich habe es gefunden! Verdammt gut versteckt, doch dennoch gefunden! In einem Buch über einem alten Zauberer wirst du beschrieben. Das Buch habe ich dem ganzen Tag abgeschrieben, zumindest der wichtige Teil, da die Bibliothekanerin es selber haben wollte.

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Du verdammtes Miststück! Diese Nacht ist ihr Haus abgebrannt, was laut offiziellen Angaben eine kaputte Glühbirne gewesen sein musste, doch ich weiß, dass du es gewesen bist! Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und werde nicht weitere Personen in Gefahr bringen! Von dem Buch ist keine Spur zu sehen, woran ich weiß, dass es in deinen Finger ist. Schade, dass ich eine Kopie besitze, nicht wahr?

Diese Blätter wurden in der folgenden Seite hinzugelegt:

Es waren von ihnen drei, die in die Welt kamen. Ihre Welt, ein Ort voller Absurden, und das Unnormale kam langsam in unsere. Es wurden von immer mehr Wesen berichtet, die uns Menschen angriffen. Doch anstatt mich zu fürchten und zu verstecken, erlernte ich die Regeln, die von ihrer Welt kamen.

Das Unnatürliche wurde ein Teil von mir, ich verstand die Regeln und konnte so es für mich benutzen. Ich wurde als Zauberer bezeichnet und von den meinen gefürchtet. Doch ich erforschte weiter und wurde von den Wesen der anderen Welt geachtet. Es dauerte Jahre, doch allmählich lernte ich genug von den drei, die in unsere Welt kamen.

Der Erste war "Erschaffen". Eine Entität, die in unsere Welt es ermöglichte, neue Dinge und Lebewesen zustande zu bringen. Von den dreien war sie die am gefürchteste für uns, da sie die Unnatürlichen in unsere Welt brachte.

Die Zweite war "Wissen". Durch ihr war es den anderen Wesen aus ihrer Welt möglich, ihr Gelerntes ohne mündliche Kommunikation weiterzugeben, vor allem mit der Schrift, die ich erlernte. Ich weiß, dass gerade diese Entität der sadistischste ist, dem "Erschaffen" immer neue Ideen gebend, um uns zu quälen.

Die "Zerstörung" war die mysteriöste von allem. Keiner hatte sie gesehen, und selbst wenn, so hatte man von diesem Wesen oder Menschen nie mehr wieder gehört. Laut den Wesen der anderen Welt bringt sie den "Tod", wo man nicht mehr lebt, weswegen sie alles meidet.

Die Jahre vergingen, und die Regeln der anderen Welt gingen auf unsere über. Massenpanik brach aus, als wir den "Tod" an anderen erlebten, wir dachten, es wäre das Ende unserer Spezies. Wir erfuhren von Nachwuchs am eigenen Leibe, das von "Erschaffen" kam, wir haben Möglichkeiten gefunden, Sachen zu lernen und Wissen zu teilen. Viele lehnten es ab und starben, die anderen bekamen Nachwuchs und so wurden ihre Regeln Teil von uns.

Diese Veränderung reichte jedoch nicht aus. "Wissen" und "Erschaffen" dachten sich neue Sachen aus, um uns zu quälen. Das Konzept von "Schmerzen" ging auf uns über und es kamen Wesen, die diesen Reiz auf allen möglichen Arten aktivierten.

Und dann, beim Schreiben dieses Buches, traf ich ihn, "Wissen". Das Gesicht von Menschen ähnelnd, die vor langer Zeit gestorben sind, und einer schwarzer Kleidung, die den ganzen Körper bedeckte. Die Entität erzählte, wie ich von ihnen geachtet wurde, da ich schnell ein Teil ihrer Welt wurde und ich der letzte sein werde, um den sie sich kümmern würde. Ich verstand, dass man mich am qualvollsten sterben lassen würde, weshalb ich mit allen Kräften nach einer Möglichkeit suchte, unsere Spezies zu bewahren.

Ich fand sie nicht.

Doch "sie" sprach mit mir. "Sie" schrieb mit mir über die Schrift, da bei ihrer Anwesenheit ich sterben würde. Ich erfuhr viele Geheimnisse, die leider das "Wissen" mitbekommen hätte und mich deswegen töten würde, doch durch die Zerstörung der Briefe vergaß es es. Und so wusste ich, was ich machen musste. Es war riskant und wahrscheinlich überlebe ich es nicht, aber es war die einzige Möglichkeit, sowohl mein als auch das Leben der Menschheit zu bewahren.

Alles, was geschrieben ist, weiß das "Wissen". Deswegen ist es unmöglich, außer der mündlichen Widergabe das Wissen weiterzugeben. So auch das Wissen über die Möglichkeit, die Menschheit vor den Entitäten zu bewahren, was das "Wissen" mit allen Mitteln aufzuhalten versucht. Doch es gibt eine Schwäche von ihm, etwas, wozu es nicht fähig ist: "Zwischen den Zeilen zu lesen".

Es gibt einem Ort, wo ihre und unsere Welten dargestellt werden, wie zwei Kreise, die sich entgegengesetzt drehen und an einer Schnittstelle verbunden sind. Sobald sie übereinander liegen, werden beide Welten für diesen Moment zu einer. Das ist der Moment, den die Entitäten erhalten möchten. Um dies zu ermöglichen, müssen die drei Entitäten an diesem Ort an ihren Stellen sich befinden, bevor die Welten sich überlappen.

Dies muss unbedingt, auf jeden Fall garantiert mit allen Mitteln aufgehalten werden!

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An dem Ort, an dem ich mich niederließ, geschah ein recht außergewöhnlicher Mord: Ein Mann wurde komplett zur Unerkennbarkeit aufgerissen gefunden, was meine Vermutung auf ein Unnatürliches Wesen tippte. Bei der näheren Untersuchung stellte man fest, dass dieser Mann Kinder für seine sexuellen Bedürfnisse missbraucht hatte. Ich beschloß, für eine Weile zu bleiben und nach etwas Ungewöhnlichen zu achten.

Jedoch fand ich bei dem Vergleich mit deiner Karte heraus, dass diese Stadt auf der markierten Route liegt und machte mich sofort auf den Weg, ihr zu folgen, und das mit Erfolg.

Dieses Wesen nennt sich Abeona, und obwohl sie mit ihrem Schwert sehr bedrohlich wirkt, ist sie sehr freundlich, höflich, nett, also das komplette Gegenteil zu dir. Sie lud mich zu einem Essen ein und sie redete mit mir fast nur über Kinder. Was auch immer es war, sie schien fasziniert von ihnen zu sein, jedoch auch sehr verteidigend. Sie kritisierte verdammt viel bei der Erziehung, die wohl die meisten praktizierten, und war ziemlich einseitig für die Kinder bei ihrer Denkweise.

Da du █████ alles weißt, was ich schreibe, bin ich verdammt vorsichtig, doch ich kann annehmen, dass du sie kennst, wenn du ihre Route markiert hattest. Sie schien dich zu kennen, doch wollte sie mit mir kein Wort über dich verlieren. Da unsere Wege für einige Tage dieselben waren, bin ich mit ihr gereist.

Was auch immer es war, ich fühlte mich mit den Tagen immer unwohler bei ihr. Aus Gründen der Höflichkeit sprach ich sie nicht darauf an, doch schlussendlich bemerkte sie etwas an mir und gab nicht nach, bis ich ihr davon berichtete.

Sie sagte, dass ich nicht länger mit ihr gehen durfte und befahl mir, sich von ihr zu entfernen, wenn mir mein Leben lieb wäre. Harte Worte, aber ich musste zugeben, dass ich alleine bei ihren Anblick mittlerweile leichte Angst vor ihr bekam.

Nun reise ich schon seit zwei Tagen zum nächsten umkreisten Ort und komme wahrscheinlich morgen an.

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Mir ist es jetzt egal, ob du Miststück davon wissen wirst, ich muss es aufschreiben. Ich folgte all die Zeit Abeona und seit einigen Stunden scheint bei ihr alles im ihren Umkreis zu sterben. Das erinnert mich stark an die "Zerstörung", die in dem alten Buch erwähnt wurde. Ist es tatsächlich wahr, dass Abeona, die freundlichste von allen Wesen, die "Zerstörung" ist? Falls ja, so werde ich auf jeden Fall mich weit von ihr entfernen und ihrer "toten" Spur folgen müssen.

Wie hängt ihr alle zusammen? Du bist das "Wissen", sie die "Zerstörung", doch wer ist das "Erschaffen"? Was ist am Ende letzendlich passiert?

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Die Spur führte mich in eine Höhle, die sehr tief geht. Auch hier konnte ich anhand der "toten" Spur für einige Zeit erkennen, wohin ich laufen musste, doch letzendlich musste ich mich ohne Leithilfe zurecht finden. Ich habe mich sehr schnell verlaufen und verlor mich immer tiefer in dem Labyrinth. Warum habe ich mir gedacht, dass ich ohne Hilfsmittel zurechtkomme?

Ah, endlich! Habe einen Weg entdeckt, der durch eine zerfallenen Durchgang geht. Als wenn der Weg mit einem alles zerstörbaren Feuer freigemacht wurde. Von da aus bin ich auf keine Abzweigungen bis jetzt gekommen.

Habe mich getäuscht, es gab Abzweigungen, und zwar eine ganze Menge! Es war auch ganz seltsam, dass ich mich nie erinnern konnte, an einer Stelle gewesen zu sein, obwohl ich rückwärts ging, als wenn sich die Wände verschieben würden.


Befinde mich vor drei Durchgängen mit verschiedenen Symbolen über den Anfang. Wenn ich durch die richtigen Symbole gehe, komme ich an weitere drei Durchgänge mit anderen Symbolen. Gehe ich durch den falschen Durchgang, komme ich wieder an den drei Durchgängen wie am Anfang.

  • ᚨ nicht, ᚼ
  • ᚸ nicht, ᚣ nicht, ᛥ
  • ᚱ nicht, ᚧ nicht sehr gemein. Danach kommen dieselben Symbole wie am Anfang.
  • ᛭ nicht, ᚷ nicht, ᛈ
  • ᛪ nicht, ᛞ
  • nicht, ᚵ nicht, ᛀ nicht. Wieder folgt ein scheinbarer Anfang.
  • ᛬ nicht, ᚻ
  • ᚥ nicht, ᚰ nicht, ᛯ
  • ᛎ nicht, ᛗ
  • ᛠ nicht, ᛮ nicht, ᚵ
  • ᛫ nicht, ᛊ nicht, ᛡ nicht. Das Schwierigste im Moment. Die ersten drei Durchgänge haben dieselben Symbole wie die nächsten.

Ich hab‘s gefunden! Ein Ort mit einer riesigen Plattform, während ein Zahnrad
wie im Buch beschrieben die Plattform umkreiste und fast aufeinander lag. Wenn das tatsächlich dieser Ort ist, wo die drei Entitäten sich befinden sollten, so muss ich sie mit allen Mitteln aufhalten. Aber wie?

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[ZENSIERT]


Du Idiot! Dachtest du ernsthaft, dass du, der Zauberer oder seine Nachfolger uns in irgendeiner Weise aufhalten könnt? Wir, "Wissen" und "Zerstörung" sind an Ort und Stelle! Ach, wie "Erschaffen" sich freuen wird, mit dir spielen zu können! Das Ritual hat begonnen, die Welten liegen gleich aufeinander.

Ja! Der Dritte von uns ist jetzt auch da! Ach, wie herrlich es wieder ist, mit einem Menschen spielen zu können! "Erschaffen", warum nimmst du nicht das Wesen von dem ████████-Märchen? Das wird lustig bei ihm anzusehen sein!

Wie sehr ich die Schreie vermisst habe. Ein schönes Gefühl, endlich wieder in Macht zu sein! Diese Welt gehört jetzt endlich wieder uns!

Was?
Warum?
Was fehlt?
Warum geht die Welt weiter?
Die Welten müssten aufeinander bleiben!
Was machen wir falsch?
Nein!
Verschwinde nicht wieder in die ander Welt, „Erschaffen“!


Ich habe es doch gesagt, misch dich nicht ein. Du hast zwar wegen "Erschaffens" Präsenz überlebt, doch ob du wirklich weiter leben wolltest, das bezweifle ich. Mach dir keine Sorgen um das Bezahlen der Ärzte, ich habe für alles vorgesorgt.

Wenigstens verdienst du es zu erfahren, was der Zauberer gemacht hatte, als kleiner Trost nach deinem Aufwachen. Er war mächtig, sehr mächtig. Während das "Wissen" nur das Geschriebene weiß, wusste er vieles. Auch wenn "Wissen" es nie zugeben würde, er beneidete ihn darum.

Als er in seinem Buch über den Ort geschrieben hatte, holte "Wissen" uns und überredete uns, zu diesen Ort zu gehen. Wir sind dahingegangen, doch der Zauberer hatte es schwer für uns gemacht. Das Labyrinth zwang mich mehrmals dazu, Wände einzubrechen, aber auch viele Fallen, die auf unsere Schwachstellen abzielten, hielten uns lange auf. Viele wirken auch nur auf uns, weshalb du mich überholen konntest.

Endlich angekommen traten wir ihm gegenüber. Der Ort war riesig, weshalb ich ihn nicht hätte töten können, obwohl er mich sah. "Erschaffen" wollte mit ihm kämpfen, doch "Wissen" bestand darauf, dass wir an unseren Stellen stehen sollten. Für ihn hätten wir genug Zeit. Ehrlich gesagt, wäre es sogar unklar gewesen, ob der Zauberer den Kampf verlieren würde.

Was auch immer geschehen ist, es lief schlecht für uns. Die Welten kamen aufeinander, die Regeln vereinten sich, die Welten wurden zu einer, doch einen Augenblick später trennten sie sich wieder. Doch es ist noch etwas passiert: Zwei von uns sind zu eurer Welt gewechselt. Ich bekam einen menschlichen Körper und meine Zerstörungskraft verschwand, solange die Welten nicht nah beieinander waren. "Wissen" besaß nun eine Geisterform, die ihm einen physischen Kontakt nicht mehr ermöglichte, und "Erschaffen" war nun komplett der anderen Welt gebunden. Wie auch immer der "Zauberer" es gemacht hatte, er hatte es sehr gut gemacht.

Schade, dass "Wissen" nicht "zwischen den Zeilen lesen" kann. Sonst hätte es wahrscheinlich längst gemerkt, warum in all den Versuchen sich die Welten wieder trennen.

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